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Autorenbild von Susanne Gurschler

Susanne Gurschler

Susanne Gurschler ist seit 1998 als freie Journalistin und Autorin in Innsbruck tätig. Ihre Spezialität sind Kunst und Kultur, Regionalgeschichte und Architektur, Tourismus und Kulinarik. Die Germanistin schreibt Sachbücher sowie Beiträge für Magazine, Sammelbände, Jahrbücher und Kataloge. 2016 erschien ihr Buch »111 Orte in Tirol, die man gesehen haben muss«, 2018 »111 Orte in Innsbruck, die man gesehen haben muss«.

Zwei Bühnen, achtmal Kultur von Susanne Gurschler

Neuerscheinung

Zwei Bühnen, achtmal Kultur
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Innsbrucker Kulturorte
Theater und Bildende Kunst am Landhausplatz und am Adolf-Pichler-Platz

Zwei Plätze stehen im Mittelpunkt der dritten Ausgabe der Reihe „Kulturorte“: der Landhausplatz (Eduard-Wallnöfer-Platz) und der Adolf-Pichler-Platz.
In der Wilhelm-Greil-Strasse entstand 1971 mit dem Theater am Landhausplatz eine ambitionierte Off-Bühne, die sich binnen kürzester Zeit als überregional beachtetes Avantgardetheater etablierte und mit Stücken wie „Rozznjogd“ oder „Was heisst hier Liebe?“ für Skandale sorgte. 1982 schloss es seine Pforten, das Cineplexx übernahm und anschliessend bespielte das com./in. mit dem „Dialog im Dunkeln“ das Areal. Schliesslich adaptierte die Stadt Innsbruck zwei Stockwerke für das von der Firma MED-EL initiierte Science-Center Audioversum. Im Keller zog das von der Off-Szene lange geforderte Freie Theater Innsbruck ein und schloss damit in gewisser Weise den Kreis.
Am Adolf-Pichler-Platz eröffnete 1979 mit der Galerie Krinzinger, dem Forum für aktuelle Kunst und dem Kellertheater ein Kunst- und Kulturzentrum für Zeitgenössisches. Internationale künstlerische Positionen wurden hier im Rahmen von Symposien, Workshops und Ausstellungen verhandelt. 1994 übernahm das Fotoforum West die ehemaligen Galerieräume und zeigt hier internationale Fotokunst.
Das Kellertheater fokussiert auf innovative Inszenierungen und schloss die Lücke nach dem Ende des Theaters am Landhausplatz. Aus der Schauspielschule des Kellertheaters gingen Künstler wie Gregor Bloéb, Harald Windisch oder Katharina Sturm hervor.
Susanne Gurschler erzählt die wechselvolle Geschichte dieser beiden Kulturorte. Gespräche mit Protagonisten und Erinnerungen von Zeitzeugen fliessen, ergänzt durch historisches Bildmaterial, in die Darstellung ein. Der Fotograf Günter Richard Wett spürt mit seiner Bildreportage der Atmosphäre dieser beiden Kulturorte nach.

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