Die Marquise von O... / Das Erdbeben von Chili

Große Klassiker zum kleinen Preis Band 14

Heinrich Kleist

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Beschreibung

Die spektakuläre Geschichte der jungen Marquise von O... liest sich so spannend wie ein Kriminalroman, weil Kleist das Problem mit einem Paukenschlag enthüllt und dem Leser die Hintergründe erst langsam entdeckt: Eine 'Dame von vortrefflichem Ruf' ist schwanger, ohne zu wissen von wem. Über ein Zeitungsinserat bittet sie den Vater, sich zu melden, und verspricht ihm die Ehe. Ihr Mut und ihre Selbstständigkeit gegen die Konventionen der Zeit sind ein grossartiges Beispiel früher Emanzipation. – Ausserdem enthält dieser Band die berühmten Erzählungen 'Das Erdbeben in Chili' und 'Die Verlobung in St. Domingo'.

Heinrich von Kleist wurde 1777 in Frankfurt an der Oder geboren und wurde als Fünfzehnjähriger Soldat. Erst 1799 schied er aus dem Militärdienst aus, um ein Studium der Philosophie, Mathematik und Physik aufzunehmen, das er 1800 jedoch schon wieder aufgab. Im gleichen Jahr verlobte er sich mit der Generalstochter Wilhelmine von Zenge und trat auf Wunsch der Familie seiner Braut in den Staatsdienst ein. Auf der beständigen Suche nach dem ihm entsprechenden Lebensentwurf begab er sich ab 1801 wiederholt auf ausgedehnte Reisen, übte verschiedene Tätigkeiten aus, u.a. als Journalist, und brach mit seiner Verlobten. 1810 erschien der erste Band mit seinen Erzählungen (»Michael Kohlhaas«, »Die Marquise von O…«, »Das Erdbeben in Chili«) sowie das Theaterstück »Das Käthchen von Heilbronn«. Unter dem Eindruck seines persönlichen Scheiterns als Dichter beging er 1811 am Wannsee bei Potsdam Selbstmord.

Produktdetails

Einband Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 01.08.2005
Verlag Anaconda Verlag
Seitenzahl 96
Maße (L/B/H) 19.5/12.8/1.5 cm
Gewicht 173 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-938484-50-0

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Polar aus Aachen am 16.04.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Unterschiedlicher kann die Ausgangssituation nicht sein. Die beiden Erzählungen von Heinrich von Kleist erscheinen wie von feiner wie grober Feder geschrieben. Während in der Marquise von O. das Geheimnis lange gewahrt wird, die unbekannte Schwangerschaft über die Marquise wie ein Mysterium hereinbricht, beschreitet Kleist im Erdbeben von Chili gleich das große Tableau von leidenschaftlicher Liebe, Naturkatastrophe und menschlicher Tragödie. Wo er in der Marquise von O. ein feines Gespür für die gehobene Gesellschaft, ihre Scham vor der Bloßstellung in überzeugenden Charakteren spiegelt, den Schandfleck der Vergewaltigung in den Mittelpunkt rückt, ein Tabuthema gleichermaßen zum literarischen Spiel erhebt, scheint im Erdbeben von Chili vor allem das Holzschnittartige, die Faszination für die Katastrophe die Oberhand zu behalten – sei es menschlicher Art, sei sie in der Natur zu suchen. In beiden Erzählungen kommt es zum Konflikt zwischen Eltern und Kindern, sei es die Ehre, sei es die falsche Wahl, die Eltern versuchen ihre Sicht der Welt, ihre Lebensweise rücksichtslos zu wahren. Die Marquise droht nur, verstoßen zu werden, Josephe und Jeronimo hingen bezahlen mit ihrem Leben dafür. Der weitere Weg des Heinrich von Kleist zeichnet sich hier schon ab.

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