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Erzählung

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.10.2012

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

38

Maße (L/B/H)

22.1/13.2/1.3 cm

Beschreibung

Rezension

»Christa Wolf lässt es aus den Sätzen klingen: eine Atmosphäre des Vertrauens, begleitet von Liedern und Geschichten, spannend durch Streiche, getrübt durch Verluste ... Eine grosse Menschlichkeit und Liebe steckt in dieser kleinen Erzählung. Die reife Autorin blickt selbst mit Dankbarkeit zurück.« ("Frankfurter Rundschau")
»Ein in sich ruhender, leiser Text von erzählerischer Kraft, der bedeutend durch den Ton wird, den Christa Wolf gefunden hat. Es wird seltsam still, wenn man der erzählenden Stimme nach hört.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Es ist die ungemein berührende Geschichte einer kurzen Kinderliebe vor dem Hintergrund von Kriegsende, Krankheit und Tod.« ("Der Tagesspiegel")
»Ein halbes Jahr vor ihrem Tod schenkte die grosse deutsche Schriftstellerin ihrem Mann eine anrührende Kurzerzählung – ein Geschenk auch für uns Leser.« ("DIE ZEIT")
»Auch empfindet der heutige Leser das dort beschriebene Glück natürlich als so fremd, dass diese Fremdheit selbst in Worten gar nicht auszudrücken ist. Sie erscheint ihm nur, aber,das auf eine so eindrückliche Art und Weise, dass man sich an die Lektüre dieser schmalen Erzählung wird erinnern wollen.« ("der Freitag")
»Diese letzte ist eine vollendete Erzählung. Tatsächlich: ein musikalisches Nachspiel in Prosa.« ("Mitteldeutsche Zeitung")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.10.2012

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

38

Maße (L/B/H)

22.1/13.2/1.3 cm

Gewicht

113 g

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42328-8

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90 Seiten, die ihren Preis wert sind!

Bewertung am 17.02.2014

Bewertungsnummer: 403111

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist schon erstaunlich, wie einen die Schulzeit prägen kann! In der Oberstufe musste ich eine Buch von Christa Wolf („Nachdenken über Christa T.“) lesen. Damals habe ich dieses Buch gehasst und mir geschworen, nie wieder etwas von dieser Autorin zu lesen. Nun hat mich ein Kollege dazu gebracht wenigstens die kleine, letzte Erzählung von ihr zu lesen. Und – ich bin begeistert! Anscheinend war ich damals einfach noch zu jung und unreif für diese Autorin. Christa Wolf erzählt in dieser nur 38 Seiten starken Erzählung von der Erinnerung von August. August ist ein Busfahrer und bringt gerade eine Gruppe von Senioren von Prag nach Berlin zurück. Während dieser Fahrt driften seine Gedanken zurück an eine Episode in seiner Kindheit und an seine Frau Trude. Der achtjährige August hat auf der Flucht am Ende des 2. Weltkriegs seine Mutter verloren. Wie viele dieser Generation hatte er auf Grund der mangelhaften Ernährung und anderer Entbehrungen TBC und wurde deshalb in Mecklenburg in ein improvisiertes Lungensanatorium eingewiesen. Dort lernt er seine erste Liebe - Lili - kennen. Lili ist ein lebenslustiges junges Mädchen, die obwohl selber leicht erkrankt, sich speziell um die Kinder kümmert. Als einfacher junger Mann lernt er später seine spätere Frau Trude kennen. Seine Frau hält sein Leben zusammen und übernimmt all die Dinge für ihn, die mit Behörden und dem dazugehörigen Schriftverkehr zu tun haben. Jetzt ist seine Frau bereits gestorben und er muss demnächst in den Ruhestand gehen. Es ist eine wunderschöne kleine Erzählung, die ganz einfach, fast naiv von dem großen Thema „Dankbarkeit“ erzählt. Mir hat dieses Buch jetzt doch tatsächlich Lust gemacht, mich noch einmal mit dieser Autorin zu beschäftigen. Die ursprünglich 2013 erschienene Ausgabe ist durch seine schön gestaltete Optik geradezu ein ideales Buch zum Verschenken! Die jetzt herausgekommene Taschenbuchausgabe enthält dafür noch zwei weitere Erzählungen von Christa Wolf.

90 Seiten, die ihren Preis wert sind!

Bewertung am 17.02.2014
Bewertungsnummer: 403111
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist schon erstaunlich, wie einen die Schulzeit prägen kann! In der Oberstufe musste ich eine Buch von Christa Wolf („Nachdenken über Christa T.“) lesen. Damals habe ich dieses Buch gehasst und mir geschworen, nie wieder etwas von dieser Autorin zu lesen. Nun hat mich ein Kollege dazu gebracht wenigstens die kleine, letzte Erzählung von ihr zu lesen. Und – ich bin begeistert! Anscheinend war ich damals einfach noch zu jung und unreif für diese Autorin. Christa Wolf erzählt in dieser nur 38 Seiten starken Erzählung von der Erinnerung von August. August ist ein Busfahrer und bringt gerade eine Gruppe von Senioren von Prag nach Berlin zurück. Während dieser Fahrt driften seine Gedanken zurück an eine Episode in seiner Kindheit und an seine Frau Trude. Der achtjährige August hat auf der Flucht am Ende des 2. Weltkriegs seine Mutter verloren. Wie viele dieser Generation hatte er auf Grund der mangelhaften Ernährung und anderer Entbehrungen TBC und wurde deshalb in Mecklenburg in ein improvisiertes Lungensanatorium eingewiesen. Dort lernt er seine erste Liebe - Lili - kennen. Lili ist ein lebenslustiges junges Mädchen, die obwohl selber leicht erkrankt, sich speziell um die Kinder kümmert. Als einfacher junger Mann lernt er später seine spätere Frau Trude kennen. Seine Frau hält sein Leben zusammen und übernimmt all die Dinge für ihn, die mit Behörden und dem dazugehörigen Schriftverkehr zu tun haben. Jetzt ist seine Frau bereits gestorben und er muss demnächst in den Ruhestand gehen. Es ist eine wunderschöne kleine Erzählung, die ganz einfach, fast naiv von dem großen Thema „Dankbarkeit“ erzählt. Mir hat dieses Buch jetzt doch tatsächlich Lust gemacht, mich noch einmal mit dieser Autorin zu beschäftigen. Die ursprünglich 2013 erschienene Ausgabe ist durch seine schön gestaltete Optik geradezu ein ideales Buch zum Verschenken! Die jetzt herausgekommene Taschenbuchausgabe enthält dafür noch zwei weitere Erzählungen von Christa Wolf.

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