Insider-Handel, Informationsproduktion und Kapitalmarkt

Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung.- 1. Problemstellung.- 2. Gang der Untersuchung.- B. Begründungen für eine Regulierung des Insider-Handels — Übersicht und erste Analyse.- 1. Nicht-ökonomische Begründungen der Insider-Regulierung.- 2. Anlegerschutz als Legitimationsgrundlage von Insiderregelungen.- 2.1 Ziele und Elemente des Anlegerschutzgedankens.- 2.2 Individualschutz der Anleger — die Schädigungshypothese.- 2.3 Funktionenschutz — Beeinträchtigt der Insider-Handel die Funktionsfähigkeit der Wertpapiermärkte?.- 3. Rechtfertigung der Notwendigkeit ökonomischer Analyse von Informationswirkungen.- C. Insider-Handel und Kapitalmarkteffizienz -Schädigung durch Beeinträchtigung der Kapitalmarktfunktionen ?.- 1. Informationen und Finanzmärkte — ein Überblick.- 1.1 Informationen als ökonomisches Gut — Eigenschaften und Bewertungsprobleme.- 1.1.1 Abgrenzung der betrachteten Informations-Kategorien.- 1.1.2 Das Problem der optimalen Allokation von Ressourcen zur Produktion von “Wissen”.- 1.1.3 Privater Wert von Informationen und der Anreiz zur Überproduktion von “foreknowledge” am Kapitalmarkt.- 1.2. Die Kommunikationsfunktion von Preisen als Ausgangsbasis zur Beurteilung des Insider-Handels.- 1.2.1 Die Funktionsfähigkeit des Marktmechanismus bei asymmetrischer Informationsverteilung.- 1.2.2 Die Aufdeckung privater Informationen durch das Preissystem bei rationalen Erwartungen.- 1.2.3 Optimale Allokation von Informationen durch Verkauf und Eigennutzung.- 2. Insider-Handel und die Informationseffizienz des Kapitalmarktes.- 2.1 Reaktionen der uninformierten Marktteilnehmer auf das Vorhandensein von Insidern.- 2.1.1 Das Argument der Schädigung der Outsider durch Verteilungseffekte.- 2.1.2 Ein Beispiel negativer Verteilungswirkungen: Preisstellungdurch Market-Maker und der bid-ask-spread.- 2.1.3 Die Existenz einer “Insider-Trading-Steuer” unter Beachtung der Informationsfunktion der Aktienkurse.- 2.1.4 Die Effizienz unterschiedlicher Handelsmechanismen bei Vorhandensein von Informationsrisiken.- 2.1.5 Die Frage nach der Erhöhung der Kapitalkosten durch Insider-Handel als erster Hinweis auf die Probleme sich überlagernder Effekte.- 2.2 Strategisches Verhalten von Insidern — Zweifel an der Verbesserung der Informationseffizienz des Marktes.- 2.2.1 Anreize zur Zurückhaltung von Informationen versus Kommunikation durch Preise.- 2.2.2 Strategisches Handeln von Insidern mit Monopolstellung.- 2.2.3 Strategisches Verhalten einer Gruppe von Insidern.- 2.2.4 Kosten der Informationsbeschaffung, unterschiedliche Informationsqualität und Markteffizienz.- 2.2.5 Beeinträchtigung der Preiseffizienz durch manipulative Nutzung von Informationen — ein relevantes Argument?.- 2.3 Insider-Handel und Informationseffizienz — ein Zwischenergebnis.- 3. Auswirkungen von Insider-Handel auf das Investitionsniveau.- 3.1 Gegenläufige Effekte der vorzeitigen Auflösung von Unsicherheit bei der Betrachtung der Kapitalallokation.- 3.2 Die Bedeutung eines funktionierenden Transmissionsmechanismus zwischen Preisen und Investitionen am Beispiel des Ansatzes von Leland.- 3.2.1 Überblick über den Modellansatz.- 3.2.2 Die Bestimmung des Gleichgewichts bei rationalen Erwartungen.- a) Elemente des herzuleitenden Gleichgewichts.- b) Die Herleitung der Nachfragefunktionen.- c) Das Angebot an Aktien.- d) Das Gleichgewicht bei rationalen Erwartungen.- 3.2.3 Vergleich von Märkten mit und ohne Insider-Handel.- 3.2.4 Ein Wohlfahrtsvergleich von Märkten mit und ohne Insider-Handel bei unterschiedlicher Sensitivität der Investitionen.- 3.2.5 Ergänzungen und Einschätzung der Ergebnisse.- 3.3 Vergleich der Ergebnisse mit anderen statischen Ansätzen.- 3.3.1 Adverse selection – Risiken und das Unterinvestitions-Problem.