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Schneewittchensarg

Ein Fall für Ingrid Nyström und Stina Forss

Ingrid Nyström und Stina Forss Band 7

Ein furchtbares Verbrechen oder der Bluff des Jahrhunderts?
Das versuchen die ungleichen Kommissarinnen Ingrid Nyström und Stina Forss im siebten Band der beliebten Schwedenkrimiserie herauszufinden. Die Ermittlungen in ihrem bisher kompliziertesten Fall führen sie ins småländische Glasreich. Schweden 1972: Während einer Hochzeitsfeier verschwindet die junge, schöne Braut spurlos. Knapp fünfzig Jahre später taucht bei einer Ausstellungseröffnung ihr skelettierter Leichnam in einem gläsernen Sarkophag wieder auf. Nyström und Forss übernehmen die Untersuchungen und bald schon rücken drei Familienunternehmen, allesamt Glashüttenbesitzer, in den Fokus der Ermittlung. Doch je tiefer Nyström und Forss in der Vergangenheit graben, desto widersprüchlicher und rätselhafter scheinen die Dinge, die sie zu Tage fördern. Ein Fall der von Lüge und Verblendung, Eifersucht und Verrat, doch vor allem einer starken, weiblichen Künstlerpersönlichkeit und ihrem nicht zu zügelnden Lebenshunger handelt.
Portrait
Roman Voosen, Jahrgang 1973, aufgewachsen in Papenburg, studierte und arbeitete in Bremen, Växjö und Göteborg.

Kerstin Signe Danielsson, Jahrgang 1983, geboren und aufgewachsen in Växjö, studierte und arbeitete in Deutschland und Schweden.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 496 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.06.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783462319569
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Dateigröße 2361 KB
Verkaufsrang 243
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
70 Bewertungen
Übersicht
35
27
8
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Spannend bis zum Showdown
von einer Kundin/einem Kunden aus Ilsenburg am 21.08.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nach siebenundvierzig Jahren taucht während der Eröffnung einer Kunstausstellung im småländischen Glasreich eine vermisste Person wieder auf. Anstelle von gläsernen Knochen enthält ein Exponat, der Schneewittchen-Sarg, plötzlich die Gebeine der damals frisch verheirateten Berit auf, die nach der traditionellen Brautentführung ni... Nach siebenundvierzig Jahren taucht während der Eröffnung einer Kunstausstellung im småländischen Glasreich eine vermisste Person wieder auf. Anstelle von gläsernen Knochen enthält ein Exponat, der Schneewittchen-Sarg, plötzlich die Gebeine der damals frisch verheirateten Berit auf, die nach der traditionellen Brautentführung nicht wieder aufgetaucht war. Ist das ein perfider Witz oder echt? Dieser Frage gehen Ingrid Nyström und Stina Forss mit ihren Kollegen nach. Zunächst befinden sich sowohl die Ereignisse von damals als auch die Platzierung des menschlichen Skeletts in der Kunstausstellung komplett im Dunkeln. Nur sehr langsam nähern sich die Ermittler dem Rätsel durch Befragung damaliger Zeugen und Sichtung alter Unterlagen an. Besonders herausfordernd ist neben dem Ausfindigmachen der noch nicht verstorbenen Zeugen dabei die gemeinsame Vergangenheit von Nyström und Forss mit den schrecklichen Ereignissen darin. Es kostet vor allen Anderen Nyström Überwindung, sich mit Forss auf Augenhöhe auszutauschen und so die Ermittlungen voranzubringen. Rein technisch betrachtet, ist das Buch in Tage eingeteilt, die sich dann wiederum in durchnummerierte, sehr kurze Kapitel gliedern. Dabei wechseln die Kapitel zwischen den verschiedenen Ermittlern hin und her, präsentieren so dem Leser immer neue Puzzleteile. Aus meiner Sicht wird dadurch der Lesefluss ungemein gefördert, weil man als Leser bis zur nächsten Dienstbesprechung einen Vorteil gegenüber den Ermittlern zu haben glaubt. Natürlich lässt man sich dadurch auch gern auf eine falsche Fährte locken. Am Ende eines jeden Tages bekommt der Leser noch zusätzliche Informationen über eingestreute Tagebucheinträge des Opfers. Neben Nyström und Forss hat mir aus dem Ermittlerteam besonders Hugo Delgado gefallen. Als Schreibtischtäter hat er eine Menge Hintergrundarbeit geleistet, auf deren Basis die übrigen Ermittler ihre Arbeit aufbauen konnten. Obwohl er aus meiner Sicht den langweiligsten Part hat, kämpft er sich tapfer durch Aktenberge und Warteschleifen bei Telefonauskünften. Das machte ihn für mich sehr sympathisch. Überhaupt gefallen mir die Ermittlercharaktere insgesamt mit ihren kleinen und großen Schwächen in diesem 7. Fall schon deutlich besser als beim Erzengel, der für mich den Einstieg in die Serie markiert hatte. Nachdem es recht viel Zeit in Anspruch genommen hat, den Fall überhaupt fassbar zu machen, geht es dann im Fall, aber auch mit dem Schicksal der Ermittler, sehr schnell voran. Ein Cliffhanger jagt den nächsten, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Das Ende mündet in einem Showdown, der mich nun auf den 8. Fall warten lässt. Fazit: Vossen und Danielsson haben hier wieder einen spannenden Krimi vorgelegt, der insbesondere die Herzen der Fans des skandinavischen Krimis höher schlagen lässt. Es erscheint mir hilfreich, wenn schon Vorgängerbände bekannt sind, was jedoch nicht unbedingt zwingend ist. Gern spreche ich eine Leseempfehlung aus.

