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Nichts weniger als ein Wunder

(ungekürzte Lesung)

Von Millionen Lesern sehnsüchtig erwartet – der grosse neue Roman vom preisgekrönten Autor des Weltbestsellers "Die Bücherdiebin"

Dies ist die Geschichte der fünf Dunbar-Brüder. Nach dem Tod der geliebten Mutter und dem Weggang ihres Vaters leben sie nach ihren ganz eigenen Regeln. Sie trauern, sie lieben, sie hassen, sie hoffen und sie suchen. Nach einem Weg mit ihrer Vergangenheit klarzukommen, nach der Wahrheit und nach Vergebung. Schliesslich ist es Clay – angetrieben von den Erinnerungen an ihren tragischen Verlust – der beschliesst eine Brücke zu bauen. Eine Brücke, die Vergangenheit zu überwinden und so sich selbst, und seine Familie, zu retten. Dafür verlangt er sich alles ab, was er geben kann, und mehr: nichts weniger als ein Wunder.

Johannes Klaussner gibt den Dunbar-Brüdern eine Stimme.
Portrait
Der australische Schriftsteller Markus Zusak wurde als jüngster von vier Geschwistern am 23. Juni 1975 in Sydney geboren. Sein Vater stammte aus Österreich und war Maler, seine Mutter kam aus Deutschland. Von ihnen erfuhr Markus Zusak schon als Kind die Geschichten aus dem 2. Weltkrieg, die ihn inspirierten "Die Bücherdiebin" zu schreiben. Sein vorläufiger Kindheitstraum war wie sein Vater Maler zu werden, doch schnell resignierte Markus Zusak und entdeckte eher sein Talent zum Schreiben. Für seinen Jugendroman "The Underdog" aus dem Jahr 1999 erhielt Markus Zusak seine ersten Auszeichnungen. Bekannt wurde der Autor aber vor allem durch sein 2002 veröffentlichtes Buch "Der Joker - The Messenger", welches 2007 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis gewürdigt wurde. Der letztendliche Durchbruch gelang Markus Zusak mit "Die Bücherdiebin". Inzwischen sind seine Romane in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Neben seiner Tätigkeit als Autor, lehrt Markus Zusak noch gelegentlich Englisch an einer High School. Markus Zusak ist verheiratet und Vater einer Tochter. Wohnhaft ist er mit seiner Familie in Sydney.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Johannes Klaussner
Erscheinungsdatum 04.02.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783837145106
Verlag Random House Audio
Spieldauer 1005 Minuten
Format & Qualität MP3, 1005 Minuten, 1020.91 MB
Übersetzer Alexandra Ernst
Verkaufsrang 157
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
6
4
1
0
1

