Der islamische Faschismus

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2015

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/12.7/1.7 cm

Beschreibung

Rezension

"Als der Arabische Frühling begann, lernten die deutschen TV-Zuschauer einen anderen, deutlich ernsthafteren Abdel-Samad kennen. Als Experte vor allem für sein Geburtsland Ägypten erklärte er in Talkshows und Sondersendungen immer wieder, warum er die Aufstände im arabischen Raum für einen Glücksfall für die Demokratie halte, und warb leidenschaftlich um die Unterstützung des Westens. Auch nach dem Sturz des demokratisch gewählten Präsidenten Mohammend Mursi gar er sich hoffnungsvoll, dass Ägypten eine friedliche Zukunft bevorstehe.
Parallel zu seinen Fernsehauftritten, Vorträgen und Gastbeiträgen veröffentlichte Abdel-Samad mehrere Sachbücher zu den Themenkomplexen Islam und Arabischer Frühling. Dazu gehören "Der Untergang der islamischen Welt" sowie der autobiografisch geprägte Band "Mein Abschied vom Himmel"." ("SPIEGEL ONLINE")
"Dieses Buch, diese Analyse ist wie ein Blick hinter den Vorhang der geheimnisvollen Wirkkräfte des Politischen Islams. Sie ist kritisch und dabei zugleich entlarvend und erschreckend." ("Hitradio RT1")
"Beklemmend, wie sich die heute im Namen des Islam in Szene setzenden Gewaltaktivisten auf Wurzeln berufen, auf welche sich bereits früher Angst und Schrecken verbreitende Totalitarismen berufen haben. " ("Schweizerzeit")
"Bleibt zu wünschen, dass dieses provokante Buch, dass (sic!) keine Reaktion auf die Fatwa gegen ihn ist, sondern letzten Sommer schon so gut wie fertig war, tatsächlich einen Dialog auslöst - und nicht gegenwärtige Ressentiments und Polarisierungen weiter verstärkt." ("Kontext (Ö1, ORF)")
"In verbindlichen Worten formuliert Hamed Abdel-Samad eine aufklärerische Kritik am Islamismus" (...) Ein interessantes und lesenswertes Buch." ("Deutsche Welle")
"Hamed Abdel-Samad wurde 1972 in der Nähe von Gizeh geboren. Er war 23 als er 1995 nach Deutschland kam. Er spricht und schreibt besser Deutsch als die meisten von uns. Er ist auch neugieriger. Wer von uns hat schon Englisch, Französisch, Politikwissenschaften, Shintoismus, Buddhismus und jüdische Kultur studiert? Das alles wäre nicht möglich, wenn Hamed Abdel-Samad nicht auch mutig wäre.
Sein Mut beginnt nicht erst, wenn er sich wehren muss gegen Feinde. Sein Mut ist jener, viel besungene, aber wenig praktizierte Mut gegenüber den Freunden. Der Mut, der dazu gehört sich loszusagen von seiner Umgebung, von Eltern und Verwandten. Diese Art Mut ist nichts, das man sich vornehmen, keine Tugend, die man erlernen kann. Meist ist sie ein Laster, jedenfalls ein Widerspruchsgeist, den man schon am Kind beobachtet.(...)
Wir wissen nicht, ob das Verschwinden von Hamed Abdel-Samad etwas mit seinem Mut, mit seiner Kritik an der Welt, in der er aufwuchs zu tun hat.(...)
Was immer der Grund für sein Verschwinden ist - wir wünschen uns, dass Hamed Abdel-Samad wieder auftaucht und dass er seinen klaren Verstand noch hat, damit er weitermachen kann, was er bisher getan hat. Auch uns auf die Füsse zu treten." ("Frankfurter Rundschau")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2015

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/12.7/1.7 cm

Gewicht

230 g

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-30075-6

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Lesenswert

Bewertung am 28.08.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autor führt zurück in die 1920er Jahre und beschreibt die Entstehung des, wie er es nennt, Islamischen Faschismus. Er sei mit dem italienischen Faschismus, dem Nationalsozialismus in etwa zeitgleich entstanden. Diese Art Faschismus sei bis Heute nicht besiegt worden und stelle weiterhin eine Gefahr dar. Insgesamt bietet das Buch einen sehr guten Überblick über einen Islam mit Faschistischen Zügen sowie über die Themen: politischer Islam, Muslimbruderschaft allgemein. Der Schwerpunkt seiner Analyse liegt dabei auf Ägypten, dem Heimatland des Autors. Die Veröffentlichungen seiner Bücher, seiner scharfen Kritik an bestimmten Islam Auslegungen, zog den Zorn einiger sunnitischer Islamgelehrter auf ihn und in Folge dessen traf ihn eine "Todesfatwa" sodass er unter Polizeischutz lebt und zeitweilig untertauchen musste.

Lesenswert

Bewertung am 28.08.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autor führt zurück in die 1920er Jahre und beschreibt die Entstehung des, wie er es nennt, Islamischen Faschismus. Er sei mit dem italienischen Faschismus, dem Nationalsozialismus in etwa zeitgleich entstanden. Diese Art Faschismus sei bis Heute nicht besiegt worden und stelle weiterhin eine Gefahr dar. Insgesamt bietet das Buch einen sehr guten Überblick über einen Islam mit Faschistischen Zügen sowie über die Themen: politischer Islam, Muslimbruderschaft allgemein. Der Schwerpunkt seiner Analyse liegt dabei auf Ägypten, dem Heimatland des Autors. Die Veröffentlichungen seiner Bücher, seiner scharfen Kritik an bestimmten Islam Auslegungen, zog den Zorn einiger sunnitischer Islamgelehrter auf ihn und in Folge dessen traf ihn eine "Todesfatwa" sodass er unter Polizeischutz lebt und zeitweilig untertauchen musste.

umfassende Einführung

Bewertung aus Wien am 26.05.2016

Bewertet: eBook (ePUB)

der Autor argumentiert auf einer relativ sachlichen Ebene indem er historische Fakten und Entwicklungen weitgehend unkommentiert anführt - dies lässt den Schluss, dass Islam und humanistische Ethik unvereinbar sind fast unwiderlegbar stehen - wiewohl es nicht Thema des Buches ist, wäre die Ergänzung, dies gelte auch für die beiden anderen abrahamitisch monotheistischen Religionen ebenso wünschenswert - als unmittelbare Ergänzung sei "zivilisierte Verachtung" empfohlen

umfassende Einführung

Bewertung aus Wien am 26.05.2016
Bewertet: eBook (ePUB)

der Autor argumentiert auf einer relativ sachlichen Ebene indem er historische Fakten und Entwicklungen weitgehend unkommentiert anführt - dies lässt den Schluss, dass Islam und humanistische Ethik unvereinbar sind fast unwiderlegbar stehen - wiewohl es nicht Thema des Buches ist, wäre die Ergänzung, dies gelte auch für die beiden anderen abrahamitisch monotheistischen Religionen ebenso wünschenswert - als unmittelbare Ergänzung sei "zivilisierte Verachtung" empfohlen

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von Hamed Abdel-Samad

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