- 3.3.2 Pareto-Verbesserungen durch Publikation von Informationen.- 3.3.3 Auswirkungen informationsbedingter Risikoverlagerungen auf das Investitionsniveau.- 3.4 Das Zusammenspiel von asymmetrischer Informationsverteilung und Kapitalkosten bei dynamischer Betrachtungsweise.- 3.4.1 Reaktionen von Investoren mit begrenztem Zeithorizont.- 3.4.2 Reaktionen von Investoren mit unbegrenztem Zeithorizont.- 4. Asymmetrische Informationsverteilung, Informationseffizienz und Investitionsniveau — ein uneindeutiger Zusammenhang.- D. Insider-Handel — eine anreizkompatible Entlohnungsform in Principal/Agent-Beziehungen?.- 1. Definition und Abgrenzung des Teilproblems.- 1.1 Insider-Handel als Entlohnungsform in Principal/Agent-Beziehungen.- 1.2 Insider-Handel als Anreiz zu unternehmerischem Verhalten.- 1.3 Insider-Handel als Mittel der Risikokompensation.- 2. Die Analyse des Insider-Handels im formalen Agency-Modell — Investitionsentscheidungen als Beispiel.- 2.1 Die Grundstruktur der formalen Agency-Analyse.- 2.2 Ein Agency-Modell zur Beurteilung von Insider-Handel am Beispiel von Investitionsentscheidungen.- 2.2.1 Der Aufbau des betrachteten Ansatzes.- 2.2.2 Projektauswahl und Unternehmenswert bei verbotenem Insider-Handel.- 2.2.3 Projektauswahl und Unternehmenswert bei erlaubtem Insider-Handel.- 2.2.4 Vergleich der optimalen Entlohnungsschemata.- 2.3 Ergänzungen und Einschätzung der Ergebnisse.- 3. Leistungsanreize des Managements und Insider-Handel.- 4. Insider-Handel von Managern, Informationseffizienz und die interne Effizienz von Unternehmen.- 4.1 Auswirkungen des Insider-Handels von Managern auf die Produktion von Informationen.- 4.1.1 Anwendung der Kapitalmarkt-Argumente auf das Teilproblem.- 4.1.2 Insider-Handel als Signaling-Mechanismus für den Kapitalmarkt.- 4.1.3 Takeover-Aktivitäten und Insider-Handel.- 4.2 Mögliche Auswirkungen auf den Informationsfluss im Unternehmen.- 5. Insider-Handel im Vergleich mit anderen Entlohnungsformen.- 5.1 Jahresabschlussbezogene Entlohnung durch Prämiensysteme.- 5.2 Kapitalmarktbezogene Entlohnungsformen.- 5.2.1 Vorteile durch flexible Entlohnung mit Insider-Gewinnen?.- 5.2.2 Die Entlohnung durch Aktien und Aktienoptionen.- 6. Insider-Handel als Teil des Gehaltspaketes von Managern — ein Fazit.- E. Das Fehlen eindeutiger ökonomischer Antworten und die Notwendigkeit einer gesetzgeberischen Entscheidung.- 1. Coase-Theorem und “survival of the fittest”: Argumente für die Nicht-Regulierung des Insider-Handels ausserhalb privater Arbeitsverträge?.- 1.1 Das Coase-Theorem als beliebter Ausgangspunkt rechtsökonomischer Analyse.- 1.2 Survival des Insider-Handels — die Begründung für seine Effizienz?.- 1.2.1 Effizienz beobachtbarer Institutionen — Postulat der Rechtsökonomie und Zweifel der Finanzierungstheorie.- 1.2.2 Konflikte zwischen öffentlichem Interesse und den Interessen der Unternehmensbeteiligten als Beispiele für dysfunktionales “Überleben” von Insider-Handel.- 1.3 Ineffizienzen von Verhandlung und Wettbewerb — Mögliche Rechtfertigung staatlichen Eingriffs zur Regulierung des Insider-Handels.- 2. Die Regulierung des Insider-Handels am Beispiel der USA.- 2.1 Gesetzliche Grundlagen der Verfolgung von Insiderdelikten.- 2.2 Theorie der Insider-Regulierung: Konzepte und Beurteilung.- 2.2.1 Das Konzept des gleichen Informationszugangs (equal access theory).- 2.2.2 Die Bedeutung der Treuepflicht (fiduciary duty theory).- 2.2.3 Der gegenwärtige Stand der Rechtsprechung: Die Veruntreuungstheorie (misappropriation theory).- 2.3 Das amerikanische Insiderkonzept: Eine unübersichtliche Kombination von Ansätzen.- 3. Die Konzeption der EU-Insiderhandelsrichtlinie.- 4. Gesamtbeurteilung der vorhandenen Regulierungsansätze vor dem Hintergrund der ökonomischen Ergebnisse.- F. Schlussbetrachtung.
Band 131
neue betriebswirtschaftliche forschung (nbf) Band 131

