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Die Giftmörderin

Das Töten der Anna Zwanziger

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Das Porträt einer Frau, die zu kalt war, um Mitleid zu empfinden.
Nach dem Tod ihres Gatten im Jahre 1796 ist Anna Zwanziger der völligen Mittellosigkeit ausgeliefert. Um das Überleben ihrer Kinder zu sichern, fühlt sie sich zur Prostitution gezwungen. Als sie Jahre später in einem angesehen Haus die Stelle als Dienstmädchen antritt, sieht sie ihre Chance und vergiftet die Hausherrin, um anschliessend den reichen Witwer zu ehelichen. Ihr hinterhältiger Plan geht jedoch nicht auf und so begibt sie sich auf die Suche nach der nächsten passenden Partie ...
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 186 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.04.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783962152543
Verlag Edel Elements
Dateigröße 2036 KB
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Reale Verbrechen
von tkmla am 09.07.2019

Die Autorin Susann Anders hat ein eindrucksvolles Portrait der deutschen Giftmörderin Anna Zwanziger erschaffen. Die Witwe des Notars Zwanziger steht nach dem Tod ihres Mannes mit ihren beiden Töchtern vor dem finanziellen Ruin. Trotzdem ist sie der Meinung, bald wieder zur höheren Gesellschaftsschicht zu gehören. Ihr Mittel zu... Die Autorin Susann Anders hat ein eindrucksvolles Portrait der deutschen Giftmörderin Anna Zwanziger erschaffen. Die Witwe des Notars Zwanziger steht nach dem Tod ihres Mannes mit ihren beiden Töchtern vor dem finanziellen Ruin. Trotzdem ist sie der Meinung, bald wieder zur höheren Gesellschaftsschicht zu gehören. Ihr Mittel zum Zweck soll ein reicher Ehemann sein. Dieses Ziel versucht sie zunächst über den Weg als Prostituierte und später als Hausmädchen zu erreichen. Verblendet und schon teilweise wahnhaft schreckt sie nicht einmal vor Mord zurück, um zu bekommen, was ihr angeblich zusteht. Bereits mit „Der Sandmann“ portraitiert Susann Anders einen historischen Serienmörder. Auch dieses zweite Buch ist wieder sehr gut recherchiert und versteht es, den Leser zu fesseln. Anna Zwanziger hat eine verstörende Persönlichkeit. Sie sieht ihre Taten absolut gerechtfertigt und versteht nicht, was daran falsch ist. Ohne Rücksicht auf ihre Kinder, ihre einzige Freundin Charlotte oder irgendwelche andere Personen versucht sie, mit allen Mitteln einen reichen Ehemann zu angeln. Wie realitätsfern ihre Bemühungen sind, merkt sie schon lange nicht mehr. Die Autorin schafft es, dass Anna Zwanziger als Person nicht nur abgrundtief böse erscheint. Ihre traumatische Kindheit, die Zwangsehe mit Zwanziger, die finanzielle Not und das Verhalten der Männer, die ihre Notlage allesamt ausnutzen, rechtfertigen ihre Taten zwar nicht, aber man kann auf gewisse Weise mit ihr mitfühlen. Durch ihren selbstsüchtigen Größenwahn zerstört sie jedoch viele Chancen selbst und gibt dann anderen die Schuld dafür. Dieses spannende und gleichzeitig schockierende Buch über die reale Person und Giftmörderin Anna Zwanziger ist sehr gut gelungen und ich empfehle es gern weiter.

