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1913

Der Sommer des Jahrhunderts

(58)

Die Geschichte eines ungeheuren Jahres – der internationale Bestseller jetzt als hochwertiges Taschenbuch!

»Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen – Illies´ Geschichten sind einfach grossartig.«
Ferdinand von Schirach

Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama. 1913: Es ist das eine Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stösst sich ab, liebt und verflucht sich.
Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleissenden Anfang das Ahnen des Verfalles inne. Literatur, Kunst und Musik wussten schon 1913, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hatte. Florian Illies lässt dieses eine Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein Hochamt des Unterganges, in einem grandiosen Panorama lebendig werden.

Rezension
Ganz zauberhaft und zu Recht seit vielen Monaten auf den Bestsellerlisten Andreas Müller Darmstädter Echo 20140726
Portrait
Florian Illies, geboren 1971 in Schlitz bei Fulda, studierte Kunstgeschichte in Bonn und Oxford. Nach einigen Jahren als Redakteur übernahm er bereits Ende der Neunziger Jahre die Leitung des Feuilletons der »Frankfurter Allgemeinen«, einer der renommiertesten deutschen Tageszeitungen sowie deren Sonntagszeitung. Florian Illies war darüber hinaus Mitgründer der Kunstzeitschrift »Monopol« und ihr Herausgeber. Im Jahr 1999 wurde er mit dem Ernst-Robert-Curtius Förderpreis für Essayistik ausgezeichnet. 2008 wechselte er als Ressortleiter Feuilleton und Literatur zur »Zeit«. Illies ist jetzt Partner des Berliner Auktionshauses »Villa Grisebach« und dort für die Kunst des 19. Jahrhunderts verantwortlich. Derzeit arbeitet er als freier Autor in Berlin.
Zitat
»Ganz zauberhaft und zu Recht seit vielen Monaten auf den Bestsellerlisten«
Andreas Müller, Darmstädter Echo, 26.7.2014
»Florian Illies hat ein Jahrhundertbuch geschrieben.«
Alexander Kluge, Welt am Sonntag
»Ein Juwel von einem Buch«
Observer
»Florian Illies erzählt die Geburt der Moderne als eine komische und gelegentlich herzzerreissende Seifenoper. Ein grosses Vergnügen.«
Washington Post
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 21.08.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-19324-0
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 190/127/27 mm
Gewicht 288
Abbildungen schwarzweisse Fotos
Auflage 4
Verkaufsrang 13.093
Buch (Taschenbuch)
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„Köstlich!“

Jasmin Bürki, Buchhandlung St. Gallen

1913 ist der Sommer des Jahrhunderts unterteilt in die zwölf Monate: Darin findet man Fakten und wunderbare Anekdoten über Kafka, Rilke (mein Favorit: "Rainer Maria Rilke hat Schnupfen."), Mann, Stalin, Kokoschka, Trakl, Freud, etc. Hitler z.B. malt in Wien Aquarelle, Mona Lisa von Picasso ist unauffindbar und Rilke, ja, Rilke hat sich 1913 ist der Sommer des Jahrhunderts unterteilt in die zwölf Monate: Darin findet man Fakten und wunderbare Anekdoten über Kafka, Rilke (mein Favorit: "Rainer Maria Rilke hat Schnupfen."), Mann, Stalin, Kokoschka, Trakl, Freud, etc. Hitler z.B. malt in Wien Aquarelle, Mona Lisa von Picasso ist unauffindbar und Rilke, ja, Rilke hat sich von seinem Schnupfen erholt und klagt nun über Zahnschmerzen.

Ein herrliches Buch, das einem das Jahr 1913 auf eine köstliche Art und Weise näher bringt!

„Geschichte mal anders verpackt“

Iren Künzli, Buchhandlung St. Gallen

Ein kurzer Abschnitt der Weltgeschichte in spannende Geschichten verpackt.


Von der teils ironischen Schreibweise und der Beschreibung der Entwicklung und Eigenheiten einzelner Städte, wie Berlin oder Wien, war ich sehr angetan.


Immer wieder kamen mir Parallelen zum Dadaismus in den Sinn, wo man auch in jeder Stadt seine eigenen
Ein kurzer Abschnitt der Weltgeschichte in spannende Geschichten verpackt.


Von der teils ironischen Schreibweise und der Beschreibung der Entwicklung und Eigenheiten einzelner Städte, wie Berlin oder Wien, war ich sehr angetan.


Immer wieder kamen mir Parallelen zum Dadaismus in den Sinn, wo man auch in jeder Stadt seine eigenen Künstler, Künste und Eigenheiten fand und viel über die Menschen erfahren konnte, was sie gerade bewegt und beschäftigt.

