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Warum die Zukunft uns noch braucht

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.10.2010

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

247

Maße (L/B/H)

21.7/14.6/1.1 cm

Gewicht

425 g

Beschreibung

Rezension

»Laniers Kritik ist die Kritik eines Individualisten, der mit Grauen sieht, wie die Buntheit der Existenzen in einige wenige Standards gepresst wird. Nichtsdestotrotz bringt Lanier seine Leser zum Nachdenken über den eigenen Umgang mit dem Medium Internet. Und die Lektüre seines Buches lohnt allein schon wegen des reichen Hintergrundwissens des Autors.«
Matthias Eckoldt, Deutschlandfunk 14.02.2011

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.10.2010

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

247

Maße (L/B/H)

21.7/14.6/1.1 cm

Gewicht

425 g

Auflage

1

Originaltitel

You are not a Gadget. A Manifesto

Übersetzer

Michael Bischoff

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42206-9

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Lanier, Gadget

Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 03.02.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Lanier, Jahrgang 1960, ist der Erfinder des Begriffs "virtuelle Realität". In diesen Essays setzt er sich mit der Frage auseinander , was von seiner Euphorie über die virtuellen Welten geblieben ist. Ich habe mich sehr gerne mit Laniers Argumenten, Gedanken und Thesen beschäftigt. Manchmal bin ich überhaupt nicht seiner Meinung, aber insgesamt habe ich dieses Buch mit großem Gewinn gelesen.

Lanier, Gadget

Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 03.02.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Lanier, Jahrgang 1960, ist der Erfinder des Begriffs "virtuelle Realität". In diesen Essays setzt er sich mit der Frage auseinander , was von seiner Euphorie über die virtuellen Welten geblieben ist. Ich habe mich sehr gerne mit Laniers Argumenten, Gedanken und Thesen beschäftigt. Manchmal bin ich überhaupt nicht seiner Meinung, aber insgesamt habe ich dieses Buch mit großem Gewinn gelesen.

Lanier, Gadget

Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 07.02.2012

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lanier, Jahrgang 1960, ist der Erfinder des Begriffs "virtuelle Realität". Er unterrichtet an der University of California in San Fransisco und arbeitet als Musiker. In den Kapiteln und Essays dieses Buches setzt er sich mit der Frage auseinander, was von seiner Euphorie über die virtuellen Welten geblieben ist. Wie er die Zukunft der Individuen und Personen in der nächsten Zeit im Netz sieht. Wieso er denkt, daß soziale Netzwerke Nutzer dazu bringen, sich selbst herabzusetzen. (S.76: Tausende Freunde auf Facebook zu haben kann einen Benutzer nur mit Stolz erfüllen, wenn er die Bedeutung des Begriffs "Freundschaft" herabmindert.) Immer wieder bringt er mich zu angestrengtem Nachdenken. (S.77:"Das ganze Gebilde, die ganze Idee vorgetäuschter Freundschaft, ist nur ein Köder, den die Herren der Cloud auslegen, um hypothetische - wir könnten auch sagen: messianische - Anzeigenkunden anzulocken, die eines Tages erscheinen sollen.") Interessant fand ich auch seine Ausführungen über "Trolle". (S.85ff) Ebenso seine Gedanken über die Bedeutung des Geldes im Netz. Den "Werteverlust", den das kostenlose Herunterladen bei Büchern, DVDs, Musikstücken bereits bewirkt hat oder noch bewirken wird. (S.116). Lanier zitiert dann aus einem Blog(S.117): "Das haben wir unseren ersten Opfern, den Schallplattenfirmen und Zeitungsverlagen immer wieder gesagt. Aber keiner von uns war jemals in der Lage, ihnen einen konstruktiven Rat zu geben, wie sie überleben könnten. Und inzwischen vermissen wir sie mehr, als wir zugeben wollen." Dann bin ich immer wieder entzückt, wenn ein Text mir einen völlig neuen Blickwinkel auf ein Thema eröffnet! Hier z.B. auf S.131:" Im Finanzsektor hat der Aufstieg der computergestützten Hedgefonds und ähnlicher Operationen den Kapitalismus in eine Suchmaschine verwandelt." In dieser (originellen) Denkrichtung würde ich gerne noch mehr lesen!! Überrascht bin ich auch, wenn ich auf solche Thesen treffe (auf Linux und Wikipedia bezogen) (S.161): "Je radikaler das soziale Online-Experiment angeblich ist, desto konservativer, nostalgischer und altbekannter sind die tatsächlichen Ergebnisse." Bis zu den "Kopffüßern" und dem "virtuellen, einem Saxophon ähnelndem Instrument" auf den letzten Seiten folge ich jedenfalls sehr konzentriert Laniers Argumenten, Thesen und Gedankengängen. In etlichen Punkten bin ich völlig anderer Ansicht als er. Aber insgesamt habe ich die 247 Seiten mit großem Gewinn gelesen.