Weil sie nicht bekam, was ihr zustand, wurde sie zur Mörderin
von einer Kundin/einem Kunden aus Kiel am 14.06.2019

Die Giftmörderin von Susann Anders Das Buch hat mir sehr gut gefallen, allein schon deshalb, weil es das Porträt einer wahren Geschichte ist. Anna Zwanziger gab es tatsächlich und das Motiv war das gleiche, wie auch in dem Buch. Sie wollte das bekommen, was ihr ihrer Meinung nach zustand, ein Leben in Wohlstand, an der Seite... Die Giftmörderin von Susann Anders Das Buch hat mir sehr gut gefallen, allein schon deshalb, weil es das Porträt einer wahren Geschichte ist. Anna Zwanziger gab es tatsächlich und das Motiv war das gleiche, wie auch in dem Buch. Sie wollte das bekommen, was ihr ihrer Meinung nach zustand, ein Leben in Wohlstand, an der Seite eines angesehenen Mannes und sie wollte wertgeschätzt werden. Leider war sie sehr ungeduldig und naiv und zum Schluss nur noch skrupellos. Ich hatte den Eindruck gewonnen, dass sie nicht wirklich in der Lage war einen anderen Menschen als sich selbst zu lieben, sie konnte Gefühle imitieren, aber nicht wirklich fühlen, außer sie betrafen sie selbst und die Ungerechtigkeit, dir ihr ihrer Meinung nach immer wieder zuteil wurde. Der Schreibstil ist flüssig und aus der Sicht der Anna Zwanziger geschrieben. Wenn man anfänglich noch Mitleid oder Verständnis für ihr verhalten aufbringen konnte, verflog dies mit fortschreiten der Geschichte. Die Charaktere bekamen alle so viel Raum, wie sie brauchten, um ein stimmiges Bild der Gesamtgeschichte abzugeben und hatten ausreichend tiefe, damit alles glaubhaft erschien. Fazit: Eine Geschichte über eine Frau, die sich ihr Leben lang missverstanden und verkannt gefühlt hat und deshalb zur Mörderin wurde.

Anna Zwanziger war eine Frau, die alles wollte und nichts erreicht hat...
von einer Kundin/einem Kunden aus Esens am 30.05.2019

Nachdem der Ehemann von Anna Zwanziger sich zu Tode gesoffen hat, steht sie vor dem Nichts, denn das prunkvolle Leben und die Trunksucht ihres Mannes haben alle Einkünfte und Ersparnisse zunichte gemacht, selbst das Haus gehört schon nicht mehr ihr. Mittellos steht sie da, gibt die Kinder bei ihrer besten Freundin Charlotte ab... Nachdem der Ehemann von Anna Zwanziger sich zu Tode gesoffen hat, steht sie vor dem Nichts, denn das prunkvolle Leben und die Trunksucht ihres Mannes haben alle Einkünfte und Ersparnisse zunichte gemacht, selbst das Haus gehört schon nicht mehr ihr. Mittellos steht sie da, gibt die Kinder bei ihrer besten Freundin Charlotte ab mit dem Versprechen sie bald wieder abzuholen. Ein Versprechen dass sie mehrmals wiederholen wird... Danach versucht sie mit Prostitution Geld zu verdienen, erst in einem Etablissement, später bei betuchten Herrschaften gegen Kost und Logis. Ihr Hintergedanke dabei ist immer dass sie die Herren überreden kann sie zu ehelichen, damit sie wieder eine Dame von Stand ist, so wie früher... Irgendwann ist sie dann so verzweifelt dass sie anfängt Leute umzubringen. Dabei legt sie eine Kaltherzigkeit an den Tag, die schon fast unwirklich wirkt... In diesem Buch wird über das Leben von Anna Zwanziger berichtet, wie sie zu der Person wurde die sie am Ende war. Von ihrer schweren Kindheit und Jugend über die Zwangsheirat mit ihrem Mann und den Erfahrungen die sie sammelt bis hin zu ihrem Tod. Man weiß nicht was man von dieser Frau denken soll. Die Story ist spannend geschrieben, die Situationen sind leicht nachzuempfinden. Am Ende fragt man sich jedoch ob sie jemals jemanden wirklich geliebt hat, ob sie in der Lage war Liebe oder so etwas wie Reue zu empfinden...