Ohne jede Spur …

Inhaltsverzeichnis


Inhalt

Danksagung
Einleitung

I. Reaktion auf Verlust – Trauer

1 Verlust ohne Abschied
1.1 Die Bedeutung des Abschiednehmens
1.2 »Verschwindenlassen« – Terror verhindert Trauer
1.3 Rituale fehlen
1.4 Der Abschied ist – möglicherweise – nicht endgültig
1.5 Abwesende Personen im Mittelpunkt der Familie

2 Die Entwicklung des Menschen zu einem
beziehungsfähigen Individuum
2.1Die Sicherheit der Mutter-Kind-Beziehung
2.2 Bindungstheorie nach Bowlby
2.3 Übergangsobjekte und -phänomene
2.4 Zwischen Elternhaus und Freunden

3 Verlusterlebnisse in der Kindheit
3.1 Strategien der Kinder, mit Trennung umzugehen
3.2 Sequenzielle Traumatisierung (Keilson)
3.3 Die Wahrheit mit den Kindern teilen

4 Trauer und Trauerprozesse
4.1 Trauerprozess
4.1.1 6 »R«-Prozess nach T. Rando
4.1.2 Vier Phasen der Trauer nach J. Bowlby
4.2 Trauerbewältigung und Dissoziation
4.3 Trauervermeidung
4.4 Komplizierte Trauer
4.5 Trauer und PTSD
4.6 Trauer um »verschwundene« Angehörige

5 Trauer braucht sprachlichen Ausdruck, Zeugenschaft und Rituale
5.1 Abschiedsrituale
5.2 Rituale für »Verschwundene«
5.3 Symbolische Trauerrituale für »verschwundene« Angehörige

6 Neu definierte soziale Rollen nach dem Verlust
6.1 Verlust des Ehe-/Lebenspartners
6.1.1 Politische Witwen
6.1.2 Nicht Ehefrau – nicht Witwe
6.2 Der Verlust eines Elternteils oder beider Eltern
6.2.1 Verlust eines Elternteils/der Eltern durch politische Repression
6.2.2 Verlust eines Elternteils/der Eltern durch »Verschwindenlassen«
6.3 Der Verlust eines Kindes – »verwaiste« Eltern
6.3.1 Der gewaltsame Tod von Kindern
6.3.2 Eltern »verschwundener« Kinder

II. Die sozialen Folgen von »Verschwindenlassen«

1 Penelope wartet auf Odyssee – die ungewisse Trennung als
uraltes Problem

2 Folge von Krieg: Vermisste, Verschollene, »im Feld Gebliebene«

3 »Verschwindenlassen« – Terror gegen die Gegner
3.1 »Verschwindenlassen« in der Geschichte Russlands
3.2 Nacht-und-Nebel-Aktionen

4 »Verschwindenlassen« im Holocaust
4.1 Das Leben im Ghetto
4.2 Trennungen im Konzentrationslager
4.3Die Suche nach überlebenden Angehörigen nach dem Krieg
4.4 Versuche, die Erinnerung zu bewahren: magische Objekte,
Übergangsobjekte
4.5 Vermeiden von weiteren Verlusten
4.6 Die Erinnerung, Zeugenschaft und der Wunsch nach Gerechtigkeit

5 »Verschwindenlassen« im Krieg
5.1 Beispiel Kambodscha
5.2 Beispiel Sri Lanka
5.2.1 Die machtlosen Frauen der »Verschwundenen«
5.2.2 Lebenslängliche Unklarheit für die Frauen der »Verschwundenen«
5.2.3 Die Suche nach »Verschwundenen« – jenseits der erklärbaren Welt
5.2.4 Die Flutkatastrophe vom Dezember 2004
5.3 Beispiel Bosnien
5.3.1 Die Untersuchung von Kindern in Sarajevo (Zvizdic/Butollo)
5.4 Beispiel Tschetschenien

6 »Verschwindenlassen« von Menschen – Folge von Terror
6.1 Die ersten Tage nach dem »Verschwinden« – Beispiel New York
6.1.1 Die Rahmenbedingungen
6.1.2 Psychologische Beratung und Betreuung als Angebot
6.1.3 Rituale helfen

7 »Verschwindenlassen« als systematische Menschenrechtsverletzung

8 Menschen »verschwinden« auf der Flucht
8.1 Flucht bedeutet Verlust an Kontakt und Kommunikation
8.2 Spurlos »verschwunden« auf der Flucht

