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Mehr als tausend Worte

Roman

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gebundene Ausgabe

Liebe und Hoffnung in einer Zeit, die kein morgen kennt …

Berlin, 9. November 1938: Aliza erwacht von durchdringenden Schreien, als ihr Grossvater von der Gestapo abgeholt wird. Die politische Lage in Deutschland spitzt sich immer weiter zu, doch entgegen aller Mahnungen weigert sich ihr Vater, ein jüdischer Arzt, das Land zu verlassen. Nur seine Tochter will er im Ausland in Sicherheit bringen. Aliza ist am Boden zerstört, dass sie Fabian, ihre grosse Liebe, zurücklassen muss. Beim Abschied versprechen sich die beiden, nach ihrer Rückkehr zu heiraten. Doch werden sie die Wirren des Krieges überstehen?

Portrait
Beck, Lilli
Lilli Beck wurde in Weiden/Oberpfalz geboren und lebt seit vielen Jahren in München. Nach der Schulzeit begann sie eine Ausbildung zur Grosshandelskauffrau. 1968 zog sie nach München, wo sie von einer Modelagentin in der damaligen In-Disko Blow up entdeckt wurde. Das war der Beginn eines Lebens wie aus einem Hollywood-Film. Sie arbeitete zehn Jahre lang für Zeitschriften wie »Brigitte«, »Burda-Moden« und »Twen«. »Mehr als tausend Worte« ist nach »Glück und Glas« und »Wie der Wind und das Meer« ihr dritter historischer Roman bei Blanvalet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 25.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7645-0650-6
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 21.8/14.6/4 cm
Gewicht 673 g
Verkaufsrang 6539
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
36 Bewertungen
Übersicht
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Das Ende hat mir nicht gefallen
von einer Kundin/einem Kunden aus Kamp-Bornhofen am 09.06.2019

Mehr als Tausend Worte spielt zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. Beispielhaft für das Schicksal der Juden verfolgt der Leser Alizias Leben im scheinbar sicheren Ausland und das ihrer Eltern und ihres Bruders In Deutschland während des Krieges. Alizia muss ihre große Liebe Fabian zurücklassen, der bald als Soldat im Krieg dient. ... Mehr als Tausend Worte spielt zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. Beispielhaft für das Schicksal der Juden verfolgt der Leser Alizias Leben im scheinbar sicheren Ausland und das ihrer Eltern und ihres Bruders In Deutschland während des Krieges. Alizia muss ihre große Liebe Fabian zurücklassen, der bald als Soldat im Krieg dient. Ich war auf dieses Buch sehr gespannt, da mich diese Zeit immer sehr interessiert. Der Anfang des Buches ist sehr stark. Eine eindringliche Geschichte, die die schlimmen Erlebnisse dieser Zeit lebendig werden lässt. Man fühlt mit den Charakteren und kann sich alles sehr gut vorstellen. Auch Alizia hat im vermeintlich sicheren Ausland einiges zu erleiden, was meist mit ihrer Herkunft zusammenhängt.Große Teile des Buches lassen sich prima lesen und bringen neben Unterhaltung und Spannung auch viel Hintergrundwissen mit. Dann kam für mich der Bruch im letzten Teil. Alizia lässt sich auf einen seltsamen Handel ein. Für mich völlig unnötig und nicht stimmig zum Teil davor. ich habe mich beim Lesen leider geärgert und manche Person verlor ihre Sympathie. Näher kann ich leider nicht darauf eingehen, ohne viel zu verraten. Durch das Ende hat mir das Buch nicht mehr ganz so gut gefallen, was ich letzlich auch sehr schade finde. Es war nicht nur Alizia, sondern auch andere Personen, die auf mich zuvor anders gewirkt haben und die am Ende nur überrascht haben. Dafür gibt es leider Punktabzug. Wer sich für die Zeit interessiert, sollte sich das Buch trotzdem näher anschauen, da die Geschichte in großen Teilen gelungen ist.

