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Der Uhrmacher von Everton

Der Uhrmacher Dave Galloway lebt mit seinem Sohn Ben in Everton, einer Kleinstadt im Nordosten der USA. Dave ist »wie manche Patienten, die so grosse Angst vor dem Ausbruch der Krise haben, dass sie gleichsam auf Sparflamme leben«. Doch hatte er eine andere Wahl, nachdem seine Frau plötzlich aus seinem Leben verschwand? Eines Tages ist auch sein Sohn verschwunden. Ben und seine Freundin Lillian werden einer schrecklichen Tat verdächtigt und von der Polizei quer durch Amerika gejagt. Dave Galloway muss sich den Dämonen der Vergangenheit stellen.
Rezension
»Das beeindruckende an Simenons Prosa besteht darin, dass es ihm gelingt, mit ganz einfachen [...] Sätzen dichte Atmosphären, glaubhafte Charaktere und nicht nachlassende Spannung zu erzeugen.«
Portrait
Georges Simenon, geboren am 13. Februar 1903 im belgischen Lüttich, gestorben am 4. September 1989 in Lausanne, gilt als der »meistgelesene, meistübersetzte, meistverfilmte, in einem Wort: der erfolgreichste Schriftsteller des 20. Jahrhunderts« (Die Zeit). Seine erstaunliche literarische Produktivität (75 Maigret-Romane, 117 weitere Romane und mehr als 150 Erzählungen), viele Ortswechsel und unzählige Frauen bestimmten sein Leben. Rastlos bereiste er die Welt, immer auf der Suche nach dem, »was bei allen Menschen gleich ist«. Das macht seine Bücher bis heute so zeitlos.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 05.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-00691-9
Verlag Atlantik Verlag
Maße (L/B/H) 18.8/12.6/2 cm
Gewicht 220 g
Originaltitel L'horloger d' Everton
Übersetzer Ursula Vogel
Verkaufsrang 73341
Buch (Taschenbuch)
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Aus Simenons amerikanischer Phase
von einer Kundin/einem Kunden am 16.08.2019
Bewertet: eBook (ePUB)

Die Georges Simenon-Romane ohne Maigret sind etwas Besonderes. Es sind wuchtige Gesellschaftsportraits, die freilich auf eine simple Moral verzichten. In gewisser Hinsicht sind sie erbarmungslos. Auf Der Uhrmacher von Everton trifft das auch zu. Der Uhrmacher ist ein ruhiger, stiller Mann, der ein ruhiges, stilles Leben in eine... Die Georges Simenon-Romane ohne Maigret sind etwas Besonderes. Es sind wuchtige Gesellschaftsportraits, die freilich auf eine simple Moral verzichten. In gewisser Hinsicht sind sie erbarmungslos. Auf Der Uhrmacher von Everton trifft das auch zu. Der Uhrmacher ist ein ruhiger, stiller Mann, der ein ruhiges, stilles Leben in einer US-amerikanischen Kleinstadt führt. Neben seiner Arbeit ist ihm sein 16jähriger Sohn Ben das wichtigste. Dann erfolgt ein Ereignis, dass sein ruhiges Leben verändert.   Es gibt auch mal einen Rückblick, durch den man die Figur noch besser kennenlernt. Simenons Gespür für die Psyche des Mannes ist enorm. Mich beeindrucken gerade die ruhigen Passagen des Alltags eines durchschnittlichen Mannes, den Simenon detailliert schildert. Wirklich lesenswert. Das amerikanische Setting passt gut, wobei man wissen muss, das Georges Simenon damals in den USA lebte, als er den Roman schrieb. Das Buch wurde auch verfilmt. Daher kennen vielleicht einige den Stoff. Erwähnenswert ist auch noch das Nachwort des Journalisten Philipp Haibach.