Blaubart
Band 24317

Blaubart

Roman

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

20332

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.05.2015

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18/11.3/1.5 cm

Beschreibung

Rezension

»Amélie Nothomb ist Kult: Ihre Romane haben Millionenauflagen. In ihren Romanen geht es morbide und makaber zu, jedenfalls nicht moralisch und schon gar nicht brav.«
»Nothomb ist eine Spielernatur, ihr Metier sind die Worte. Und sie beherrscht alle Tricks.«
»Amélie Nothomb ist eine Meisterin darin, die dunklen Seiten des Menschen aufzuzeichnen, die Wunden, die wir einander zufügen.«
»Amélie Nothomb ist Kult: Ihre Romane haben Millionenauflagen. In ihren Romanen geht es morbide und makaber zu, jedenfalls nicht moralisch und schon gar nicht brav.«
»Diese kleinen, charmanten und auch bissigen Geschichten der französischen Autorin Amélie Nothomb sind immer wieder ein Lesefest.«
»Nothomb ist eine Spielernatur, ihr Metier sind die Worte. Und sie beherrscht alle Tricks.«

Details

Verkaufsrang

20332

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.05.2015

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18/11.3/1.5 cm

Gewicht

152 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Barbe bleue

Übersetzt von

Brigitte Grosse

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24317-8

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Perfekte Unterhaltung garantiert

Birkatpet aus Wesseling am 23.04.2018

Bewertungsnummer: 1099082

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Saturnine Puissant ist 25 Jahre alt, Belgierin und aus beruflichen Gründen in Paris gelandet, wo sie ein bezahlbares Zimmer sucht, denn bei ihrer Freundin Corinne auf der Gästecouch, die nach Zigarttenqualm stinkt zu schlafen ist keine Dauerlösung. "Die Anzeige hat gelautet: Ein Zimmer, 40 Quadratmeter, mit Bad und freier Mitbenutzung einer großen, gut ausgestatteten Küche für 500Euro im Monat" Solch ein Angebot mitten in Paris klingt zu schön um wahr zu sein, Saturnine wartet auch schon auf den Haken, alleine ist sie nicht unter den Bewerberinen, jedoch die Einzige, die nicht weiß, wer der Hausherr ist und welche Gerüchte sich um ihn ranken. Don Elemirio Nibal y Milcar, ein adliger Spanier, begehrtester Junggeselle, 44 Jahre alt und beruflich Spanier, da es seine Aufgabe ist den ganzen Tag würdig zu sein, hat seit 20 Jahren sein Haus nicht mehr verlassen, da ihm die Welt draußen zuwider, zu vulgär und zu langweilig ist sucht nun eine Untermieterin. Die neunte in 20 Jahren, alle acht zuvor sind verschwunden und das wissen die anderen Bewerberinnen auch, sind nur aus Neugierde gekommen um den Hausherren persönlich kennen zu lernen, aber ohne Interesse an dem Inserat und dem ZImmer, klären Saturnine auf, aber ihr ist es egal, da sie von sich sagt ein harter Brocken zu sein und sich in einen Schürzenjäger sowieso nicht verliebe. "Das ist die Dunkelkammer, in der ich meine Fotos entwickle. Sie ist nicht abgeschlossen - ich vertraue darauf, dass Sie sie nicht betreten. Der Raum ist absolut tabu. Wenn Sie hier eindringen, werde ich es merken, und es wird Ihnen leidtun." Saturnine bekommt das Zimmer und der Hausherr führt sie durch durchs Haus. "Schließlich standen sie vor einer schwarz gestrichenen Tür", welche als tabu erklärt wird, alle anderen 30 Räumen darf sie betreten und sich ganz zuhause fühlen mit allen Annehmlichkeiten, wie Chauffeur und Diener. Saturnine wird bekocht, der Adelsmann ist ein begnadeter Koch und für ihn ist Kochen Kunst und Macht, ihre Liebe zu Champagner wird auch erfüllt und es wird ein "Champagner-Kühlschrank" eingerichtet mit den teuersten Flaschen der Welt. Die Dialoge beim gemeinsamen Abendessen jeden Abend sind grandios, geistreich, witzig und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand, war perfekt unterhalten bei den Unterhaltungen der beiden. Wortgefechte, verbale Bälle zuwerfen und Wortklauberei. Das dies ist nicht ohne Folgen bleiben kann ist klar, ein Mann, eine Frau, Champagner, perfekte Dinner... "Liebe ist das geheimnisvollste Phänomen des Universums. (...) Wenn man sich verliebt, verhandelt man mit sich selbst, ob man sich diesen Unsinn erlauben soll" Es ist, wie es ist sagt die Liebe. Den beiden bei ihrem Miteinander zu erleben hat mir große Freude bereitet und erschreckend, wie leicht selbst ein wacher und kluger Verstand manipulierbar ist. Die Frage nach der Dunkelkammer und den verschwundenen acht Frauen werde ich natürlich nicht beantworten und wer Amelie Nothomb kennt, weiß, dass das Ende ihrer Geschichten immer das Beste ist... Ein mehr als gelungenes Remake des gleichnamigen Märchens, geniale und rasante Dialoge, Geschichte, Wahnsinn, Katholizismus, Ablasshandel, Adel, Liebe, Dom-Perignon-Rock, Gold, Farben...alles auf 143 Seiten. Ich hebe das Glas auf Amelie Nothomb, Blaubart und das Gold. Prost!