III. Kollektive Bewältigungsstrategien

1 Die Mütter vom Plaza de Mayo
1.1 Gruppenbildung der Angehörigen von »Verschwundenen«
1.2 Transformation von Trauer und Traumatisierung in politische Aktion

2 Internationale Netzwerke der Angehörigen

3 Wahrheitskommissionen
3.1 Gacaca – der Versuch Ruandas, die Vergangenheit zu bewältigen

4 Künstlerische Annäherung an die Wahrheit – Beispiel Kambodscha

5 Die Notwendigkeit, »Verschwundene« für tot erklären zu lassen –
Beispiel Sri Lanka

6 Psychotherapeutische Begleitung und Bearbeitung –
ein Beispiel aus Chile

7 Exhumierungen – die Notwendigkeit, Gewissheit zu erlangen
7.1 Beispiel Guatemala
7.2 Stellvertretende Traumatisierung der MitarbeiterInnen der
forensischen Teams

8 Symbolische und virtuelle Erinnerungsstätten
8.1 Die Bilder der »Verschwundenen«
8.2 Die gestickten Namen der »Verschwundenen«
8.3 Der Gedächtnispark in Buenos Aires
8.4 Virtueller Friedhof für »Verschwundene« im World Wide Web

9 Weiterleben der Hinterbliebenen nach dem »Verschwinden« von Angehörigen
9.1 Forderung nach Gerechtigkeit
9.2 Unversöhnlichkeit akzeptieren
9.3 Gefühl der Kohärenz und der Handlungsfähigkeit

IV. Die psychotherapeutische Arbeit mit schwer traumatisierten Menschen

1 Die Rahmenbedingungen in der Arbeit mit AsylwerberInnen
1.1 Sozialer und rechtlicher Kontext in dem die Psychotherapie stattfindet
1.2 Diagnose bei extrem traumatisierten Flüchtlingen
1.2.1 Kriterien der Posttraumatischen Belastungsstörung
1.2.2 Weitere Diagnosen

2 Sequenzielle Traumatisierung bei Asylsuchenden

3 Der psychotherapeutische Prozess
3.1 Beginn der Therapie
3.2 Psychotherapeutische Schwerpunkte in der Arbeit mit Flüchtlingen
3.2.1 Trauerbegleitung
3.2.2 Zusammenarbeit von Medizin und Psychotherapie
3.2.3 Psychotherapie mit DolmetscherInnen
3.2.4 Bearbeitung der Traumatisierung
3.2.5 Ziel der Psychotherapie
3.2.6 Abschluss der Therapie

4 Übertragung und Gegenübertragung

V. Fallgeschichten zur psychotherapeutischen Arbeit mit Angehörigen von »Verschwundenen«

1 Daten zu den ausgewählten Fallgeschichte
1.1 Herkunft
1.2 Soziale und rechtliche Situation in Österreich
1.3 Therapiesetting
1.4 Formen der Traumatisierungen der PatientInnen
1.5 Form des »Verschwindens« der Angehörigen
1.6 Verwandtschaftsverhältnis zu den »Verschwundenen«
1.7 Familiensituation in Österreich

2 Methodische Grundlage
2.1 »Szenisches Verstehen«
2.2 Forschung und Gegenübertragung

3 Drei Fallgeschichten im Gesamtverlauf der Psychotherapie
3.1 M. aus einem Land im Süden Afrikas
3.1.1 Biografischer Hintergrund
3.1.2 Traumatische Erlebnisse
3.1.3 Flucht
3.1.4 Ankunft in Österreich
3.1.5 Kontaktaufnahme/Beginn der Psychotherapie
3.1.6 Bearbeitung der traumatischen Erfahrungen
3.1.7 Tod als zentrales Thema der Therapie
3.1.8 »Verschwinden« von Angehörigen
3.1.9 Gegenübertragung
3.2 Frau F. aus einem arabischen Land
3.2.1 Biografischer Hintergrund
3.2.2 Traumatische Erlebnisse
3.2.3 Flucht
3.2.4 Ankunft in Österreich
3.2.5 Kontaktaufnahme/Beginn der Psychotherapie:
3.2.6 Bearbeitung der traumatischen Erfahrungen
3.2.7 Tod als zentrales Thema der Therapie
3.2.8 »Verschwinden« von Angehörigen
3.2.9 Gegenübertragung
3.3 Herr M. aus einem Land im Mittleren Osten
3.3.1 Biografischer Hintergrund
3.3.2 Traumatische Erlebnisse
3.3.3 Flucht
3.3.4 Ankunft in Österreich
3.3.5 Kontaktaufnahme/Beginn der Psychotherapie:
3.3.6 Bearbeitung der traumatischen Erfahrungen
3.3.7 Tod als zentrales Thema der Therapie
3.3.8 »Verschwinden« von Angehörigen
3.3.9 Gegenübertragung