Ganz großes Kino!
von Schmökerwelten am 30.05.2019

Ganz, ganz großes Kino dieses Buch, das wie ein Film vor meinem inneren Auge abgelaufen ist! Es ist ein Buch, das mit deinen Gefühlen spielt, das dich ein Gefühlschaos von extremer Wut, sogar Hass, Mitleid, völligem Unverständnis, Sympathie und Antipathie, aber auch Hoffnung durchleben lässt! Ein Buch über den Holocaust mits... Ganz, ganz großes Kino dieses Buch, das wie ein Film vor meinem inneren Auge abgelaufen ist! Es ist ein Buch, das mit deinen Gefühlen spielt, das dich ein Gefühlschaos von extremer Wut, sogar Hass, Mitleid, völligem Unverständnis, Sympathie und Antipathie, aber auch Hoffnung durchleben lässt! Ein Buch über den Holocaust mitsamt seinen furchtbaren Konsequenzen; über eine jüdische Familie, deren Leben vollkommen zerrissen wird; einen jüdischen Arzt, der seine Passion - seinen Beruf - nicht mehr ausüben darf und die ganz große Liebe eines jüdischen Mädchens zu einem Arier. Ein Buch gegen die braune Ideologie, das zeigt, dass man sich auch als Mitläufer schuldig macht. Wir befinden uns in Berlin Ende der 30er Jahre. Der Arzt Dr. Samuel Landau lebte hier bisher mit seiner Frau, seinem Sohn Harald und der sechzehnjährigen Tochter Aliza in guten und geordneten Verhältnissen, doch das Leben wird für Juden in Berlin immer schwieriger. Die Judenfeindlichkeit nimmt immer krassere Ausmaße an, die Demütigungen und Sanktionen werden immer einschneidender. Viele müssen um ihr eigenes Leben oder das ihrer Angehörigen fürchten. Wer kann, verlässt Deutschland. Aber schließlich ist kein anderes Land mehr bereit, noch Juden aufzunehmen. Um wenigstens die Tochter in Sicherheit zu bringen, schicken die Eltern Aliza mit einem Kindertransport nach England. Für Aliza bedeutet dies nicht nur den Abschied von Ihren Eltern, sondern auch die Trennung von Ihrer großen Liebe Fabian, der zur gleichen Zeit zum Wehrdienst einberufen wird. Doch auch in London ist nicht alles Gold was glänzt. Aliza erfährt nicht nur Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit, ihr begegnen auch hier Ausbeutung und Hass auf alles was deutsch ist, egal ob Nazi oder Jüdin. Die noch anfänglichen Briefkontakte brechen während des Krieges schließlich abrupt ab und Aliza muss mit dieser zermürbenden Ungewissheit leben, ob sie ihre Familie und Fabian lebend wiedersehen wird. Trotzdem ist die ganze Story immer geprägt von Hoffnung und mit 23 Jahren betritt Aliza erstmals wieder deutschen Boden. Die Geschichte ist wie ein Sog, in den man immer tiefer hinein gezogen wird und der einen nicht mehr loslässt. Lilli Beck hat sehr ausdrucksstarken Charakteren mit wahnsinnig viel Tiefe Leben eingehaucht und schreibt die ganze Geschichte extrem atmosphärisch, sehr bildgewaltig und mit einer unheimlich ergreifenden Intensität. "Mehr als tausend Worte" ist eine spannende, erschreckende Reise in eine dunkle Vergangenheit, wahnsinnig berührend und aufwühlend. Und hoffentlich aufrüttelnd - gegen das Vergessen!

