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All das zu verlieren

Roman

Niemand weiss von dem anderen Leben, das sie führt. Von dem Sex mit fremden Männern. Von ihrem Verlangen, der Taubheit ihres übersättigten Lebens zu entfliehen. Doch kann man sich zu seinem Glück zwingen? Leïla Slimani erzählt von der Zerrissenheit einer Frau und schafft eine "moderne Madame Bovary" (Libération).

Nach aussen hin führt Adèle ein Leben, dem es an nichts fehlt. Sie arbeitet für eine Pariser Tageszeitung, ist unabhängig. Mit ihrem Ehemann, einem Chirurgen, und ihrem kleinen Sohn lebt sie in einem schicken Viertel, ganz in der Nähe von Montmartre. Sie reisen, sie fahren übers Wochenende ans Meer. Dennoch macht Adèle dieses Leben nicht glücklich. Gelangweilt eilt sie durch die grauen Strassen, trifft sich mit Männern, hat Sex mit Fremden. Sie weiss, dass ihr die Kontrolle entgleitet. Sie weiss, dass sie ihre Familie verlieren könnte. Trotzdem setzt sie alles aufs Spiel.

Portrait
Slimani, Leïla
Die französisch-marokkanische Autorin Leïla Slimani gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen Frankreichs. Ihr Roman »Dann schlaf auch du« ist ein internationaler Bestseller und wurde mit dem renommierten Prix Goncourt ausgezeichnet. Slimanis Debüt »All das zu verlieren«, ebenfalls preisgekrönt, erscheint in 25 Ländern und wird derzeit verfilmt. Leïla Slimani wurde 1981 in Rabat geboren und wuchs in Marokko auf. Nach dem Studium an der Pariser Eliteuniversität Sciences Po arbeitete sie zunächst als Journalistin für die Zeitschrift »Jeune Afrique«. Ende 2017 ernannte sie Staatspräsident Emmanuel Macron zu seiner persönlichen Beauftragten zur Pflege des französischen Sprachraums. Sie lebt mit ihrer Familie in Paris.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 13.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-630-87553-8
Verlag Luchterhand Literaturverlag
Maße (L/B/H) 22.1/14.1/2.5 cm
Gewicht 404 g
Originaltitel Dans le jardin de l'ogre
Übersetzer Amelie Thoma
Verkaufsrang 225
Buch (gebundene Ausgabe)
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Fr. 33.90
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
76 Bewertungen
Übersicht
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24
18
3
0

Ratlos
von Ele am 15.07.2019

All das zu verlieren, Roman von Leila Slimani, 224 Seiten, erschienen im Luchterhand Verlag Roman über eine Arztfrau die sich in ihrer Sexsucht verliert. Adele schön, gutaussehend, stilvoll könnte eigentlich mit ihrem Leben zufrieden sein. Sie hat einen kleinen Sohn Lucien, der ihr lästig ist. Ihr Mann ist Chirurg, sie leben i... All das zu verlieren, Roman von Leila Slimani, 224 Seiten, erschienen im Luchterhand Verlag Roman über eine Arztfrau die sich in ihrer Sexsucht verliert. Adele schön, gutaussehend, stilvoll könnte eigentlich mit ihrem Leben zufrieden sein. Sie hat einen kleinen Sohn Lucien, der ihr lästig ist. Ihr Mann ist Chirurg, sie leben in einem angesehenen Pariser Viertel, in der Nähe von Montmatre. Sei reisen viel, er beschenkt sie. Nebenbei arbeitet sie als Journalistin bei einer Pariser Tageszeitung. Sie ist trotz allem nicht mit ihrem Leben zufrieden. Und obwohl sie weiß, dass sie alles verlieren könnte gibt sie sich wildfremden Männern hin. Es ist wie eine Sucht. Ich bin wirklich ratlos über dieses Buch. Ich verstehe die Protagonistin nicht, ich verstehe auch nicht was die Autorin mit dieser Geschichte ausdrücken will. Das Buch hat mich absolut nicht erreicht. Eher fühle ich mich immer wieder vom Verhalten der Protagonistin angewidert, die kultivierte schöne Frau hat es nicht nötig sich, von zum Teil von sogar sehr abstoßenden Männern, so erniedrigend benutzen zu lassen. Obwohl immer wieder Szenen aus ihrer Kindheit und Jugend beschrieben werden, konnte ich für ihre Promiskuität keine Ursache finden. Ihr Mann kann ihr seine Liebe nicht so richtig zeigen, trotzdem stößt er sie nicht von sich. Die Szenen sind unpornografisch dargestellt. Mich hat das Buch traurig gestimmt. Selbst die Spannung ist hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben. Das Ende wirft mehr Fragen auf als es beantwortet. Der Vergleich mit der „Bovary“ hält bei mir nicht stand, die einzige Parallele konnte ich nur durch die Gegebenheit erkennen, dass es sich bei beiden um Arztfrauen handelt die sexsüchtig sind. Es fehlt in dieser Erzählung einfach an Tragik und auch an Romantik. Auch hätte man aus den Figuren mehr herausholen können. Weil es sich um kurze Kapitel und eine niedrige Seitenzahl handelt, hatte ich das Buch an einem Tag ausgelesen. Da ich vor einiger Zeit schon ein Buch von Slimani gelesen habe, welches mir gefallen hat. (Dann schlaf auch du) Bin ich überhaupt erst auf diesen Band aufmerksam geworden. Es hat sich nicht gelohnt.

