Maus

Die Geschichte eines Überlebenden. Mein Vater kotzt Geschichte aus; Und hier begann mein Unglück. Ausgezeichnet mit dem Pulitzer Prize 1992

Art Spiegelman

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Beschreibung

Die Geschichte von Maus veränderte über Nacht die Geschichte des Comic Strips – aus Kult wurde Kunst. Berichtet wird die authentische Lebensgeschichte des polnischen Juden Wladek Spiegelman. In Queens, New York, schildert er seinem Sohn die Stationen seines Lebens: Polen und Auschwitz, Stockholm und New York, er erzählt von der Rettung und vom Fluch des Überlebens. Art Spiegelman hat diese Geschichte aufgezeichnet, indem er das Unaussprechliche Tieren in dem Mund legt: Die Juden sind Mäuse, die Deutschen Katzen.

»Ein Jahrhundertwerk!«

taz

Produktdetails

Verkaufsrang 1099
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.04.2008
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Seitenzahl 293
Maße 22.6/15.2/2.3 cm
Gewicht 603 g
Auflage 12. Auflage
Originaltitel The Complete Maus
Übersetzer Christine Brinck, Josef Joffe
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-18094-3

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 29.12.2020
Bewertet: anderes Format

Auf eindringliche Weise verarbeitet Art Spiegelman in "Maus" die Holocaust-Erfahrungen seiner Eltern. Die Juden werden dabei als Mäuse, die Nazis als Katzen dargestellt. Verfremdet, heftig aber nicht weniger berührend ist "Maus" - definitiv kein Comic im umgangssprachlichen Sinn.

Niederschmetternde Pflichtlektüre!
von einer Kundin/einem Kunden am 04.06.2020

Ich kenne mich nicht sonderlich aus mit der Geschichte der Graphic Novel, las aber vor Kurzem, dass "Maus" einer der zentralen Titel war, der half, das Genre zu popularisieren. Und auch wenn ich nicht einschätzen kann, ob es die Verbindungen gibt, aber ob nun "Fun Home" von Alison Bechdel oder die Zeichentrickserie "BoJack Horse... Ich kenne mich nicht sonderlich aus mit der Geschichte der Graphic Novel, las aber vor Kurzem, dass "Maus" einer der zentralen Titel war, der half, das Genre zu popularisieren. Und auch wenn ich nicht einschätzen kann, ob es die Verbindungen gibt, aber ob nun "Fun Home" von Alison Bechdel oder die Zeichentrickserie "BoJack Horseman": Überall scheinen Reminiszenzen an Art Spiegelmans Werk zu lauern. Natürlich ist "Maus" nicht die erste oder die letzte Geschichte, die den Horror dessen, was Juden (und andere) im Nationalsozialismus durchmachen mussten, plastisch macht. Aber durch die Form sticht es natürlich heraus. Die Juden - also Art Spiegelman selber und seine Familie - sind Mäuse. Die Nazis sind Katzen. Polen z.B. sind Schweine, Franzosen Frösche, Schweden Elche. Das klingt, als könnte es eine niedliche Komponente haben, aber nein: Tatsächlich eignet sich die Gesichtsform der Mäuse sehr, ihr Leid auszudrücken. Und es braucht wirklich nicht lang, sich darauf einzulassen. Der Focus des Buchs ist, dass Art Spiegelman eine Graphic Novel über die Erlebnisse seines Vaters Wladek im Holocaust und den späteren Selbstmord seiner Mutter schreiben will, und nicht nur ist er schonungslos seinem knausrigen Vater gegenüber, sondern liefert auch niederschmetternde Tatsachen aus dem damaligen Alltag. Er findet aber auch Horden an visuellen Ideen, um seine Geschichte zu untermauern. Sei es die Schweinemaske, die Wladek trägt, um sich auf einem Markt als Pole auszugeben oder die Sequenz, in der Art wieder zum Kind wird, weil ihn die Fragen von Journalisten überfordern. Trotz allem kommt immer wieder die Menschlichkeit durch. Wladek macht zwar immer wieder klar, wie wichtig es ist, Handelsware zu haben, um ein besseres - na ja, nein, ein weniger entsetzliches - Leben zu erdulden im KZ, aber dann gibt es auch z.B. die Ungarin Mancie, die einfach hilft, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. "Maus" ist so ein Werk, dem Beschreibung nicht wirklich gerecht werden kann, sondern dass man selber lesen sollte. Es ist emotional schwierig, aber es lohnt sich so sehr!

von einer Kundin/einem Kunden aus Dortmund am 11.05.2018
Bewertet: anderes Format

Dieser Graphic Novel sollte Pflichlektüre an allen Schulen werden. Ein atemberaubender und berührender Blick auf den Holocaust. Unvergesslich.

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