Beyond Budgeting: Darstellung eines alternativen Managementmodells zur Unternehmensführung

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.06.2014

Verlag

Igel Verlag RWS

Seitenzahl

96

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.06.2014

Verlag

Igel Verlag RWS

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

27/19/0.7 cm

Gewicht

241 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95485-058-7

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Textprobe:
Kapitel 3, Darstellung des Beyond-Budgeting-Modells:
3.1, Ursprung und Ziele des Modells:
Die ersten Überlegungen zur Veränderung der traditionellen Budgetierung gab es im Jahr 1993. Von dem amerikanischen Industrieverband Consortium for Advanced Manufacturing International (CAM I) wurde hierzu das Projekt namens Advanced Budgeting in Angriff genommen. Da der Fokus des CAM I zu dieser Zeit jedoch mehr auf der Weiterentwicklung des Prozesskostenmanagements lag, wurde das Advanced-Budgeting-Projekt unterbrochen. Die Erkenntnis aus dem kurzzeitigen Projekt war, dass eine ganzheitliche Lösung des Problems, über die Better-Budgeting-Ansätze hinaus, gesucht werden müsse.
Im Jahre 1997 veröffentlichten HOPE und FRASER zum ersten Mal einen Artikel zum Thema Beyond Budgeting. Die Basis der Veröffentlichung bildeten die gewonnenen Erkenntnisse des Advanced-Budgeting-Projektes. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Einführung von Activity Based Costing und der Balanced Scorecard allein nicht zu den gewünschten Erfolgen führe. Vielmehr sei es für die Unternehmensentwicklung im Informationszeitalter erforderlich, ein neues Managementmodell mit anderen, neuen Strukturen und Inhalten zu installieren. Die notwendigen Veränderungen bezeichneten HOPE und FRASER zum einen als alternative steering mechanisms und organisational change . Darüber hinaus wurde auf die wachsende Bedeutung des intellektuellen Kapitals hingewiesen. HOPE und FRASER konnten diesbezüglich nachweisen, dass jene Firmen, die die hohe Bedeutung des intellectual capital erkannt hatten, eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes und eine bessere Entwicklung gegenüber den Wettbewerbern verzeichnen konnten. Im Januar 1998 wurde durch BUNCE, FRASER und HOPE der Beyond Budgeting Round Table (BBRT) als mitgliederfinanzierte Organisation innerhalb des CAM I gegründet. Seit 2003 handelt der BBRT losgelöst vom CAM I als selbstständiges Netzwerk. Neben dem weltweiten Beyond-Budgeting-Netzwerk wurden im Laufe der Zeit regionale Roundtables gegründet. Diese regionalen Netzwerke bestehen zur Zeit für Nordamerika, Australien und Neuseeland (Australasia), der DACH-Region und dem Mittleren Osten. Die Aufgabe der BBRTs besteht darin, die Unternehmensführung ohne traditionelle Budgets zu erforschen. Diese Untersuchungen sind fallstudienbezogen aufgebaut.
In der deutschen Literatur wird das Beyond Budgeting mit Jenseits der Budgetierung oder etwas radikaler Steuern ohne Budgets übersetzt. Die Beyond Budgeting Befürworter HOPE und FRASER dulden Budgets durchaus. Dieses steht zweifellos im Widerspruch zur Bezeichnung dieses Managementmodells sowie der deutschen Übersetzung. Daher muss zunächst der Begriff des Budgets im Sinne von HOPE und FRASER definiert werden. Für eine erfolgreiche Unternehmenssteuerung werden von den Beyond-Budgeting-Vertretern Pläne mit finanziellen Grössen über künftige Ergebnisse als zwingend notwendig betrachtet. Abgelehnt werden lediglich Pläne in Verbindung mit fixen Budget- und Leistungsverträgen. Für HOPE und FRASER sind fixe Leistungsverträge ein wesentliches Element aus dem Industrialismus. Diese festgelegten Leistungsverträge stehen in einem engen Zusammenhang mit der Weisung und Kontrolle von Mitarbeitern. Das System des Command and Control wird durch ein Coaching-System ersetzt.
Das von HOPE und FRASER entwickelte Konzept sollte somit eine Alternative zum bisherigen tayloristischen Steuerungsmodell für das 21. Jahrhundert bilden. Der Schwerpunkt der Untersuchungen von BUNCE, HOPE und FRASER lag bei der Gründung des BBRT auf der Beantwortung der Fragen:
- Gibt es alternative Lösungsansätze für die traditionelle Budgetierung?
- Ist das Führungsmodell des Industriezeitalters für Wissensökonomie ausreichend?
- Wie sieht die Implementierung eines solchen Systems aus?
Die Erkenntnisse des BBRTs zeigen, dass dieses neue Managementmodell von bestimmten Gestaltungselementen geprägt ist. Zur Umsetzung
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