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Die kleine Buchhandlung am Ufer der Themse

Insel-Taschenbücher Band 4740

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Charlotte lebt in Schweden und ist eigentlich zu jung, um Witwe zu sein, zu jung, um ihren geliebten Mann verloren zu haben. Sie vergräbt sich in ihrer Arbeit, bis eine unerwartete Nachricht ihr Leben auf den Kopf stellt: Sie hat von einer entfernten Tante eine Buchhandlung in London geerbt.
Kurz entschlossen fliegt Charlotte nach England, um das Haus zu verkaufen. Doch schnell fühlt sie sich mit dem Laden eng verbunden - genauso wie mit den beiden warmherzigen Mitarbeiterinnen, dem Kater Tennyson und dem Schriftsteller William. Sie versucht, das fast bankrotte Geschäft zu retten. Dabei stösst sie auf Widersprüche und Rätsel: Warum hat sie ihre Tante Sara nie getroffen, warum hat ihre Mutter nie von ihrer Vergangenheit erzählt, und was ist das dunkle Geheimnis der beiden Schwestern?

Die kleine Buchhandlung am Ufer der Themse erzählt, wie ein Haus voller Bücher, gute Freunde und ein kratzbürstiger Kater einer Frau helfen, einen Neuanfang zu wagen - ein charmanter und hoffnungsvoller Roman zum Wohlfühlen.

Portrait

Frida Skybäck, geboren 1980 in Göteryd, ist eine schwedische Autorin. Sie zog von Skåne nach London und entdeckte dort ihre Leidenschaft für englische Literatur und grosse Gefühle. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Lund. Die kleine Buchhandlung am Ufer der Themse ist ihr erster Roman in deutscher Übersetzung.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 550 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.09.2019
Sprache Deutsch, Schwedisch
EAN 9783458764335
Verlag Insel Verlag
Originaltitel Bokhandeln på Riverside Drive
Dateigröße 2110 KB
Übersetzer Hanna Granz
Verkaufsrang 1113
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
62 Bewertungen
Übersicht
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5
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Ein Wohlfühlroman
von Ele am 20.11.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die kleine Buchhandlung am Ufer der Themse, Feel-Good-Roman von Frida Skybäck, 543 Seiten, erschienen im Insel-Verlag. Charlotte erbt eine Buchhandlung in London und bekommt gute Freunde, eine Familie und einen kratzbürstigen Kater dazu. Die junge Witwe Charlotte führt eine erfolgreiche Kosmetikfirma in Schweden, durch den Unf... Die kleine Buchhandlung am Ufer der Themse, Feel-Good-Roman von Frida Skybäck, 543 Seiten, erschienen im Insel-Verlag. Charlotte erbt eine Buchhandlung in London und bekommt gute Freunde, eine Familie und einen kratzbürstigen Kater dazu. Die junge Witwe Charlotte führt eine erfolgreiche Kosmetikfirma in Schweden, durch den Unfalltot ihres Mannes, fühlt sie sich einsam und beginnt sich von der Welt abzuschotten. Eines Tages erbt sie die Buchhandlung ihrer Tante in London. Eigentlich will sie den heruntergewirtschafteten Laden schnell loswerden, doch sie beginnt sich durch die warmherzigen Mitarbeiterinnen, den gutaussehenden Mieter und nicht zuletzt den eigenwilligen Kater in London wohlzufühlen. Kann die Buchhandlung noch gerettet werden? Und welches Familiengeheimnis gilt es zu entdecken? Das Buch umfasst 41 Kapitel, die mit Datumsangaben versehen sind, das ist von Vorteil denn das Buch teilt sich in zwei Erzählebenen. Zum einen, das Schicksal der beiden schwedischen Schwestern, die in London ein neues Leben beginnen wollten, in den frühen 80iger Jahren und zum anderen die Geschehnisse in der Gegenwart. Jederzeit ist es dem Leser möglich die chronologischen Abläufe zu erfassen. Durch den steten Wechsel der Zeitstränge bin ich nur so durch das Buch geflogen, es fiel mir sehr schwer es überhaupt aus der Hand zu legen. Gedanken und Buchtitel, sowie fremdländische Phrasen sind kursiv kenntlich gemacht. Skybäck hat den auktorialen Erzählstil gewählt, deshalb ist der Leser, den Charakteren immer einen Schritt voraus. Bei Frida Skybäcks Werk handelt es sich wahrlich um ein Wohlfühlbuch. Die Spannung findet größtenteils im Vergangenheitsstrang statt, nie habe ich daran gezweifelt, dass am Ende sich nicht alles zum Guten wendet. Doch wollte ich stets ergründen was die beiden Schwestern in den 80iger Jahren so sehr entzweit hat ihr Schicksal hat mich sehr berührt. Dass in diesem Werk immer wieder Buchtitel zur Sprache kamen hat mir gut gefallen. Auch die Idee mit einer Lesung von J.K. Rowling fand ich eine nette Idee und über den putzigen Kater Tennyson musste ich des Öfteren schmunzeln. Die Handlung war stets plausibel und nachvollziehbar. Die handelnden Charaktere fand ich größtenteils sympathisch. Martinique, trotz ihrer Schwierigkeiten mit der pubertären Tochter und ihrer Schwester die sie ausnutzt, ist eine starke Frau, letztendlich hat sie es auch geschafft sich gegen ihre Schwester zu behaupten, ihre Köstlichkeiten die sie im Buch gezaubert hat, ließen mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Auch Sam die schrille Mitarbeiterin, zwar etwas durchgeknallt aber doch liebenswert und sehr kreativ, welche Leserin möchte die beiden nicht zu Freundinnen haben? William, Mieter und Hausschriftsteller, ebenfalls ein liebenswerter Mensch. Letztendlich Charlotte, die sich in London sehr zu ihrem Vorteil entwickelt hat. Sie alle habe ich liebgewonnen und konnte sie nur schwer gehen lassen. Nur Sara, die Erblasserin und Tante von Charlotte war eine furchtbare Person, leider hat Charlotte nicht erfahren, welche Schuld Sara mit ihrem Telefonanruf auf sich geladen hat. Auch die Buchhandlung hat sie ziemlich heruntergewirtschaftet, sie war mir total unsympathisch. Einzig hat mich gestört, dass es sich für Charlotte, fast wie von selbst, zum Guten gefügt hat. Insgesamt jedoch ein Feel Good Roman den ich gerne empfehlen möchte. 4 Sterne von 5 möglichen.

