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Der Store

Roman


Du bekommst alles im Store.

Aber es hat seinen Preis.


Der Store liefert alles. Überallhin. Der Store ist Familie. Der Store schafft Arbeit und weiss, was wir zum Leben brauchen. Aber alles hat seinen Preis.

Paxton und Zinnia lernen sich bei Cloud kennen, dem weltgrössten Onlinestore. Paxton hat dort eine Anstellung als Security-Mann gefunden, nachdem sein Unternehmen ausgerechnet von Cloud zerstört wurde. Zinnia arbeitet in den Lagerhallen und sammelt Waren für den Versand ein. Das Leben im Cloud-System ist perfekt geregelt, aber unter der Oberfläche brodelt es. Die beiden kommen sich näher, obwohl sie ganz unterschiedliche Ziele verfolgen. Bis eine schreckliche Entdeckung alles ändert.

»1984« und »Schöne neue Welt« waren gestern – die Zukunft von »Der Store« ist jetzt

Portrait
Rob Hart hat als politischer Journalist, als Kommunikationsmanager für Politiker und im öffentlichen Dienst der Stadt New York gearbeitet. Er ist Autor einer Krimiserie und hat zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht. »Der Store« ist sein erster grosser Unterhaltungsroman. Derzeit ist er Verleger von MysteriousPress unter dem Dach von The Mysterious Bookshop in Manhattan. Rob Hart lebt mit Frau und Tochter auf Staten Island.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 592
Erscheinungsdatum 02.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-27230-9
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 22.1/14.2/4.8 cm
Gewicht 815 g
Originaltitel The Warehouse
Übersetzer Bernhard Kleinschmidt
Verkaufsrang 3484
Buch (gebundene Ausgabe)
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Fr. 33.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Der Markt bestimmt.

Bianca Schiller, Buchhandlung Schaffhausen

Unter dem Motto "Der Markt bestimmt" errichtet Gibson Wells das grösste und mächtigste Unternehmen weltweit, das alles umfassende "Cloud". Es bietet Jobs, Wohnungen, Transportmittel und Waren - also alles, was es für ein erfülltes Leben braucht. Denkt man. Doch was ist, wenn man wirklich in dieser Maschinerie sitzt und eigentlich Lebensträume hatte, die man jetzt begraben kann? Das passiert Paxton, der immer wieder zwischen der Realität und seinen Traumblasen taumelt. Und Zinnia, die sich in das System geschleust hat und von Beginn weiss, dass der Aufenthalt in der MotherCloud zeitlich begrenzt sein wird. Ein beeindruckend realer und menschlicher Roman, der mich echt berührt und überrascht hat, der spannend und flott geschrieben ist und die Aktualität und Brisanz dieses Themas toll aufzeigt. Für alle, die nicht nur Bradbury gelesen haben, sondern denen auch Eggers oder Moini gut gefallen hat.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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Der Spiegel unserer Zeit - leider
von einer Kundin/einem Kunden am 15.09.2019

Die Grundidee für diese Dystopie finde ich sehr gut und die Anspielung, um welchen Konzernriesen es sich handeln könnte, hat wohl jeder verstanden. Der Spiegel unserer Zeit wird uns auch sehr nah vors Gesicht gehalten, was ich sehr gut fand, aber an Werke wie 1984, schöne neue Welt und Fahrenheit 451 kommt dieser Roman - meiner... Die Grundidee für diese Dystopie finde ich sehr gut und die Anspielung, um welchen Konzernriesen es sich handeln könnte, hat wohl jeder verstanden. Der Spiegel unserer Zeit wird uns auch sehr nah vors Gesicht gehalten, was ich sehr gut fand, aber an Werke wie 1984, schöne neue Welt und Fahrenheit 451 kommt dieser Roman - meiner Meinung nach - längst nicht heran. Ein paar Seiten weniger hätten hier sehr gut getan...

Alles hat seinen Preis
von leseratte1310 am 13.09.2019

Vor vielen Jahren war „1984“ das Bild für eine erschreckende Zukunft, die niemand so erleben wollte. Doch das Leben geht weiter und die Zukunft von damals ist längst Realität geworden. Heute eröffnet uns das World Wide Web riesige Möglichkeiten, aber wir müssen auch mit den Nachteilen klarkommen. Große Unternehmen bestimmen, wo’... Vor vielen Jahren war „1984“ das Bild für eine erschreckende Zukunft, die niemand so erleben wollte. Doch das Leben geht weiter und die Zukunft von damals ist längst Realität geworden. Heute eröffnet uns das World Wide Web riesige Möglichkeiten, aber wir müssen auch mit den Nachteilen klarkommen. Große Unternehmen bestimmen, wo’s lang geht und hebeln Regierungen aus. Mit der Möglichkeit schnell an Informationen zu kommen, liefern wir auch sehr persönliche Informationen über uns. Rob Hart setzt mit seiner Geschichte „Der Store“ noch eins drauf. Die Klimakatastrophe hat richtig zugeschlagen und macht die Unternehmungen, die wir heute bei schönem Wetter draußen erleben, fast unmöglich. Man will einfach nicht mehr vor die Tür. Wie gut, dass es den Store „Cloud“ gibt. Er liefert alles, egal wohin und schafft Arbeit. Der Store ist Familie. Er schafft sich aber auch jeden Mitbewerber vom Hals. Unternehmensgründer Gibson hat sich seine Gedanken gemacht, die durchaus positiv waren. Doch gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Man muss sich mit seiner Argumentation auseinandersetzen und sich selbst eine Meinung bilden. Paxton und Zinnia lernen sich bei der Arbeit im weltgrößten Onlinestore kennen. Paxton arbeitet bei der Security und Zinnia pickt die Waren aus dem Lager. Man lernt die beiden kennen und damit eine andere Sicht auf das Leben bei Cloud, Leben und Arbeit dort ist nämlich die perfekte Ausbeutung der Menschen – moderne Sklaverei! Schon von der ersten Seite an, fand ich die Beschreibung sehr bedrückend. Da aus unterschiedlichen Perspektiven berichtet wird, konnte ich mir ein umfassendes Bild machen, dass zunehmend schlimmer und beklemmender wurde. Dann macht Paxton eine Entdeckung und die Geschichte wendet sich. Das Buch liest sich sehr gut und bringt einen zum Nachdenken. Machen wir uns nichts vor: Diese Zukunft ist schon längst da.

von einer Kundin/einem Kunden am 10.09.2019
Bewertet: anderes Format

Ungemein spannende und finstere Version einer möglichen zukünftigen Arbeitswelt. Visionär und gnadenlos. Für Leser von u.a. "1984" und "The Circle".