Die Frau hinter Glas
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 14.08.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Schneewittchensarg ist der siebte Teil der Krimireihe um das skandinavische Ermittlerduo Ingrid Nyström und Stina Forss. Ich kannte bis jetzt noch keinen der Bände aus der Reihe und war deshalb mit gespannten Erwartungen an die Geschichte herangegangen. Die junge lebenshungrige Berit verschwindet bei ihrer eigenen Brautentfüh... Schneewittchensarg ist der siebte Teil der Krimireihe um das skandinavische Ermittlerduo Ingrid Nyström und Stina Forss. Ich kannte bis jetzt noch keinen der Bände aus der Reihe und war deshalb mit gespannten Erwartungen an die Geschichte herangegangen. Die junge lebenshungrige Berit verschwindet bei ihrer eigenen Brautentführung am Tag ihrer Hochzeit - spurlos. Knapp 50 Jahre später taucht auf einer Kunstausstellung ein skelettierter Frauenleichnam in einem gläsernen Sarg auf. Der Millionär Gunnar Gustavsson glaubt fest daran, dass es sich bei dem Leichnam um seine damals verschwundene Braut Berit handelt. Das ungleiche Ermittlerduo muss einen kniffligen Fall aus der Vergangenheit lösen, in dem es um tief verletzte Gefühle, Eifersucht, Lügen und um den unbändigen Freiheitsdrang einer jungen Frau geht. Ich selbst bin ja ein begeisterter Lesefan skandinavischer Kriminalliteratur und kannte bis dato die Werke der beiden Autoren noch nicht. Deshalb war ich besonders neugierig auf die Geschichte, aber auch etwas skeptisch, da ich natürlich die Vorgeschichte der beiden Hauptakteure nicht kenne. Grundsätzlich ist der Plot um die unter mysteriösen Umständen verschwundene Braut wirklich gut gelungen. Allein das Rätsel, wie die junge Frau in den Sarg kam, ist schon spannend genug. Aber auch die ganzen Umstände, die zum Verschwinden Berits führten, und die sukzessive während des Lesens offenbart werden, sind äußerst fesselnd und vielschichtig beschrieben. Stück für Stück wird der Charakter und auch Berit's Leben offengelegt. Berit wurde mir persönlich irgendwann nicht nur sehr sympathisch, sondern avancierte auch zu einer sehr tragischen Figur, deren eigentliches Schicksal für den Leser erst in einer sehr unerwarteten Auflösung der Ereignisse offengelegt wird. Das Ende hätte selbst ich nicht so erwartet und ist selbst mir als Leser nie in den Sinn gekommen. Daneben war für mich die Entwicklung der beiden Hauptfiguren ein interessanter Aspekt. Hier fehlte mir leider die Vorgeschichte der beiden Ermittlerinnen. Es wurde zwar erklärt, so dass ich problemlos in die Handlung einsteigen und die inneren Konflikte, die beide miteinander austragen, logisch nachvollziehen konnte. Aber für den eigentlichen Kriminalfall war es unerheblich, welche Dynamik die Beziehung der beiden Charaktere inzwischen angenommen hat. Für mich hätte es diese zusätzlichen Spannungen gar nicht gebraucht. Dennoch entwickelte sich genau daraus wiederum ein spannender Aufhänger für den kommenden Fall, bei dem noch einige Geheimnisse insbesondere aus der Vergangenheit von Stina Forss zu lösen sind. Kurzum: Ich finde die Autoren haben einen sehr abwechslungsreichen und fließenden Erzählstil. Die Geschichte punktet durch viele unerwartete Wendungen und durch undurchsichtige, fein ausgearbeitete Charaktere, die der Handlung genau das richtige Quäntchen an Tiefe liefern, die ich persönlich sehr schätze. Sehr kurzweilige, spannende Kriminalliteratur für laue Sommerabende.

Grausiger Fund
von einer Kundin/einem Kunden am 11.08.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Bei der Ermittlung dieses ‚Cold Case‘ müssen die Kommissarinnen Ingrid Nyström und Stina Forss ganz tief in dunklen wohl gehüteter Familiengeheimnisse der schwedischen Glasdynastien graben. Erzählt wird der ausgeklügelte und komplexe Kriminalfall auf zwei Zeitebenen. Im Jahr 1971 heiratet Gunnar Gustavsson die hübsche Berit Thur... Bei der Ermittlung dieses ‚Cold Case‘ müssen die Kommissarinnen Ingrid Nyström und Stina Forss ganz tief in dunklen wohl gehüteter Familiengeheimnisse der schwedischen Glasdynastien graben. Erzählt wird der ausgeklügelte und komplexe Kriminalfall auf zwei Zeitebenen. Im Jahr 1971 heiratet Gunnar Gustavsson die hübsche Berit Thurstan. Doch während des Hochzeitsfests verschwindet sie spurlos. Mit ihr ihr Adoptivbruder Herbert. Als dann 2018 anlässlich der Jubiläumsfeier „250 Jahre Gustavssons – eine Kulturgeschichte in Glas“ ein gläserner Sarkophag aus Privatbesitz eines amerikanischen Sammlers auftaucht, ist der Vorstandsvorsitzender der Gustavsson Glas AB sogleich sicher, dass es sich bei dem Skelett im Brautkleid um seine Berit handelt. Welch grausame Vorstellung! Wer lässt sich so etwas einfallen? Immer wieder hatte ich eine Idee, was damals geschehen sein konnte, doch genauso oft war ich auf dem falschen Weg. Ein packender Mitratekrimi!