Nacht ohne Angst / Tessa Ravens Bd.1
Tessa Ravens Band 1

Nacht ohne Angst / Tessa Ravens Bd.1

Kriminalroman

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Beschreibung


Es ist ein schmaler Grat zwischen Gut und Böse, zwischen Normalität und Wahnsinn …

In der Hamburger Universitätspsychiatrie wird eine Patientin erhängt aufgefunden. Die zuständige Therapeutin Tessa Ravens kann nicht glauben, dass es sich um Selbstmord handelt. Als eine weitere Patientin brutal ermordet wird, scheint sich ihre Befürchtung zu bestätigen. Und auch Hauptkommissar Torben Koster merkt schnell, dass er hier mit gewöhnlichen Ermittlungsmethoden nicht weit kommt. An Verdächtigen mangelt es nicht, doch welchen Aussagen kann man wirklich trauen und was davon ist paranoide Wahnvorstellung? Er ist auf Tessas Unterstützung angewiesen, doch die Suche nach dem Mörder wird für beide zur Zerreissprobe …

Angélique Mundt wurde 1966 in Hamburg geboren. Nach ihrem Studium der Psychologie arbeitete sie lange in der Psychiatrie, bevor sie sich 2005 als Psychotherapeutin mit einer eigenen Praxis selbstständig machte. Sie arbeitete 12 Jahre ehrenamtlich im Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes, das Menschen bei potentiell traumatisierenden Ereignissen »Erste Hilfe für die Seele« leistet. Nach »Nacht ohne Angst«, »Denn es wird kein Morgen geben« und »Stille Wasser« ist »TRAUMA« ihr vierter Roman, der im btb Verlag erscheint. Angélique Mundt lebt in Hamburg.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.06.2013

Verlag

btb

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18.9/11.9/2.7 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.06.2013

Verlag

btb

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18.9/11.9/2.7 cm

Gewicht

299 g

Reihe

Psychotherapeutin Tessa Ravens ermittelt 1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74626-2

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Einblick in eine sonst verschlossene Welt

MissSophi am 24.09.2016

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe Angélique Mundt im Rahmen der Krimi- und Thriller-Woche auf Facebook bei einer Lesung erlebt und mir daraufhin dieses Buch gekauft. Ein (Selbs)Mord auf einer Station in der Psychiatrie lässt die Polizei ihre Ermittlungen aufnehmen - ein sehr spannender Fall, der den Leser in Atem hält und durch die sehr private Seite der Protagonisten sehr an Würze erhält. Eine gute Mischung. Nebenbei gelingt es Mundt ein sehr realistisches und ehrliches Bild von psychischen Erkrankungen zu zeichnen - das hat mir sehr gut gefallen. Sie sieht noch immer den Menschen hinter ihren Schicksalen und nimmt uns mit in eine Welt, die ansonsten gemieden wird - wenn man nicht unmittelbar davon betroffen ist. Von mir gibt es 5 Sterne für dieses fesselnde Lesevergnügen und ein großes Lob und ganz viel Respekt für die Autorin. Werde mir nur umgehend das nächste Buch von ihr gönnen.

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Der Debütroman einer Psychotherapeutin

Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 28.08.2013

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als eine Patientin in der Klinik erhängt aufgefunden wird, ist Tessa Raven, die behandelnde Ärztin so ziemlich die Einzige, die nicht an Selbstmord glaubt. Sie ist sich sicher, dass es sich um Mord handelt, denn warum sollte die Patientin sich umbringen, gerade jetzt, wo die neuen Medikamente so gut angeschlagen haben? Kurz darauf gibt es eine weitere Tote, bei der es sich eindeutig um Mord handelt. Wer ist für die Morde verantwortlich? Der Kommissar Torben Koster und sein Kollege Liebetrau, von ihm Liebchen genannt, übernehmen die Ermittlungen. Im Umgang mit den Patienten müssen sie eng mit Tessa zusammenarbeiten, der das Wohl der Patienten über alles geht. Verdächtige gibt es einige, aber Motive? … Wer kann besser Geschehnisse aus einer Psychiatrie wiedergeben, als Beteiligte, die dort gearbeitet haben? Die Autorin Angélique Mundt hat Psychologie studiert und längere Zeit in der Psychiatrie als Ärztin gearbeitet. Schon von daher kann man davon ausgehen, dass die Krankheitsbilder der Patienten, Behandlungsmethoden und das ganze Umfeld in der Psychiatrie realitätsnah wiedergegeben wurden. Die Autorin lässt in der Klinik in der Abteilung der Psychiatrie einen Mord geschehen. Während der Ermittlungen kommen sich Torben Korber und Tessa näher. Jeder der beiden hat eine Vergangenheit und sein „Päckchen“ zu tragen, das sie mit sich rumschleppen. Trotzdem sie es sich nicht leicht machen, geht es ein wenig schnell mit der Liebesbeziehung der beiden. Das hätte man meiner Meinung ein wenig ruhiger angehen können. Bei den Ermittlungen im Mordfall ist lange Zeit alles offen. Die Autorin geht langsam an die Sache ran, bietet aus jeweils einer anderen Sicht einen neuen Verdächtigen, so dass man als Leser selbst Vermutungen anstrebt, die wie bei mir in die falsche Richtung gingen. Immer neue Erkenntnisse kommen hinzu und lassen die Hypothesen auseinanderbrechen, die man sich gemacht hat. So bleibt der Leser bis zum Schluss neugierig und fiebert der Lösung entgegen. Die Autorin baut zu Beginn eine Spannungskurve auf, die auch fast gleichförmig durch den Roman geht. Höhen oder Tiefen sind eher selten, so dass der Roman auf einer Ebene bleibt. Die Protagonisten Tessa und Torben sind sympathisch und als Leser kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen. Es ist das Erstlingswerk der Autorin und man kann jetzt schon gespannt sein, wie sie ihre Figuren in weiteren Folgen ausbauen wird.

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