4 Reaktionen auf das »Verschwinden« der Angehörigen
4.1 Die Suche nach den »Verschwundenen«
4.2 Die Sehnsucht nach den »Verschwundenen« – der Wunsch,
wieder mit ihnen vereint zu sein
4.3 Vermeidung
4.4 Aggression und Wut
4.5 Autoaggression
4.6 Aggression gegen Kinder
4.7 Die Schwierigkeit, neue Beziehungen aufzunehmen

5 Auswirkungen des »Verschwindens« auf Familien
5.1 Übernahme von Rollen
5.2 Der Wunsch, die Kinder zu schützen

6 Rituale nachholen

7 Die Wiederkehr der »Verschwundenen«

8 Übertragung und Gegenübertragung

Schlussfolgerungen

Literatur

Anhang
I. Auszug aus den Genfer Rotkreuz-Abkommen
II. Explanatory note for the submission of information on enforced or
Involuntary disappearances of persons
III. UN General Assembly: Declaration on the Protection of all Persons
from Enforced Disappearance (Resolution 47/133 of 18 December 1992)
IV. 14-Punkte-Programm zur Verhinderung von »Verschwindenlassen«

Abkürzungen

Ohne jede Spur …

Psychotherapeutische Arbeit mit Angehörigen »verschwundener« Personen

Buch (Taschenbuch)

Fr. 41.90

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2006

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

21/14.8/1.9 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2006

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

21/14.8/1.9 cm

Gewicht

418 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-89806-928-1

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    Danksagung
    Einleitung

    I. Reaktion auf Verlust – Trauer

    1 Verlust ohne Abschied
    1.1 Die Bedeutung des Abschiednehmens
    1.2 »Verschwindenlassen« – Terror verhindert Trauer
    1.3 Rituale fehlen
    1.4 Der Abschied ist – möglicherweise – nicht endgültig
    1.5 Abwesende Personen im Mittelpunkt der Familie

    2 Die Entwicklung des Menschen zu einem
    beziehungsfähigen Individuum
    2.1Die Sicherheit der Mutter-Kind-Beziehung
    2.2 Bindungstheorie nach Bowlby
    2.3 Übergangsobjekte und -phänomene
    2.4 Zwischen Elternhaus und Freunden

    3 Verlusterlebnisse in der Kindheit
    3.1 Strategien der Kinder, mit Trennung umzugehen
    3.2 Sequenzielle Traumatisierung (Keilson)
    3.3 Die Wahrheit mit den Kindern teilen

    4 Trauer und Trauerprozesse
    4.1 Trauerprozess
    4.1.1 6 »R«-Prozess nach T. Rando
    4.1.2 Vier Phasen der Trauer nach J. Bowlby
    4.2 Trauerbewältigung und Dissoziation
    4.3 Trauervermeidung
    4.4 Komplizierte Trauer
    4.5 Trauer und PTSD
    4.6 Trauer um »verschwundene« Angehörige

    5 Trauer braucht sprachlichen Ausdruck, Zeugenschaft und Rituale
    5.1 Abschiedsrituale
    5.2 Rituale für »Verschwundene«
    5.3 Symbolische Trauerrituale für »verschwundene« Angehörige

    6 Neu definierte soziale Rollen nach dem Verlust
    6.1 Verlust des Ehe-/Lebenspartners
    6.1.1 Politische Witwen
    6.1.2 Nicht Ehefrau – nicht Witwe
    6.2 Der Verlust eines Elternteils oder beider Eltern
    6.2.1 Verlust eines Elternteils/der Eltern durch politische Repression
    6.2.2 Verlust eines Elternteils/der Eltern durch »Verschwindenlassen«
    6.3 Der Verlust eines Kindes – »verwaiste« Eltern
    6.3.1 Der gewaltsame Tod von Kindern
    6.3.2 Eltern »verschwundener« Kinder

