Werkausgabe in sechs Bänden in der edition suhrkamp

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt:
Band 1

Die Schwestern / Eine Begegnung / Arabia / Eveline / Nach dem Rennen / Zwei Kavaliere / Die Pension / Eine kleine Wolke / Entsprechungen / Erde / Ein betrüblicher Fall / Efeutag im Sitzungszimmer / Eine Mutter / Gnade / Die Toten

Band 2

Stephen der Held / Ein Porträt des Künstlers als junger Mann / Nachbemerkung zur deutschen Ausgabe

Band 4

EPIPHANIEN
ZUR ÄSTHETIK UND AUTOBIOGRAPHIE
Pariser Notizbuch / Ein Porträt des Künstlers / Polaer Notizbuch
AUFSÄTZE UND VORTRÄGE
Der Schein trügt / Gewalt/ Das Studium der Sprachen / Königlich-Irische Akademie, "Ecce Homo" / Drama und Leben / Ibsens neues Drama / Der Tag des Pöbels / James Clarence Mangan [I] / Catilina / Die Seele Irlands / Die Philosophie des Giordano Bruno / Irland - Insel der Heiligen und Weisen / James Clarence Mangan [II] / Die Fenier-Bewegung /Home Rule wird volljährig / Irland vor den Schranken / Oscar Wilde: Der Dichter der 'Salome' / Daniel Defoe / [William Blake] / Der Schatten Parnells / Die Stadt der Stämme / Die Fata Morgana des Fischers von Aran / Politik und Viehkrankheit
GIACOMO JOYCE
VERBANNTE. EIN STÜCK IN DREI AKTEN
Bemerkungen des Autors zu 'Verbannte'
Zu Dickens' hundertstem Geburtstag
Der universale literarische Einfluss der Renaissance
Nachbemerkung

Band 5

Chamber Music / Kammermusik
Pomes Penyeach / Pöme Penysstück
Verstreute Gedichte
Fragmentarische Jugendlyrik
Gelegenheitsverse
Anna Livia Plurabelle

Anhang
Anmerkungen zu den Gedichten / Von James Joyce übersetzte Gedichte / Übertragen von Wolfgang Hildesheimer / Übertragen von Hans Wollschläger / Nachbemerkung / Alphabetisches Verzeichnis der englischen Gedichtanfänge und Überschriften / Alphabetisches Verzeichnis der deutschen Gedichtanfänge und Überschriften
Band 1434
edition suhrkamp Band 1434

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Beschreibung

James Joyce wurde am 2. Februar 1882 in Dublin geboren, wo er in schwierigen und ärmlichen Familienverhältnissen aufwuchs. Joyce studierte am University College von Dublin moderne Sprachen, u.a. Englisch, Französisch und Italienisch. 1902 ging er nach Paris, um ein Medizinstudium zu beginnen. Er wandte sich dort aber dem Schreiben zu und führte einen ausschweifenden Lebensstil. 1903 kehrte er nach Dublin zurück, konnte dort jedoch nicht Fuss fassen. Mit seiner Geliebten und späteren Ehefrau Nora Barnacle siedelte er 1904 auf den Kontinent über und lebte hauptsächlich in Triest. Er schrieb Kurzgeschichten und überarbeitete seinen ersten Roman Stephen Hero, der später als A Portrait of the Artist as a Young Man (Porträt des Künstlers als junger Mann) veröffentlicht wurde. 1914 erschien Joyces erste Kurzgeschichtensammlung Dubliners. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges zog er mit seiner Familie nach Zürich, wo sein bekanntestes Werk Ulysses entstand. Der Roman wurde 1918-1920 in Auszügen in der amerikanischen Zeitschrift »The Little Review« abgedruckt; 1921 wurde er wegen obszöner Inhalte verboten. 1922 erschien Ulysses schliesslich in (zensierter) Buchform in der Pariser Buchhandlung »Shakespeare and Company«. 1920 zog Joyce auf Einladung seines Freundes Ezra Pound nach Paris, wo er bis zu Frankreichs Besetzung im Zweiten Weltkrieg lebte. Dort entstand sein letzter Roman Finnegan’s Wake (Finnegans Totenwache), der 1939 veröffentlicht wurde. James Joyce starb am 13. Januar 1941 in Zürich.

