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Der Choreograph

Roman - Sonderausgabe zum 70. Geburtstag - Håkan Nessers erster Roman erstmals auf Deutsch

Ein Mann und eine Frau. Er sieht sie eines Tages, als der Winter vorbei ist; etwas zögerlich sucht sie ein Kleid in einem Laden aus. Sie gefällt ihm. Sie erwidert seinen Blick. So werden sie - gelenkt von einer unüberwindlichen Choreographie - zu einem Liebespaar. Fahren schliesslich gemeinsam zu einem abgelegenen Ferienhaus. Aber warum verschwindet sie immer wieder? Und warum hält er auf einmal ein Messer in der Hand?

Portrait
Håkan Nesser, geboren 1950, ist einer der beliebtesten Schriftsteller Schwedens. Für seine Kriminalromane erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, sie sind in über zwanzig Sprachen übersetzt und mehrmals erfolgreich verfilmt worden. Håkan Nesser lebt abwechselnd in Stockholm und auf Gotland.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 17.02.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-75877-7
Verlag btb
Maße (L/B/H) 20.5/13.2/2.5 cm
Gewicht 379 g
Originaltitel Koreografen
Übersetzer Christel Hildebrandt
Verkaufsrang 89
Buch (gebundene Ausgabe)
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philosophisch, speziell und undurchsichtig
von Unsere Bücherwelt am 24.02.2020

Da ich noch nie einen Roman von Hakan Nesser gelesen habe, jedoch schon immer neugierig auf eines seiner Werke war, habe ich nun die Chance ergriffen, sein damaliges Debüt zu lesen, das zu seinem 70-jährigen Geburtstag als Sonderausgabe erstmals in deutsch übersetzt und veröffentlicht wurde. In der Ich-Perspektive geschrie... Da ich noch nie einen Roman von Hakan Nesser gelesen habe, jedoch schon immer neugierig auf eines seiner Werke war, habe ich nun die Chance ergriffen, sein damaliges Debüt zu lesen, das zu seinem 70-jährigen Geburtstag als Sonderausgabe erstmals in deutsch übersetzt und veröffentlicht wurde. In der Ich-Perspektive geschrieben, was ich sehr mag, habe ich von Anfang an mit dem Protagonisten, der seine eigene Geschichte hier erzählt, mitgefiebert. Wir gehen seinen Weg wirklich hautnah mit, erhalten Einblicke in seine Lebenssituation und seine Gedanken, bekommen interessant und intelligent geschriebenen Nebeninput, der auf den ersten Blick tatsächlich unwichtig erscheint und durchleben natürlich die alles entscheidende Begegnung mit Maria, die das Leben unseres Hauptcharakters für immer nachhaltig verändern wird. Ich würde euch gerne seinen Namen nennen. Doch der wird im Buch nicht genannt. Genauso wenig wie Jahresangaben oder bestimmte Städtenamen. Diese Anonymität ist sicher gewollt und passt zur Buchatmosphäre. Der Autor hat ein Händchen dafür, einen auf eine spannende und vor allem bildliche Reise mit zu nehmen. Er tut das auf eine sehr ruhige und philosophische Art und Weise. Zudem lässt er seinen Protagonisten sehr direkt und gleichzeitig völlig undurchsichtig berichten. Diese Kombi war zwar teilweise merkwürdig, aber auch irgendwie genial. Ich habe das in der Form noch nicht oft kennen gelernt und behaupte somit, dass der Schreibstil des Autors wirklich sehr speziell ist. Entweder man mag ihn oder nicht. Hier gibt es glaube ich keinen Mittelweg. Zeiten und Orte wechseln kapitelweise abwechselnd, fügen sich am Schluss zusammen und lassen einen mit zig Gedanken zurück. Teilweise ging es sehr tiefgründig zur Sache und dann auch wieder gar nicht. Ich wurde tatsächlich nicht immer schlau aus allem Gelesenen. Dennoch war ich immer neugierig darauf, wie es weiter geht und wollte die Geschichte zu Ende gebracht wissen. Schlussendlich muss man sich dann tatsächlich sein eigenes Ende spinnen, man muss die Worte zwischen den Zeilen nochmal nachträglich überdenken und so zu seinem eigenen Abschluss kommen. Ganz zufrieden war ich mit dieser Situation nicht, denn ich mag geklärte Geschichten, brauche zumindest ein geklärtes Ende. Aber das ist ja reine Geschmackssache. Raum für viele Interpretationen gibt „Der Choreograph“ allemal. Im Vorwort habe ich erfahren, dass sich gewisse Elemente aus diesem Buch, in späteren Werken des Autors wieder finden. Das werde ich wohl überprüfen müssen, die Neugier hat mich gepackt. Für Fans des Autors läuft es wohl andersherum, sie werden nun einige Aha-Effekte haben, da dieses Buch ja seine Premiere in der deutschen Übersetzung hat.