Lanier, Gadget

Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 07.02.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lanier, Jahrgang 1960, ist der Erfinder des Begriffs "virtuelle Realität". Er unterrichtet an der University of California in San Fransisco und arbeitet als Musiker. In den Kapiteln und Essays dieses Buches setzt er sich mit der Frage auseinander, was von seiner Euphorie über die virtuellen Welten geblieben ist. Wie er die Zukunft der Individuen und Personen in der nächsten Zeit im Netz sieht. Wieso er denkt, daß soziale Netzwerke Nutzer dazu bringen, sich selbst herabzusetzen. (S.76: Tausende Freunde auf Facebook zu haben kann einen Benutzer nur mit Stolz erfüllen, wenn er die Bedeutung des Begriffs "Freundschaft" herabmindert.) Immer wieder bringt er mich zu angestrengtem Nachdenken. (S.77:"Das ganze Gebilde, die ganze Idee vorgetäuschter Freundschaft, ist nur ein Köder, den die Herren der Cloud auslegen, um hypothetische - wir könnten auch sagen: messianische - Anzeigenkunden anzulocken, die eines Tages erscheinen sollen.") Interessant fand ich auch seine Ausführungen über "Trolle". (S.85ff) Ebenso seine Gedanken über die Bedeutung des Geldes im Netz. Den "Werteverlust", den das kostenlose Herunterladen bei Büchern, DVDs, Musikstücken bereits bewirkt hat oder noch bewirken wird. (S.116). Lanier zitiert dann aus einem Blog(S.117): "Das haben wir unseren ersten Opfern, den Schallplattenfirmen und Zeitungsverlagen immer wieder gesagt. Aber keiner von uns war jemals in der Lage, ihnen einen konstruktiven Rat zu geben, wie sie überleben könnten. Und inzwischen vermissen wir sie mehr, als wir zugeben wollen." Dann bin ich immer wieder entzückt, wenn ein Text mir einen völlig neuen Blickwinkel auf ein Thema eröffnet! Hier z.B. auf S.131:" Im Finanzsektor hat der Aufstieg der computergestützten Hedgefonds und ähnlicher Operationen den Kapitalismus in eine Suchmaschine verwandelt." In dieser (originellen) Denkrichtung würde ich gerne noch mehr lesen!! Überrascht bin ich auch, wenn ich auf solche Thesen treffe (auf Linux und Wikipedia bezogen) (S.161): "Je radikaler das soziale Online-Experiment angeblich ist, desto konservativer, nostalgischer und altbekannter sind die tatsächlichen Ergebnisse." Bis zu den "Kopffüßern" und dem "virtuellen, einem Saxophon ähnelndem Instrument" auf den letzten Seiten folge ich jedenfalls sehr konzentriert Laniers Argumenten, Thesen und Gedankengängen. In etlichen Punkten bin ich völlig anderer Ansicht als er. Aber insgesamt habe ich die 247 Seiten mit großem Gewinn gelesen.

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von Jaron Lanier

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