Details

Einband

Set mit diversen Artikeln

Erscheinungsdatum

23.02.1987

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

3185

Maße (L/B/H)

18.3/13.9/11.1 cm

Beschreibung

Details

Einband

Set mit diversen Artikeln

Erscheinungsdatum

23.02.1987

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

3185

Maße (L/B/H)

18.3/13.9/11.1 cm

Gewicht

1808 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-09719-9

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Für mich definitiv ein kleines Lesehighlight!

Gedankenlabor am 12.03.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

>>Ins Dunkel hinaufstarrend, erblickte ich mich selbst als ein Geschöpf, getrieben und verspottet vor Pein und Zorn.<< "Dubliner" von James Joyce ist eine wie ich finde ganz wunderbare Klassiker-Kurzgeschichtensammlung, neu gekleidet vom Manesse Verlag in ein sehr sehr schönes und hochwertiges Gewand! Die einzelnen Geschichten waren für mich wie Bilder, die James Joyce in mir malte vom Land, von den Leuten und der Mentalität der grünen Insel und dem Leben in und rund um Dublin. Gleichzeitig reist man hier eben auch ein bisschen in der Zeit zurück, was für mich jedes von James Joyce erschaffene Bild noch eindrucksvoller, atmosphärischer und bedeutsamer für mich machte. Die Geschichten spiegeln nicht nur das Besondere wieder, die Schönheit, die im ganzen liegt, sondern eben auch die Schattenseiten und das manchmal beinahe roh, kalt und doch eben immer mit diesem einzigartigen Hauch dieses faszinierenden Landes und seiner Bewohner. Für mich definitiv ein kleines Lesehighlight und ein Buch, das ich noch oft in die Hand nehmen werde!

Für mich definitiv ein kleines Lesehighlight!

Gedankenlabor am 12.03.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

>>Ins Dunkel hinaufstarrend, erblickte ich mich selbst als ein Geschöpf, getrieben und verspottet vor Pein und Zorn.<< "Dubliner" von James Joyce ist eine wie ich finde ganz wunderbare Klassiker-Kurzgeschichtensammlung, neu gekleidet vom Manesse Verlag in ein sehr sehr schönes und hochwertiges Gewand! Die einzelnen Geschichten waren für mich wie Bilder, die James Joyce in mir malte vom Land, von den Leuten und der Mentalität der grünen Insel und dem Leben in und rund um Dublin. Gleichzeitig reist man hier eben auch ein bisschen in der Zeit zurück, was für mich jedes von James Joyce erschaffene Bild noch eindrucksvoller, atmosphärischer und bedeutsamer für mich machte. Die Geschichten spiegeln nicht nur das Besondere wieder, die Schönheit, die im ganzen liegt, sondern eben auch die Schattenseiten und das manchmal beinahe roh, kalt und doch eben immer mit diesem einzigartigen Hauch dieses faszinierenden Landes und seiner Bewohner. Für mich definitiv ein kleines Lesehighlight und ein Buch, das ich noch oft in die Hand nehmen werde!

angestaubt und aufgeblasen

Bewertung aus Bern am 21.06.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch beim 2. Lesen 30 Jahre später kann ich die hohen Bewertungen nicht nachvollziehen. Zu viele überhebliche Stellen durchziehen dieses Werk .Joyce war Alkoholiker und so erscheinen oft auch seine Intentionen. Vorstufen von Delirium tremens? Hochbildung, die in eher banale Verbidung umschlägt? Die Form des Romans ist gestelzt, zu offensichtlich gesucht, der Inhalt durchtränkt von heute altbackenen Banalitäten, ähnlich wie die Alterswerke von Arno Schmidt. Vor 100 Jahren vielleicht eine Sensation, heute ziemlich angestaubt. Für Literaturwissenschafter evtl. noch interessant. Gleich erging es mir mit "Finnegans Wake", infantile Sprachspielchen bis zum Abwinken, Anderen Lesern würde ich dann doch lieber Foster-Wallaces "Unendlicher Spass" empfehlen (sicher ein harter Brocken, aber langsam lesen hilft, sich Zeit nehmen und die vielen, oft störenden Fussnoten kann man bei Bedarf auslassen, das geht nämlich auch) oder neuer Chuck Palahniuks "Die Kolonie" und für von Buchsucht Betroffene das unsterbliche "Die Blendung" von Elias Canetti (auch schon alt, aber hintersinnig gut). Wenigstens Joyces "Dubliner" fand ich besser als sein "Ulysses", weniger aufgesetzt und tiefgründiger.

