• Der Medicus / Familie Cole Bd. 1
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Band 1
Familie Cole Band 1

Der Medicus / Familie Cole Bd. 1

Roman

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

5558

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.04.2011

Verlag

Heyne

Seitenzahl

864

Maße (L/B/H)

18.8/12.1/5.5 cm

Gewicht

525 g

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

5558

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.04.2011

Verlag

Heyne

Seitenzahl

864

Maße (L/B/H)

18.8/12.1/5.5 cm

Gewicht

525 g

Auflage

3. Auflage

Reihe

Die Medicus-Trilogie 1

Originaltitel

The Physician

Übersetzt von

  • Ulrike Wasel
  • Klaus Timmermann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-47109-2

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Medicus - die Mutter aller Medicus-Romane

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 03.11.2023

Bewertungsnummer: 2060508

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wow, da laufe ich doch von der Uni zum HB Zürich und was lacht mich in einer Ex-Telefonzelle an, die zur öffentlichen Bibliothek mutierte? Der Medicus, das Schmachtfetzen von 1986, den ich bisher nie gelesen habe, dafür aber seine Fortsetzung (“die Nachfahren des Medicus”). Das Original war lange auch vergriffen. Spürbare Geschichte auf 600 Seiten, Fakten, die ich zwar oberflächlich kannte (Heilkundige aus dem Orient, wo die ganze Medizin begann), aber nicht so detailliert. Fand es superspannend, auch wenn das Mittelalter nicht spürbar war. Ok, es drehte sich ja um Rob, der vom Zimmermannssohn zum Bader-Lehrling wurde und früh merkte, dass das seine Berufung wird: zu heilen, zu helfen. Mir war bekannt, dass die Medizin mit den Badern, den Praktikern, begann, die mehr oder weniger Scharlatane waren und billigen Fusel als Allheilmittel bei ihren Demonstrationen und Touren abgaben damals. Manchmal half es, oft nicht, aber für handfeste Wehwehchen (Knochenbrüche etc.) hatten die Bader ein Händchen. Die Medici (Medicusse?) waren aus besserem Haus, hatten eine gewisse Bildung, waren also die Akademiker, die an irgendeiner Universität studiert hatten, aber dennoch eher begrenztes praktisches Wissen um den menschlichen Körper hatten. Die richtigen Medicusses, wie Rob Cole zu einem wurde im Roman, die hatten in (maurischen) Spanien oder im Orient studiert, vorausgesetzt, sie waren Juden; die Christen mussten sich nur mit einem Bruchteil an Wissen zufrieden geben. Unser Held Rob also lernt einen französischen Juden, der als Medicus den grauen Star eines Patienten behandelte, kennen und ist beeindruckt von dessen Können. Das bringt ihn auf die Idee, sich nach Persien aufzumachen, um dort als jüdischer Engländer zu studieren. Schafft er auch, nennt