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Das Versprechen des Bienenhüters

Roman

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»Nuri und seine Geschichte treffen mitten ins Herz. Wunderbar erzählt, erschütternd und aufrüttelnd.« Belletristik-Couch.de

Nuri ist Bienenhüter, mit seiner Familie führt er ein einfaches, aber erfülltes Leben im syrischen Aleppo. Bis das Undenkbare passiert und der Krieg ihr Zuhause erreicht. Nuris kleiner Sohn Sami wird bei einem Bombenanschlag getötet, seine Frau Afra erblindet. Sie müssen fliehen, um zumindest ihr eigenes Leben zu retten. Die Trauer um Sami und Erinnerungen an das einst glückliche Leben begleiten sie auf dem langen, gefährlichen Weg durch eine Welt, die nicht auf sie gewartet hat und selbst die Mutigsten in die Knie zwingt. Doch in England wartet Nuris Cousin Mustafa mit einem Bienenstock, der neuen Honig und neues Leben verspricht. Aber die grösste Herausforderung liegt noch vor Nuri und Afra: wieder zueinander zu finden und gemeinsam die Hoffnung an ein neues Leben zu bewahren.

Sie haben alles verloren und glauben dennoch an einen Neuanfang: Diese Geschichte wird Sie berühren, mitreissen und doch hoffnungsvoll zurücklassen.

Portrait
Christy Lefteri wuchs als Tochter zypriotischer Geflüchteter in London auf. Sie unterrichtet Kreatives Schreiben an der Brunel University. 2016 und 2017 verbrachte sie die Sommermonate als Freiwillige in einem von der Unicef unterstützten Geflüchtetenlager in Athen. Die Geschichten, die die Menschen ihr dort erzählten, inspirierten sie dazu, »Das Versprechen des Bienenhüters« zu schreiben.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 02.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8090-2715-7
Verlag Limes Verlag
Maße (L/B/H) 22.1/15.2/3.5 cm
Gewicht 579 g
Originaltitel The Beekeeper of Aleppo
Übersetzer Bettina Spangler
Verkaufsrang 3903
Buch (gebundene Ausgabe)
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Fr. 31.90
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ergreifend
von Zeilenmeer am 16.10.2019

Der Schreibstil ist flüssig, bildgewaltig, mitreißend und überzeugend. Es wird hier in 2 Wochen geschrieben. Einmal in der Gegenwart in England und in der Vergangenheit, in der es um die Flucht von Nuri und Afra geht. Um dies für den Leser besser Erkennbar zu machen hat sich die Autorin etwas ganz besonderes überlegt. Am Ende de... Der Schreibstil ist flüssig, bildgewaltig, mitreißend und überzeugend. Es wird hier in 2 Wochen geschrieben. Einmal in der Gegenwart in England und in der Vergangenheit, in der es um die Flucht von Nuri und Afra geht. Um dies für den Leser besser Erkennbar zu machen hat sich die Autorin etwas ganz besonderes überlegt. Am Ende der Kapitel, wenn es von der Gegenwart in die Vergangenheit geht, fehlt immer ein Wort und dieses findet sich in der Überschrift zum nächsten wieder. Was auch ganz toll zeigt wie sehr Gegenwart und Vergangenheit ineinander verstrickt sind. Die Nebencharaktere sind eher oberflächlich gehalten, auch wenn jeder seine Eigene Geschichte mit ein bringt. Und viele dieser Geschichten oder besser Gesagt Schicksale sind sehr berührend. Nuri mochte ich sofort. Er war mir mit seiner Begeisterung für Bienen sofort sympatisch. Er war überzeugend, stark und überlegt. Ara hingegen ist sehr schwach und passiv gehalten. Im Krieg hat sie ihr Augenlicht verloren, so wie beide den Sohn, wie auch Freunde. "Ich fürchte mich vor den Augen meiner Frau. Sie sieht nicht heraus, und niemand kann durch sie hereinschauen. Sie sind wie Steine, graue Kiesel am Meeresufer." In der Geschichte Herrscht meist eine sehr bedrückende Stimmung. Auf jeden Fall keine leichte Kost und dementsprechend anspruchsvoll. Man begleitet hier 2 "Flüchtlinge" auf ihrer Reise nach Sicherheit. Ein sehr aktuelles Thema. Eine erschreckende Reise, die gleichzeitig berührend, spannend und traurig ist. Die Hoffnungslosigkeit und die Verzweiflung sind greifbar während der Geschichte. Der weg führt über die Türkei, nach Griechenland bis hin zu Großbritannien. Auch das Asylverfahren bekommt man hier etwas genauer mit, was ich sehr interessant fand. Und trotzdem gibt es auch kleine Lichtblicke, kleine taten, die einfach nur das Herz erwärmen. Eine dieser Taten war die Rettung der flügellosen Hummel, was ich wirklich toll fand. Zudem liebte ich diese Greifbare liebe für die Bienen, was die Stimmung das ein oder andere Mal erhellen konnte. Fazit: Erschreckend, echt und ergreifend. Eine packende Geschichte über die Reise zweier Menschen aus dem Krieg.