    II. Die sozialen Folgen von »Verschwindenlassen«

    1 Penelope wartet auf Odyssee – die ungewisse Trennung als
    uraltes Problem

    2 Folge von Krieg: Vermisste, Verschollene, »im Feld Gebliebene«

    3 »Verschwindenlassen« – Terror gegen die Gegner
    3.1 »Verschwindenlassen« in der Geschichte Russlands
    3.2 Nacht-und-Nebel-Aktionen

    4 »Verschwindenlassen« im Holocaust
    4.1 Das Leben im Ghetto
    4.2 Trennungen im Konzentrationslager
    4.3Die Suche nach überlebenden Angehörigen nach dem Krieg
    4.4 Versuche, die Erinnerung zu bewahren: magische Objekte,
    Übergangsobjekte
    4.5 Vermeiden von weiteren Verlusten
    4.6 Die Erinnerung, Zeugenschaft und der Wunsch nach Gerechtigkeit

    5 »Verschwindenlassen« im Krieg
    5.1 Beispiel Kambodscha
    5.2 Beispiel Sri Lanka
    5.2.1 Die machtlosen Frauen der »Verschwundenen«
    5.2.2 Lebenslängliche Unklarheit für die Frauen der »Verschwundenen«
    5.2.3 Die Suche nach »Verschwundenen« – jenseits der erklärbaren Welt
    5.2.4 Die Flutkatastrophe vom Dezember 2004
    5.3 Beispiel Bosnien
    5.3.1 Die Untersuchung von Kindern in Sarajevo (Zvizdic/Butollo)
    5.4 Beispiel Tschetschenien

    6 »Verschwindenlassen« von Menschen – Folge von Terror
    6.1 Die ersten Tage nach dem »Verschwinden« – Beispiel New York
    6.1.1 Die Rahmenbedingungen
    6.1.2 Psychologische Beratung und Betreuung als Angebot
    6.1.3 Rituale helfen

    7 »Verschwindenlassen« als systematische Menschenrechtsverletzung

    8 Menschen »verschwinden« auf der Flucht
    8.1 Flucht bedeutet Verlust an Kontakt und Kommunikation
    8.2 Spurlos »verschwunden« auf der Flucht

    III. Kollektive Bewältigungsstrategien

    1 Die Mütter vom Plaza de Mayo
    1.1 Gruppenbildung der Angehörigen von »Verschwundenen«
    1.2 Transformation von Trauer und Traumatisierung in politische Aktion

    2 Internationale Netzwerke der Angehörigen

    3 Wahrheitskommissionen
    3.1 Gacaca – der Versuch Ruandas, die Vergangenheit zu bewältigen

    4 Künstlerische Annäherung an die Wahrheit – Beispiel Kambodscha

    5 Die Notwendigkeit, »Verschwundene« für tot erklären zu lassen –
    Beispiel Sri Lanka

    6 Psychotherapeutische Begleitung und Bearbeitung –
    ein Beispiel aus Chile

    7 Exhumierungen – die Notwendigkeit, Gewissheit zu erlangen
    7.1 Beispiel Guatemala
    7.2 Stellvertretende Traumatisierung der MitarbeiterInnen der
    forensischen Teams

    8 Symbolische und virtuelle Erinnerungsstätten
    8.1 Die Bilder der »Verschwundenen«
    8.2 Die gestickten Namen der »Verschwundenen«
    8.3 Der Gedächtnispark in Buenos Aires
    8.4 Virtueller Friedhof für »Verschwundene« im World Wide Web

    9 Weiterleben der Hinterbliebenen nach dem »Verschwinden« von Angehörigen
    9.1 Forderung nach Gerechtigkeit
    9.2 Unversöhnlichkeit akzeptieren
    9.3 Gefühl der Kohärenz und der Handlungsfähigkeit

    IV. Die psychotherapeutische Arbeit mit schwer traumatisierten Menschen

    1 Die Rahmenbedingungen in der Arbeit mit AsylwerberInnen
    1.1 Sozialer und rechtlicher Kontext in dem die Psychotherapie stattfindet
    1.2 Diagnose bei extrem traumatisierten Flüchtlingen
    1.2.1 Kriterien der Posttraumatischen Belastungsstörung
    1.2.2 Weitere Diagnosen

