Wiener Bagage

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14 Wiener Kriminalgeschichten

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung

Wien, die Stadt von Stephansdom, Hofburg und Schloss Schönbrunn. Bei Pittler sind die Sehenswürdigkeiten der Donaumetropole Schauplatz kniffliger Kriminalfälle. Und die Leser sollten Pittlers Inspektor genau über die Schulter sehen - denn die Hälfte der 14 Geschichten ist wahr, die andere Hälfte erfunden. Bloss welche?

Andreas Pittler wurde 1964 in Wien geboren und studierte dortselbst Geschichte (Mag. und Dr. phil.). Entsprechend seiner Ausbildung waren seine ersten veröffentlichten Werke historische Sachbücher und Biographien (u.a. über Bruno Kreisky und Samuel Beckett). Seit 2000 publizierte er zudem zehn Kriminalromane, wobei vor allem die Bronstein-Reihe Kritik und Leserschaft begeistert. 2012 wurde er für den Friedrich Glauser-Preis in der Hauptsparte »Roman« nominiert, vom österreichischen Bundespräsidenten erhielt er das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik. Seine Werke wurden bislang in fünf Sprachen übersetzt. Er ist verheiratet und lebt in Wien.

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.07.2014

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

283

Maße (L/B/H)

20/11.8/2.2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.07.2014

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

283

Maße (L/B/H)

20/11.8/2.2 cm

Gewicht

294 g

Auflage

5. Auflage

Reihe

Zeitgeschichtliche Kriminalromane im GMEINER-Verlag

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-1625-5

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Wien, Wien nur du allein...

Bewertung am 07.06.2016

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein glücklicher Zufall hat mir dieses Buch in die Hände gespielt…nämlich ein klingelndes Telefon! Ich habe meinen Großonkel besucht und wir haben Kaffee in seinem Wohnzimmer getrunken, das mit seinen riesigen Holzverbau über zwei Wänden mehr einer Bibliothek gleicht. Als dann also sein Telefon geklingelt hat, konnte ich gar nicht anders, als diese Menge an Bücher (mal wieder) ein bisschen näher zu betrachten. Und als er ins Wohnzimmer zurückkam, hat er mich mit „Wiener Bagage“ in der Hand erwischt und gesagt: „Nimms mit und lies!“ Aber ich: „Ich mag Bücher net so, die nur aus Kurzgeschichten bestehen, weil da so a komischer Lesefluss entsteht!“ Und er: „Nimms da trotzdem mit, wird dir gfalln!“ – Na dann! Wie soll man seinem „alten“ Großonkel dann so einen Wunsch abschlagen. Gestern am Abend hab ich ihn schon angerufen und mich für seinen wirklich tollen Lesetipp bedankt :-) Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich von Andreas Pittler noch nie etwas gehört habe, dass heißt auch noch nichts gelesen, was sich aber in nächster Zeit auf jeden Fall ändern soll. In „Wiener Bagage“ begegnet man nämlich in jeder Kurzgeschichte den typisch – wienerisch – grantlerten Bronstein, der aber das Herz auf jeden Fall auf dem rechten Fleck hat und mit seinen außergewöhnlichen Spürsinn jeden Mordfall löst. Und dass in der Zeit der k.u.k Monarchie, während des 1. Weltkriegs und der Goldenen 20er Jahre. Über den guten Bronstein gibt es, wie ich dann gleich herausgefunden habe, eine gesamte Reihe…also ist noch einiges an Lesestoff vorhanden, um ihn noch länger zu begleiten. Für mich absolut einzigartig der Wiener Schmäh, der in dem Buch so toll umgesetzt wurde, wie ich es noch nie erlebt habe. Man schaut den Protagonisten in diesem Buch (und da findet man den „Sandler“ genauso wie die „Königliche Hoheit“) direkt auf den Mund und jeder verwendet seinen eigenen Sprachtonus. Ihnen gleich ist aber der unvergleichliche Wiener Dialekt mit seinen besonderen Vokabeln (für die es im Anhang auch „Übersetzungen“ gibt). Ich habe mich wirklich köstlich amüsiert und fühlte mich zeitweilen wie in einem guten Kabarett. Als besonderes Schmankerl hat Andreas Pittner sein Buch ein wenig wie die Serie „X – Factor: Das Unfassbare“ aufgezogen. Von den 14 Geschichten sind 7 frei erfunden, während die anderen 7 wahr sind. Es macht wirklich Spaß dabei mit zu rätseln und am Ende die Auflösung mit historischen Fakten zu lesen. Obwohl ich zu Beginn dem Buch sehr skeptisch gegenüberstand, hat es mich als reines „Kurzgeschichtenbuch“ dann doch bekehrt, sodass ich um diese Art von Büchern in nächster Zeit nicht gleich von Haus aus, einen großen Bogen machen werde. Und das nächste Buch, dass ich von Andreas Pittler finde, wird gleich den Weg in mein Buchregal antreten müssen.

Wien, Wien nur du allein...

