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NSA - Nationales Sicherheits-Amt

Roman

Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im Nationalen Sicherheits-Amt und entwickelt dort Programme, mit deren Hilfe alle Bürger des Reichs überwacht werden. Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, regen sich Zweifel in ihr. Mit ihren Versuchen, ihm zu helfen, gerät sie nicht nur in Konflikt mit dem Regime, sondern wird auch in die Machtspiele ihres Vorgesetzten Lettke verwickelt, der die perfekte Überwachungstechnik des Staates für ganz eigene Zwecke benutzt und dabei zunehmend jede Grenze überschreitet ...

Was wäre, wenn es im Dritten Reich schon Computer gegeben hätte, das Internet, E-Mails, Mobiltelefone und soziale Medien - und deren totale Überwachung?

Erscheint Oktober 2018

Rezension
"Er versteht es auch brandheisse Themen aufzugreifen. Dieses Mal zeigt sich das schon beim Titel" Waiting on wednesday, 13/06/2018
Portrait
Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman "Die Haarteppichknüpfer", der 1995 erschien und für den er 1996 den "Literaturpreis des Science Fiction-Clubs Deutschland" erhielt. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller "Das Jesus-Video" (1998), das im Jahr 1999 drei literarische Preise gewann und zum Taschenbuchbestseller wurde. ProSieben verfilmte den Roman, der erstmals im Dezember 2002 ausgestrahlt wurde und Rekordeinschaltquoten bescherte. Mit "Eine Billion Dollar", "Der Nobelpreis" und zuletzt "Ausgebrannt" stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Thriller-Autoren auf. Nach über 25 Jahren in Stuttgart lebt Andreas Eschbach mit seiner Familie jetzt seit 2003 als freier Schriftsteller in der Bretagne.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 800
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 28.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7857-2625-9
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 22.1/15.1/5.5 cm
Gewicht 890 g
Auflage 6. Auflage 2018
Verkaufsrang 12881
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Geschichte und Zukunft

Jasmin Bürki, Buchhandlung Schaffhausen

Ich hatte damals "Der letzte seiner Art" gelesen - auch heute noch eines meiner Lieblingsbücher. Nun dachte ich mir, wird es mal wieder Zeit, ein Buch von Eschbach zu lesen. Und was für eines - absolut fesselnd! Ich mag da den Einen oder Anderen vorwarnen, da es ab und an etwas langatmig anmutet, wenn vom "Programme stricken" die Rede war, was mich persönlich aber überhaupt nicht gestört hat. Auch hallt es lange nach, da die Bürger ahnungslos sind - wer weiss, wer da draussen wem zuschaut? Für mich ein gelungenes Szenario, Geschichte mit der Zukunft zu verbinden!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
112 Bewertungen
Übersicht
83
23
1
5
0

Erschreckendes Szenario
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 14.10.2019

Andreas Eschenbach greift mit seinem Roman in die Geschichte ein, in dem er die modernen, technischen Errungenschaften ins Dritte Reich überträgt. Eine schreckliche Vorstellung, welche Möglichkeiten Hitler damit gehabt hätte. Genau diese Möglichkeiten greift der Roman auf. Dem Volk ist nicht bewusst, in welchem Umfang ihre Daten... Andreas Eschenbach greift mit seinem Roman in die Geschichte ein, in dem er die modernen, technischen Errungenschaften ins Dritte Reich überträgt. Eine schreckliche Vorstellung, welche Möglichkeiten Hitler damit gehabt hätte. Genau diese Möglichkeiten greift der Roman auf. Dem Volk ist nicht bewusst, in welchem Umfang ihre Daten gespeichert und verarbeitet werden. Jeder Kauf, jede Bewegung und vieles mehr ist nachvollziehbar. Dennoch kann sich niemand dem entziehen. Was will man machen, wenn es kein Bargeld gibt? Die Geschichte rund um das NSA macht nachdenklich. Ich hatte oft China vor Augen. Das chinesische Punktesystem für Bürger oder die Gesichtserkennung. Der Autor wirft etliche ethische und philosophische Fragen auf. Im letzten Drittel schneidet er sogar das Thema manipuliertes Denken an. Wird es möglich sein, das Gehirn eines Menschen zu steuern? Die Geschichte führt dem Leser vor Augen, wie Daten genutzt werden können. Das ist Realität. Glücklicherweise leben wir noch in einem Land, in dem wir einigermaßen geschützt sind. Hin und wieder hatte die Erzählung so ihre Schwachstellen, über die ich aufgrund des großen Ganzen hinweg gelesen habe. Die Geschichte der Hauptfiguren wird abwechselnd im Rückblick erzählt. So habe ich als Leser einen guten Zugang zu den beiden bekommen.Eugen Lettke ist als Charakter sehr ambivalent. Trotz seines oftmals widerlichen Verhaltens, ist er mir nie gänzlich unsympathisch geworden. Das Ende kommt völlig anders daher, als ich es erwartet habe. Meine erste Reaktion war leichte Enttäuschung, bis mir klar wurde, dass ein anderes Ende den Roman völlig verfälscht hätte. Gut durchdachte Charaktere machen deutlich, wie gefährlich es wird, wenn die falschen Menschen Zugriff auf unsere Daten bekommen.

von einer Kundin/einem Kunden am 12.09.2019
Bewertet: anderes Format

Andreas Eschbach hat in ''NSA'' ein erschreckendes Gedankenexperiment gewagt- und das Ergebnis ist ihm geglückt. Dieser Thriller ist spannend, beeindruckend und innovativ.

von einer Kundin/einem Kunden am 19.08.2019
Bewertet: anderes Format

Drittes Reich trifft auf "1984" - durch nur eine Änderung der Geschichte entwickelt Eschbach ein erschreckendes Szenario und hält uns einen Spiegel für unsere Gegenwart vor.