Perfekte Unterhaltung garantiert

Birkatpet aus Wesseling am 23.04.2018
Bewertungsnummer: 1099082
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Saturnine Puissant ist 25 Jahre alt, Belgierin und aus beruflichen Gründen in Paris gelandet, wo sie ein bezahlbares Zimmer sucht, denn bei ihrer Freundin Corinne auf der Gästecouch, die nach Zigarttenqualm stinkt zu schlafen ist keine Dauerlösung. "Die Anzeige hat gelautet: Ein Zimmer, 40 Quadratmeter, mit Bad und freier Mitbenutzung einer großen, gut ausgestatteten Küche für 500Euro im Monat" Solch ein Angebot mitten in Paris klingt zu schön um wahr zu sein, Saturnine wartet auch schon auf den Haken, alleine ist sie nicht unter den Bewerberinen, jedoch die Einzige, die nicht weiß, wer der Hausherr ist und welche Gerüchte sich um ihn ranken. Don Elemirio Nibal y Milcar, ein adliger Spanier, begehrtester Junggeselle, 44 Jahre alt und beruflich Spanier, da es seine Aufgabe ist den ganzen Tag würdig zu sein, hat seit 20 Jahren sein Haus nicht mehr verlassen, da ihm die Welt draußen zuwider, zu vulgär und zu langweilig ist sucht nun eine Untermieterin. Die neunte in 20 Jahren, alle acht zuvor sind verschwunden und das wissen die anderen Bewerberinnen auch, sind nur aus Neugierde gekommen um den Hausherren persönlich kennen zu lernen, aber ohne Interesse an dem Inserat und dem ZImmer, klären Saturnine auf, aber ihr ist es egal, da sie von sich sagt ein harter Brocken zu sein und sich in einen Schürzenjäger sowieso nicht verliebe. "Das ist die Dunkelkammer, in der ich meine Fotos entwickle. Sie ist nicht abgeschlossen - ich vertraue darauf, dass Sie sie nicht betreten. Der Raum ist absolut tabu. Wenn Sie hier eindringen, werde ich es merken, und es wird Ihnen leidtun." Saturnine bekommt das Zimmer und der Hausherr führt sie durch durchs Haus. "Schließlich standen sie vor einer schwarz gestrichenen Tür", welche als tabu erklärt wird, alle anderen 30 Räumen darf sie betreten und sich ganz zuhause fühlen mit allen Annehmlichkeiten, wie Chauffeur und Diener. Saturnine wird bekocht, der Adelsmann ist ein begnadeter Koch und für ihn ist Kochen Kunst und Macht, ihre Liebe zu Champagner wird auch erfüllt und es wird ein "Champagner-Kühlschrank" eingerichtet mit den teuersten Flaschen der Welt. Die Dialoge beim gemeinsamen Abendessen jeden Abend sind grandios, geistreich, witzig und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand, war perfekt unterhalten bei den Unterhaltungen der beiden. Wortgefechte, verbale Bälle zuwerfen und Wortklauberei. Das dies ist nicht ohne Folgen bleiben kann ist klar, ein Mann, eine Frau, Champagner, perfekte Dinner... "Liebe ist das geheimnisvollste Phänomen des Universums. (...) Wenn man sich verliebt, verhandelt man mit sich selbst, ob man sich diesen Unsinn erlauben soll" Es ist, wie es ist sagt die Liebe. Den beiden bei ihrem Miteinander zu erleben hat mir große Freude bereitet und erschreckend, wie leicht selbst ein wacher und kluger Verstand manipulierbar ist. Die Frage nach der Dunkelkammer und den verschwundenen acht Frauen werde ich natürlich nicht beantworten und wer Amelie Nothomb kennt, weiß, dass das Ende ihrer Geschichten immer das Beste ist... Ein mehr als gelungenes Remake des gleichnamigen Märchens, geniale und rasante Dialoge, Geschichte, Wahnsinn, Katholizismus, Ablasshandel, Adel, Liebe, Dom-Perignon-Rock, Gold, Farben...alles auf 143 Seiten. Ich hebe das Glas auf Amelie Nothomb, Blaubart und das Gold. Prost!

Großartiges Lesevergnügen!

Bewertung am 31.01.2018

Bewertungsnummer: 261125

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In Paris wohnt in einem wunderschönen Stadtpalais der spanische Graf Don Elemirio. Ein Zimmer vermietet er regelmäßig an alleinstehende Frauen, die irgendwann spurlos verschwinden. Die junge Saturine geht das Wagnis ein und zieht bei ihm ein, teils aus Neugier, teils aus Not angesichts der katastrophalen Wohnungssituation in Paris. Sie genießt nun ein Leben im Luxus, darf lediglich einen bestimmten Raum niemals betreten. Mit großer Raffinesse erzählt Nothomb wie Saturine das Geheimnis des Grafen entdeckt. Dabei erfahren Sie als Leser eine Menge über Champagner, der die wichtigste Nebenrolle spielt!

Großartiges Lesevergnügen!

Bewertung am 31.01.2018
Bewertungsnummer: 261125
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In Paris wohnt in einem wunderschönen Stadtpalais der spanische Graf Don Elemirio. Ein Zimmer vermietet er regelmäßig an alleinstehende Frauen, die irgendwann spurlos verschwinden. Die junge Saturine geht das Wagnis ein und zieht bei ihm ein, teils aus Neugier, teils aus Not angesichts der katastrophalen Wohnungssituation in Paris. Sie genießt nun ein Leben im Luxus, darf lediglich einen bestimmten Raum niemals betreten. Mit großer Raffinesse erzählt Nothomb wie Saturine das Geheimnis des Grafen entdeckt. Dabei erfahren Sie als Leser eine Menge über Champagner, der die wichtigste Nebenrolle spielt!

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