Insider-Handel, Informationsproduktion und Kapitalmarkt

Eine institutionenökonomische Analyse

Buch (Taschenbuch)

Fr.74.90

inkl. gesetzl. MwSt.

Insider-Handel, Informationsproduktion und Kapitalmarkt

Ebenfalls verfügbar als:

Taschenbuch

Taschenbuch

ab Fr. 74.90
eBook

eBook

ab Fr. 51.90

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.1994

Verlag

Betriebswirtschaftlicher Verlag Gabler

Seitenzahl

289

Maße (L/B/H)

21/14.8/1.8 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.1994

Verlag

Betriebswirtschaftlicher Verlag Gabler

Seitenzahl

289

Maße (L/B/H)

21/14.8/1.8 cm

Gewicht

411 g

Auflage

1994

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-409-13176-6

Weitere Bände von neue betriebswirtschaftliche forschung (nbf)

Das meinen unsere Kund*innen

0.0

0 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung

Erste Bewertung verfassen

Unsere Kund*innen meinen

0.0

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Insider-Handel, Informationsproduktion und Kapitalmarkt
  • A. Einleitung.- 1. Problemstellung.- 2. Gang der Untersuchung.- B. Begründungen für eine Regulierung des Insider-Handels — Übersicht und erste Analyse.- 1. Nicht-ökonomische Begründungen der Insider-Regulierung.- 2. Anlegerschutz als Legitimationsgrundlage von Insiderregelungen.- 2.1 Ziele und Elemente des Anlegerschutzgedankens.- 2.2 Individualschutz der Anleger — die Schädigungshypothese.- 2.3 Funktionenschutz — Beeinträchtigt der Insider-Handel die Funktionsfähigkeit der Wertpapiermärkte?.- 3. Rechtfertigung der Notwendigkeit ökonomischer Analyse von Informationswirkungen.- C. Insider-Handel und Kapitalmarkteffizienz -Schädigung durch Beeinträchtigung der Kapitalmarktfunktionen ?.- 1. Informationen und Finanzmärkte — ein Überblick.- 1.1 Informationen als ökonomisches Gut — Eigenschaften und Bewertungsprobleme.- 1.1.1 Abgrenzung der betrachteten Informations-Kategorien.- 1.1.2 Das Problem der optimalen Allokation von Ressourcen zur Produktion von “Wissen”.- 1.1.3 Privater Wert von Informationen und der Anreiz zur Überproduktion von “foreknowledge” am Kapitalmarkt.- 1.2. Die Kommunikationsfunktion von Preisen als Ausgangsbasis zur Beurteilung des Insider-Handels.- 1.2.1 Die Funktionsfähigkeit des Marktmechanismus bei asymmetrischer Informationsverteilung.- 1.2.2 Die Aufdeckung privater Informationen durch das Preissystem bei rationalen Erwartungen.- 1.2.3 Optimale Allokation von Informationen durch Verkauf und Eigennutzung.- 2. Insider-Handel und die Informationseffizienz des Kapitalmarktes.- 2.1 Reaktionen der uninformierten Marktteilnehmer auf das Vorhandensein von Insidern.- 2.1.1 Das Argument der Schädigung der Outsider durch Verteilungseffekte.- 2.1.2 Ein Beispiel negativer Verteilungswirkungen: Preisstellungdurch Market-Maker und der bid-ask-spread.