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Künstliche Intelligenz

Was sie kann & was uns erwartet

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Künstliche Intelligenz (KI) steht für Maschinen, die können, was der Mensch kann: hören und sehen, sprechen, lernen, Probleme lösen. In manchem sind sie inzwischen nicht nur schneller, sondern auch besser als der Mensch. Wie funktionieren diese klugen Maschinen? Bedrohen sie uns, machen sie uns gar überflüssig? Die Journalistin und KI-Expertin Manuela Lenzen erklärt anschaulich, was Künstliche Intelligenz kann und was uns erwartet.
Künstliche Intelligenz ist das neue Zauberwort des digitalen Kapitalismus. Intelligente Computersysteme stellen medizinische Diagnosen und geben Rechtsberatung. Sie managen den Aktienhandel und steuern bald unsere Autos. Sie malen, dichten, dolmetschen und komponieren. Immer klügere Roboter stehen an den Fliessbändern, begrüssen uns im Hotel, führen uns durchs Museum oder braten Burger und schnipseln den Salat dazu. Doch neben die Utopie einer schönen neuen intelligenten Technikwelt sind längst Schreckbilder getreten: von künstlichen Intelligenzen, die uns auf Schritt und Tritt überwachen, die unsere Arbeitsplätze übernehmen und sich unserer
Kontrolle entziehen.
Manuela Lenzen zeigt, welche Hoffnungen und Befürchtungen realistisch sind und welche in die Science Fiction gehören. Sie beschreibt, wie ein gutes Leben mit der Künstlichen Intelligenz aussehen könnte – und dass wir von klugen Maschinen eine Menge über uns selbst lernen können.

Portrait
Manuela Lenzen studierte Philosophie in Bochum und Bielefeld. Als freie Wissenschaftsjournalistin schreibt sie unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau und Die Zeit.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 04.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-71869-4
Verlag C. H. Beck
Maße (L/B/H) 20.5/12.6/2.5 cm
Gewicht 330 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 17597
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Künstliche Intelligenz - utopisch?
von Sikal am 26.02.2018

Sie werden die Weltherrschaft übernehmen, die Menschheit unterjochen und ausrotten. Ein düsteres Zeitalter wird auf Erden anbrechen, bis ein paar tapfere, unbeugsame Krieger es schaffen, die künstliche Intelligenzen zu besiegen und die Menschheit wieder - befreit von kriegerischen Robotern - in Ruhe leben kann… Zumindest so ... Sie werden die Weltherrschaft übernehmen, die Menschheit unterjochen und ausrotten. Ein düsteres Zeitalter wird auf Erden anbrechen, bis ein paar tapfere, unbeugsame Krieger es schaffen, die künstliche Intelligenzen zu besiegen und die Menschheit wieder - befreit von kriegerischen Robotern - in Ruhe leben kann… Zumindest so das Bild, das in Endzeitfilmen immer wieder zu sehen ist. Aber wie weit sind wir von einem solchen Szenario tatsächlich entfernt – oder ist ein solches Szenario überhaupt denkbar? Ist es möglich, dass Künstliche Intelligenzen selbstständig lernen und sich so weit entwickeln, dass diese dem Menschen überlegen sind und ihn für ihr „Überleben“ nicht benötigen? Wenn ja ist es dann auch denkbar, dass diese Intelligenzen dem Menschen tatsächlich feindlich gegenüber stehen? Ist es nicht auch möglich, dass sich solche KI’s sogar dem Menschen unterordnen und ein Netz von helfenden Robotern, Gadgets, Apps und Tools entsteht, welches dem Menschen das Leben erleichtert? Im ersten Teil des Buches erklärt die Autorin Manuela Lenzen, nachdem sie einige Horrorszenarien skizziert, wo wir auf diesem Entwicklungssektor tatsächlich stehen. Die größere Frage für die Philosophin und Wissenschaftsautorin scheint jedoch in diesem Teil die Frage zu sein, wann ist ein System oder ein Algorithmus tatsächlich intelligent? Heute wird niemand mehr behaupten, ein Taschenrechner wäre intelligenter als ein Unterstufenschüler nur weil dieser den Algorithmus des Wurzelziehens beherrscht. Bei einem selbstfahrenden Auto, welches durch die Städte fährt, wird sich der eine oder andere nicht mehr ganz so sicher sein. Eine klare Definition bleibt die Autorin schuldig – wäre zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch nicht realistisch. Wohin sich die Entwicklung allerdings richtet, da gibt es viele Ansätze und Projekte – manche sehr konkret andere vage aber nicht unrealistisch wie sich nach der Lektüre herausstellt. Eines steht aber unbestritten fest – es wird keine Roboter geben, die aussehen wie wir Menschen – künstliche Intelligenzen werden mehr Assistenz als wirklich selbstständig sein, und sie werden allgegenwertig sein. Wer das heute noch bezweifelt, braucht sich nur in seiner näheren Umgebung umzusehen – „smarte“ Geräte umgeben uns ohne sich wirklich groß in den Vordergrund zu drängen – Smartphone, Smart-TV und intelligente Assistenzsysteme im Auto sind hier nur die offenkundigsten. Künstliche Intelligenzen werden immer schneller eine immer größere Stellung in unserer Gesellschaft einnehmen – wie diese Technologie sich integrieren wird, hängt jedoch einzig von den Menschen ab. Die Gesellschaft und deren Rahmenbedingungen sind es, die darüber bestimmen werden ob KI’s den Menschen beherrschen oder umgekehrt. Für Leser, welche bereits mit der Materie vertraut sind, gibt es nicht allzu große Neuigkeiten in dem Buch. Für Anfänger auf dem Gebiet aber durchaus spannend und gut lesbar.