Bewertung am 07.06.2016
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein glücklicher Zufall hat mir dieses Buch in die Hände gespielt…nämlich ein klingelndes Telefon! Ich habe meinen Großonkel besucht und wir haben Kaffee in seinem Wohnzimmer getrunken, das mit seinen riesigen Holzverbau über zwei Wänden mehr einer Bibliothek gleicht. Als dann also sein Telefon geklingelt hat, konnte ich gar nicht anders, als diese Menge an Bücher (mal wieder) ein bisschen näher zu betrachten. Und als er ins Wohnzimmer zurückkam, hat er mich mit „Wiener Bagage“ in der Hand erwischt und gesagt: „Nimms mit und lies!“ Aber ich: „Ich mag Bücher net so, die nur aus Kurzgeschichten bestehen, weil da so a komischer Lesefluss entsteht!“ Und er: „Nimms da trotzdem mit, wird dir gfalln!“ – Na dann! Wie soll man seinem „alten“ Großonkel dann so einen Wunsch abschlagen. Gestern am Abend hab ich ihn schon angerufen und mich für seinen wirklich tollen Lesetipp bedankt :-) Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich von Andreas Pittler noch nie etwas gehört habe, dass heißt auch noch nichts gelesen, was sich aber in nächster Zeit auf jeden Fall ändern soll. In „Wiener Bagage“ begegnet man nämlich in jeder Kurzgeschichte den typisch – wienerisch – grantlerten Bronstein, der aber das Herz auf jeden Fall auf dem rechten Fleck hat und mit seinen außergewöhnlichen Spürsinn jeden Mordfall löst. Und dass in der Zeit der k.u.k Monarchie, während des 1. Weltkriegs und der Goldenen 20er Jahre. Über den guten Bronstein gibt es, wie ich dann gleich herausgefunden habe, eine gesamte Reihe…also ist noch einiges an Lesestoff vorhanden, um ihn noch länger zu begleiten. Für mich absolut einzigartig der Wiener Schmäh, der in dem Buch so toll umgesetzt wurde, wie ich es noch nie erlebt habe. Man schaut den Protagonisten in diesem Buch (und da findet man den „Sandler“ genauso wie die „Königliche Hoheit“) direkt auf den Mund und jeder verwendet seinen eigenen Sprachtonus. Ihnen gleich ist aber der unvergleichliche Wiener Dialekt mit seinen besonderen Vokabeln (für die es im Anhang auch „Übersetzungen“ gibt). Ich habe mich wirklich köstlich amüsiert und fühlte mich zeitweilen wie in einem guten Kabarett. Als besonderes Schmankerl hat Andreas Pittner sein Buch ein wenig wie die Serie „X – Factor: Das Unfassbare“ aufgezogen. Von den 14 Geschichten sind 7 frei erfunden, während die anderen 7 wahr sind. Es macht wirklich Spaß dabei mit zu rätseln und am Ende die Auflösung mit historischen Fakten zu lesen. Obwohl ich zu Beginn dem Buch sehr skeptisch gegenüberstand, hat es mich als reines „Kurzgeschichtenbuch“ dann doch bekehrt, sodass ich um diese Art von Büchern in nächster Zeit nicht gleich von Haus aus, einen großen Bogen machen werde. Und das nächste Buch, dass ich von Andreas Pittler finde, wird gleich den Weg in mein Buchregal antreten müssen.

Geniales Buch

Bewertung am 10.01.2015

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit Genuss habe ich alle 14 Kurzgeschichten um Inspektor David Bronstein gelesen. Auf dem Klappentext habe ich erfahren, dass nur die Hälfte der Erzählungen wahr ist. Mit Mühe versuchte ich herauszufinden, was der Wahrheit entsprach und was schlichtweg erfunden war. Der Leser bekommt einen Einblick in die Zeit zwischen Erstem Weltkrieg und dem Anfang der dreissiger Jahre. Wie das normale Volk an Hunger litt und es für Bronstein nicht sehr einfach war, auf vieles zu verzichten. Es gibt im Buch eine Szene, in der Bronstein mit seinem Chef witzelt, was sie am liebsten essen würden. Obwohl es eigentlich tragisch ist, konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Der Autor hat einen sehr flüssigen Schreibstil und die Figuren fand ich sehr gut beschrieben. Ich konnte mir Bronstein und seine Kollegen sehr gut vorstellen. Am Ende befindet sich ein grosses Glossar mit allen wienerischen Ausdrücken und sonstigen Erklärungen. Das fand ich sehr gut. Von diesem Schriftsteller habe ich schon einige Bücher gelesen. Sie sind genau nach meinem Geschmack.

Geniales Buch

Bewertung am 10.01.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit Genuss habe ich alle 14 Kurzgeschichten um Inspektor David Bronstein gelesen. Auf dem Klappentext habe ich erfahren, dass nur die Hälfte der Erzählungen wahr ist. Mit Mühe versuchte ich herauszufinden, was der Wahrheit entsprach und was schlichtweg erfunden war. Der Leser bekommt einen Einblick in die Zeit zwischen Erstem Weltkrieg und dem Anfang der dreissiger Jahre. Wie das normale Volk an Hunger litt und es für Bronstein nicht sehr einfach war, auf vieles zu verzichten. Es gibt im Buch eine Szene, in der Bronstein mit seinem Chef witzelt, was sie am liebsten essen würden. Obwohl es eigentlich tragisch ist, konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Der Autor hat einen sehr flüssigen Schreibstil und die Figuren fand ich sehr gut beschrieben. Ich konnte mir Bronstein und seine Kollegen sehr gut vorstellen. Am Ende befindet sich ein grosses Glossar mit allen wienerischen Ausdrücken und sonstigen Erklärungen. Das fand ich sehr gut. Von diesem Schriftsteller habe ich schon einige Bücher gelesen. Sie sind genau nach meinem Geschmack.

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