Was vom Menschen übrig bleibt

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Die Wahrheit über Prostitution

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Beschreibung

Die irische Autorin Rachel Moran tritt an gegen das Prostitutionsestablishment. Ihr brillanter und international hochgelobter Bericht, der nun erstmalig in deutscher Sprache vorliegt, entlarvt die romantisierenden Vorstellungen von der „selbstbestimmten Hure“. Er wendet sich gegen eine Scheinliberalität in der Prostitutionsgesetzgebung, die es unmöglich macht, Frauen vor dem Weg in ein ausbeuterisches „Gewerbe“ effektiv zu schützen. Moran weiss aus eigenem Erleben, wovon sie spricht. Als obdachlose Heranwachsende geriet sie in den Strudel der Prostitution und konnte sich erst sieben Jahre später aus eigener Kraft daraus befreien. Als Überlebende ist sie dieser Parallelwelt entkommen und liefert uns in ihrem Buch nun Innenansichten einer zerstörerischen Lebensweise. Mit den sensiblen Einsichten einer Betroffenen und der virtuosen Sprachmächtigkeit der geschulten Journalistin führt sie in die Gesetzmässigkeiten einer Tabuzone ein, aus der keine Frau unbeschadet zurückkehrt. Moran befragt nicht nur ihren eigenen Weg in die Prostitution und ihre Erfahrungen als Prostituierte. Sie nimmt dieses Feld als Ganzes in den Blick, seine offenen und verdeckten Mechanismen der Abwertung und der Gewalt. Ihr Bericht macht deutlich: Der Handel mit Frauenkörpern ist ein Verstoss gegen die Menschenwürde und eine Form des sexuellen Missbrauchs. Und: Die öffentliche Debatte über Prostitution wird in Zukunft anders geführt werden müssen.

Rachel Moran wurde 1976 geboren und wuchs in Dublin auf. Aus einer Familie kommend, in der beide Elternteile mit psychischer Krankheit, Drogenabhängigkeit und Suizidgefährdung zu kämpfen hatten, gelangte sie im Alter von 14 Jahren unter staatliche Obhut. Ein Jahr später geriet sie als obdachlose Jugendliche in die Prostitution, aus der sie sich im Alter von 22 Jahren befreien konnte. Sie nahm daraufhin ihre schulische Ausbildung wieder auf und erwarb einen Universitätsabschluss in Journalismus an der Dublin City University. Seitdem engagiert sie sich als Bloggerin, Referentin, Autorin und Europa-Koordinatorin von SPACE (Survivors of Prostitution-Abuse Calling for Enlightenment) auf internationaler Ebene gegen die Verharmlosung und Legalisierung von Prostitution.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2015

Verlag

Tectum Wissenschaftsverlag

Seitenzahl

390

Maße (L/B/H)

21.2/15.1/3 cm

Gewicht

519 g

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2015

Verlag

Tectum Wissenschaftsverlag

Seitenzahl

390

Maße (L/B/H)

21.2/15.1/3 cm

Gewicht

519 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Paid For: My Journey Through Drugs and Prostitution

Übersetzer

Maria Heydel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8288-3458-3

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Psychologie der Prostitution

Bewertung am 01.10.2016

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rachel Moran wurde mit 14 obdachlos und rutschte in die Prostitution ab. 7 Jahre lang durchlebte sie alle verschiedenen Formen des Gewerbes. In ihrem Buch "Was vom Menschen übrig bleibt" widerspricht sie der Darstellung in den Medien, dass es den Frauen Spass macht, niemand zu etwas gezwungen wird und die Freier alle freundliche Kavaliere sind. Wem es schon lange unheimlich vorkommt, dass Menschenhandel und Missbrauch vom Staat legalisiert und unterstützt werden, der findet hier viele Informationen, die das Unbehagen leider bestätigen. Die Autorin schreibt auf hohem Niveau, d. h. explizite Missbrauchsbeschreibungen kommen nur vor, um Thesen zu untermauern. Obwohl der Leser so geschützt wird, ist das Buch trotzdem schwer verdaulich, man muss sich etwas Zeit nehmen, um sich diesem blanken Horror zu stellen. Ich würde jedem Menschen empfehlen, dieses Buch zu lesen, um ein Bild jenseits der Werbeversprechen der Sexindustrie zu erlangen und die Auswirkungen verschiedener Gesetze bzw Lösungsansätze zu kennen. Ich bin mir sicher, dass Rachel Moran polarisiert, weil sie von Missbrauch spricht, von Opfern, von Tätern, von Recht und Unrecht, während unsere Medien die Prostitution zu einem zuckersüssen Geschäft gemacht haben, in dem es nur Spass und Gewinner gibt. Es erfolgt meiner Meinung nach eine Umerziehung der Gesellschaft, damit wir den Missbrauch von und den Handel mit Menschen gleichgültiger tolerieren. Moran zeigt auf, wie leicht man in diese Maschinerie geraten kann und wie schwer es ist, wieder heraus zu finden. Hier wird mit dem Mythos der glücklichen Prostituierten aufgeräumt und das ist der milliardenschweren Sexindustrie mit ihrer starken Lobby ein Dorn im Auge. Inzwischen leben ganze Staaten von der kommerziellen Nutzung von Missbrauch.