sich fortan Jesse ben Benjamin (nach dem ihn beeindruckten jüdischen Medicus) und bewährt sich als falscher Jude im Medizinstudium - in Arabisch. Wird dann der Protegé des Professors Abu Sin und erlebt den Orient hautnah. Ein glücklicher Zufall führt ihn zu seiner “Jugendliebe” zurück, die auf der Durchreise ist mit ihrem Vater, einem Schafhändler, der stirbt. Rob heiratet sie proforma jüdisch, um nicht aufzufliegen; ein Sohn wird geboren, dann noch ein zweiter. Rob wird zum Oberarzt befördert, dann zum Militärarzt im Heer des Schahs und schliesslich selbst Professor an der Uni. Er erlebt Kriege und Feste, Bräuche, Sprachen und Kulturen. Alles in allem ein farbenfroher, detailreicher Roman, wo man froh war, als er endlich nach England zurückschifft und sich seiner falschen Identität entledigt, die ihn zum Medicus oder “hakim”, wie Arzt auf Arabisch heisst, befähigte. Der Schluss, wo ein hinterhältiger Kaufmann in London ihm nach dem Leben trachtet, ist irgendwie konstruiert, aber akzeptabel. Seine Flucht nach Schottland - seine schottische Frau Mary mit den Kindern ist sicherheitshalber schon dort - ein Indiz dafür, wo künftige Ärzte ihr Handwerk lernen werden. Ein etwas schwacher Abgang, aber der Inhalt sehr interessant, vor allem, weil der Roman in 5 von seinen 7 Kapiteln im Orient spielt mit Araberpferden, Kamelen, Dromedaren, Maultieren, Eseln, Ziegen, Elefanten, Gewürzmärkten, Sanddünen, Oasen, Palästen, Harems, Eunuchen. Und natürlich Rivalitäten der Landesfürsten Schahs, Mullahs, Wesiren. Man fühlt sich zeitweise als Trittbrettfahrer bei den Schlachten, ob in Afghanistan, Pakistan, Irak, Iran oder Indien. Und meint, 1000 Jahre später, sei Persien wieder in jenes dunkle Zeitalter zurückgefallen, wo die Story spielt: im Jahre 1020 oder so. Dafür hat der Autor 7 Jahre gebraucht, im Verhältnis zu anderen Büchern eigentlich bescheiden wenig. Man spürt, dass er jüdische Wurzeln hat, ansonsten würde er der jüdischen Kultur und Tradition nicht so viel Beachtung beimessen. Er hat sich voll auf die Medizingeschichte - die ich ja kannte - fokussiert, weswegen das Mittelalter etwas unterging. Aber egal. Der Leser gewann dadurch den Eindruck, wo die Medizin(wissen) ihren Ursprung hatte, wie so vieles im Osten bzw. im Orient. Das Buch wurde natürlich verfilmt - sehr schlecht, wie mir schien. Bis heute blieb mir nur, dass Rob schon in der Mitte des Films den “Blinddarm” erkannte samt entsprechender OP. War im Buch mitnichten so: der Blinddarm - im Buch “die Seitenkrankheit” - wurde fast gegen Ende der 600 Seiten teilweise gelöst bzw. analysiert. Tja, im Film dachte man, man müsse was Aktuelles, Alltägliches unterbringen. Aber das wäre gar nicht nötig gewesen; ein besseres Plot hätte einen ebenbürtigen Film zum Roman hervorgebracht.