Großartiges Erzählepos mit außergewöhnlicher sprachlicher Fingerfertigkeit
von Lesendes Federvieh aus München am 17.03.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nach dem Tod ihrer Mutter Penelope und dem Fortgang ihres Vaters leben die fünf Dunbar-Brüder nach ihren eigenen Regeln in ihrem Haus in der Archer Street. Jeder einzelne von ihnen trauert, liebt, hasst und sucht, in der Hoffnung mit der Vergangenheit abzuschließen, die Wahrheit zu finden und zu vergeben.... Nach dem Tod ihrer Mutter Penelope und dem Fortgang ihres Vaters leben die fünf Dunbar-Brüder nach ihren eigenen Regeln in ihrem Haus in der Archer Street. Jeder einzelne von ihnen trauert, liebt, hasst und sucht, in der Hoffnung mit der Vergangenheit abzuschließen, die Wahrheit zu finden und zu vergeben. Der Zweitjüngste ist es schließlich, der angetrieben von Erinnerungen an ihren tragischen Verlust den Stein ins Rollen bringt, indem er beschließt eine Brücke zu bauen. Eine Brücke, die aus ihm gemacht ist, die Vergangenheit überwindet und einen Versuch wagt die Familie zu retten - nichts weniger als ein Wunder. Nach dem riesigen Erfolgt des Weltbestsellers "Die Bücherdiebin" mussten wir einige Jahre auf ein weiteres Buch aus der Feder von Markus Zusak warten, doch nun ist sein neues Meisterwerk der Erzählkunst endlich da. Es bedurfte nur weniger Worte und schon hatte mich "Nichts weniger als ein Wunder" vollkommen in seinen Bann gezogen. Die Geschichte beginnt mit einem Anfang von vielen, einem alten Klapperkasten, einer Schlange, einem Hund und nicht zuletzt mit Matthew, dem ältesten der fünf Dunbar-Brüdern, der aus der Ich-Perspektive die Geschichte seiner Familie und vor allem die seines Bruders Clay erzählt. Es ist eine mitreißende, hochgradig emotionale Geschichte von Verlust, Trauer und Schuld aber auch von Neuanfängen, Hoffnung und Liebe, sie handelt vom Brückenbauen, Pferderennsport und nicht zuletzt von Familie und Zusammenhalt. All das ist mit außerordentlicher sprachlicher wie erzählerischer Fingerfertigkeit fein in einen Kokon eingewoben, dessen umhüllender Wärme man nur äußerst ungern verlässt. Markus Zusak ist wahrlich ein Meister der Metaphern, was er mehrmals eindrucksvoll unter Beweis stellt. Meine persönliche Highlights waren jedoch die unnachahmlichen Szenenwechsel, die eine ungeheure Faszination auslösten, denn beinahe schon fließend gelingt die Überleitung von einer Ebene der Vergangenheit in die nächste. Im einen Moment beschreibt Matthew die helle Röte des abgehusteten Blutes, welches sich als Warnzeichen für die sich verschlimmernde Krankheit der Mutter abzeichnete, nur um darauf den Wert seines Blutes mit dem ihren zu vergleichen, das er in einer zugleich sinnlosen wie unumgänglich wegweisenden Prügelei vergossen hatte. Er erkennt die Poesie in den alltäglichen Dingen und drückt diese in glasklarer Sprache aus, so wird Penelopes Vater, die Statue von Stalin, nicht einfach nur äußerlich alt, sondern "sein Schnurrbart nahm die Farbe von Asche an." (S. 86). Oder auch die Beschreibung der letzten Minuten seiner Großmutter, auf deren Schreibmaschine Matthew die Geschichte der Dunbar-Brüder tippt: "Sie war am Esstisch gestorben, vermutlich am späten Abend. Sie hatte gerade einen letzten Brief an eine Freundin getippt. "Sieht so aus, als hätte sie ihn fertig geschrieben, ihre Brille abgenommen und den Kopf neben die Remington gelegt", sagte er. Es war traurig und schmerzhaft, aber wunderschön. Eine letzte tödliche Buchstabenfolge. Ein hart gesetzter Schlusspunkt." (S. 274). Die überwältigend treffsichere Präzision, die jeder Formulierung, jedem Wort innewohnt, ist von erstaunlicher Eindringlichkeit und brennt sich ins Gedächtnis ein. Bemerkenswert sind auch die unvorhersehbaren Wege, die die Erzählung geht, denn es ist nicht bloß die Geschichte von fünf Brüdern, deren brutale wie liebenswürdige Kabbeleien herrlich amüsant und rührend zu lesen sind, vielmehr fließen zahlreiche Handlungsstränge von Penelopes Flucht aus Osteuropa über Careys Faszination für den Pferderennsport bis hin zu Clays zunehmender Begeisterung für den Brückenbau zusammen zu einer großartigen Erzählung, von der man sich wünscht, sie würde nie zu Ende gehen. "Nichts weniger als ein Wunder" ist ein zeitloses wie großartiges Erzählepos über die fünf Dunbar-Brüder, von denen einer auszog, um in vielerlei Hinsicht eine Brücke zu bauen. Mit außergewöhnlicher erzählerischer sowie sprachlicher Fingerfertigkeit hat sich Markus Zusaks Geschichte von Verlust, Zusammenhalt, Hoffnung und Neuanfängen geradewegs in mein Regal der Lieblingsbücher geschrieben.

von einer Kundin/einem Kunden am 11.03.2019
Bewertet: anderes Format

5 Brüder im Teenageralter, die Mutter verstorben, der Vater abgehauen - das ist die Ausgangslage zu einem Buch, das den Leser mit allen Emotionen tief im Herzen berührt. Wunderbar!

von einer Kundin/einem Kunden am 07.03.2019
Bewertet: anderes Format

Das lange Warten hat sich mehr als gelohnt. Zusak nimmt den Leser mit auf eine berührende Odyssee. Die kleinsten Gesten dringen ganz tief ins Herz. Absolute Leseempfehlung!