Briefe und Begegnungen

Briefe und Begegnungen

Mit e. Vorw. v. Bernhard Casper. Hrsg. v. Alfred Denker u. Holger Zaborowski

Buch (Gebundene Ausgabe)

Fr.25.90

inkl. gesetzl. MwSt.
  • Kostenlose Lieferung ab Fr. 30 Einkaufswert Mehr erfahren

    Schweiz & Liechtenstein:

    Versandkostenfrei ab Fr. 30.00
    Versandkosten bis Fr. 30.00: Fr. 3.50

    Andere Lieferländer

    Fr. 18.00 unabhängig vom Warenwert

Beschreibung


Aber eine Mühe, die sich lohnt: Mit den vorliegenden Briefen und Aufsätzen liegt nun eine ganz eigene Einführung in das Denken Martin Heideggers vor. Denn der Religionsphilosoph Bernhard Welte wurde für Martin Heidegger zu einem der wichtigsten Gesprächspartner in seinen letzten Jahren vor seinem Tod am 26. Mai 1976. Er bat Bernhard Welte, an seinem Grab zu sprechen, eine Ansprache, die in die vorliegende Sammlung aufgenommen wurde.

Welte setzte sich besonders mit der Situation des Menschen, der Obdachlosigkeit und Geschichtlichkeit menschlicher Existenz auseinander, wie Martin Heidegger sie gekennzeichnet hatte. Die Frage nach dem Nichts und nach Gott rücken immer wieder in den Vordergrund und bezeichnen einen der wichtigsten Denk-Wege Heideggers. 

Martin Heidegger wurde am 26. September 1889 in Messkirch geboren und starb am 26. Mai 1976 in Freiburg. Er ist einer der einflussreichsten und bedeutendsten Denker des 20. Jahrhunderts..
Bernhard Welte (1906-1983) ist wie Martin Heidegger in Messkirch geboren, stand mit ihm über viele Jahre hinweg in Kontakt. Er begleitete Martin Heidegger in seinen letzten Lebensmonaten und hielt die Gedenkansprache an dessen Grab.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.04.2003

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

191

Maße (L/B/H)

21.1/13.4/1.9 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.04.2003

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

191

Maße (L/B/H)

21.1/13.4/1.9 cm

Gewicht

320 g

Auflage

1. Auflage 2003

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-91077-3

Das meinen unsere Kund*innen

0.0

0 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung

Erste Bewertung verfassen

Unsere Kund*innen meinen

0.0

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

(Aus dem Vorwort von Prof. Dr.Dr. Bernhard Casper)

Aus dem Abstand, in welchen die geschehende Geschichte uns als diejenigen stellt, die je nur ihre Zeit haben, werden die grossen Gestalten des Denkens deutlicher als die sichtbar, die sie in Wirklichkeit waren und in dem, was sie für die weitergehende Geschichte bedeuten.

Darin, dass Martin Heidegger zu den wenigen Denkern gehört, die in entscheidender Weise nicht nur das Denken des gerade vergangenen Jahrhunderts bestimmten, sondern die zugleich dem künftigen Denken wesentliche neue Möglichkeiten eröffneten, kann heute kein Zweifel mehr sein.

Dazu hat Bernhard Welte denn auch einige wichtige Überlegungen vorgelegt. Der hier veröffentlichte Briefwechsel zwischen Bernhard Welte und Martin Heidegger zeigt, dass Heidegger dieses Zugehen des Philosophen und zugleich des Theologen Welte auf sein Denken keineswegs ablehnte, sondern dass er es akzeptierte. Dieses Akzeptieren schloss die fachliche philosophische Diskussion und einen darin sich ergebenden Dissens freilich durchaus ein. So meint Heidegger die Deutung des "ipsum esse" bei Thomas auf die Seinsfrage hin nicht akzeptieren zu können. Diese Deutungsmöglichkeit ergebe sich vielmehr erst von dem Seinsverständnis des Meisters Eckhart her.

Heute sehen wir, dass insgesamt durch Heideggers "einzige Frage", nämlich die nach dem Sein als dem Sein christlichem Denken nicht nur ein ganz neuer Blick auf die eigene Überlieferung des Denkens ermöglicht wurde, sondern auch ein tieferes Verständnis des Geschicks des "Fehls Gottes", in dem wir uns heute finden. Dieses Geschick gefährdet unsere Menschengeschichte aufs Äusserste.
  • Briefe und Begegnungen