Medicus - die Mutter aller Medicus-Romane

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 03.11.2023
Bewertungsnummer: 2060508
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wow, da laufe ich doch von der Uni zum HB Zürich und was lacht mich in einer Ex-Telefonzelle an, die zur öffentlichen Bibliothek mutierte? Der Medicus, das Schmachtfetzen von 1986, den ich bisher nie gelesen habe, dafür aber seine Fortsetzung (“die Nachfahren des Medicus”). Das Original war lange auch vergriffen. Spürbare Geschichte auf 600 Seiten, Fakten, die ich zwar oberflächlich kannte (Heilkundige aus dem Orient, wo die ganze Medizin begann), aber nicht so detailliert. Fand es superspannend, auch wenn das Mittelalter nicht spürbar war. Ok, es drehte sich ja um Rob, der vom Zimmermannssohn zum Bader-Lehrling wurde und früh merkte, dass das seine Berufung wird: zu heilen, zu helfen. Mir war bekannt, dass die Medizin mit den Badern, den Praktikern, begann, die mehr oder weniger Scharlatane waren und billigen Fusel als Allheilmittel bei ihren Demonstrationen und Touren abgaben damals. Manchmal half es, oft nicht, aber für handfeste Wehwehchen (Knochenbrüche etc.) hatten die Bader ein Händchen. Die Medici (Medicusse?) waren aus besserem Haus, hatten eine gewisse Bildung, waren also die Akademiker, die an irgendeiner Universität studiert hatten, aber dennoch eher begrenztes praktisches Wissen um den menschlichen Körper hatten. Die richtigen Medicusses, wie Rob Cole zu einem wurde im Roman, die hatten in (maurischen) Spanien oder im Orient studiert, vorausgesetzt, sie waren Juden; die Christen mussten sich nur mit einem Bruchteil an Wissen zufrieden geben. Unser Held Rob also lernt einen französischen Juden, der als Medicus den grauen Star eines Patienten behandelte, kennen und ist beeindruckt von dessen Können. Das bringt ihn auf die Idee, sich nach Persien aufzumachen, um dort als jüdischer Engländer zu studieren. Schafft er auch, nennt sich fortan Jesse ben Benjamin (nach dem ihn beeindruckten jüdischen Medicus) und bewährt sich als falscher Jude im Medizinstudium - in Arabisch. Wird dann der Protegé des Professors Abu Sin und erlebt den Orient hautnah. Ein glücklicher Zufall führt ihn zu seiner “Jugendliebe” zurück, die auf der Durchreise ist mit ihrem Vater, einem Schafhändler, der stirbt. Rob heiratet sie proforma jüdisch, um nicht aufzufliegen; ein Sohn wird geboren, dann noch ein zweiter. Rob wird zum Oberarzt befördert, dann zum Militärarzt im Heer des Schahs und schliesslich selbst Professor an der Uni. Er erlebt Kriege und Feste, Bräuche, Sprachen und Kulturen. Alles in allem ein farbenfroher, detailreicher Roman, wo man froh war, als er endlich nach England zurückschifft und sich seiner falschen Identität entledigt, die ihn zum Medicus oder “hakim”, wie Arzt auf Arabisch heisst, befähigte. Der Schluss, wo ein hinterhältiger Kaufmann in London ihm nach dem Leben trachtet, ist irgendwie konstruiert, aber akzeptabel. Seine Flucht nach Schottland - seine schottische Frau Mary mit den Kindern ist sicherheitshalber schon dort - ein Indiz dafür, wo künftige Ärzte ihr Handwerk lernen werden. Ein etwas schwacher Abgang, aber der Inhalt sehr interessant, vor allem, weil der Roman in 5 von seinen 7 Kapiteln im Orient spielt mit Araberpferden, Kamelen, Dromedaren, Maultieren, Eseln, Ziegen, Elefanten, Gewürzmärkten, Sanddünen, Oasen, Palästen, Harems, Eunuchen. Und natürlich Rivalitäten der Landesfürsten Schahs, Mullahs, Wesiren. Man fühlt sich zeitweise als Trittbrettfahrer bei den Schlachten, ob in Afghanistan, Pakistan, Irak, Iran oder Indien. Und meint, 1000 Jahre später, sei Persien wieder in jenes dunkle Zeitalter zurückgefallen, wo die Story spielt: im Jahre 1020 oder so. Dafür hat der Autor 7 Jahre gebraucht, im Verhältnis zu anderen Büchern eigentlich bescheiden wenig. Man spürt, dass er jüdische Wurzeln hat, ansonsten würde er der jüdischen Kultur und Tradition nicht so viel Beachtung beimessen. Er hat sich voll auf die Medizingeschichte - die ich ja kannte - fokussiert, weswegen das Mittelalter etwas unterging. Aber egal. Der Leser gewann dadurch den Eindruck, wo die Medizin(wissen) ihren Ursprung hatte, wie so vieles im Osten bzw. im Orient. Das Buch wurde natürlich verfilmt - sehr schlecht, wie mir schien. Bis heute blieb mir nur, dass Rob schon in der Mitte des Films den “Blinddarm” erkannte samt entsprechender OP. War im Buch mitnichten so: der Blinddarm - im Buch “die Seitenkrankheit” - wurde fast gegen Ende der 600 Seiten teilweise gelöst bzw. analysiert. Tja, im Film dachte man, man müsse was Aktuelles, Alltägliches unterbringen. Aber das wäre gar nicht nötig gewesen; ein besseres Plot hätte einen ebenbürtigen Film zum Roman hervorgebracht.

spannend und tiefsinnig von der ersten bis zur letzten Seite.

