Werke. Frankfurter Ausgabe in sieben Bänden

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt:
Teil I: Dublin und Paris (1882-1904)
Teil II: Pola, Rom, Triest (1904-1915)
Teil III: Zürich, Triest (1915-1920)

Werke. Frankfurter Ausgabe in sieben Bänden

5: Briefe I

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Beschreibung

Briefe I zeigt die Stationen des jungen Joyce in Dublin, Paris, Triest, Pola, Rom und Zürich. Zu den eindrucksvollsten Zeugnissen gehören die werbenden Briefe des Zweiundzwanzigjährigen an Nora Barnacle und fünf Jahre später dann die alternierend vor Eifersucht tobenden und in skatologischer Sehnsucht sich verzehrenden Brandschreiben Joyces. Den grössten Raum nehmen im vorliegenden Band die Briefe an den Bruder Stanislaus ein, in denen sich neben lakonischen Aufforderungen, Geld zu beschaffen - unschätzbare Kommentare zum Werk finden. Ein weiterer Komplex sind die Briefe an Verleger, vor allem an Gram Richards, der Dubliners 1906 zur Veröffentlichung angenommen hatte, jahrelang aus Angst vor dem Drucker und der Öffentlichkeit die Publikation nicht wagte, und das Buch endlich 1914 doch herausbrachte. Ein letzter Komplex schliesslich sind die Briefe an Schriftstellerkollegen, die meist die doppelte Rolle von Freunden und Förderern zu spielen hatten, Briefe also an Yeats, Lady Gregory, Arthur Symons, später an Pound und Eliot usw. Eine wichtige Zutat des Bandes ist, dass auch einige Briefe an Joyce aufgenommen sind, Briefe von Stanislaus, Yeats, Pound usw. Am aufschlussreichsten sind in dem Zusammenhang die Briefe von der Mutter und von Nora.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.10.1969

Herausgeber

Richard Ellmann

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

622

Maße (L/B/H)

21.5/13.7/4.5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.10.1969

Herausgeber

Richard Ellmann

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

622

Maße (L/B/H)

21.5/13.7/4.5 cm

Gewicht

684 g

Auflage

1

Übersetzer

Kurt Heinrich Hansen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-03390-6

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Für mich definitiv ein kleines Lesehighlight!

Gedankenlabor am 12.03.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

>>Ins Dunkel hinaufstarrend, erblickte ich mich selbst als ein Geschöpf, getrieben und verspottet vor Pein und Zorn.<< "Dubliner" von James Joyce ist eine wie ich finde ganz wunderbare Klassiker-Kurzgeschichtensammlung, neu gekleidet vom Manesse Verlag in ein sehr sehr schönes und hochwertiges Gewand! Die einzelnen Geschichten waren für mich wie Bilder, die James Joyce in mir malte vom Land, von den Leuten und der Mentalität der grünen Insel und dem Leben in und rund um Dublin. Gleichzeitig reist man hier eben auch ein bisschen in der Zeit zurück, was für mich jedes von James Joyce erschaffene Bild noch eindrucksvoller, atmosphärischer und bedeutsamer für mich machte. Die Geschichten spiegeln nicht nur das Besondere wieder, die Schönheit, die im ganzen liegt, sondern eben auch die Schattenseiten und das manchmal beinahe roh, kalt und doch eben immer mit diesem einzigartigen Hauch dieses faszinierenden Landes und seiner Bewohner. Für mich definitiv ein kleines Lesehighlight und ein Buch, das ich noch oft in die Hand nehmen werde!

Für mich definitiv ein kleines Lesehighlight!

