Madame Bovary

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Roman

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Beschreibung

Dank seiner erzählerischen Radikalität ist dieser epochemachende Roman heute so brisant wie bei seinem Erscheinen im Jahre 1857, als er in Frankreich für Furore sorgte. «Eine Revolution in der Literatur. Das Leben selbst erschien. Man konnte glauben, dass selbst die leblosen Dinge aufstünden, als hätte eine unsichtbare Schöpferkraft sie beschworen.» (Guy de Maupassant)

«Madame Bovary» zählt längst zu den unangefochtenen Werken der Weltliteratur. Bei seinem Erscheinen löste der Roman jedoch wegen des angeblichen Verstosses gegen die Moral einen Skandalprozess aus und war heiss umstritten. Gustave Flaubert (1821–1880) schrieb damals: «Die Moral, der Anstand, die Prinzipien sind für die Aufrechterhaltung der bestehenden Gesellschaftsordnung unentbehrliche Dinge. Aber zwischen der Gesellschaftsordnung und der Literatur besteht keine Gemeinschaft. Der Schriftsteller betrachtet die Seelen und die Herzen, er sucht in sie einzudringen und ihre Heimlichkeiten, ihre schmachvollen oder edlen Neigungen zu verstehen.» Der Prozess gegen Flaubert endete mit einem Freispruch.

Mit einem in der Literatur bis dahin noch nicht dagewesenen Fatalismus schildert der Roman das Schicksal einer verheirateten Frau in kleinstädtischer Lebenswelt, die von ihrer Sehnsucht nach der grossen, romantischen Liebe zum Äussersten getrieben wird. Der Konflikt zwischen der nüchternen Wirklichkeit ihres Ehedaseins und den Träumen der Heldin, beherrscht von Leidenschaften, wird zusehends bedrohlicher, ohne dass sich irgendwo ein Ausweg aus der Bedrängnis abzeichnen würde. Mehr noch als am fatalen Verlauf der Handlung wurde daran Anstoss genommen, dass sich der Erzähler bis zum Ende aller moralischen Wertungen enthält.

"Das Erscheinen der 'Madame Bovary' war eine Revolution in der Literatur. Das Leben selbst erschien. Man konnte glauben, dass sich die Gestalten beim Umschlagen der Seiten vor den Blicken des Lesers aufrichten; . . . dass selbst die leblosen Dinge aufstünden, als hätte eine unsichtbare, irgendwie verborgene Schöpferkraft sie beschworen." Guy de Maupassant

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.1952

Verlag

Manesse

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

15.5/10/2.5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.1952

Verlag

Manesse

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

15.5/10/2.5 cm

Gewicht

295 g

Reihe

Manesse Bibliothek der Weltliteratur

Übersetzer

Hans Reisiger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7175-1126-7

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4.2

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Ein Klassiker aus gutem Grund

Bewertung aus St. Veit an der Glan am 14.03.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wunderbares Buch. Man lebt sich richtig ein und kann sich in der Zeit der Charaktere verlieren. Immer mehr zu wollen und nie mit dem zufrieden sein zu können was man hat das wird der Madame zum Verhängnis. Sehr spannend mitzuverfolgen, wie sie sich weiterentwickelt und trotzdem stehen bleibt, dabei alle mit sich ins Verderben reißt. Keine leichte Kost aber allemal lesenswert. Herrlich geschrieben und einzigartige Charaktere.

Ein Klassiker aus gutem Grund

Bewertung aus St. Veit an der Glan am 14.03.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wunderbares Buch. Man lebt sich richtig ein und kann sich in der Zeit der Charaktere verlieren. Immer mehr zu wollen und nie mit dem zufrieden sein zu können was man hat das wird der Madame zum Verhängnis. Sehr spannend mitzuverfolgen, wie sie sich weiterentwickelt und trotzdem stehen bleibt, dabei alle mit sich ins Verderben reißt. Keine leichte Kost aber allemal lesenswert. Herrlich geschrieben und einzigartige Charaktere.

Tolle Auflage!

Bewertung aus Passau am 11.11.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Übersetzung von Elisabeth Edl liest sich im Gegensatz zu ihren Vorgängern wunderbar. Der Esprit und Flauberts ironischer Unterton kommen in der neuen Übersetzung erstmals zur Geltung. Man möchte das Buch gar nicht mehr weglegen.

Tolle Auflage!

Bewertung aus Passau am 11.11.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Übersetzung von Elisabeth Edl liest sich im Gegensatz zu ihren Vorgängern wunderbar. Der Esprit und Flauberts ironischer Unterton kommen in der neuen Übersetzung erstmals zur Geltung. Man möchte das Buch gar nicht mehr weglegen.

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