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023

Bewertungsnummer: 2052166

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein eindrückliches Buch: Im Mittelpunkt steht Rob Jeremy Cole, der als Junge kurz hintereinander beide Elternteile verliert. Die ganze Kinderschar wird ‘verteilt’ - er bleibt als einziger zunächst übrig… Letztendlich kommt er bei einem Bader unter - ein schicksalshaftes Ereignis - das sich im Laufe der Jahre über manchen Schmerz und manche Not hin zum Glück wendet und so entwickelt. In vielen facettenreichen Bildern und Geschichten werden Kindheit und Jugend des ‘Bader-Gesellen’, seine Ausbildung zum Bader und Gaukler, das Ziehen durch die Grafschaften Englands und vieles mehr beschrieben. Immer mehr spürt Rob seine Sehnsucht, ‘Medicus’ zu werden. Durch seine Gabe, ‘Lebenspuls’ und sein ‘Verlöschen’ zu spüren, erkennt er immer mehr seine Berufung zum Medicus, ebenso existentiell ist sein Drang, zu verstehen und zu helfen/heilen. Über verschiedene Wendungen entschliesst er sich, sich der Ausbildung zum Medicus im fernen Persien (Isfahan) zu stellen und beim grössten Medicus seiner Zeit (Ibn Sina/11. Jhd.) in die Schule zu gehen. Dass auch das nicht ‘glatt’ abgeht, ist voraussehbar - trotzdem bleibt Rob unbeirrbar auf seinem Weg, der ihn letztendlich zum Ziel führen wird. - Das Ziel ‘Medicus’ wird zwar erreicht - und ist doch nicht der Schlusspunkt - denn seine tiefste Sehnsucht nach ‘Heimat, Familie, Geborgenheit’ und darin auch Liebe und Anerkennung wird sich noch auf manche Prüfung und Herausforderung gefasst machen müssen! Ein lohnenswertes Buch, das gekonnt viele Erzählstränge miteinander verwebt und ein differenziertes Bild eines Lebensweges zeichnet - von seinem Wurzelgrund her ist zwar manches angelegt - scheinbar vorher bestimmt - und harrt doch noch der Prüfung und vor allem der Erfüllung. Als Resümmee würde ich für mich daraus folgern: man darf sich von Gegenwind nicht abhalten lassen - mit Geduld der Spur der Herzenssehnsucht folgen - bis die Zeit (oder man selbst…) dafür reif ist.

spannend und tiefsinnig von der ersten bis zur letzten Seite.

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023
Bewertungsnummer: 2052166
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein eindrückliches Buch: Im Mittelpunkt steht Rob Jeremy Cole, der als Junge kurz hintereinander beide Elternteile verliert. Die ganze Kinderschar wird ‘verteilt’ - er bleibt als einziger zunächst übrig… Letztendlich kommt er bei einem Bader unter - ein schicksalshaftes Ereignis - das sich im Laufe der Jahre über manchen Schmerz und manche Not hin zum Glück wendet und so entwickelt. In vielen facettenreichen Bildern und Geschichten werden Kindheit und Jugend des ‘Bader-Gesellen’, seine Ausbildung zum Bader und Gaukler, das Ziehen durch die Grafschaften Englands und vieles mehr beschrieben. Immer mehr spürt Rob seine Sehnsucht, ‘Medicus’ zu werden. Durch seine Gabe, ‘Lebenspuls’ und sein ‘Verlöschen’ zu spüren, erkennt er immer mehr seine Berufung zum Medicus, ebenso existentiell ist sein Drang, zu verstehen und zu helfen/heilen. Über verschiedene Wendungen entschliesst er sich, sich der Ausbildung zum Medicus im fernen Persien (Isfahan) zu stellen und beim grössten Medicus seiner Zeit (Ibn Sina/11. Jhd.) in die Schule zu gehen. Dass auch das nicht ‘glatt’ abgeht, ist voraussehbar - trotzdem bleibt Rob unbeirrbar auf seinem Weg, der ihn letztendlich zum Ziel führen wird. - Das Ziel ‘Medicus’ wird zwar erreicht - und ist doch nicht der Schlusspunkt - denn seine tiefste Sehnsucht nach ‘Heimat, Familie, Geborgenheit’ und darin auch Liebe und Anerkennung wird sich noch auf manche Prüfung und Herausforderung gefasst machen müssen! Ein lohnenswertes Buch, das gekonnt viele Erzählstränge miteinander verwebt und ein differenziertes Bild eines Lebensweges zeichnet - von seinem Wurzelgrund her ist zwar manches angelegt - scheinbar vorher bestimmt - und harrt doch noch der Prüfung und vor allem der Erfüllung. Als Resümmee würde ich für mich daraus folgern: man darf sich von Gegenwind nicht abhalten lassen - mit Geduld der Spur der Herzenssehnsucht folgen - bis die Zeit (oder man selbst…) dafür reif ist.

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Der Medicus / Familie Cole Bd. 1

von Noah Gordon

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