Madame Bovary
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Fischer Klassik Band 90230

Madame Bovary

Sitten in der Provinz

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Beschreibung


Langeweile in der Provinz, selbstsüchtige Liebhaber und ein Ende mit Rattengift. Mit unglaublicher Raffinesse erzählt Gustave Flaubert das tragische Leben der Emma Bovary, die sich im Schutz einer klösterlichen Erziehung ihr Bild von der Welt aus romantischer Literatur zimmert. Doch sie heiratet einen mittelmässigen Langweiler und zieht mit ihm aufs Land. Hungrig nach Leben stürzt sie sich in das, was sie für Liebe hält …

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.

Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2009

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

19.2/12.6/3.2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2009

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

19.2/12.6/3.2 cm

Gewicht

468 g

Auflage

5. Auflage

Übersetzer

Caroline Vollmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-90230-9

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Ein Muss für Klassiker-Fans

Katharina J aus Unsleben am 21.06.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als die junge Emma den langweiligen Landarzt Charles Bovary heiratet hat sie ganz verträumte und rosige Ansichten von ihrem Leben und der vor ihr liegenden Zukunft. Doch schon bald muss das Mädchen erkennen, dass nichts so ist wie in den geliebten Liebesromanen. Fernab von all dem erhofften Glanz und Prunk verfällt Emma in schwere Depressionen. Um Zerstreuung zu finden stürzt sie sich in die Verschwendung und somit ihren gesamten Haushalt in eine große, finanzielle Notlage. Trotz unerschütterlicher Zuneigung ihres Mannes sucht Emma weiter nach der wahren Liebe – Bei anderen Männern. Eine tragische, junge Dame mit einem noch tragischerem Ende. Gustave Flaubert umschreibt sehr bildlich, mit viel Ironie und Witz das Leben der Madame Bovary. Leider empfand ich das Buch, trotz der Ironie und des Charmes, als sehr langatmig. Lediglich das Ende dieses Klassikers hat mich dann doch noch etwas gepackt. Sicherlich kein schlechter Roman und für echte Klassiker-Fans ein Muss. Von mir jedoch leider nur 2 Sterne.

Ein Muss für Klassiker-Fans

Katharina J aus Unsleben am 21.06.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als die junge Emma den langweiligen Landarzt Charles Bovary heiratet hat sie ganz verträumte und rosige Ansichten von ihrem Leben und der vor ihr liegenden Zukunft. Doch schon bald muss das Mädchen erkennen, dass nichts so ist wie in den geliebten Liebesromanen. Fernab von all dem erhofften Glanz und Prunk verfällt Emma in schwere Depressionen. Um Zerstreuung zu finden stürzt sie sich in die Verschwendung und somit ihren gesamten Haushalt in eine große, finanzielle Notlage. Trotz unerschütterlicher Zuneigung ihres Mannes sucht Emma weiter nach der wahren Liebe – Bei anderen Männern. Eine tragische, junge Dame mit einem noch tragischerem Ende. Gustave Flaubert umschreibt sehr bildlich, mit viel Ironie und Witz das Leben der Madame Bovary. Leider empfand ich das Buch, trotz der Ironie und des Charmes, als sehr langatmig. Lediglich das Ende dieses Klassikers hat mich dann doch noch etwas gepackt. Sicherlich kein schlechter Roman und für echte Klassiker-Fans ein Muss. Von mir jedoch leider nur 2 Sterne.

Frau Bovary

Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 21.06.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wenn Flaubert (1821- 1880) selbst behauptet hat: "Madame Bovary, c`est moi!", kann man es dem französischen Philosophen und Schriftsteller J. Paul Sartre nicht verdenken, in seiner monumentalen Studie über den Autor ( Der Idiot der Familie) die Ereignisse des Romans im Zusammenhang zu sehen mit Erlebnissen in der Kindheit Flauberts und überhaupt mit dessen Charakter. Die Handlung des Romans ist einfach, geradezu banal, und beruht auf einer wahren Begebenheit auf dem Lande in der Normandie. Emma Bovary ist verheiratet mit einem biederen Landarzt, einer vermeintlich "guten Partie", der die Vorstellungen von einer glücklichen, erfüllten Ehe aber nicht befriedigen kann. Ihr Mann ähnelt nicht im Geringsten den Helden ihrer romantischen Ideen, die sie in der Lektüre zahlloser Romane kennengelernt hat. Getrieben von einer starken Sehnsucht nach amourösen Abenteuern verstrickt sich Emma in mehrere Liebesbeziehungen, sie scheitert daran, dass ihre ideale Vorstellung von Liebe und Glück mit der nüchternen Realität nicht zu vereinbaren ist und vergiftet sich. Die äußerst realistische Darstellung der "mittelmäßigen" Charaktere ist das Geheimnis des Erfolges dieses Romans. Jahrelang hat Flaubert am Text gefeilt, um fast jedes Wort gerungen! Das Echo auf die Erstveröffentlichung 1857 in Paris war so groß, dass der Autor sogar einen Prozess wegen "anstößiger Worte im Text" führen musste. Im französischen Realismus des 19. Jh. nimmt das Werk eine Sonderstellung ein, was daran liegen mag, dass der Leser, trotz der sehr wirklichkeitsnahen Darstellung des Lebens der Bovary, insgeheim mit der nervösen, völlig überspannten "Heldin" sympathisiert.

Frau Bovary

Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 21.06.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wenn Flaubert (1821- 1880) selbst behauptet hat: "Madame Bovary, c`est moi!", kann man es dem französischen Philosophen und Schriftsteller J. Paul Sartre nicht verdenken, in seiner monumentalen Studie über den Autor ( Der Idiot der Familie) die Ereignisse des Romans im Zusammenhang zu sehen mit Erlebnissen in der Kindheit Flauberts und überhaupt mit dessen Charakter. Die Handlung des Romans ist einfach, geradezu banal, und beruht auf einer wahren Begebenheit auf dem Lande in der Normandie. Emma Bovary ist verheiratet mit einem biederen Landarzt, einer vermeintlich "guten Partie", der die Vorstellungen von einer glücklichen, erfüllten Ehe aber nicht befriedigen kann. Ihr Mann ähnelt nicht im Geringsten den Helden ihrer romantischen Ideen, die sie in der Lektüre zahlloser Romane kennengelernt hat. Getrieben von einer starken Sehnsucht nach amourösen Abenteuern verstrickt sich Emma in mehrere Liebesbeziehungen, sie scheitert daran, dass ihre ideale Vorstellung von Liebe und Glück mit der nüchternen Realität nicht zu vereinbaren ist und vergiftet sich. Die äußerst realistische Darstellung der "mittelmäßigen" Charaktere ist das Geheimnis des Erfolges dieses Romans. Jahrelang hat Flaubert am Text gefeilt, um fast jedes Wort gerungen! Das Echo auf die Erstveröffentlichung 1857 in Paris war so groß, dass der Autor sogar einen Prozess wegen "anstößiger Worte im Text" führen musste. Im französischen Realismus des 19. Jh. nimmt das Werk eine Sonderstellung ein, was daran liegen mag, dass der Leser, trotz der sehr wirklichkeitsnahen Darstellung des Lebens der Bovary, insgeheim mit der nervösen, völlig überspannten "Heldin" sympathisiert.

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