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Wolfsinsel

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Taschenbuch

Kraftvoll, persönlich und poetisch - die Erfahrungen einer jungen Frau allein in der Wildnis

»Muss ich so leben, wie ich es bisher getan habe?«, fragt sich Lajla eines Tages – und bucht ein Flugticket nach Kanada. In den folgenden Jahren verbringt sie lange Phasen allein in der Wildnis, trifft Trapper, Hippies, Schamanen und Abenteurer und lernt, dass die Suche nach Freiheit oft mit der Beschränkung aufs Wesentliche beginnt. Eine kraftvolle, wilde und unmittelbare Erzählung, die einen zum Nachdenken zwingt.

Portrait
Lajla Rolstad, geboren 1978, schrieb ihre Abschlussarbeit über Bram Stokers "Dracula" und gehört zu den spannendsten jungen Stimmen Norwegens. Nachdem sie in ihrem Romandebüt eine wilde Mischung aus Steampunk und James Bond zu Papier brachte, verarbeitet sie ihrem zweiten Roman ihre eigenen Erfahrungen in der kanadischen Wildnis.

Dr. Gabriele Haefs studierte in Bonn und Hamburg Sprachwissenschaft. Seit 25 Jahren übersetzt sie u.a. aus dem Dänischen, Englischen, Niederländischen und Walisischen. Sie wurde dafür u.a. mit dem Gustav- Heinemann-Friedenspreis und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, zuletzt 2008 mit dem Sonderpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk. Sie hat u.a. Werke von Jostein Gaarder, Håkan Nesser und Anne Holt übersetzt. Zusammen mit Dagmar Missfeldt und Christel Hildebrandt hat sie schon mehrere Anthologien skandinavischer Schriftsteller herausgegeben.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 10.06.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71815-3
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18.8/11.9/2.7 cm
Gewicht 264 g
Originaltitel Ulveoya / Wolf Island
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Gabriele Haefs
Verkaufsrang 49890
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Klappentext weckt Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 11.11.2019

Die norwegische Autorin Lejla leidet an Depressionen, und nach einem längerem Therapieaufenthalt beschliesst sie, ihr Leben komplett zu ändern und fliegt nach Kanada, um dort über den Winter auf einer einsamen Insel einen Hausmeisterposten für ein Retreatzentrum zu übernehmen. Wider Erwarten ist sie auf ihrem Posten auch tatsäch... Die norwegische Autorin Lejla leidet an Depressionen, und nach einem längerem Therapieaufenthalt beschliesst sie, ihr Leben komplett zu ändern und fliegt nach Kanada, um dort über den Winter auf einer einsamen Insel einen Hausmeisterposten für ein Retreatzentrum zu übernehmen. Wider Erwarten ist sie auf ihrem Posten auch tatsächlich ganz allein, und sie muss sich dem Leben in der Wildnis mit allen Herausforderungen (und mit den nächsten Nachbarn in fast 2 Autostunden Entfernung) stellen. Und das Leben im kanadischen Winter mit nur begrenztem Strom und fliessendem Wasser ist definitiv fordernd, nicht zu vergessen, dass sich hin und wieder auch Wölfe auf die Insel verirren (die können schwimmen, und das ist bei Ebbe wohl auch kein Problem für sie....). Die Menschen, die Lejla hier trifft, wachsen ihr schnell ans Herz, und als der Winter vorbei ist, ist klar für sie, sie muss wiederkommen. So dient der Trip in die norwegische Heimat nur dem Ziel, Geld für den Rückflug zu verdienen, und ein Jahr später ist Lejla erneut in Kanada. Diesmal kauft sie ein Auto und geht auf einen Roadtrip quer durch Kanada und einen Teil der USA. Ich tue mich sehr schwer mit diesem Buch. Rein vom Inhalt war ich angesprochen, das klingt nach Abenteuer pur, Survival in der Wildnis, Besinnung auf die wesentlichen Werte im Leben, Naturereignisse und -erfahrungen, die man im normalen Leben nicht macht. Und ja, all das passiert auch in diesem Buch. Und jetzt kommen meine "aber": der Schreibstil ist anstrengend. Die Autorin schreibt ihre Gedanken so weg, wie sie ihr kommen, und wörtliche Rede wird so gut wie nie als solche gekennzeichnet, was es mir öfters mal schwer gemacht hat, zu folgern, ob da jetzt jemand redet, oder Lejla nur denkt. Nächstes Aber: Lejla selbst ist auch extrem anstrengend. Sie will ihr Leben umkrempeln und geht auf einen Selbsterfahrungstrip, und alle, wirklich alle Leute, mit denen sie zu tun hat und die sie als ihre Schwestern und Familie bezeichnet, sind entweder permanent mehr oder minder schwer betrunken, bekifft oder bekokst. Oder schweben wie ganz am Ende ihr Medizinmannfreund sowieso schon in anderen Spähren. Das sind für mich Welten, die liegen mindestens 25 Jahre hinter mir, und ich habe zu meinem Erstaunen aber festgestellt, dass die Autorin mit Jahrgang 78 nicht viel jünger ist als ich selbst. Nun ja. Ich habe auch überlegt, wann genau diese Reisen denn stattfanden, es wird leider nie ein Jahr genannt, aber da Lejla mit Smartphone und Tablet agiert und in the middle of nowhere sich auf Cafes mit WLAN stürzt, muss das Buch in den letzten 5 bis max 8 Jahren spielen....und was ich an Unreife einer 18 jährigen auf Weltreise noch nachsehe, finde ich bei einer ü30-jährigen Autorin nicht mehr so witzig. Die Männer, in die sie sich verliebt (2 davon lernen wir im Buch näher kennen), sind alle entweder schwerst alkoholabhängig (Carthy) oder schwerst psychisch gestört (Jay), und ich hab den Kopf geschüttelt bei den Beschreibungen, wie beide mit Lejla umgegangen sind. Die es aber irgendwie nicht gemerkt hat, dass da was schief läuft, denn ihr Verständnis für die beiden ging ins Unendliche. Ein Entwicklungsroman liest sich für mich anders. Noch ein Beispiel, und ja, Achtung Spoiler, Lejla ist mit ihrem Auto auf dem Weg zu einem Festival. Vorher macht sie Rast in einem Ort in der Nähe, und als sie weiterfahren will, ist sie zugeparkt. Was macht sie? Schulterzucken und per Anhalter aufs Festival fahren. Sie versucht noch nicht einmal, auszuparken oder die Leute aufzutreiben, die sie zugeparkt haben. Ja, blöderweise ist sie zu einem Psychopath eingestiegen, der ihr eine Heidenangst einjagd. Dumm gelaufen, aber die Moral von der Geschicht? Gar keine. Lejla reist auch später lustig bei wildfremden Leuten mit. Sie vertraut einfach, dass es gut läuft. Jedesmal, wenn ich die Nase voll von ihr hatte, kamen aber auch wieder wunderbare Landschaftsbeschreibungen und Wildniserfahrungen ins Spiel....ja, so hab ich es bis zum Ende durchgehalten. Mit Sicherheit waren es spannende Zeiten, aber nicht für mich gedacht. Mein Fazit: 2,5 von 5 Sternen.

