Zum eudämonologischen Konzept des Boethius

Zum eudämonologischen Konzept des Boethius

Eine Untersuchung zur „Consolatio Philosophiae“

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung

Die vorliegende Untersuchung versteht die „Consolatio Philosophiae“ des Boethius als kritische Auseinandersetzung mit den eudämonistischen Glückskonzeptionen der Antike. Dabei rückt sie Boethius’ Glücksbegriff in direkte Bezugsnähe zu dessen Definition der Person als „naturae rationabilis individua substantia“, um die These zu verfolgen, dass der Mensch grundsätzlich glücksfähig ist, weil er subjektfähig ist. Wahres Glück kann damit kein Zufall und kein Geschenk mehr sein, sondern es liegt in der vernunftmässigen Erkenntnis, dass Gott reine Glückseligkeit ist. Der Weg zu dieser Erkenntnis kann allerdings angesichts der Diskrepanz zwischen objektivem Glück und subjektiv empfundener Wirklichkeit, die sich in Aspekten wie Leid und Gerechtigkeit oder Zufall, Vorsehung und Willensfreiheit manifestiert, lange nicht so geradlinig sein, wie es vielleicht den Anschein haben mag.

Andreas Sirchich von Kis-Sira, Jahrgang 1984; 2009 Erstes Staatsexamen für das Höhere Lehramt an Gymnasien (Latein, Katholische Religionslehre), 2010/11 Referendariat, seit 2011 im Schuldienst.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.04.2012

Verlag

Akademische Verlagsgemeinschaft München

Seitenzahl

100

Maße (L/B)

21/14.7 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.04.2012

Verlag

Akademische Verlagsgemeinschaft München

Seitenzahl

100

Maße (L/B)

21/14.7 cm

Gewicht

144 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86924-254-5

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