Finnegans Wake

Inhaltsverzeichnis

Reichert, Klaus: Nacht Sprache: Zur Einführung. Senn, Fritz: Synopsis. I.1 (Der Anfang). Übersetzt von Harald Beck
Band 1524
edition suhrkamp Band 1524

Finnegans Wake

Gesammelte Annäherungen

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung


Das Werk gilt als unübersetzbar, und dennoch, oder gerade deshalb, hat es immer wieder Übersetzer und Schriftsteller, Aussenseiter und Fachleute gereizt, Übersetzungen zu probieren. Gerade die Unterschiedlichkeit der übersetzerischen Ansätze - vom genauen Zusammentragen der einzelnen Sinnschichten bis hin zu einem eleganten Darüberhinhuschen - vermag einen Eindruck dieses rätselhaften Buches zu vermitteln.

Details

Verkaufsrang

31565

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.10.1989

Herausgeber

Fritz Senn + weitere

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

340

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

31565

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.10.1989

Herausgeber

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

340

Maße (L/B/H)

17.6/10.9/1.9 cm

Gewicht

204 g

Auflage

11. Auflage

Übersetzer

  • Klaus Hofmann
  • Reinhard Markner
  • Hans Wollschläger
  • Wolfgang Schrödter
  • Harald Beck

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-11524-4

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Ein un-mögliches Buch

Zitronenblau am 29.06.2009

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die vorliegenden gesammelten Annäherungen übersetzen noch lange nicht den ganzen Roman "Finnegans Wake", dessen "Plot" man hier allenfalls aus der (ohnehin verwirrenden) Synopsis herauslesen kann. Die Annäherungen sind also nicht für alle Kapitel des Buches, dafür aber mehrmals pro Kapitel geschrieben/versucht worden. Das Buch gehört zu den schwierigsten Büchern der Weltliteratur (wahrscheinlich DAS schwierigste!).. der Handlungsliebende wird hier keine Freude haben, jedoch Semiologen und Linguisten (generell Sprachbegeisterte) haben ihre Freude daran, die ahistorisch ("polyglott hybride") Sprache zu enträtseln (was wahrscheinlich nicht möglich ist), aber in den Phonemen, Morphemen u. Syntagmen die Möglichkeiten einer alles beziehenden Sprachgewalt zu entdecken.. Wer Joyce mag, sollte sich das hier ruhig mal antun, gem. Vorwort ging es ihm wohl weniger um den Sinn der Wörter (da viele Übersetzer auf die phonemisch-morphemische Bedeutsamkeit des Textes zielten), er betonte zu Lebzeiten den Klang des gesprochenen dessen und setzte sich immer wieder für eine syntagmatisch-rhythmische Übertragung ein, die den Text vor allem beim Hören in seiner ganzen Ästhetik (?) entfalten ließ. In den Annäherungen bleibt die uns bekannte Syntax relativ nachvollziehbar (es kommt nicht zu einer abgedrehten Entgrammatikalisierung), anders die Semantik: hier nimmt sich Joyce Freiheiten, die nie zuvor und danach in dem Maße erreicht wurden. Heidegger meinte, die Sprache sei das Haus des Seins. Nun, wie sieht Joyces Haus aus? Stellen Sie sich einen antiken Tempel vor, vermischt mit einem Dubliner Irish Pub, zudem irgendwie alle architektonischen Gebilde, die die westliche Welt hervorgebracht hat und dann noch etwas: wenn er sie herein bittet, sollten Sie sich klar machen, dass dieses "Haus" wohl nie in Gänze und unendlicher Größe bestaunt werden kann...

Ein un-mögliches Buch

Zitronenblau am 29.06.2009
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die vorliegenden gesammelten Annäherungen übersetzen noch lange nicht den ganzen Roman "Finnegans Wake", dessen "Plot" man hier allenfalls aus der (ohnehin verwirrenden) Synopsis herauslesen kann. Die Annäherungen sind also nicht für alle Kapitel des Buches, dafür aber mehrmals pro Kapitel geschrieben/versucht worden. Das Buch gehört zu den schwierigsten Büchern der Weltliteratur (wahrscheinlich DAS schwierigste!).. der Handlungsliebende wird hier keine Freude haben, jedoch Semiologen und Linguisten (generell Sprachbegeisterte) haben ihre Freude daran, die ahistorisch ("polyglott hybride") Sprache zu enträtseln (was wahrscheinlich nicht möglich ist), aber in den Phonemen, Morphemen u. Syntagmen die Möglichkeiten einer alles beziehenden Sprachgewalt zu entdecken.. Wer Joyce mag, sollte sich das hier ruhig mal antun, gem. Vorwort ging es ihm wohl weniger um den Sinn der Wörter (da viele Übersetzer auf die phonemisch-morphemische Bedeutsamkeit des Textes zielten), er betonte zu Lebzeiten den Klang des gesprochenen dessen und setzte sich immer wieder für eine syntagmatisch-rhythmische Übertragung ein, die den Text vor allem beim Hören in seiner ganzen Ästhetik (?) entfalten ließ. In den Annäherungen bleibt die uns bekannte Syntax relativ nachvollziehbar (es kommt nicht zu einer abgedrehten Entgrammatikalisierung), anders die Semantik: hier nimmt sich Joyce Freiheiten, die nie zuvor und danach in dem Maße erreicht wurden. Heidegger meinte, die Sprache sei das Haus des Seins. Nun, wie sieht Joyces Haus aus? Stellen Sie sich einen antiken Tempel vor, vermischt mit einem Dubliner Irish Pub, zudem irgendwie alle architektonischen Gebilde, die die westliche Welt hervorgebracht hat und dann noch etwas: wenn er sie herein bittet, sollten Sie sich klar machen, dass dieses "Haus" wohl nie in Gänze und unendlicher Größe bestaunt werden kann...

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