Charmant
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 19.11.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eine wirklich charmante Geschichte über einen privaten und beruflichen Neuanfang. Die Autorin erzählt leicht und mit Herz. Das Ende ist relativ leicht absehbar, aber hier ist eher der Weg das Ziel und das Ende der Geschichte für mein Empfinden nicht so wichtig wie die persönliche Entwicklung von Charlotte. Lediglich der letzte K... Eine wirklich charmante Geschichte über einen privaten und beruflichen Neuanfang. Die Autorin erzählt leicht und mit Herz. Das Ende ist relativ leicht absehbar, aber hier ist eher der Weg das Ziel und das Ende der Geschichte für mein Empfinden nicht so wichtig wie die persönliche Entwicklung von Charlotte. Lediglich der letzte Konflikt zwischen Charlotte und William erscheint mir stark konstruiert und irgendwie übertrieben seifenopernmäßig, um noch ein bisschen Drama und eine Wendung vor Ende einzubinden. Generell hätte das Buch von mir aus ~100 Seiten kürzer sein können, denn einige Stellen waren etwas langatmig und gerade Charlottes Zweifel wiederholten sich immer wieder, ohne wirklich jedes Mal etwas Neues zur Geschichte hinzuzufügen und die Handlung voranzutreiben. Im Großen und Ganzen aber eine schöne Geschichte mit Wohlfühl-Charme.

