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Maschinen wie ich

Roman

Charlie ist ein sympathischer Lebenskünstler Anfang 30. Miranda eine clevere Studentin, die mit einem dunklen Geheimnis leben muss. Sie verlieben sich, gerade als Charlie seinen ›Adam‹ geliefert bekommt, einen der ersten lebensechten Androiden. In ihrer Liebesgeschichte gibt es also von Anfang an einen Dritten: Adam. Kann eine Maschine denken, leiden, lieben? Adams Gefühle und seine moralischen Prinzipien bringen Charlie und Miranda in ungeahnte – und verhängnisvolle – Situationen.
Portrait
Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot (Hampshire), lebt bei London. 1998 erhielt er den Booker-Preis und 1999 den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung. Seit seinem Welterfolg ›Abbitte‹ ist jeder seiner Romane ein Bestseller. Zuletzt kamen Verfilmungen von ›Am Strand‹ (mit Saoirse Ronan) und ›Kindeswohl‹ (mit Emma Thompson) in die Kinos. Ian McEwan ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Royal Society of Arts und der American Academy of Arts and Sciences.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 22.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07068-2
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 19/12.3/2.9 cm
Gewicht 373 g
Originaltitel Machines Like Me
Auflage 1
Übersetzer Bernhard Robben
Verkaufsrang 1370
Buch (gebundene Ausgabe)
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Fr. 35.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
39 Bewertungen
Übersicht
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Warum die KI nicht mit uns leben könnte
von einer Kundin/einem Kunden am 17.11.2019

Charlie lebt ganz mit sich zufrieden ein mittelmäßiges Leben. Nimmt die Dinge wie sie kommen und stört sich nicht daran, dass es ihm an Ehrgeiz für sein Leben fehlt. Schließlich wagt er sich an eine Beziehung mit seiner hübschen Nachbarin Miranda. Von Computertechnik und moderner Programmierung begeistert leistet Charlie sich e... Charlie lebt ganz mit sich zufrieden ein mittelmäßiges Leben. Nimmt die Dinge wie sie kommen und stört sich nicht daran, dass es ihm an Ehrgeiz für sein Leben fehlt. Schließlich wagt er sich an eine Beziehung mit seiner hübschen Nachbarin Miranda. Von Computertechnik und moderner Programmierung begeistert leistet Charlie sich einen >Adam<, einen der ersten mit Künstlicher Intelligenz ausgestatteten Androiden und die daraus entstehende Dreiecksbeziehung bekommt eine ganz einzigartige Dynamik. Mir gefällt die alternative Realität, die McEwan geschaffen hat, in der Alan Turing seinem, für dieses Genie, unwürdigen Ende entging und so eine Welt entstand, in der die Computerentwicklung viel schneller voran ging. Überhaupt hat sich die Geschichte des 20. Jahrhunderts im Roman in vielen Punkten anders zugetragen als in Wirklichkeit. Großbritannien hat den Falklandkrieg verloren, John Lennon und John F. Kennedy wurden nicht erschossen, der Labour-Politiker Tony Benn löst Margaret Thatcher als Premierminister ab und beschließt, ganz ohne Referendum, den Austritt aus der EU. Kern der Geschichte ist allerdings die immer wieder gestellte Frage wie eine KI unter uns Menschen leben könnte und was der Mensch der fehlerlosen Lebensform trotz seiner Makel doch noch voraushaben könnte. McEwans Lösung zeigt sich in selbstzerstörerischer Verzweiflung gegenüber unserer schlecht programmierten Biomasse und gipfelt in Grausamkeit gegenüber der vermeintlich kalten Technologie. Am Ende zeigt sich der Mensch wieder hilflos gegenüber seiner eigenen Unvollkommenheit und ich kann Alan Turings Empörung gegenüber Charlie gut verstehen.

Raffinierte Zukunftvision
von einer Kundin/einem Kunden am 08.11.2019

Charlie kauft sich vom soeben erlangten Erbe, einen Androiden. Lieber hätte er eine Frau erworben, übrig ist nach großem Andrang der Kaufwütigen nur ein Mann: Adam. Da er für seine Nachbarin Miranda schwärmt, ist diese Neuerwerbung, eine willkommene Möglichkeit, für eine intensivere Kontaktaufnahme. Sie adoptieren Adam als erwac... Charlie kauft sich vom soeben erlangten Erbe, einen Androiden. Lieber hätte er eine Frau erworben, übrig ist nach großem Andrang der Kaufwütigen nur ein Mann: Adam. Da er für seine Nachbarin Miranda schwärmt, ist diese Neuerwerbung, eine willkommene Möglichkeit, für eine intensivere Kontaktaufnahme. Sie adoptieren Adam als erwachsenes Kind, welches sie nun mit den ersehntesten Eigenschaften programmieren und füttern können, die sie sich erträumen. Allerdings geschieht dies geheim, so sind manche Fähigkeiten, die Adam entwickelt, eine echte Überraschung... Wird Adam zum moralischen Übermenschen? Sind wir bereit für eine solche Technik? Wollen wir das?

von einer Kundin/einem Kunden am 18.09.2019
Bewertet: anderes Format

Ein spannendes Thema, allerdings leider etwas langatmig erzählt. Die Figuren waren sehr gut herausgearbeitet. Ich würde es eher philosophisch Interessierten empfehlen als technologisch Interessierten.