- 2.1.3 Die Existenz einer “Insider-Trading-Steuer” unter Beachtung der Informationsfunktion der Aktienkurse.- 2.1.4 Die Effizienz unterschiedlicher Handelsmechanismen bei Vorhandensein von Informationsrisiken.- 2.1.5 Die Frage nach der Erhöhung der Kapitalkosten durch Insider-Handel als erster Hinweis auf die Probleme sich überlagernder Effekte.- 2.2 Strategisches Verhalten von Insidern — Zweifel an der Verbesserung der Informationseffizienz des Marktes.- 2.2.1 Anreize zur Zurückhaltung von Informationen versus Kommunikation durch Preise.- 2.2.2 Strategisches Handeln von Insidern mit Monopolstellung.- 2.2.3 Strategisches Verhalten einer Gruppe von Insidern.- 2.2.4 Kosten der Informationsbeschaffung, unterschiedliche Informationsqualität und Markteffizienz.- 2.2.5 Beeinträchtigung der Preiseffizienz durch manipulative Nutzung von Informationen — ein relevantes Argument?.- 2.3 Insider-Handel und Informationseffizienz — ein Zwischenergebnis.- 3. Auswirkungen von Insider-Handel auf das Investitionsniveau.- 3.1 Gegenläufige Effekte der vorzeitigen Auflösung von Unsicherheit bei der Betrachtung der Kapitalallokation.- 3.2 Die Bedeutung eines funktionierenden Transmissionsmechanismus zwischen Preisen und Investitionen am Beispiel des Ansatzes von Leland.- 3.2.1 Überblick über den Modellansatz.- 3.2.2 Die Bestimmung des Gleichgewichts bei rationalen Erwartungen.- a) Elemente des herzuleitenden Gleichgewichts.- b) Die Herleitung der Nachfragefunktionen.- c) Das Angebot an Aktien.- d) Das Gleichgewicht bei rationalen Erwartungen.- 3.2.3 Vergleich von Märkten mit und ohne Insider-Handel.- 3.2.4 Ein Wohlfahrtsvergleich von Märkten mit und ohne Insider-Handel bei unterschiedlicher Sensitivität der Investitionen.- 3.2.5 Ergänzungen und Einschätzung der Ergebnisse.- 3.3 Vergleich der Ergebnisse mit anderen statischen Ansätzen.- 3.3.1 Adverse selection – Risiken und das Unterinvestitions-Problem.- 3.3.2 Pareto-Verbesserungen durch Publikation von Informationen.- 3.3.3 Auswirkungen informationsbedingter Risikoverlagerungen auf das Investitionsniveau.- 3.4 Das Zusammenspiel von asymmetrischer Informationsverteilung und Kapitalkosten bei dynamischer Betrachtungsweise.- 3.4.1 Reaktionen von Investoren mit begrenztem Zeithorizont.- 3.4.2 Reaktionen von Investoren mit unbegrenztem Zeithorizont.- 4. Asymmetrische Informationsverteilung, Informationseffizienz und Investitionsniveau — ein uneindeutiger Zusammenhang.- D. Insider-Handel — eine anreizkompatible Entlohnungsform in Principal/Agent-Beziehungen?.- 1. Definition und Abgrenzung des Teilproblems.- 1.1 Insider-Handel als Entlohnungsform in Principal/Agent-Beziehungen.- 1.2 Insider-Handel als Anreiz zu unternehmerischem Verhalten.- 1.3 Insider-Handel als Mittel der Risikokompensation.- 2. Die Analyse des Insider-Handels im formalen Agency-Modell — Investitionsentscheidungen als Beispiel.