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Boyhood

Ausgezeichnet mit dem Oscar in der Kategorie »Beste Nebendarstellerin«

Film (Blu-ray)

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Beschreibung

Vor 12 Jahren, im Jahr 2002, hatte Regisseur Richard Linklater die Idee, einen Film über die Kindheit zu drehen. Dafür wählte er ein einzigartiges cineastisches Experiment: Von 2002 bis 2013 begleitete er den sechsjährigen Mason bis zum Eintritt ins College. Kurze, über die Jahre verteilte Episoden aus dem Leben von Mason und seiner Patchwork-Familie – seine zwei Jahre ältere Schwester und seine geschiedenen Eltern – montierte Linklater zu einer berührenden Coming-of-Age-Geschichte. Mit seinem neuesten Film, gefeiert beim Sundance Festival und bei den Berliner Filmfestspielen, setzt er hiermit einen filmischen Meilenstein.

Details

Medium

Blu-ray

Anzahl

1

FSK

Freigegeben ab 6 Jahren

Studio

Universal Pictures Customer Service Deutschland/Österreich

Genre

Drama

Spieldauer

165 Minuten

Sprache

Deutsch, Englisch, Italienisch, Japanisch, Spanisch (Untertitel: Deutsch, Englisch, Arabisch, Hindi, Italienisch, Spanisch, Dänisch, Finnisch, Isländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch)

Beschreibung

Details

Medium

Blu-ray

Anzahl

1

FSK

Freigegeben ab 6 Jahren

Studio

Universal Pictures Customer Service Deutschland/Österreich

Genre

Drama

Spieldauer

165 Minuten

Sprache

Deutsch, Englisch, Italienisch, Japanisch, Spanisch (Untertitel: Deutsch, Englisch, Arabisch, Hindi, Italienisch, Spanisch, Dänisch, Finnisch, Isländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch)

Tonformat

Deutsch: DTS 5.1 Surround, Italienisch: DTS 5.1 Surround, Spanisch: DTS 5.1 Surround, Japanisch: DTS 5.1 Surround, Englisch: DTS HD 5.1

Bildformat

HD

Regisseur

Richard Linklater

Erscheinungsdatum

06.11.2014

Produktionsjahr

2014

EAN

5053083010102

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Ein verblüffend schöner Film!

Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 20.01.2021

Bewertet: Film (Blu-ray)

Der Regisseur Richard Linklater drehte innerhalb von mehreren Jahren einen Film über eine Familie (in wechselnden Konstellationen). Es ist ein Spielfilm, aber da wir einem Jungen beim Aufwachsen zusehen, wirkt er fast wie ein Dokumentarfilm! Ich bin erstaunt, warum diese Idee offenbar noch niemand vorher verwirklicht hat. Das Ergebnis (älter werden in Echtzeit) ist so verblüffend, wie überzeugend. Der Film bringt mich zum Lachen, zum Weinen, zum Nachdenken, zum Eingreifen wollen und zum verzaubert Zuschauen. In einem Wort: perfekt !!

Ein verblüffend schöner Film!

Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 20.01.2021
Bewertet: Film (Blu-ray)

Der Regisseur Richard Linklater drehte innerhalb von mehreren Jahren einen Film über eine Familie (in wechselnden Konstellationen). Es ist ein Spielfilm, aber da wir einem Jungen beim Aufwachsen zusehen, wirkt er fast wie ein Dokumentarfilm! Ich bin erstaunt, warum diese Idee offenbar noch niemand vorher verwirklicht hat. Das Ergebnis (älter werden in Echtzeit) ist so verblüffend, wie überzeugend. Der Film bringt mich zum Lachen, zum Weinen, zum Nachdenken, zum Eingreifen wollen und zum verzaubert Zuschauen. In einem Wort: perfekt !!

Eine auf Film gebannte Ansammlung von erziherischen Belehrungen ! ( geringe Spoiler enthalten!)

Bewertung aus Bremen am 26.01.2015

Bewertet: Film (DVD)