Psychologie der Prostitution

Bewertung am 01.10.2016
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rachel Moran wurde mit 14 obdachlos und rutschte in die Prostitution ab. 7 Jahre lang durchlebte sie alle verschiedenen Formen des Gewerbes. In ihrem Buch "Was vom Menschen übrig bleibt" widerspricht sie der Darstellung in den Medien, dass es den Frauen Spass macht, niemand zu etwas gezwungen wird und die Freier alle freundliche Kavaliere sind. Wem es schon lange unheimlich vorkommt, dass Menschenhandel und Missbrauch vom Staat legalisiert und unterstützt werden, der findet hier viele Informationen, die das Unbehagen leider bestätigen. Die Autorin schreibt auf hohem Niveau, d. h. explizite Missbrauchsbeschreibungen kommen nur vor, um Thesen zu untermauern. Obwohl der Leser so geschützt wird, ist das Buch trotzdem schwer verdaulich, man muss sich etwas Zeit nehmen, um sich diesem blanken Horror zu stellen. Ich würde jedem Menschen empfehlen, dieses Buch zu lesen, um ein Bild jenseits der Werbeversprechen der Sexindustrie zu erlangen und die Auswirkungen verschiedener Gesetze bzw Lösungsansätze zu kennen. Ich bin mir sicher, dass Rachel Moran polarisiert, weil sie von Missbrauch spricht, von Opfern, von Tätern, von Recht und Unrecht, während unsere Medien die Prostitution zu einem zuckersüssen Geschäft gemacht haben, in dem es nur Spass und Gewinner gibt. Es erfolgt meiner Meinung nach eine Umerziehung der Gesellschaft, damit wir den Missbrauch von und den Handel mit Menschen gleichgültiger tolerieren. Moran zeigt auf, wie leicht man in diese Maschinerie geraten kann und wie schwer es ist, wieder heraus zu finden. Hier wird mit dem Mythos der glücklichen Prostituierten aufgeräumt und das ist der milliardenschweren Sexindustrie mit ihrer starken Lobby ein Dorn im Auge. Inzwischen leben ganze Staaten von der kommerziellen Nutzung von Missbrauch.

Eines der wichtigsten Bücher der letzten Jahre !

Bewertung aus Heidenheim am 27.03.2015

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Dieses Buch spiegelt die Lebensgeschichte der irischen Autorin Rachel Moran wider, die tiefe Einblicke in ihr früheres Leben der Prostitution gibt und damit präzise und emotionale Einblicke in ein großes Tabuthema unserer Gesellschaft gewährt. Mit einem großartigen reflektierten und differenzierten und dennoch höchst persönlichen Schreibstil, gewährt uns die Autorin Einblicke in einen Grenzbereich der Gesellschaft, der viel zu häufig verdrängt und falsch verstanden wird. Ein Buch über eine starke Frau, die mit dem Mythos der Prostitution aufräumt und damit tiefe Einblicke in ihr Seelenleben gewährt. Meinung: Dieses Buch hat mich tiefbeeindruckt und aus meiner Sicht sollte man dieses Buch gelesen haben, denn es räumt wohl mit einer größten Mythen und Vorurteile unserer Zeit auf und ist dabei zutiefst bewegend und dennoch so klar reflektiert, wie ich es selten bei einem Buch dieses Genres erlebt habe! Denn die Einblicke, die Rachel Moran dem Leser gewährt, sind tiefbewegende, gehen unter die Haut und bis in die Tiefe eines Tabuthemas, welches uns viel mehr beschäftigen sollte und welches nicht verdrängt und beschönigt werden darf. Und dies tut die irische Autorin auf keiner der knapp 390 Seiten, fast schon schockierend differenziert, refklektiert sie über die 7 Jahre, in denen sie innerhalb der Prostitution gefangen war und gleichzeitig gewährt sie uns als Leser Einblicke hinter die Fassade einer Welt, die noch häufig mit vollkommen falschen Attributen und Vorstellungen in Verbindung gebracht wird. Und genau mit dieser Mischung aus persönlichen Einblicken und wissenschaftlichem Abstand, schafft die Autorin genau das, weshalb sie dieses Buch geschrieben hat: Sie klärt auf, krempelt den Leser vollkommen um, bewegt ihn tief und erklärt uns den wahren Hintergrund eines Geschäftes, das auf Kosten der Frauen betrieben wird. Denn egal wie oberflächlich die Einstellung vor dem Lesen dieses Buches war, sie wird sich nach dieser Lektüre bedeutend ändern und dies ist so unfassbar wichtig. Doch Rachel Moran schafft noch so viel mehr! Sie hat ein Buch erschaffen, welches mit virtuosen, teils poetischen Sätzen glänzt und welches von einer so gehobenen Schreibqualität ist, dass der Leser auch noch eine literarisch hochwertige Lektüre geboten bekommt. Fazit: Dieses Buch ist ein großer Schritt in die Verständigung und in einer Debatte, über ein ausgeschlossenes und häufig beschönigtes Thema unserer Gesellschaft. In meinen Augen sollte dieses Buch in den Oberstufen als Schullektüre gelesen werden, denn es ist ein außergewöhnliches, ein so wichtiges Buch!

