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Eine Liebesgeschichte

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.08.2014

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

12.1/18.7/2.8 cm

Beschreibung

Rezension

Forsters klassische Liebesgeschichte überzeugt auch heute noch durch ihre elegante Ironie, mit der Konventionen des englischen Bürgertums in Kontrast zu mediterraner Sinnlichkeit gebracht werden. Klaus Modick Nordwest-Zeitung 20150612

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.08.2014

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

12.1/18.7/2.8 cm

Gewicht

290 g

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Werner Peterich

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-90577-5

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"... sie sind nicht fein..."

eskimo81 am 15.01.2015

Bewertungsnummer: 866580

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Florenz um 1900. Lucy Honeychurch und ihre Cousine Charlotte machen sich auf zu einer Studienreise nach Italien. Nichts ahnend begegnet sie dem unkonventionellen Georg Emerson und verliebt sich. Charlotte ist empört, als Reisebegleiterin und Anstandsdame darf sie so etwas nie und nimmer zulassen. Findet Lucy ihr Glück und ihre wahre Liebe? E. M. Forster hat ein wundervoller Schreibstil. Ich liebe Bücher mit altmodischen Wörtern wie zum Beispiel Etepetete oder auch Impertinent etc. Jedoch war der Inhalt des Buches für mich sehr schwer zu fassen. Oftmals fragte ich mich, was ich gerade gelesen habe. Abrupte Wechsel haben das ganze zusätzlich erschwert. Zitat vom Rücken: Ein wunderschöner Liebesroman. Eine brillante Gesellschaftskomödie. Sicherlich bringt E. M. Forster die Denkweise des 1900 Jahrhunderts gut auf den Punkt. Man heiratet nur in demselben Stand, nie unter diesem. Das war zu dieser Zeit sicherlich "Mode" und normal. Aber wenn man das aus der heutigen Sicht liest, ist man einfach sprachlos. Es zeit einmal mehr die harte Zeit der Frauen auf. Dies bringt der Autor sehr gut auf den Punkt. Fazit: Ein Klassiker, den man einfach gelesen haben muss. Jedoch musste ich stark kämpfen und würde nicht behaupten, alles verstanden zu haben... Vielleicht muss man das Werk einfach mehrfach lesen um die tiefen der alten Geschichten zu verstehen...

"... sie sind nicht fein..."

eskimo81 am 15.01.2015
Bewertungsnummer: 866580
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Florenz um 1900. Lucy Honeychurch und ihre Cousine Charlotte machen sich auf zu einer Studienreise nach Italien. Nichts ahnend begegnet sie dem unkonventionellen Georg Emerson und verliebt sich. Charlotte ist empört, als Reisebegleiterin und Anstandsdame darf sie so etwas nie und nimmer zulassen. Findet Lucy ihr Glück und ihre wahre Liebe? E. M. Forster hat ein wundervoller Schreibstil. Ich liebe Bücher mit altmodischen Wörtern wie zum Beispiel Etepetete oder auch Impertinent etc. Jedoch war der Inhalt des Buches für mich sehr schwer zu fassen. Oftmals fragte ich mich, was ich gerade gelesen habe. Abrupte Wechsel haben das ganze zusätzlich erschwert. Zitat vom Rücken: Ein wunderschöner Liebesroman. Eine brillante Gesellschaftskomödie. Sicherlich bringt E. M. Forster die Denkweise des 1900 Jahrhunderts gut auf den Punkt. Man heiratet nur in demselben Stand, nie unter diesem. Das war zu dieser Zeit sicherlich "Mode" und normal. Aber wenn man das aus der heutigen Sicht liest, ist man einfach sprachlos. Es zeit einmal mehr die harte Zeit der Frauen auf. Dies bringt der Autor sehr gut auf den Punkt. Fazit: Ein Klassiker, den man einfach gelesen haben muss. Jedoch musste ich stark kämpfen und würde nicht behaupten, alles verstanden zu haben... Vielleicht muss man das Werk einfach mehrfach lesen um die tiefen der alten Geschichten zu verstehen...

