Ganz die Deine

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.07.2009

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18.8/11.5/2.3 cm

Gewicht

200 g

Beschreibung

Rezension

»Betrug und Eifersucht - eigentlich eine abgedroschene Ausgangssituation für einen Krimi. Aber was die argentinische Kinderbuch- und Theaterautorin Claudia Piñeiro in ihrem Romandebüt daraus macht, ist grandios. Raffiniert verknüpft sie Humor mit Tragödie, ein düsteres Bild von den Menschen und ihren Familienverhältnissen mit einem leichten, ironischen Ton, den Peter Kultzen makellos ins Deutsche übertragen hat.« Horst Eckert focus

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.07.2009

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18.8/11.5/2.3 cm

Gewicht

200 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Tuya (2003)

Übersetzer

Peter Kultzen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20458-4

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die Rolle der Frau

M. Zetzsche aus Halle / Saale am 15.09.2009

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inés, die seit Jahren in der Rolle der Hausfrau und Mutter aufgeht, entdeckt in den Sachen ihres Mannes einen kleinen Zettel. "Ganz die Deine" ließt sie darauf und ein kleines Herz ist darunter gezeichnet... Etwas ernstes kann es nicht sein, sie kennt ihren Mann Ernesto, der nichts übrig hat für sentimentale Kritzeleien. Dennoch beschließt sie ihn ein bisschen auszuspionieren, schließtlich hat man ja keine Geheimnisse voreinander, nur warten bis Ernesto mit ihr spricht will sie auch nicht. Eines Abends sieht Inés wie ihr Mann mit einer Frau streitet, sie fällt und bleibt liegen, Ernesto versenkt die Frau im See und für Inés ist die Sache damit erledigt. Nur ihr Mann denkt gar nicht daran, seine außereheliche Beziehung aufzugeben... ...denn die im See versenkte Frau war nicht seine Geliebte, Ernesto wägt sich in Sicherheit, denn ohne Leiche kein Mord. Durch einen anonymen Anruf von Inés wird die Leiche doch gefunden und die Geschichte bekommt eine neue Wendung. Bis zum Schluss handelt Inés in der festen Überzeugung das was sie tut, alleine ihrer Familie zugute kommt, sie nimmt dafür sogar in Kauf eine Mörderin zu werden. Jeder der beiden Protagonisten hat die Realität mit seinen Wunschbildern ersetzt und handelt, natürlich in seiner Welt richtig, daraus entsteht ein bitterböses und zynisches Gerüst das sich im ganzen Buch aufrecht hält und nicht einmal in Bedrängnis gerät, was eine Meisterleistung der Autorin ist.

die Rolle der Frau

M. Zetzsche aus Halle / Saale am 15.09.2009
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inés, die seit Jahren in der Rolle der Hausfrau und Mutter aufgeht, entdeckt in den Sachen ihres Mannes einen kleinen Zettel. "Ganz die Deine" ließt sie darauf und ein kleines Herz ist darunter gezeichnet... Etwas ernstes kann es nicht sein, sie kennt ihren Mann Ernesto, der nichts übrig hat für sentimentale Kritzeleien. Dennoch beschließt sie ihn ein bisschen auszuspionieren, schließtlich hat man ja keine Geheimnisse voreinander, nur warten bis Ernesto mit ihr spricht will sie auch nicht. Eines Abends sieht Inés wie ihr Mann mit einer Frau streitet, sie fällt und bleibt liegen, Ernesto versenkt die Frau im See und für Inés ist die Sache damit erledigt. Nur ihr Mann denkt gar nicht daran, seine außereheliche Beziehung aufzugeben... ...denn die im See versenkte Frau war nicht seine Geliebte, Ernesto wägt sich in Sicherheit, denn ohne Leiche kein Mord. Durch einen anonymen Anruf von Inés wird die Leiche doch gefunden und die Geschichte bekommt eine neue Wendung. Bis zum Schluss handelt Inés in der festen Überzeugung das was sie tut, alleine ihrer Familie zugute kommt, sie nimmt dafür sogar in Kauf eine Mörderin zu werden. Jeder der beiden Protagonisten hat die Realität mit seinen Wunschbildern ersetzt und handelt, natürlich in seiner Welt richtig, daraus entsteht ein bitterböses und zynisches Gerüst das sich im ganzen Buch aufrecht hält und nicht einmal in Bedrängnis gerät, was eine Meisterleistung der Autorin ist.

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von Claudia Piñeiro

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