Eines der wichtigsten Bücher der letzten Jahre !

Bewertung aus Heidenheim am 27.03.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Dieses Buch spiegelt die Lebensgeschichte der irischen Autorin Rachel Moran wider, die tiefe Einblicke in ihr früheres Leben der Prostitution gibt und damit präzise und emotionale Einblicke in ein großes Tabuthema unserer Gesellschaft gewährt. Mit einem großartigen reflektierten und differenzierten und dennoch höchst persönlichen Schreibstil, gewährt uns die Autorin Einblicke in einen Grenzbereich der Gesellschaft, der viel zu häufig verdrängt und falsch verstanden wird. Ein Buch über eine starke Frau, die mit dem Mythos der Prostitution aufräumt und damit tiefe Einblicke in ihr Seelenleben gewährt. Meinung: Dieses Buch hat mich tiefbeeindruckt und aus meiner Sicht sollte man dieses Buch gelesen haben, denn es räumt wohl mit einer größten Mythen und Vorurteile unserer Zeit auf und ist dabei zutiefst bewegend und dennoch so klar reflektiert, wie ich es selten bei einem Buch dieses Genres erlebt habe! Denn die Einblicke, die Rachel Moran dem Leser gewährt, sind tiefbewegende, gehen unter die Haut und bis in die Tiefe eines Tabuthemas, welches uns viel mehr beschäftigen sollte und welches nicht verdrängt und beschönigt werden darf. Und dies tut die irische Autorin auf keiner der knapp 390 Seiten, fast schon schockierend differenziert, refklektiert sie über die 7 Jahre, in denen sie innerhalb der Prostitution gefangen war und gleichzeitig gewährt sie uns als Leser Einblicke hinter die Fassade einer Welt, die noch häufig mit vollkommen falschen Attributen und Vorstellungen in Verbindung gebracht wird. Und genau mit dieser Mischung aus persönlichen Einblicken und wissenschaftlichem Abstand, schafft die Autorin genau das, weshalb sie dieses Buch geschrieben hat: Sie klärt auf, krempelt den Leser vollkommen um, bewegt ihn tief und erklärt uns den wahren Hintergrund eines Geschäftes, das auf Kosten der Frauen betrieben wird. Denn egal wie oberflächlich die Einstellung vor dem Lesen dieses Buches war, sie wird sich nach dieser Lektüre bedeutend ändern und dies ist so unfassbar wichtig. Doch Rachel Moran schafft noch so viel mehr! Sie hat ein Buch erschaffen, welches mit virtuosen, teils poetischen Sätzen glänzt und welches von einer so gehobenen Schreibqualität ist, dass der Leser auch noch eine literarisch hochwertige Lektüre geboten bekommt. Fazit: Dieses Buch ist ein großer Schritt in die Verständigung und in einer Debatte, über ein ausgeschlossenes und häufig beschönigtes Thema unserer Gesellschaft. In meinen Augen sollte dieses Buch in den Oberstufen als Schullektüre gelesen werden, denn es ist ein außergewöhnliches, ein so wichtiges Buch!

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