interessante Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Luckenwalde am 31.08.2019

(4 von 5 Sterne) Inhalt: Die junge Lejla kauft sich ein Flugticket nach Kanada, denn sie zieht es immer wieder in die kanadische Wildnis. Dort angekommen, soll sie auf das Haus inkl. Grundstück von Freunden aufpassen. Doch dort ist sie weit von der heutigen Technologie entfernt. Kein Strom und „das Bad“ ist vor der Tür, m... (4 von 5 Sterne) Inhalt: Die junge Lejla kauft sich ein Flugticket nach Kanada, denn sie zieht es immer wieder in die kanadische Wildnis. Dort angekommen, soll sie auf das Haus inkl. Grundstück von Freunden aufpassen. Doch dort ist sie weit von der heutigen Technologie entfernt. Kein Strom und „das Bad“ ist vor der Tür, mitten in der Kälte. Aber das schreckt Lejla nicht ab. Dort kann sie besser mit ihrer Depression und den Panikattacken umgehen. Eines Tages lernt sie den jungen Carthy kennen und verliebt sich in ihn. Doch Carthy geht mit ihr um, wie es ihm passt. Wenn er getrunken hat, wird er ausfallend – eine Weile lässt es ihm Lejla durchgehen, doch auch irgendwann ist der Bogen überspannt und Lejla verlässt ihn. Sie reist von Ort zu Ort und lernt viele neue Menschen kennen, doch nicht jeder meint es gut mit ihr – doch Lejla gibt nicht auf. Sie liebt Kanada. Sie liebt die Natur. Sie will mehr von dem Land entdecken. Und so beginnt ihre Reise mit Höhen und Tiefen. Meinung: Eine wahre Geschichte über Lejlas Trip durch Kanada. Was sie sieht und erlebt, wird sehr detailliert beschrieben. Die Geschichte hat eine gewisse Atmosphäre, die einen von Anfang bis zum Ende in diese Geschichte hineinversetzt, als würde man selbst mit Lajla durch Kanada umherstreifen. Eine Geschichte die man so schnell nicht vergisst. Cover und Titel: Auf dem Cover sieht man die schöne Landschaft Kanadas. Mit den blauen und schwarzen Tönen, zeigt das Cover die Kälte, die man von Kanada kennt. Auch zeigt es, dass die Geschichte sehr viel Tiefe hat, und nicht alles nach Plan geht. Der Titel „Wolfsinsel“ passt sehr gut zu der Geschichte, denn Lajla erfährt, dass die Insel in der Nähe, von Wölfen bewohnt wird. Lejlas erste Begegnung mit einem Wolf ist sehr magisch, weshalb der Titel wirklich perfekt passt. Die Geschichte: Man reist mit Lajla durch Kanada, lernt Orte und Menschen kennen. Die Geschichte zieht einem in einen Bann, wodurch man das Gefühl hat, man würde mit Lajla durch Kanada reisen. Man merkt, wie sehr Lajla Kanada liebt, und man kann nicht anders und fängt an Kanada mit seinen Höhen und Tiefen, und trotz der Kälte wertzuschätzen. Die Charaktere: Hauptsächlich geht es natürlich um Lajla, doch man lernt viele weiter Charaktere kennen. Da die meisten Menschen sehr freundlich und hilfsbereit sind, fängt man auch diese an zu mögen. Einige spielen eine größere Rolle, andere wiederrum tauchen nur kurz in der Geschichte auf. Der Schreibstil: Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig. Aussagen haben keine Anführungszeichen. Viele Leute wiederholen in den Aussagen das letzte Wort nochmal. Es liest sich eher wie eine Dokumentation, denn Geschehnisse werden eher aufgezählt, wodurch ich öfters aus der Geschichte geworfen wurde, da der Wechsel ab und zu doch abrupt überging. Erst als ich fast in der Mitte des Buches ankam, hatte ich mich an den Schreibstil gewöhnt. Fazit: Eine interessante Geschichte, mit Höhen und Tiefen, die sich dennoch wie eine Dokumentation liest. Doch man kann viel lernen und eine gewisse Spannung ist vorhanden. Wer Kanada mag, den kann ich dieses Buch wirklich sehr empfehlen.

