Vom Glück des Strebens

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Warum der Weg oft glücklicher macht als das Ziel

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.04.2015

Verlag

Books4success

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21.6/14.2/3 cm

Gewicht

460 g

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.04.2015

Verlag

Books4success

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21.6/14.2/3 cm

Gewicht

460 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Happiness of Pursuit (Chris Guillebeau)

Übersetzer

Marion Reuter

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86470-257-0

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"Lesen Sie schlechte Bücher nicht zu Ende."

Dr. M. am 18.04.2019

Bewertet: eBook (ePUB)

Leider habe ich mich nicht an diesen Ratschlag gehalten, den der Autor natürlich nicht auf sein Werk bezieht. Die Hoffnung, doch noch etwas Interessantes in seinem Werk zu finden, hat sich nicht mehr bestätigt. Und wieder einmal bin ich auf einen Titel hereingefallen. Denn Titel und Untertitel dieses Buches machen in der Tat ein wenig Hoffnung. Wer kennt nicht das Glücksgefühl, wenn man in einer Tätigkeit oder einem Bestreben, das man aus einem inneren Drang heraus angefangen hat, aufgeht und es trotz aller Freude über den Erfolg bedauert, wenn alles abgeschlossen ist? Das geschieht auch in kleinen Dingen, beim Kochen oder Backen, beim Basteln, einer langen und sinnvollen Reise oder bei anderen Tätigkeiten, die ein Ziel haben und Spass machen. Doch um solche Banalitäten geht es hier nicht. Hier wird das Extravagante in den Vordergrund geschoben, das Unnormale, nicht im Alltag Aufgehobene. Leider kann man diesen speziellen Inhalt nur erahnen, wenn man das Buch zu lesen beginnt oder wenn man den Autor kennt. Der hat nämlich schon andere Bücher verfasst, die zu einem Leben jenseits des Mainstreams aufrufen. An sich ist das nicht schlecht und hat sicher seine Berechtigung. Nur sind solche Werke eben nicht für die Mehrheit der Menschen gedacht, sondern für eine kleine Randgruppe mit dem Hang zum Besonderen. So bereiste der Autor alle Ländern dieser Welt. Nicht etwa, um sie näher kennenzulernen. Das wäre schließlich viel zu normal. Nein, er wollte einfach mal überall gewesen sein, um am Ende genau das der Welt kundzutun. Wozu aber soll das gut sein? Natürlich, um dieses Bedürfnis bei ihm zu befriedigen. Das ist sicher sein gutes Recht. Aber wen interessiert das schon? Oder was bringt das anderen, die eher im normalen Leben bleiben wollen? Man findet in diesem Buch noch andere merkwürdige Ziele, die Menschen für sich auserkoren haben. Etwa 17 Jahre lang nicht zu reden. Oder seine ganze Lebenszeit mit der Dokumentation derselben zu verbringen und jedes Jahr einen persönlichen Rechenschaftsbericht zu schreiben. Das grenzt dann schon ans Komische und ist ein Widerspruch in sich. Neben solchen extravaganten Unternehmungen gibt es jedoch auch ganz vernünftige Vorhaben, die andere Menschen zum Nachahmen annimieren sollen. Allgemeine Ratschläge, wie man solche Pläne schmieden und verwirklichen kann, bietet das Buch in Hülle und Fülle. Dieses Bestreben des Autors verbindet sich mit ständigen Berichten über konkrete Beispiele, die ihm Menschen gesandt haben. Entstanden ist daraus ein typisch amerikanisches Gemisch aus unkritischen Berichten und allgemeinen Ratschlägen. Dass man auch auf viel einfachere Art nach dem Motto des Untertitels glücklich werden kann, kommt dem Autor allerdings nicht in den Sinn. Das erschien ihm wahrscheinlich zu primitiv zu sein und nicht als Inhalt eines Buches geeignet. Aber genau das würde einem entsprechenden Text viel mehr Aufmerksamkeit und Nützlichkeit verschaffen. Wer hingegen sein Glück im Streben nach extravaganten Zielen sucht, für den eignet sich dieses Buch vielleicht. Ausgenommen sind dabei allerdings Leute, die ein solches Buch nicht brauchen, weil sie ihm schon lange voraus sind. Etwa Laura Dekker, die als Minderjährige einhand segelnd auf Weltreise ging. Solche Menschen wissen in der Regel, was sie tun und brauchen keinen der allgemeinen Allerweltsratschläge aus diesem Buch.