Das Leid der Juden
von Klaudia K. aus Emden am 28.05.2019

Der faszinierende Roman "Mehr als tausend Worte" von Lilli Beck beginnt im Jahre 1938.  Ailza Landau und ihre Familie sind Juden. Wie alle Juden wurden auch sie von der Gestapo beobachtet und mussten sehr viel Leid ertragen. Als sich die Geschehnisse zuspitzen sendet der Vater seine junge Tochter Ailza nach England um sie vor... Der faszinierende Roman "Mehr als tausend Worte" von Lilli Beck beginnt im Jahre 1938.  Ailza Landau und ihre Familie sind Juden. Wie alle Juden wurden auch sie von der Gestapo beobachtet und mussten sehr viel Leid ertragen. Als sich die Geschehnisse zuspitzen sendet der Vater seine junge Tochter Ailza nach England um sie vor den zahlreichen Übergriffen der Gestapo zu schützen. Sein Sohn Harald ist für eine derartige "Kinderentsendungs-Aktion" schon zu alt und muss folglich bei den Eltern in Berlin bleiben. Vater Landau  selbst ist ein jüdischer Arzt dem von den Nazis schon bald verboten wurde seine Praxis zu betreiben. Die Lebensbedingungen der jüdischen Bürger verschlechtern sich immer mehr in Deutschland. Sie verlieren nach und nach ihr Hab und Gut, und bis zum Ende des Krieges weiß Ailza nicht welches Schicksal ihre Eltern und ihren Bruder ereilte. Kurz bevor sie Deutschland verließ verlobte sie sich noch rasch mit ihrem Geliebten Fabian und hofft ihn bei ihrer Rückkehr wiedersehen zu können. Fabian musste seine Familie verlassen und in den Krieg ziehen. Werden die jungen Leute eine gemeinsame Zukunft nach dem Krieg haben? Die ganz offensichtlich leidenschaftliche und gewissenhafte Recherchearbeit von Lilli Beck hat den Roman zu etwas ganz Besonderem gemacht,  denn man merkt auf jeder einzelnen Seite wieviel faktisches Wissen sie in dieses Buch einfließen ließ.  Die Charaktere unterstützen die zentrale Botschaft des Romans auf's Beste. Alle Protagonisten sind sehr gut geformt und handeln in ihren Rollen überzeugend authentisch.  Der leicht verständliche und angenehm flüssige Schreibstil lädt zum Weiterlesen ein und wird den Leser in seiner lebendigen Sprache emotional ergreifen. Aliza ist eine junge und mutige Frau, die als 16  Jährige zum Schutz vor der Gestapo nach England geschickt wird. Sie wird als eine aus Deutschland stammende Person in diesem fremden Land immer als Feind angesehen. Dennoch begegnen ihr in England auch gütige Menschen die ihr die Gelegenheit einer Anstellung bieten, um sich den notwendigen Lebensunterhalt zu verdienen. Zum Schluss des Krieges darf sie sogar bei einem Adeligen arbeiten ,mit dem sie eine besonders freundschaftliche Beziehung pflegt. Ihre Freundin Mizzi ist ein Unikat und ein ausgesprochen grandios inszenierter Charakter, sie bringt reichlich  Schwung in die traurigen Tage Ailzas und gibt ihr Hoffnung in dieser dunklen Zeit ihres Lebens . Auch negativ agierenden Charaktere wie der Blockwart Karoschke sind perfekt für ihre Rolle ausgearbeitet. Er ist ein typischer und rücksichtsloser Opportunist - ein Mann der seine Vorteile gnadenlos aus jeder Situation zieht und nur seinen eigenen Vorteil im Auge hat. Unter seinen Machenschaften leidet ganz besonders Familie Landau. Lilli Beck schuf  einen wunderbar fesselnden historischen Roman, der die Zeit während des Zweiten Weltkrieges insbesondere die Tragödien jüdischer Familien in dieser Zeit auch aus eher unbekannten Blickwinkeln beleuchtet. Der emotional hinreißende Roman wird jeden Leser zu tiefst beeindrucken, zumal die Autorin es meisterhaft versteht, das Geschehen bildgewaltig und unvergesslich in Szene zu setzen, um die wertvollen Botschaften im geeigneten Rahmen zu präsentieren. Was ich in diesem Roman erfuhr hat mich erschüttert. Die damaligen Kindertransporte nach England waren sicherlich für verzweifelte jüdische Eltern eine mögliche Rettung ihrer Kinder in letzter Not, doch muss eine solche Entscheidung für jede Mutter eine grausame Erfahrung sein, wenn sie ihr Kind ins Ungewisse weggeben muß, ohne jegliche Gewähr dafür das geliebte Kind jemals unversehrt wieder zu sehen.  Mit "Mehr als tausend Worte" hat Lilli Beck erneut einen emotional fesselnden Roman geschrieben der seine Leser mit Beginn der ersten Seite an fasziniert. Ihr gelang mit  diesem Werk eine wunderbar einfühlsame, historisch präzise recherchierte Geschichte, dessen Inhalt seinem beeindrucktem Leser lange im Gedächtnis bleiben wird.