Animation im Dokumentarfilm. Apologie für eine neue Ästhetik am Beispiel "Waltz with Bashir"
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
10.04.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-93778-4
Um dieser übergeordneten Thematik nachzugehen, ist es zielführend, die Wertigkeit von Realbildern, welche in gewöhnlichen Dokumentationen verwendet werden, gegenüber animierten Bildern zu beurteilen. Aufgrund der unterschiedlichen Herstellungsweisen und Eigenschaften der Bildarten fragt man sich, ob im Zeitalter der Digitalität Realbilder wirklich einen höheren Realitätsgrad vorweisen, als Animation. Wäre dem so, dann müsste man dem animierten Dokumentarfilm eigentlich kritisch gegenüberstehen.
Um die angestrebten Erkenntnisse zu erhalten, wird diese Arbeit mit der Erarbeitung der dafür notwendigen Grundlagen beginnen. Zunächst werden Dokumentarfilm und Animation kurz untersucht und einige Feststellungen zu deren Wirkungen, Zielen und Definitionen angestellt. Im Anschluss folgt eine Besprechung des Films "Waltz with Bashir" , an dessen Beispiel die genannten Fragestellungen erarbeitet werden sollen. Dabei inbegriffen ist eine Inhaltszusammenfassung und einige Fakten zur Produktionsweise, welche schliesslich in eine Vorstellung des animierten Dokumentarfilms münden. Kapitel 4 führt schliesslich einigen Thesen des Medientheoretikers Lev Manovich auf, die zum weiteren Vorgehen nützlich sein werden und eine Grundlage bilden. Im umfangreichen Schlusskapitel werden dann Argumente gesammelt, welche die Berechtigung der Animation im Dokumentarfilm anhand des genannten Beispielfilms aufzeigen werden. Wie wirkt "Waltz with Bashir" auf den Rezipienten, und warum wurde er als Animation produziert? Zunächst wird auf die Intention des Regisseurs eingegangen, bevor im Anschluss die formale Gestaltung des Films allgemein und im Besonderen der Schlussszene untersucht wird. Dabei werden immer wieder Vergleiche zu Realbildern angestellt.
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