angestaubt und aufgeblasen

Bewertung aus Bern am 21.06.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch beim 2. Lesen 30 Jahre später kann ich die hohen Bewertungen nicht nachvollziehen. Zu viele überhebliche Stellen durchziehen dieses Werk .Joyce war Alkoholiker und so erscheinen oft auch seine Intentionen. Vorstufen von Delirium tremens? Hochbildung, die in eher banale Verbidung umschlägt? Die Form des Romans ist gestelzt, zu offensichtlich gesucht, der Inhalt durchtränkt von heute altbackenen Banalitäten, ähnlich wie die Alterswerke von Arno Schmidt. Vor 100 Jahren vielleicht eine Sensation, heute ziemlich angestaubt. Für Literaturwissenschafter evtl. noch interessant. Gleich erging es mir mit "Finnegans Wake", infantile Sprachspielchen bis zum Abwinken, Anderen Lesern würde ich dann doch lieber Foster-Wallaces "Unendlicher Spass" empfehlen (sicher ein harter Brocken, aber langsam lesen hilft, sich Zeit nehmen und die vielen, oft störenden Fussnoten kann man bei Bedarf auslassen, das geht nämlich auch) oder neuer Chuck Palahniuks "Die Kolonie" und für von Buchsucht Betroffene das unsterbliche "Die Blendung" von Elias Canetti (auch schon alt, aber hintersinnig gut). Wenigstens Joyces "Dubliner" fand ich besser als sein "Ulysses", weniger aufgesetzt und tiefgründiger.

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    Die Schwestern / Eine Begegnung / Arabia / Eveline / Nach dem Rennen / Zwei Kavaliere / Die Pension / Eine kleine Wolke / Entsprechungen / Erde / Ein betrüblicher Fall / Efeutag im Sitzungszimmer / Eine Mutter / Gnade / Die Toten

    Band 2

    Stephen der Held / Ein Porträt des Künstlers als junger Mann / Nachbemerkung zur deutschen Ausgabe

    Band 4

    EPIPHANIEN
    ZUR ÄSTHETIK UND AUTOBIOGRAPHIE
    Pariser Notizbuch / Ein Porträt des Künstlers / Polaer Notizbuch
    AUFSÄTZE UND VORTRÄGE
    Der Schein trügt / Gewalt/ Das Studium der Sprachen / Königlich-Irische Akademie, "Ecce Homo" / Drama und Leben / Ibsens neues Drama / Der Tag des Pöbels / James Clarence Mangan [I] / Catilina / Die Seele Irlands / Die Philosophie des Giordano Bruno / Irland - Insel der Heiligen und Weisen / James Clarence Mangan [II] / Die Fenier-Bewegung /Home Rule wird volljährig / Irland vor den Schranken / Oscar Wilde: Der Dichter der 'Salome' / Daniel Defoe / [William Blake] / Der Schatten Parnells / Die Stadt der Stämme / Die Fata Morgana des Fischers von Aran / Politik und Viehkrankheit
    GIACOMO JOYCE
    VERBANNTE. EIN STÜCK IN DREI AKTEN
    Bemerkungen des Autors zu 'Verbannte'
    Zu Dickens' hundertstem Geburtstag
    Der universale literarische Einfluss der Renaissance
    Nachbemerkung

    Band 5

    Chamber Music / Kammermusik
    Pomes Penyeach / Pöme Penysstück
    Verstreute Gedichte
    Fragmentarische Jugendlyrik
    Gelegenheitsverse
    Anna Livia Plurabelle

    Anhang
    Anmerkungen zu den Gedichten / Von James Joyce übersetzte Gedichte / Übertragen von Wolfgang Hildesheimer / Übertragen von Hans Wollschläger / Nachbemerkung / Alphabetisches Verzeichnis der englischen Gedichtanfänge und Überschriften / Alphabetisches Verzeichnis der deutschen Gedichtanfänge und Überschriften