„1913 - ein Jahr voller Ereignisse...“

Bianca Schiller, Buchhandlung Schaffhausen

...von denen man nicht erwartet, dass diese so viele Weichen gestellt haben.
Sie werden vom Autor durch die grossen, wachsenden Städte Europas geführt - insbesondere Wien - und ausserdem begleitet Sie stets ein aussergewöhnlicher Mensch dieser Zeit (Rilke, Mann, Duchamp, Kafka, Stalin...), der 1913 schon bekannt, aber auch erst Jahre
...von denen man nicht erwartet, dass diese so viele Weichen gestellt haben.
Sie werden vom Autor durch die grossen, wachsenden Städte Europas geführt - insbesondere Wien - und ausserdem begleitet Sie stets ein aussergewöhnlicher Mensch dieser Zeit (Rilke, Mann, Duchamp, Kafka, Stalin...), der 1913 schon bekannt, aber auch erst Jahre später berühmt wurde.
Durch authentische Briefwechsel, Tagebucheinträge und ähnliche Dokumente, die Illies mit einem teils leicht sarkastischen Unterton, aber auch liebevoll und detalliert wiedergibt, wird dem Leser ein kleiner Einblick in die Seelen der Menschen und der Zeit gewährt.
Sie werden überrascht sein, werden schmunzeln und staunen.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
58 Bewertungen
Übersicht
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10
1
1
0

Ein Buch wie ein Kaleidoskop: Großartig!
von einer Kundin/einem Kunden am 03.02.2017

Florian Illies beschreibt anhand biografischer Anekdoten und durchaus kurioser Geschichten das Jahr 1913. Der Fokus liegt auf Personen aus der Kunst-, Literatur- und Kulturszene. Wir begegnen etwa Else Lasker-Schüler, Franz Kafka, Pablo Picasso, Gottfried Benn, Alma Mahler-Werfel, Georg Trakl - aber auch Sigmund Freud, Stalin und vielen anderen Zeitgenossen. Dabei stellt... Florian Illies beschreibt anhand biografischer Anekdoten und durchaus kurioser Geschichten das Jahr 1913. Der Fokus liegt auf Personen aus der Kunst-, Literatur- und Kulturszene. Wir begegnen etwa Else Lasker-Schüler, Franz Kafka, Pablo Picasso, Gottfried Benn, Alma Mahler-Werfel, Georg Trakl - aber auch Sigmund Freud, Stalin und vielen anderen Zeitgenossen. Dabei stellt Illies jeden Monat des Jahres 1913 in einem Kapitel vor und verknüpft die Biografien sehr gekonnt miteinander. Dieses Buch eignet sich als kurzweilige Lektüre, bei der man Einblicke in die Lebensgeschichten äußerst interessanter Persönlichkeiten gewinnt. Ich habe 1913 schon zu verschiedenen Anlässen verschenkt. Es liest sich einfach hervorragend!

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Ein Jahr der großen Persönlichkeiten und der Weichenstellungen vor Beginn des 1. Weltkrieges
von einer Kundin/einem Kunden am 05.09.2014

Florian Illies neuer Roman lässt die Geschichte des Jahres 1913 lebendig werden. Im Kalenderstil werden Monat für Monat wichtige Persönlichkeiten bei ihren Erlebnissen und Entwicklungen begleitet und interessante Querverbindungen innerhalb Europas gezogen. Wir begegnen vielen Künstlern und ihren Werken, die auch Jahre später noch die Literatur-, Musik- und Kunstszene... Florian Illies neuer Roman lässt die Geschichte des Jahres 1913 lebendig werden. Im Kalenderstil werden Monat für Monat wichtige Persönlichkeiten bei ihren Erlebnissen und Entwicklungen begleitet und interessante Querverbindungen innerhalb Europas gezogen. Wir begegnen vielen Künstlern und ihren Werken, die auch Jahre später noch die Literatur-, Musik- und Kunstszene prägen werden, ja bis heute aktuell sind. Es seinen nur wenige genannt: Alfred Döblin, Oskar Kokoschka, Franz Kafka, Alma Mahler, Rainer Maria Rilke, Sigmund Freud... Europas Städte blühen auf und viele Entwicklungen werden angestoßen, die leider wenige Jahre später durch den 1. Weltkrieg zunichte gemacht werden. Ein Buch das einlädt auf Entdeckungsreise durch Europa zu gehen und interessante Neuentdeckungen zu machen. Wer traf sich wann und wo mit wem, einige der persönlichen Verbindungen zwischen den Künstlern sind neu und waren bisher in der Öffentlichkeit noch nicht so präsent. Das Jahr 1913 wird geschichtlich als Aufbruch in eine neue Zeit gewertet. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei einer spannenden Reise durch Europa.

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»… und Rainer Maria Rilke hat: Schnupfen«
von einer Kundin/einem Kunden am 28.08.2014

Florian Illies’ Kaleidoskop aus dem Jahr 1913 liest sich so leicht und unterhaltsam wie der Kulturteil der »Zeit«. Dabei besinnt er sich auf die geistigen Größen der Moderne, auf ihre noch jungen Tyrannen und überhaupt auf jeden, der interessant sein könnte: Rilke hat Schnupfen, Franz Ferdinand spielt mit seiner... Florian Illies’ Kaleidoskop aus dem Jahr 1913 liest sich so leicht und unterhaltsam wie der Kulturteil der »Zeit«. Dabei besinnt er sich auf die geistigen Größen der Moderne, auf ihre noch jungen Tyrannen und überhaupt auf jeden, der interessant sein könnte: Rilke hat Schnupfen, Franz Ferdinand spielt mit seiner Modelleisenbahn, Hitler malt Aquarelle und einfach alle töten nach freudscher Art ihre Väter. Zwar beleuchtet Illies das Vorkriegsjahr vorwiegend aus Sicht der Avantgarde, dennoch ist »1913« ein originelles Sammelsurium prominenter Erfahrungen, die klug und pointiert zusammengetragen wurden. Ein Genuss für jeden Literatur- und Kunstliebhaber, vor allem aber für Anekdotensammler.

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