Anders als erwartet
von einer Kundin/einem Kunden aus Schleiden am 31.07.2019

Hut ab! Ich bewundere (und beneide) die junge Autorin, dass sie die Möglichkeit bekommen hat, ein halbes Jahr in der Wildnis Kanadas zu leben. Ihre Vorgeschichte aus psychischen Problemen und Depressionen, sowie der Monate langen Behandlung in einer psychiatrischen Einrichtung mit vielen Medikamenten ist wohl der Hauptgrund, wa... Hut ab! Ich bewundere (und beneide) die junge Autorin, dass sie die Möglichkeit bekommen hat, ein halbes Jahr in der Wildnis Kanadas zu leben. Ihre Vorgeschichte aus psychischen Problemen und Depressionen, sowie der Monate langen Behandlung in einer psychiatrischen Einrichtung mit vielen Medikamenten ist wohl der Hauptgrund, warum sie die Flucht in ein anderes Leben wagt. Tatsächlich ist sie in Kanada gezwungen, ohne jeden Schnickschnack mitten im Wald allein zurechtzukommen – mit den Gegebenheiten der Umgebung und mit sich selber. Ich muss gestehen, der Schreibstil entspricht den Eintragungen in einem Tagebuch, jedoch irgendwie verworren. Ich konnte der Geschichte anfangs nicht voll und ganz folgen, fand sie teilweise nervig und langatmig und monoton. Aber vielleicht ist es wirklich so monoton dort in der winterlichen Einsamkeit Kanadas. Alles was die Autorin in den verlassenen Hütten zu tun hat, ist Holz hacken und das Einheizen der Hütten, und das in Ordnung halten des Gartens. Immer wieder wird Lajla Rolstad mit ihren psychischen Problemen und ihrer Vorgeschichte konfrontiert und lernt sich selbst immer besser kennen. Dafür, dass die Autorin in der Einsamkeit Kanadas lebt, trifft sie doch sehr viele Menschen aus der Umgebung und findet sogar ein paar Freunde. Die Natureindrücke kommen mir hingegen viel zu kurz und oberflächig vor. Nach 109 Seiten ändert es sich dann plötzlich: Die Autorin reist nach einer langen Pause zurück nach Kanada und besucht alte Freunde. Das Leben der Autorin scheint geordneter, das Freiheitsgefühl gestärkt und auch der Blick in die Natur wir ein bisschen häufiger beschrieben. Auf ihrem Road-Trip durch Kanada und die USA lernt sie Außenseiter kennen, die trotz ihres andersartigen Lebens glücklich sind. Sehr interessant ist die Begegnung mit dem Schamanen Georgie. Leider ist das Buch gerade dann zu Ende, als ich dann doch noch mehr lesen wollte. Mein Fazit: Ich habe mir etwas ganz anderes unter dem Buch vorgestellt. Daher kann ich keine wirkliche Bewertung abgeben. Was ich erwartet habe, war ein Leben in der Natur mit Höhen und Tiefen, so wie Grizzly Adams aus „Der Mann in den Bergen“. Vor allem hatte ich erwarte, irgendetwas mehr zu lesen, was mit Wölfen zu tun hat. Eine Frau in der Wildnis, allein unter Wölfen. Bietet sich ja an in den einsamen Wäldern Kanadas. Einige Naturszenen sind dann auch kurz und schön geschrieben, aber es waren mir insgesamt zu wenige interessante Szenen. Das ganze Buch ist irgendwie eine Aneinanderreihung von Begegnungen mit Menschen und Erlebnissen und wirkt sehr monoton, ohne einen richtigen Höhepunkt. Die Begegnung mit dem Schamanen Georgie fand ich gegen Ende des Buches sehr interessant und lehrreich, nur leider war gerade dann das Buch zu Ende. Das Buch entsprach einfach nicht dem, was ich inhaltlich erwartet hatte, daher kann ich keine faire Bewertung abgeben.