Emanzipation vor 100 Jahren

Goldtime aus München am 27.12.2014

Bewertungsnummer: 864661

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die junge Lucy und ihre Cousine Charlotte unternehmen zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Bildungsreise nach Florenz. Kaum dort angekommen, treffen sie in ihrer Pension auf etliche weitere Engländer: Touristen, Aussteiger und Lebenskünstler. Das warme Klima und das Temperament der Italiener wirkt auf die unterkühlten Briten fast wie ein Fieber: die alternde Miss Lavish inspiriert es zu fantasievollen Unterhaltungsromanen, den "Emporkömmling" Mr. Emerson zu philosophischen Betrachtungen, und sein Sohn George wie auch Lucy entdecken ihre Gefühle und Leidenschaft für einander. Doch Lucy steckt zwischen zwei Welten fest: einerseits dem streng moralischen viktorianischen Zeitalter, verkörpert durch ihre Cousine Charlotte, und andererseits der modernen Denkweise, die die Werte anderer Kulturen und politische Ideen von der Gleichheit der Stände beinhaltet. Sie ist jedoch noch nicht selbstbewusst genug, um eigene Entscheidungen zu treffen - so überlässt sie ihrer Cousine, den unstandesgemäßen Verehrer abzuwimmeln, und sofort nach Rom weiterzureisen. Zu Hause angekommen, verlobt sie sich mit einem reichen Snob - doch dann trifft sie wieder auf George und muss sich entscheiden... Was sich zunächst wie eine romantische Liebesgeschichte anhört, ist in Wahrheit ein kluger und feinsinniger Roman über den Wandel des Denkens und der Werte zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Edward Morgan Forster, 1879 - 1970, britischer Erzähler, beschäftigte sich in seinen Romanen mit dem gesellschaftlichen Wandel, sowie mit damaligen Tabuthemen wie Homosexualität. Einer seiner berühmtesten, geistreichen Aussprüche: "Wie kann ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?" Forters Werk und Leben wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem britischen Verdienstorden. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, auch wenn er stellenweise nicht ganz einfach zu lesen war. Die konträren Ideen der damaligen Zeit werden durch die verschiedenen Personen wunderbar karikiert, die Handlung ist spannend, und die Beschreibungen der Schauplätze sind sehr detailliert und anschaulich. Lucys eigenes Denken erwacht - und entwickelt sich im Verlauf des Romans stetig weiter. Fazit: ein lesenswerter Klassiker über die Entwicklung unseres modernen Denkens! 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für alle, die sich für gesellschaftlichen Wandel interessieren.

Emanzipation vor 100 Jahren

Goldtime aus München am 27.12.2014
Bewertungsnummer: 864661
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die junge Lucy und ihre Cousine Charlotte unternehmen zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Bildungsreise nach Florenz. Kaum dort angekommen, treffen sie in ihrer Pension auf etliche weitere Engländer: Touristen, Aussteiger und Lebenskünstler. Das warme Klima und das Temperament der Italiener wirkt auf die unterkühlten Briten fast wie ein Fieber: die alternde Miss Lavish inspiriert es zu fantasievollen Unterhaltungsromanen, den "Emporkömmling" Mr. Emerson zu philosophischen Betrachtungen, und sein Sohn George wie auch Lucy entdecken ihre Gefühle und Leidenschaft für einander. Doch Lucy steckt zwischen zwei Welten fest: einerseits dem streng moralischen viktorianischen Zeitalter, verkörpert durch ihre Cousine Charlotte, und andererseits der modernen Denkweise, die die Werte anderer Kulturen und politische Ideen von der Gleichheit der Stände beinhaltet. Sie ist jedoch noch nicht selbstbewusst genug, um eigene Entscheidungen zu treffen - so überlässt sie ihrer Cousine, den unstandesgemäßen Verehrer abzuwimmeln, und sofort nach Rom weiterzureisen. Zu Hause angekommen, verlobt sie sich mit einem reichen Snob - doch dann trifft sie wieder auf George und muss sich entscheiden... Was sich zunächst wie eine romantische Liebesgeschichte anhört, ist in Wahrheit ein kluger und feinsinniger Roman über den Wandel des Denkens und der Werte zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Edward Morgan Forster, 1879 - 1970, britischer Erzähler, beschäftigte sich in seinen Romanen mit dem gesellschaftlichen Wandel, sowie mit damaligen Tabuthemen wie Homosexualität. Einer seiner berühmtesten, geistreichen Aussprüche: "Wie kann ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?" Forters Werk und Leben wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem britischen Verdienstorden. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, auch wenn er stellenweise nicht ganz einfach zu lesen war. Die konträren Ideen der damaligen Zeit werden durch die verschiedenen Personen wunderbar karikiert, die Handlung ist spannend, und die Beschreibungen der Schauplätze sind sehr detailliert und anschaulich. Lucys eigenes Denken erwacht - und entwickelt sich im Verlauf des Romans stetig weiter. Fazit: ein lesenswerter Klassiker über die Entwicklung unseres modernen Denkens! 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für alle, die sich für gesellschaftlichen Wandel interessieren.