- 2.1 Die Grundstruktur der formalen Agency-Analyse.- 2.2 Ein Agency-Modell zur Beurteilung von Insider-Handel am Beispiel von Investitionsentscheidungen.- 2.2.1 Der Aufbau des betrachteten Ansatzes.- 2.2.2 Projektauswahl und Unternehmenswert bei verbotenem Insider-Handel.- 2.2.3 Projektauswahl und Unternehmenswert bei erlaubtem Insider-Handel.- 2.2.4 Vergleich der optimalen Entlohnungsschemata.- 2.3 Ergänzungen und Einschätzung der Ergebnisse.- 3. Leistungsanreize des Managements und Insider-Handel.- 4. Insider-Handel von Managern, Informationseffizienz und die interne Effizienz von Unternehmen.- 4.1 Auswirkungen des Insider-Handels von Managern auf die Produktion von Informationen.- 4.1.1 Anwendung der Kapitalmarkt-Argumente auf das Teilproblem.- 4.1.2 Insider-Handel als Signaling-Mechanismus für den Kapitalmarkt.- 4.1.3 Takeover-Aktivitäten und Insider-Handel.- 4.2 Mögliche Auswirkungen auf den Informationsfluss im Unternehmen.- 5. Insider-Handel im Vergleich mit anderen Entlohnungsformen.- 5.1 Jahresabschlussbezogene Entlohnung durch Prämiensysteme.- 5.2 Kapitalmarktbezogene Entlohnungsformen.- 5.2.1 Vorteile durch flexible Entlohnung mit Insider-Gewinnen?.- 5.2.2 Die Entlohnung durch Aktien und Aktienoptionen.- 6. Insider-Handel als Teil des Gehaltspaketes von Managern — ein Fazit.- E. Das Fehlen eindeutiger ökonomischer Antworten und die Notwendigkeit einer gesetzgeberischen Entscheidung.- 1. Coase-Theorem und “survival of the fittest”: Argumente für die Nicht-Regulierung des Insider-Handels ausserhalb privater Arbeitsverträge?.- 1.1 Das Coase-Theorem als beliebter Ausgangspunkt rechtsökonomischer Analyse.- 1.2 Survival des Insider-Handels — die Begründung für seine Effizienz?.- 1.2.1 Effizienz beobachtbarer Institutionen — Postulat der Rechtsökonomie und Zweifel der Finanzierungstheorie.- 1.2.2 Konflikte zwischen öffentlichem Interesse und den Interessen der Unternehmensbeteiligten als Beispiele für dysfunktionales “Überleben” von Insider-Handel.- 1.3 Ineffizienzen von Verhandlung und Wettbewerb — Mögliche Rechtfertigung staatlichen Eingriffs zur Regulierung des Insider-Handels.- 2. Die Regulierung des Insider-Handels am Beispiel der USA.- 2.1 Gesetzliche Grundlagen der Verfolgung von Insiderdelikten.- 2.2 Theorie der Insider-Regulierung: Konzepte und Beurteilung.- 2.2.1 Das Konzept des gleichen Informationszugangs (equal access theory).- 2.2.2 Die Bedeutung der Treuepflicht (fiduciary duty theory).- 2.2.3 Der gegenwärtige Stand der Rechtsprechung: Die Veruntreuungstheorie (misappropriation theory).- 2.3 Das amerikanische Insiderkonzept: Eine unübersichtliche Kombination von Ansätzen.- 3. Die Konzeption der EU-Insiderhandelsrichtlinie.- 4. Gesamtbeurteilung der vorhandenen Regulierungsansätze vor dem Hintergrund der ökonomischen Ergebnisse.- F. Schlussbetrachtung.