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Die Tyrannei des Schmetterlings

Roman

Der neue Roman von Bestsellerautor Frank Schätzing >Die Tyrannei des Schmetterlings< führt den Leser bis an die Grenzen des Vorstellbaren.

Kalifornien, Sierra Nevada. Luther Opoku, Sheriff der verschlafenen Goldgräberregion Sierra in Kaliforniens Bergwelt, hat mit Kleindelikten, illegalem Drogenanbau und steter Personalknappheit zu kämpfen. Doch der Einsatz an diesem Morgen ändert alles. Eine Frau ist unter rätselhaften Umständen in eine Schlucht gestürzt. Unfall? Mord? Die Ermittlungen führen Luther zu einer Forschungsanlage, einsam gelegen im Hochgebirge und betrieben von der mächtigen Nordvisk Inc., einem Hightech-Konzern des zweihundert Meilen entfernten Silicon Valley. Zusammen mit Deputy Sheriff Ruth Underwood gerät Luther bei den Ermittlungen in den Sog aberwitziger Ereignisse und beginnt schon bald an seinem Verstand zu zweifeln. Die Zeit selbst gerät aus den Fugen. Das Geheimnis im Berg führt ihn an die Grenzen des Vorstellbaren - und darüber hinaus.
Portrait
Frank Schätzing, Jahrgang 1957, studierte Kommunikationswissenschaften und war Mitbegründer der Kölner Werbeagentur Intevi. Seit den 90er Jahren ist er als Schriftsteller in Erscheinung getreten, sein grösster Erfolg war >Der Schwarm<, der weltweit in 27 Sprachen übersetzt wurde und seit Erscheinen eine Gesamtauflage von ca. 3.8 Millionen Exemplaren erreichte. Frank Schätzing ist nicht nur ausgebildeter Taucher, Musiker, Musikproduzent und leidenschaftlicher Hobbykoch. Er lebt mit seiner Frau in Köln.

Literaturpreise:

2002 - KölnLiteraturPreis
2004 - Corine (Literaturpreis) in der Sparte Belletristik
2005 - Kurd-Lasswitz-Preis für >Der Schwarm< als bester Science-Fiction-Roman des Jahres
2005 - Deutscher Science Fiction Preis für >Der Schwarm<
2005 - Goldene Feder für >Der Schwarm<
2005 - Deutscher Krimi Preis für >Der Schwarm<
2006 - Dr. Kurt Neven DuMont Medaille der Westdeutschen Akademie für Kommunikation
2007 - "Stein im Brett"-Preis des Berufsverbandes Deutscher Geowissenschaftler e.V. (BDG)
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 736
Erscheinungsdatum 25.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-70403-3
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 20.6/13.6/5 cm
Gewicht 624 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 297
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
50 Bewertungen
Übersicht
14
9
13
8
6

Ein Buch, das vielleicht als Film besser wäre.
von einer Kundin/einem Kunden am 16.09.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (MP3-CD)

Es gibt sie, diese langen Bücher, die jede Seite legitimieren. "Moby Dick", "Buddenbrooks", "Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier und Clay" oder zuletzt "Die Wurzeln des Lebens". Jedes dieser Bücher ist ein Meisterwerk für sich, ob nun dank ihrer intensiven Figurendarstellungen (Ishmael, Hanno Buddenbrook und Sam Clay gehöre... Es gibt sie, diese langen Bücher, die jede Seite legitimieren. "Moby Dick", "Buddenbrooks", "Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier und Clay" oder zuletzt "Die Wurzeln des Lebens". Jedes dieser Bücher ist ein Meisterwerk für sich, ob nun dank ihrer intensiven Figurendarstellungen (Ishmael, Hanno Buddenbrook und Sam Clay gehören zu meinen liebsten Figuren in der Literaturgeschichte) oder ihrer breiteren Kontexte (es sind erst die philosophischen Betrachtungen, die "Moby Dick" so einzigartig machen, während Superheldencomics und Bäume nie so spannend waren wie in "... Kavalier und Clay" bzw. "Die Wurzeln ..."). Wenn man diese Bücher kürzen würde, würde etwas fehlen. Anders bei "Die Tyrannei der Schmetterlings". Ich vermute, man könnte die Handlung gut in einen 2-Stunden-Blockbuster packen, ohne dass eine zentrale Komponente verloren ginge. Die Themen sind durchaus interessant - die Handlung um künstliche Intelligenzen schnürt sich immer weiter zu, und erst als Parallelwelten ins Spiel kommen, ist vorübergehend die volle Aufmerksamkeit geweckt - allerdings verliert es sich manchmal so sehr in Tangenten, dass die Aufmerksamkeit relativ bald auch wieder wegdriftet. Auch verbringt man ja doch einige Zeit mit den Figuren, und dafür bleiben sie eher oberflächlich. Eine Sache, die mich vermutlich mehr stört als die meisten Leser: Das Buch klingt übersetzt. Es mag sein, dass das eine Menge mit dem amerikanischen Setting zu tun hat, aber irgendwie fehlt mir auch ein bisschen die Brillanz, die ich von Autoren erwarte, die in ihrer Muttersprache schreiben. Das bedeutet nicht, dass das Buch "sprachlich schlecht" ist. Es wirkt aber trotzdem ein bisschen second-hand. Ich mag einige der Figuren, die vorkommen - Luther, Ruth, Elmar - sie alle lassen mich nicht bereuen, die Zeit mit ihnen verbracht zu haben, aber es ist für mich ein Buch mit vermutlich wenig Langzeitnachwirkung.

Thriller der Gegensätze
von einer Kundin/einem Kunden am 03.09.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Vom Anfangsschocker zum provozierend provinziellen Krimi, um danach zum Thriller zu werden, der Zeit, Raum und fast die Vorstellungskraft sprengt: Schätzing liebt Gegensätze ! Äußerst detailreich mit sehr nuancierten Hauptfiguren entfaltet er, was die Entwicklung künstlicher Intelligenz für die Menschen in naher Zukunft bedeuten... Vom Anfangsschocker zum provozierend provinziellen Krimi, um danach zum Thriller zu werden, der Zeit, Raum und fast die Vorstellungskraft sprengt: Schätzing liebt Gegensätze ! Äußerst detailreich mit sehr nuancierten Hauptfiguren entfaltet er, was die Entwicklung künstlicher Intelligenz für die Menschen in naher Zukunft bedeuten könnte.

Geduldig bleiben..
von einer Kundin/einem Kunden am 17.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mein erster Schätzing! Ich fand es ziemlich anstrengend zu lesen, alles wird bis ins kleinste Detail beschrieben und man hat bis kurz vor dem Finale das Gefühl, dass noch nichts passiert ist. Das Thema der künstlichen Intelligenz ist wahnsinnig spannend, allerdings werden die technischen Vorgänge dahinter sehr (vielleicht zu) p... Mein erster Schätzing! Ich fand es ziemlich anstrengend zu lesen, alles wird bis ins kleinste Detail beschrieben und man hat bis kurz vor dem Finale das Gefühl, dass noch nichts passiert ist. Das Thema der künstlichen Intelligenz ist wahnsinnig spannend, allerdings werden die technischen Vorgänge dahinter sehr (vielleicht zu) professionell beschrieben, sodass man als Laie nicht wirklich mitkam. Man merkt schon, dass Schätzing gut schreiben kann, für meinen Geschmack aber einfach viel zu langatmig.