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Livia Buratta

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5/5

Köstlich

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Gesellschaftskomödie, die mindestens so charmant wie scharfsinnig ist. Ein gut gealteter Klassiker, der einen ab dem ersten Kapitel in eine andere Zeit entführt und zum Lachen bringt. Als Jane-Austen-Fan bin ich immer auf der Suche nach Büchern, die mich an sie erinnern und tatsächlich habe ich sie in diesem Roman irgendwie wiedererkannt. Natürlich ist es nicht das Gleiche, aber die Art und Weise, wie die Gesellschaft als Gerüst für eine köstliche Unterhaltung benutzt wird, lässt eine gewisse Ähnlichkeit erkennen. Ich liebe es, wenn Klassiker witzig sind. Sie nehmen der Vergangenheit diesen angedichteten Ernst und zeigen uns gleichzeitig die vielen Parallelen zur heutigen Zeit auf. Man erkennt die Figuren aus dem eigenen Alltag wieder und das obwohl das Buch über 100 Jahre alt ist. Nebst der guten Unterhaltung bietet der Roman eine gesunde Portion Feminismus und einen vorbildlichen Sinn für Gleichberechtigung – beidem kann ich nur applaudieren. Was wiedermal beweist, dass Sexismus weniger mit der Epoche als mit dem Charakter zu tun hat. Obwohl ich das Buch sehr mag, behaupte ich nicht, alles verstanden zu haben. Manchmal fühlt man sich wie Lucy, die im Gespräch mit den Emersons nur die Hälfte versteht. Ich fand das aber irgendwie sympathisch. Es ist eine spezielle Geschichte und vermutlich nicht das, was man anhand der Beschreibung erwartet. Aber mir hats gefallen.
5/5

Köstlich

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Gesellschaftskomödie, die mindestens so charmant wie scharfsinnig ist. Ein gut gealteter Klassiker, der einen ab dem ersten Kapitel in eine andere Zeit entführt und zum Lachen bringt. Als Jane-Austen-Fan bin ich immer auf der Suche nach Büchern, die mich an sie erinnern und tatsächlich habe ich sie in diesem Roman irgendwie wiedererkannt. Natürlich ist es nicht das Gleiche, aber die Art und Weise, wie die Gesellschaft als Gerüst für eine köstliche Unterhaltung benutzt wird, lässt eine gewisse Ähnlichkeit erkennen. Ich liebe es, wenn Klassiker witzig sind. Sie nehmen der Vergangenheit diesen angedichteten Ernst und zeigen uns gleichzeitig die vielen Parallelen zur heutigen Zeit auf. Man erkennt die Figuren aus dem eigenen Alltag wieder und das obwohl das Buch über 100 Jahre alt ist. Nebst der guten Unterhaltung bietet der Roman eine gesunde Portion Feminismus und einen vorbildlichen Sinn für Gleichberechtigung – beidem kann ich nur applaudieren. Was wiedermal beweist, dass Sexismus weniger mit der Epoche als mit dem Charakter zu tun hat. Obwohl ich das Buch sehr mag, behaupte ich nicht, alles verstanden zu haben. Manchmal fühlt man sich wie Lucy, die im Gespräch mit den Emersons nur die Hälfte versteht. Ich fand das aber irgendwie sympathisch. Es ist eine spezielle Geschichte und vermutlich nicht das, was man anhand der Beschreibung erwartet. Aber mir hats gefallen.

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