Enttäuschend
von einer Kundin/einem Kunden aus Weil im Schönbuch am 08.07.2019

Das Buch „All das zu verlieren“ ist von Leila Slimani, einer marokannisch-französischen Schriftstellerein. Das Buch wurde vom Luchterhand Verlag herausgegeben. Im Buch wird von Adele erzählt. Sie lebt mit ihrem Mann - einem bekannten und angesehenen Arzt - und ihrem kleinen Sohn in Paris. Die Familie hat einen guten Lebensstan... Das Buch „All das zu verlieren“ ist von Leila Slimani, einer marokannisch-französischen Schriftstellerein. Das Buch wurde vom Luchterhand Verlag herausgegeben. Im Buch wird von Adele erzählt. Sie lebt mit ihrem Mann - einem bekannten und angesehenen Arzt - und ihrem kleinen Sohn in Paris. Die Familie hat einen guten Lebensstandard, da ihr Mann gut verdient. Trotzdem hat sie eine Anstellung bei einer Zeitschrift, für die sie als Journalistin arbeitet. Dabei kann sie ihre Arbeitszeit relativ frei einteilen und ist auch oft unterwegs, um zu recherchieren. Aber Adéle ist mit ihrem Leben unzufrieden. Sie ist innerlich wie zerrissen und rastlos. Sie sucht bei anderen Männern Bestätigung, sie trinkt und raucht oft zu viel. Auch als sie mit ihrem Mann und Kind aufs Land zieht, findet sie nicht die erhoffte innere Ruhe für sich. Trotz einiger Rückblenden auf ihre Kindheit und Jugend konnte ich für mich diese Unrast und ständige Suche nach Irgendetwas nicht nachvollziehen. Ich fand, dass oft nur ein Aneinanderreihen von Geschehnissen beschrieben wurde. Dadurch war es für mich nicht so spannend weiterzulesen. Die Gedankenwelt der Adele hat sich mir nicht erschlossen, dadurch erweckte das Lesen ihrer Geschichte kein Interesse bei mir. Da die Schriftstellerein im Vorfeld sehr gelobt wurde, hatte ich andere Erwartungen an ihre Schreibweise. Für mich hat sich dieses Buch nicht gelohnt.

Leider nicht so gut wie erwartet
von Nadja am 08.07.2019

Die junge Frau Adèle hat alles was man sich wünschen kann: einen erfolgreichen Mann, einen kleinen Sohn und eine schöne Wohnung mitten in Paris. Doch schon seit Längerem ist das etwas in ihr, was mehr möchte, als das was sie hat. Ein innerer Impuls der sie dazu drängt, auszugehen, mit anderen jungen Männern mitzugehen und mit ih... Die junge Frau Adèle hat alles was man sich wünschen kann: einen erfolgreichen Mann, einen kleinen Sohn und eine schöne Wohnung mitten in Paris. Doch schon seit Längerem ist das etwas in ihr, was mehr möchte, als das was sie hat. Ein innerer Impuls der sie dazu drängt, auszugehen, mit anderen jungen Männern mitzugehen und mit ihnen zu schlafen. Sie sammelt sie beinahe wie Trophäen und ist dabei alles zu zerstören... Von diesem Buch habe ich mir viel versprochen, nachdem mir ihr erstes auf Deutsch erschienen Buch schon so gefallen hat. Leider konnte mich diese Geschichte nicht so begeistern wie erhofft. Der Schreibstil ist recht angenehm zu lesen und es fiel mir leicht den Handlungen zu folgen, zumal das Buch recht dünn ist und sich daher schnell lesen lässt. Adèles Zwiespalt zwischen dem was sie hat und dem was sie sich heimlich wünscht, werden ausführlich und beinahe philosophisch beschrieben und betrachtet. Dadurch konnte ich mich einigermaßen gut in sie hineinversetzen. Oftmals wirkt sie wie eine Erwachsene, die nicht erwachsen geworden ist, da sie sich oftmals kindisch verhält und irgendwelchen Träumen nachhängt, die eher unrealistisch sind. Es wirkt, als wolle sie dieses Leben nicht und ich fragte mich wiederholt warum sie sich dann darauf eingelassen hat, auf ihren Mann und darauf ein Kind zu bekommen, für welches sie nicht reif genug scheint. Häufig hatte ich den Eindruck sie sei eine Hochstaplerin und würde nur die von ihr erwartete Rolle spielen, doch im Geheimen zeigte sie dann ihr wahres Ich. Sie ist sehr ambivalent und nicht leicht durchschaubar, sodass es manchmal anstrengend ist ihr zu folgen und ihr dabei zuzusehen wie sie alles in Gefahr bringt und dabei ist es zu zerstören. Doch andererseits hängt sie irgendwo doch an ihrem Leben und möchte dieses nicht verlieren, obwohl sie gleichzeitig vieles tut um genau das zu erreichen. Die Perspektive wechselt zwischen Adèle und ihrem Mann und gerade im zweiten Teil des Buches wird vieles aus der Perspektive ihres Mannes geschildert. Seine Sichtweisen waren für mich einerseits nachvollziehbar, andererseits unverständlich. Es wirkt als würde er sich an sich klammern und sich nicht loslassen, obwohl seine Gedanken oftmals in eine ganz andere Richtung gehen. Die Zerrissenheit wird brillant beleuchtet und authentisch geschildert, auch wenn ich es gerade zum Ende hin eher unheimlich und verstörend fand, wie er sie einschränkt in der Hoffnung sie zu heilen. Das hat beinahe etwas Fanatisches. Es fehlte mir an der Geschichte die Spannung. Die Geschichte plätschert vor sich her und ist durchaus interessant, allerdings sonst wenig reizvoll, was ich sehr schade finde. Zwar ist da immer diese Gefahr, dass ihre Taten herauskommen, das alleine machte dennoch den Reiz nicht aus und hat mich etwas enttäuscht.