Geborgenheit und Freiheit

Inhaltsverzeichnis

TEIL 1 SYMBIOSE IN DER FRÜHEN KINDHEIT S. 17-51
Kap I Glückselige Verschmelzung oder Gefangenschaft:
Die vorgeburtliche Symbiose
Zustimmung oder Ablehnung
Sicherheit oder Krise
Geborgenheit oder Gefangenschaft
Kap II Vertreibung aus dem Paradies oder erster Schritt zur Freiheit: Die Geburt
Drei Komplikationen: Frühgeburt Ausbleiben der Wehen Spätgeburt
Kap III Vertrauen oder Trauma:
Die Symbiose der ersten Lebensmonate
Der Empfang: Ankunft in der Fremde
Bedürfnisse an erster Stelle: Trinken und Schlafen
Schreien: Stimm-Übungen zwischen Bedürftigkeit und Wollen
Wahrnehmung und Kontakt: Das gewinnendste Lächeln
Bewegung: Greifen und Strampeln
Kap IV Das Ende der Symbiose in der Kindheit
TEIL 2 SYMBIOTISCHE ERWACHSENE BEZIEHUNGEN S. 53-84
Kap I Die symbiotische Sehnsucht des Erwachsenen
Kap II Zu zweit gegen den Rest der Welt
Kap III Von der symbiotischen zur erwachsenen Liebesbeziehung
Kap IV Anders leben, anders lieben
TEIL 3 DIE UNSICHTBARE NABELSCHNUR S. 85-91
TEIL 4 ÜBUNGEN S. 93-104
Grundgedanken zur Psychotherapie S. 105-111
Erklärung psychotherapeutischer Begriffe S. 113-115
Literatur

Geborgenheit und Freiheit

Von der Symbiose zur erwachsenen Liebesbeziehung - Essay

Buch (Kunststoff-Einband)

Fr.18.90

inkl. gesetzl. MwSt.
  • Kostenlose Lieferung ab Fr. 30 Einkaufswert Mehr erfahren

    Schweiz & Liechtenstein:

    Versandkostenfrei ab Fr. 30.00
    Versandkosten bis Fr. 30.00: Fr. 3.50

    Andere Lieferländer

    Fr. 18.00 unabhängig vom Warenwert

Beschreibung

Astrid Schmeda erklärt in ihrem Essay Geborgenheit und Freiheit, dass die Fähigkeit zu einer erwachsenen Liebesbeziehung davon abhängig ist, ob und wie die frühen Bedürfnisse in der Symbiose-Zeit (Schangerschaft und erste Lebensmonate) befriedigt wurden. Symbiotische Liebesbeziehungen unter Erwachsenen sind der unbewusste Versuch, die nicht oder unzureichend erhaltene Zeit der Symbiose nachzuholen, und enden meist in einem Fiasko. Der Essay zeigt auf, was das Embryo und das Baby brauchen, um eine gelungene Symbiose-Phase zu erleben, und welche Störungen sich entwickeln, wenn dies nicht der Fall ist.
Die westliche Leistungs- und Konsumgesellschaft fördert Egozentrik und Isolation. Viele Menschen versuchen, sich in symbiotische Zweierbeziehungen zu flüchten.
Astrid Schmeda beschreibt, wie sich eine symbiotische Beziehung verändern lässt in eine erwachsene Liebesbeziehung und welche alternativen Lebensformen dabei helfen können.

Astrid Schmeda ist 1950 in Aurich/Ostfriesland geboren, diplomierte Pädagogin und Psychologin, sie arbeitete in der ersten Frauenberatungsstelle Hamburgs und als selbständige Psychotherapeutin, sowie in der Erwachsenenbildung. Sie hat über viele Jahre therapeutische Gruppen und pädagogische Fortbildungen geleitet und therapeutisch mit Paaren gearbeitet. Sie schreibt und veröffentlicht seit 1982. Astrid Schmeda lebt seit 1997 in Südfrankreich und in Osten an der Oste.

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

11.11.2013

Verlag

Edition Contra-Bass

Seitenzahl

120

Maße (L/B/H)

22.1/15.6/1.2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

11.11.2013

Verlag

Edition Contra-Bass

Seitenzahl

120

Maße (L/B/H)