Gedankenlabor am 12.03.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

>>Ins Dunkel hinaufstarrend, erblickte ich mich selbst als ein Geschöpf, getrieben und verspottet vor Pein und Zorn.<< "Dubliner" von James Joyce ist eine wie ich finde ganz wunderbare Klassiker-Kurzgeschichtensammlung, neu gekleidet vom Manesse Verlag in ein sehr sehr schönes und hochwertiges Gewand! Die einzelnen Geschichten waren für mich wie Bilder, die James Joyce in mir malte vom Land, von den Leuten und der Mentalität der grünen Insel und dem Leben in und rund um Dublin. Gleichzeitig reist man hier eben auch ein bisschen in der Zeit zurück, was für mich jedes von James Joyce erschaffene Bild noch eindrucksvoller, atmosphärischer und bedeutsamer für mich machte. Die Geschichten spiegeln nicht nur das Besondere wieder, die Schönheit, die im ganzen liegt, sondern eben auch die Schattenseiten und das manchmal beinahe roh, kalt und doch eben immer mit diesem einzigartigen Hauch dieses faszinierenden Landes und seiner Bewohner. Für mich definitiv ein kleines Lesehighlight und ein Buch, das ich noch oft in die Hand nehmen werde!

angestaubt und aufgeblasen

Bewertung aus Bern am 21.06.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch beim 2. Lesen 30 Jahre später kann ich die hohen Bewertungen nicht nachvollziehen. Zu viele überhebliche Stellen durchziehen dieses Werk .Joyce war Alkoholiker und so erscheinen oft auch seine Intentionen. Vorstufen von Delirium tremens? Hochbildung, die in eher banale Verbidung umschlägt? Die Form des Romans ist gestelzt, zu offensichtlich gesucht, der Inhalt durchtränkt von heute altbackenen Banalitäten, ähnlich wie die Alterswerke von Arno Schmidt. Vor 100 Jahren vielleicht eine Sensation, heute ziemlich angestaubt. Für Literaturwissenschafter evtl. noch interessant. Gleich erging es mir mit "Finnegans Wake", infantile Sprachspielchen bis zum Abwinken, Anderen Lesern würde ich dann doch lieber Foster-Wallaces "Unendlicher Spass" empfehlen (sicher ein harter Brocken, aber langsam lesen hilft, sich Zeit nehmen und die vielen, oft störenden Fussnoten kann man bei Bedarf auslassen, das geht nämlich auch) oder neuer Chuck Palahniuks "Die Kolonie" und für von Buchsucht Betroffene das unsterbliche "Die Blendung" von Elias Canetti (auch schon alt, aber hintersinnig gut). Wenigstens Joyces "Dubliner" fand ich besser als sein "Ulysses", weniger aufgesetzt und tiefgründiger.

angestaubt und aufgeblasen

Bewertung aus Bern am 21.06.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch beim 2. Lesen 30 Jahre später kann ich die hohen Bewertungen nicht nachvollziehen. Zu viele überhebliche Stellen durchziehen dieses Werk .Joyce war Alkoholiker und so erscheinen oft auch seine Intentionen. Vorstufen von Delirium tremens? Hochbildung, die in eher banale Verbidung umschlägt? Die Form des Romans ist gestelzt, zu offensichtlich gesucht, der Inhalt durchtränkt von heute altbackenen Banalitäten, ähnlich wie die Alterswerke von Arno Schmidt. Vor 100 Jahren vielleicht eine Sensation, heute ziemlich angestaubt. Für Literaturwissenschafter evtl. noch interessant. Gleich erging es mir mit "Finnegans Wake", infantile Sprachspielchen bis zum Abwinken, Anderen Lesern würde ich dann doch lieber Foster-Wallaces "Unendlicher Spass" empfehlen (sicher ein harter Brocken, aber langsam lesen hilft, sich Zeit nehmen und die vielen, oft störenden Fussnoten kann man bei Bedarf auslassen, das geht nämlich auch) oder neuer Chuck Palahniuks "Die Kolonie" und für von Buchsucht Betroffene das unsterbliche "Die Blendung" von Elias Canetti (auch schon alt, aber hintersinnig gut). Wenigstens Joyces "Dubliner" fand ich besser als sein "Ulysses", weniger aufgesetzt und tiefgründiger.

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von James Joyce

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    Teil I: Dublin und Paris (1882-1904)
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    Teil III: Zürich, Triest (1915-1920)