Das ergreifende Schicksal einer Flüchtlingfamilie
von Martin Schult aus Borken am 15.10.2019

Nuri ist in Aleppo Bienenhüter und verbringt mit seiner Frau Afra und seinem kleinen Sohn Sami ein bescheidenes aber glückliches Leben. Als der Krieg allerdings Einzug in die Region erhält wendet sich das Blatt. Das alltägliche Leben ist bestimmt von Angst und Verzweiflung. Es kommt, wie es kommen muss, der kleine Sami stirbt be... Nuri ist in Aleppo Bienenhüter und verbringt mit seiner Frau Afra und seinem kleinen Sohn Sami ein bescheidenes aber glückliches Leben. Als der Krieg allerdings Einzug in die Region erhält wendet sich das Blatt. Das alltägliche Leben ist bestimmt von Angst und Verzweiflung. Es kommt, wie es kommen muss, der kleine Sami stirbt bei einem Bombenanschlag und Afra verliert ihr Augenlicht. In einer tiefen Depression befindlich wird Nuri nun auch noch zum Militär befohlen, so dass es für ihn nur eine Möglichkeit gibt, die Flucht. Aber können zwei Menschen genug Kraft aufbringen, eine solche Reise anzutreten, wo sie doch eigentlich alles verloren haben? "Das Versprechen des Bienenhüters" ist der erste Roman der jungen Autorin Christy Lefteri und es ist ihr damit aus meiner Sicht ein bemerkenswertes Debüt gelungen. Sie erzählt die fiktive, aber auf vielen Erzählungen unter-schiedlicher Flüchtlinge beruhende Geschichte in einem sehr ansprechenden und hervorragend zu lesenden Schreibstil. Es gelingt ihr ungemein schnell, dass der Leser sich in das Leben und die Gefühle der Hauptprotagonisten einfinden kann. Nuri und Afra werden für mich interessant und ausführlich beschrieben und beide konnten bei mir mit ihrer Art und den erlittenen Schicksalsschlag viele Sympathiepunkte sammeln. Ihr schwerer Weg wird ausführlich nachgezeichnet und hier sorgt die praktische Erfahrung der Autorin für eine hohen Authentizität in den Schilderungen ihrer Flucht. Gerade diese Realitätsnähe lässt die Schilderungen erschreckend wirken, da man genau weiß, dass es sich genau so abgespielt haben könnte. "Das Versprechen des Bienenhüters" ist für mich ein ergreifender und zugleich auch wichtiger Roman, der die Debatten um die Flüchtlingshilfen in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Daher empfehle ich dringend diesen lesenswerten Roman weiter, um Augen zu öffnen. Ein tolles Buch, welches ich gerne mit den vollen fünf von fünf Sternen bewerte.

Ein steiniger Weg
von einer Kundin/einem Kunden aus Krefeld am 12.10.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Inhalt: „Nuri ist Bienenhüter, mit seiner Familie führt er ein einfaches, aber erfülltes Leben im syrischen Aleppo. Bis das Undenkbare passiert und der Krieg ihr Zuhause erreicht. Nuris kleiner Sohn Sami wird bei einem Bombenanschlag getötet, seine Frau Afra erblindet. Sie müssen fliehen, um zumindest ihr eigenes Leben zu r... Inhalt: „Nuri ist Bienenhüter, mit seiner Familie führt er ein einfaches, aber erfülltes Leben im syrischen Aleppo. Bis das Undenkbare passiert und der Krieg ihr Zuhause erreicht. Nuris kleiner Sohn Sami wird bei einem Bombenanschlag getötet, seine Frau Afra erblindet. Sie müssen fliehen, um zumindest ihr eigenes Leben zu retten. Die Trauer um Sami und Erinnerungen an das einst glückliche Leben begleiten sie auf dem langen, gefährlichen Weg durch eine Welt, die nicht auf sie gewartet hat und selbst die Mutigsten in die Knie zwingt. Doch in England wartet Nuris Cousin Mustafa mit einem Bienenstock, der neuen Honig und neues Leben verspricht. Aber die größte Herausforderung liegt noch vor Nuri und Afra: wieder zueinander zu finden und gemeinsam die Hoffnung an ein neues Leben zu bewahren." Schreibstil/Art: Nuri beschreibt aus der Ich-Perspektive die berührende, emotionale und zugleich beschwerliche Flucht von Aleppo über Griechenland und anschließend nach England. 
Der Schreibstil ist sehr poetisch, die Sprache bildhaft. Landschaften, Orte und Charaktere sind meiner Meinung nach sehr gut umschrieben. Erzählt wird in zwei Strängen; in der Gegenwart, sprich nach der Ankunft in England und der Vergangenheit, die Flucht und die Stationen der Beiden.
 Die Zeitenwechsel sind miteinander verbunden; die Kapitelüberschrift ist das letzte Wort des vorherigen und das erste Wort des folgenden Kapitels. 
 Das hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Schade finde ich es, dass dem Leser bereits zu Anfang offenbart wird, dass es Beide bis nach England geschafft haben. Jeglicher Spannungsbogen ist dadurch genommen. Fazit: Eine sehr bewegende und tiefgründige Erzählung über Leid, Verlust, Zusammenhalt und Liebe. Die Autorin, Christy Lefteri will kein Mitleid erwirken sondern Verständnis und die Beweggründe dieser Flüchtlingsfamilie dem Leser näher bringen. 
 Obwohl mich der Schreibstil und die vielen Sprünge zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit nicht packen konnten, kann ich dieses Buch dennoch weiter empfehlen.