"Lesen Sie schlechte Bücher nicht zu Ende."

Dr. M. am 18.04.2019
Bewertet: eBook (ePUB)

Leider habe ich mich nicht an diesen Ratschlag gehalten, den der Autor natürlich nicht auf sein Werk bezieht. Die Hoffnung, doch noch etwas Interessantes in seinem Werk zu finden, hat sich nicht mehr bestätigt. Und wieder einmal bin ich auf einen Titel hereingefallen. Denn Titel und Untertitel dieses Buches machen in der Tat ein wenig Hoffnung. Wer kennt nicht das Glücksgefühl, wenn man in einer Tätigkeit oder einem Bestreben, das man aus einem inneren Drang heraus angefangen hat, aufgeht und es trotz aller Freude über den Erfolg bedauert, wenn alles abgeschlossen ist? Das geschieht auch in kleinen Dingen, beim Kochen oder Backen, beim Basteln, einer langen und sinnvollen Reise oder bei anderen Tätigkeiten, die ein Ziel haben und Spass machen. Doch um solche Banalitäten geht es hier nicht. Hier wird das Extravagante in den Vordergrund geschoben, das Unnormale, nicht im Alltag Aufgehobene. Leider kann man diesen speziellen Inhalt nur erahnen, wenn man das Buch zu lesen beginnt oder wenn man den Autor kennt. Der hat nämlich schon andere Bücher verfasst, die zu einem Leben jenseits des Mainstreams aufrufen. An sich ist das nicht schlecht und hat sicher seine Berechtigung. Nur sind solche Werke eben nicht für die Mehrheit der Menschen gedacht, sondern für eine kleine Randgruppe mit dem Hang zum Besonderen. So bereiste der Autor alle Ländern dieser Welt. Nicht etwa, um sie näher kennenzulernen. Das wäre schließlich viel zu normal. Nein, er wollte einfach mal überall gewesen sein, um am Ende genau das der Welt kundzutun. Wozu aber soll das gut sein? Natürlich, um dieses Bedürfnis bei ihm zu befriedigen. Das ist sicher sein gutes Recht. Aber wen interessiert das schon? Oder was bringt das anderen, die eher im normalen Leben bleiben wollen? Man findet in diesem Buch noch andere merkwürdige Ziele, die Menschen für sich auserkoren haben. Etwa 17 Jahre lang nicht zu reden. Oder seine ganze Lebenszeit mit der Dokumentation derselben zu verbringen und jedes Jahr einen persönlichen Rechenschaftsbericht zu schreiben. Das grenzt dann schon ans Komische und ist ein Widerspruch in sich. Neben solchen extravaganten Unternehmungen gibt es jedoch auch ganz vernünftige Vorhaben, die andere Menschen zum Nachahmen annimieren sollen. Allgemeine Ratschläge, wie man solche Pläne schmieden und verwirklichen kann, bietet das Buch in Hülle und Fülle. Dieses Bestreben des Autors verbindet sich mit ständigen Berichten über konkrete Beispiele, die ihm Menschen gesandt haben. Entstanden ist daraus ein typisch amerikanisches Gemisch aus unkritischen Berichten und allgemeinen Ratschlägen. Dass man auch auf viel einfachere Art nach dem Motto des Untertitels glücklich werden kann, kommt dem Autor allerdings nicht in den Sinn. Das erschien ihm wahrscheinlich zu primitiv zu sein und nicht als Inhalt eines Buches geeignet. Aber genau das würde einem entsprechenden Text viel mehr Aufmerksamkeit und Nützlichkeit verschaffen. Wer hingegen sein Glück im Streben nach extravaganten Zielen sucht, für den eignet sich dieses Buch vielleicht. Ausgenommen sind dabei allerdings Leute, die ein solches Buch nicht brauchen, weil sie ihm schon lange voraus sind. Etwa Laura Dekker, die als Minderjährige einhand segelnd auf Weltreise ging. Solche Menschen wissen in der Regel, was sie tun und brauchen keinen der allgemeinen Allerweltsratschläge aus diesem Buch.

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