Ich weiß was sie jetzt denken: "Was!?...2 Sterne für einen renomierten, außergewöhnlichen Film wie Boyhood; DER SPINNT DOCH UND HAT VON FILM MAL KEINE AHNUNG!" Dazu eines: "VON MIR AUS!" Es ist ein Film der einen Jungen portraitiert, der meiner Meinung nach nicht interessant genug ist, um einen über 150 min. langen Film zu füllen. Die Kindheit von Mason (gespielt von Ellar Coltrane ) funktioniert Anfangs noch recht gut. Man erfährt, dass die Eltern getrennt sind, die Mutter (gespielt von Patricia Arquette) scheinbar ein unglückliches Händchen für Männer hat und Mason sich, geschwisstertypisch, mit seiner Schwester Samantha (Lorelei Linklater) zankt. Besonders die Problematik mit dem ersten alkoholsüchtigen Stiefvater, lässt einen eine zeitlang anspannen. Insgesammt funktioniert dieser Abschnitt des Films wunderbar authentisch und lebensecht. Doch leider kann der Film das nicht halten. Alles Nachfolgende gestaltet der Film ziemlich linear und uninteressant. Mason besucht die Schule, geht auf die Highschool, dann aufs Collage, macht seinen Abschluss. Das war's ! Wer Höhen und Tiefen oder gar Wendungen erwartet wird enttäuscht. Zudem wirkt Coltrane zunehmend schauspielerisch und gestellt. Er verliert die Authentizität seiner frühen Kindheit. Die Rolle des Mason wird auch mit den Jahren ungeeigneter für eine Hauptfigur. Er wirkt verschlossen und zurückhaltent (in Echt gerne ! Im Film aber unpraktisch). Da wo der Film echte Emotionen zeigen sollte ( Die Trennung mit seiner Freundin auf dem Collage z.b), lässt er die Luft raus und zeigt lieber peinliches Schweigen. Was mich aber am meisten gestört hat, sind die immer wieder eingebauten Belehrungen, die ganz offensichtlich den Zuschauer zum "nachdenken" anregen sollen und zudem keinerlei Effekt auf den Protagonisten haben. Man hat das Gefühl ein kleiner Schuljunge zu sein, der von einem Lehrer, mit erhobenen Zeigefinger, auf die waren Werte des Lebens hingewiesen wird. Ich kann nur sagen, wer sich für Philosophie interessiert sollte entsprechende Literatur lesen. Boyhood eignet sich nur mäßig dafür, da er nur eine Möglichkeit aus vielen Möglichkeiten zeigt, und das noch nicht einmal auf sehr originelle Weise. Loben möchte ich hier Patricia Arquette, die entgegen aller bisherigen Kritik, einen herausragenden Job macht. Sie ist die eigentliche Heldein des Films und schafft es die ganze Zeit so echt zu sein, dass ich mit ihr mitfühlen kann. Für die Oskars 2015: Beste Nebendarstellerin: gerne Patricia Arquette ! Bester Film: NIE IM LEBEN !

Eine auf Film gebannte Ansammlung von erziherischen Belehrungen ! ( geringe Spoiler enthalten!)

Bewertung aus Bremen am 26.01.2015
Bewertet: Film (DVD)

Ich weiß was sie jetzt denken: "Was!?...2 Sterne für einen renomierten, außergewöhnlichen Film wie Boyhood; DER SPINNT DOCH UND HAT VON FILM MAL KEINE AHNUNG!" Dazu eines: "VON MIR AUS!" Es ist ein Film der einen Jungen portraitiert, der meiner Meinung nach nicht interessant genug ist, um einen über 150 min. langen Film zu füllen. Die Kindheit von Mason (gespielt von Ellar Coltrane ) funktioniert Anfangs noch recht gut. Man erfährt, dass die Eltern getrennt sind, die Mutter (gespielt von Patricia Arquette) scheinbar ein unglückliches Händchen für Männer hat und Mason sich, geschwisstertypisch, mit seiner Schwester Samantha (Lorelei Linklater) zankt. Besonders die Problematik mit dem ersten alkoholsüchtigen Stiefvater, lässt einen eine zeitlang anspannen. Insgesammt funktioniert dieser Abschnitt des Films wunderbar authentisch und lebensecht. Doch leider kann der Film das nicht halten. Alles Nachfolgende gestaltet der Film ziemlich linear und uninteressant. Mason besucht die Schule, geht auf die Highschool, dann aufs Collage, macht seinen Abschluss. Das war's ! Wer Höhen und Tiefen oder gar Wendungen erwartet wird enttäuscht. Zudem wirkt Coltrane zunehmend schauspielerisch und gestellt. Er verliert die Authentizität seiner frühen Kindheit. Die Rolle des Mason wird auch mit den Jahren ungeeigneter für eine Hauptfigur. Er wirkt verschlossen und zurückhaltent (in Echt gerne ! Im Film aber unpraktisch). Da wo der Film echte Emotionen zeigen sollte ( Die Trennung mit seiner Freundin auf dem Collage z.b), lässt er die Luft raus und zeigt lieber peinliches Schweigen. Was mich aber am meisten gestört hat, sind die immer wieder eingebauten Belehrungen, die ganz offensichtlich den Zuschauer zum "nachdenken" anregen sollen und zudem keinerlei Effekt auf den Protagonisten haben. Man hat das Gefühl ein kleiner Schuljunge zu sein, der von einem Lehrer, mit erhobenen Zeigefinger, auf die waren Werte des Lebens hingewiesen wird. Ich kann nur sagen, wer sich für Philosophie interessiert sollte entsprechende Literatur lesen. Boyhood eignet sich nur mäßig dafür, da er nur eine Möglichkeit aus vielen Möglichkeiten zeigt, und das noch nicht einmal auf sehr originelle Weise. Loben möchte ich hier Patricia Arquette, die entgegen aller bisherigen Kritik, einen herausragenden Job macht. Sie ist die eigentliche Heldein des Films und schafft es die ganze Zeit so echt zu sein, dass ich mit ihr mitfühlen kann. Für die Oskars 2015: Beste Nebendarstellerin: gerne Patricia Arquette ! Bester Film: NIE IM LEBEN !

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