22.1/15.6/1.2 cm

Gewicht

190 g

Übersetzer

Gerd Stange

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-943446-12-8

Das meinen unsere Kund*innen

0.0

0 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung

Erste Bewertung verfassen

Unsere Kund*innen meinen

0.0

0 Bewertungen filtern

Auf die Frage, was ein Kind braucht, um eine glückliche Kindheit zu verleben, antwortete die schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren: "Geborgenheit und Freiheit."Teil 2 Symbiotische erwachsene Beziehungen
I Die symbiotische Sehnsucht des Erwachsenen
Symbiotische Liebesbeziehungen zwischen Erwachsenen sind keine erwachsenen Liebesbeziehungen. Es handelt sich also um eine Regression in kindliche Gefühle und Sehnsüchte. In der Gestaltpsychotherapie nach Fritz Perls gehen wir davon aus, dass der Organismus (die Gesamtheit des Menschen) danach strebt, Gestalten zu schliessen. Das heisst, man möchte nicht befriedigend zu Ende gebrachte Erfahrungen und Erlebnisse abschliessen. Zu diesem Zweck neigt der Mensch dazu, Situationen, die traumatisch waren, immer wieder aufzusuchen. (Genauer dazu unter: "Anmerkungen zur Psychotherapie")
In diesem Sinne wird ein Mensch, der keine befriedigende Symbiose-Phase in der frühen Kindheit durchlebt hat, sich ähnliche Beziehungsstrukturen suchen, um die schlechte Erfahrung sozusagen wieder gut zu machen. Aber in der Regel wiederholt er nur die schlechte Erfahrung. Er tappt in die Falle der Widerholung. Damit es zu einer heilenden Lösung des Problems kommt, bedarf es eines Prozesses der Bewusstwerdung. (Siehe unter: "Von der symbiotischen zur erwachsenen Liebesbeziehung")
Eine nicht befriedigend durchlaufene Symbiosephase kann verschiedene Ursachen und damit unterschiedliche Auswirkungen im Erwachsenenalter haben:
Die Mutter lehnt das Baby ab. Wenn die Mutter in der Schwangerschaft nicht Ja sagt zum Kind, es innerlich ablehnt oder sich entschieden hat, es nach der Geburt nicht behalten zu wollen, teilen sich diese Gefühle dem Embryo mit. Es fühlt die Ablehnung und wird, wenn die Mutter auch in der Geburt diese Haltung aufrechterhält, eine grosse Fremdheit erleben, die nur überlebt werden kann, wenn andere Menschen an Stelle oder neben der Mutter da sind, die das Baby mit einer Grundnahrung an Angenommensein und Liebe versorgen. Der Schock, wird er überlebt, bleibt aber im Körper vorhanden. Er führt dazu, dass das Baby sich emotional verschliesst. Es ist seine einzige Möglichkeit. Zu welchem Grad das passiert, ist abhängig von der Folgezeit: ob die Mutter kalt bleibt und zurückweisend oder sich langsam öffnet, ob es Personen gibt, die das Baby annehmen (Grosseltern, Geschwister) oder ob das Baby gleich in eine Familie kommt, in der es geliebt wird. Das Verschliessen gelingt ihm nur, wenn es sich vom Körper abtrennt, der die Gefühle des Schmerzes beherbergt. Diese Charakterstruktur nennen wir in der Körperpsychotherapie schizoid. Ein Mensch mit dieser Erfahrung meidet Beziehungen, auch wenn er sich zutiefst danach sehnt. Er wird vor symbiotischen Beziehungen fliehen, denn eine Erinnerung könnte diesen ersten und heftigsten aller Schmerzen wieder hervorholen.
Die Mutter ist nicht ausreichend für das Baby da. Die Mutter hat das werdende Kind während der Schwangerschaft angenommen und in der Geburt mit Warmherzigkeit empfangen. Es kann sein, dass sie sich nun in den ersten Monaten nicht genug auf das Baby einlässt. Entweder sie ist zu sehr mit eigenen Problemen beschäftigt, oder sie geht bald wieder arbeiten und überlässt das Baby für zu viele Stunden jemand anderem. Oder sie ist der Ansicht, das Baby müsse gleich einem Rhythmus unterworfen werden und achtet nicht auf sein Schreien, sondern nur auf den Zeitplan. Das Baby wird in dieser oralen Phase lernen, dass es zwar etwas bekommt, aber dass es nicht vertrauen kann und nicht satt wird. Wie oben schon gesagt geht es dabei nicht nur um Ernährung, sondern die Versorgung mit Körperkontakt, Zärtlichkeit, Zuwendung (Augenkontakt, Sprache), Wärme, Liebe.
Das Baby hat zwei Möglichkeiten, darauf zu reagieren:
1. Es bleibt in dem nicht befriedigten oralen Bedürfnis stecken und jachert in seinem späteren Leben jeder oralen Befriedigung hinterher, ohne satt zu werden. In der Körperpsychotherapie nennen wir diese Ch
  • Geborgenheit und Freiheit
  • TEIL 1 SYMBIOSE IN DER FRÜHEN KINDHEIT S. 17-51
    Kap I Glückselige Verschmelzung oder Gefangenschaft:
    Die vorgeburtliche Symbiose
    Zustimmung oder Ablehnung
    Sicherheit oder Krise
    Geborgenheit oder Gefangenschaft
    Kap II Vertreibung aus dem Paradies oder erster Schritt zur Freiheit: Die Geburt
    Drei Komplikationen: Frühgeburt Ausbleiben der Wehen Spätgeburt
    Kap III Vertrauen oder Trauma:
    Die Symbiose der ersten Lebensmonate
    Der Empfang: Ankunft in der Fremde
    Bedürfnisse an erster Stelle: Trinken und Schlafen
    Schreien: Stimm-Übungen zwischen Bedürftigkeit und Wollen
    Wahrnehmung und Kontakt: Das gewinnendste Lächeln
    Bewegung: Greifen und Strampeln
    Kap IV Das Ende der Symbiose in der Kindheit
    TEIL 2 SYMBIOTISCHE ERWACHSENE BEZIEHUNGEN S. 53-84
    Kap I Die symbiotische Sehnsucht des Erwachsenen
    Kap II Zu zweit gegen den Rest der Welt
    Kap III Von der symbiotischen zur erwachsenen Liebesbeziehung
    Kap IV Anders leben, anders lieben
    TEIL 3 DIE UNSICHTBARE NABELSCHNUR S. 85-91
    TEIL 4 ÜBUNGEN S. 93-104
    Grundgedanken zur Psychotherapie S. 105-111
    Erklärung psychotherapeutischer Begriffe S. 113-115
    Literatur