Ein toller Wohlfühlroman
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 12.11.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die kleine Buchhandlung am Ufer der Themse ist der erste Gegenwartsroman der schwedischen Schriftstellerin Frida Skybäck. Ich habe selbst ein paar Jahre in Schweden gewohnt und war daher umso neugieriger, als ich gehört habe, dass das Buch von einer schwedischen Autorin geschrieben wurde. --- Handlung --- Charlotte hat ihr... Die kleine Buchhandlung am Ufer der Themse ist der erste Gegenwartsroman der schwedischen Schriftstellerin Frida Skybäck. Ich habe selbst ein paar Jahre in Schweden gewohnt und war daher umso neugieriger, als ich gehört habe, dass das Buch von einer schwedischen Autorin geschrieben wurde. --- Handlung --- Charlotte hat ihren Mann an eine Krankheit verloren, obwohl sie noch viel zu jung ist, um verwitwet zu sein. Sie stürzt sich in Arbeit, um sich abzulenken und ihre Gefühle zu verdrängen. Doch dann kommt unerwartet eine Nachricht aus London, denn sie hat dort ein Haus von ihrer Tante geerbt, die sie nie kennenlernen durfte. Darin befindet sich eine ziemlich heruntergewirtschaftete Buchhandlung, die Charlotte wieder auf Vordermann bringen möchte. Ihr eigentlicher Plan, das Haus samt Buchhandlung schnellstmöglich zu verkaufen wird von äußerst netten, kampfbereiten Mitarbeiterinnen und Hausbewohnern durchkreuzt. --- Meine Meinung --- Man bekommt mit diesem Buch alles, was man sich von einem Wohlfühlroman erhofft. Die Geschichte ist interessant, obwohl sie keine unerwarteten Wendungen nimmt. Sie bedient viele verschiedene wichtige Themen – Freundschaft, Liebe, Familie, Trauer und die Einstellung zum Leben. Die Figuren sind herzerwärmend und entwickeln sich im Roman toll weiter! Charlotte fand ich auch nach 540 Seiten teilweise noch schwer greifbar. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass sie selbst nicht so recht weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Ihr Mann ist vor kurzem verstorben, ihre Mutter lebt leider auch nicht mehr und alles, was ihr noch bleibt, ist ihre eigene Firma. Mich hat es ein wenig gewundert, dass ihre alten Freunde im Buch kaum eine Rolle spielen, aber es ist ja nicht gesagt, dass sie überhaupt gute Freunde hatte. Ich fand es daher sehr einleuchtend, dass sie sich in Arbeit stürzt; so kann sie schließlich ihren Gefühlen aus dem Weg gehen. Charlottes Trauer hätte meiner Meinung nach ein bisschen stärker herausgearbeitet werden können. Wäre es nicht einleuchtend, dass ein Mensch so richtig anfängt zu trauern, wenn er die „ich-stürze-mich-in-Arbeit-um-mich-abzulenken“-Phase überwunden hat? Jeder trauert anders, deswegen will ich die Lösung im Buch nicht als „falsch“ ankreiden, aber ich hätte es realistischer gefunden, wenn sie mit dem Thema noch mehr zu kämpfen gehabt hätte. Die beiden Angestellten, Sam und Martinique, waren wirklich super ausgearbeitet. Sam war eher die Verrückte und Impulsive, während Martinique die Rolle einer herzlichen Mutter, die immer nur das beste für alle anderen will, eingenommen hat. Beide hatten ihre eigene Geschichte, die den Charakter der Figuren besonders herausgestellt hat. Ich habe mich in der Geschichte sehr wohl gefühlt und fand es schade, die Buchhandlung nun wieder verlassen und von den Figuren Abschied nehmen zu müssen. Falls es eine Fortsetzung geben wird, werde ich sie mit Sicherheit lesen. --- Das Cover --- Das Cover passt meiner Meinung nach gut zum Buch, da es die Bodenständigkeit widerspiegelt, die in der Geschichte sehr prominent ist. Die Buchhandlung stelle ich mir viel allerdings viel romantischer vor, als auf der Illustration abgebildet. Weiße, eckige Regale und abstrakte Bücherformen passen leider wenig zu der urigen Wohlfühlatmosphäre, die das Buch vermittelt. --- Fazit --- Der Roman umfasst eine wunderbare Wohlfühlgeschichte, die sich um die Hauptfigur Charlotte dreht, die unerwartet ein Haus inklusive Buchhandlung in London geerbt hat. Die Figuren waren toll ausgearbeitet, obwohl Charlotte teilweise aufgrund ihrer komplexen Gefühlslage schwer einschätzbar war. Das Buch ist es wirklich wert, gelesen zu werden!