Der selige Bernhard von Baden in Text und Kontext 1858-1958

Hagiographie als engagierte Geschichtsdeutung

Schriften zur südwestdeutschen Landeskunde Band 46

Christine Schmitt

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Beschreibung

Jahrhunderte nach seinem Tod betrat Markgraf Bernhard II. von Baden (1428-1458) noch einmal die politische und kirchliche Bühne. In Zeiten eines gespannten Verhältnisses von Staat und Kirche entdeckte der badische Grossherzog Friedrich I. seinen 1769 seliggesprochenen Verwandten als Integrationsfigur; welche den Katholiken in Baden die Identifikation mit der protestantischen Regierung erleichtern sollte. Die Untersuchung veranschaulicht den Prozess, in dessen Verlauf Bernhards literarische Gestalt einen Bedeutungswandel vom ,himmlischen Landesvater hin zum Keuschheits-, Männlichkeits- oder Sportidol, zum Kampfer für christliche Werte und gegen Bolschewismus und Kommunismus durchlief. Die Arbeit vermittelt nicht nur neue Einblicke in die badische Kirchen- und Landesgeschichte. Sie analysiert auch das bislang für die neueste Geschichte kaum untersuchte Wechselverhältnis von Hagiographie und deren historischem Umfeld sowie das Selbstverständnis der Produzentinnen und Produzenten von Heiligenliteratur. Die Dissertation wurde mit dem Baden-Württembergischen Geschichtspreis 2001 ausgezeichnet.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 06.08.2002
Verlag Jan Thorbecke Verlag
Seitenzahl 240
Maße (L/B/H) 24.6/17.6/1.7 cm
Gewicht 729 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7995-5246-2

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