    2 Sequenzielle Traumatisierung bei Asylsuchenden

    3 Der psychotherapeutische Prozess
    3.1 Beginn der Therapie
    3.2 Psychotherapeutische Schwerpunkte in der Arbeit mit Flüchtlingen
    3.2.1 Trauerbegleitung
    3.2.2 Zusammenarbeit von Medizin und Psychotherapie
    3.2.3 Psychotherapie mit DolmetscherInnen
    3.2.4 Bearbeitung der Traumatisierung
    3.2.5 Ziel der Psychotherapie
    3.2.6 Abschluss der Therapie

    4 Übertragung und Gegenübertragung

    V. Fallgeschichten zur psychotherapeutischen Arbeit mit Angehörigen von »Verschwundenen«

    1 Daten zu den ausgewählten Fallgeschichte
    1.1 Herkunft
    1.2 Soziale und rechtliche Situation in Österreich
    1.3 Therapiesetting
    1.4 Formen der Traumatisierungen der PatientInnen
    1.5 Form des »Verschwindens« der Angehörigen
    1.6 Verwandtschaftsverhältnis zu den »Verschwundenen«
    1.7 Familiensituation in Österreich

    2 Methodische Grundlage
    2.1 »Szenisches Verstehen«
    2.2 Forschung und Gegenübertragung

    3 Drei Fallgeschichten im Gesamtverlauf der Psychotherapie
    3.1 M. aus einem Land im Süden Afrikas
    3.1.1 Biografischer Hintergrund
    3.1.2 Traumatische Erlebnisse
    3.1.3 Flucht
    3.1.4 Ankunft in Österreich
    3.1.5 Kontaktaufnahme/Beginn der Psychotherapie
    3.1.6 Bearbeitung der traumatischen Erfahrungen
    3.1.7 Tod als zentrales Thema der Therapie
    3.1.8 »Verschwinden« von Angehörigen
    3.1.9 Gegenübertragung
    3.2 Frau F. aus einem arabischen Land
    3.2.1 Biografischer Hintergrund
    3.2.2 Traumatische Erlebnisse
    3.2.3 Flucht
    3.2.4 Ankunft in Österreich
    3.2.5 Kontaktaufnahme/Beginn der Psychotherapie:
    3.2.6 Bearbeitung der traumatischen Erfahrungen
    3.2.7 Tod als zentrales Thema der Therapie
    3.2.8 »Verschwinden« von Angehörigen
    3.2.9 Gegenübertragung
    3.3 Herr M. aus einem Land im Mittleren Osten
    3.3.1 Biografischer Hintergrund
    3.3.2 Traumatische Erlebnisse
    3.3.3 Flucht
    3.3.4 Ankunft in Österreich
    3.3.5 Kontaktaufnahme/Beginn der Psychotherapie:
    3.3.6 Bearbeitung der traumatischen Erfahrungen
    3.3.7 Tod als zentrales Thema der Therapie
    3.3.8 »Verschwinden« von Angehörigen
    3.3.9 Gegenübertragung

    4 Reaktionen auf das »Verschwinden« der Angehörigen
    4.1 Die Suche nach den »Verschwundenen«
    4.2 Die Sehnsucht nach den »Verschwundenen« – der Wunsch,
    wieder mit ihnen vereint zu sein
    4.3 Vermeidung
    4.4 Aggression und Wut
    4.5 Autoaggression
    4.6 Aggression gegen Kinder
    4.7 Die Schwierigkeit, neue Beziehungen aufzunehmen

    5 Auswirkungen des »Verschwindens« auf Familien
    5.1 Übernahme von Rollen
    5.2 Der Wunsch, die Kinder zu schützen

    6 Rituale nachholen

    7 Die Wiederkehr der »Verschwundenen«

    8 Übertragung und Gegenübertragung

    Schlussfolgerungen

    Literatur

    Anhang
    I. Auszug aus den Genfer Rotkreuz-Abkommen
    II. Explanatory note for the submission of information on enforced or
    Involuntary disappearances of persons
    III. UN General Assembly: Declaration on the Protection of all Persons
    from Enforced Disappearance (Resolution 47/133 of 18 December 1992)
    IV. 14-Punkte-Programm zur Verhinderung von »Verschwindenlassen«

    Abkürzungen