Der Mittagstisch
detebe Band 24370

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Verkaufsrang

14468

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

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Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.08.2015

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Verkaufsrang

14468

Erscheinungsdatum

26.08.2015

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

1853 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783257606966

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Nicht nur für den Mittagstisch

Literaturlounge eu aus Gießen am 06.09.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Mittagstisch, von Ingrid Noll nimmt einen mit auf einer kulinarische Reise, wobei es auch zu einem Mord und einem bedauerlichen Todesfall kommt. Ich finde, dass der Mittagstisch nicht unbedingt zu Kriminalkomödie reicht. Denn der Krimi kommt doch etwas zu kurz. Es ist für mich eher ein Familienroman, wo es zwar zwei Todesfälle und einen Mord gibt, aber es geht doch in meinen Augen mehr um das Verhältnis zwischen den einzelnen Gästen und der Gastgeberin Nelly. Es gibt einige lustige Sequenzen, die ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert. Ingrid Noll gelingt es in diesem Roman, die verschiedenen Protagonisten sehr gut zu zeichnen und ihnen eine gute Tiefe zu geben. Spannung ist in diesem Roman eher weniger zu finden, da man immer wieder genau erklärt bekommt, wie die verschiedenen Toten umgekommen sind. Wobei es spannend ist, wie sich das Verhältnis zwischen den Personen entwickeln, ob es nun das Verhältnis zwischen Nelly und dem Elektriker, oder ob es nun das wirklich lustige Verhältnis zwischen Nellys Mutter und dem Kapitän ist. Gerade der Kapitän ist ein wirklich sehr belebendes Element. Gerade was Freundschaft bedeutet wird bei ihm wirklich gut erklärt. Es ist wirklich so, dass er ein Herzens guter Mensch ist, der sich ausgerechnet mit Nellys Mutter sehr gut versteht. Der ich nenne es mal „Erzeuger“ der beiden Kinder ist auch ein Mensch, der ein Blender ist und insbesondere er ist sehr undurchsichtig. Aber gerade so einer macht manchmal das Salz in der Suppe aus. Alles in allem ist es ein schön geschriebener Roman, der aufzeigt wie schwer es sein kann, als alleinerziehende Mutter an Geld zu kommen. Man kann dieses Buch wirklich entspannt lesen und man bekommt an einigen Stellen dann doch Hunger, und möchte selbst Gast sein beim Mittagstisch. Es ist auf alle Fälle ein Buch, welches man einfach einmal zwischendurch lesen kann, auch wenn es nicht von der Spannung lebt, wie ich es von einem Krimi gewohnt bin, sondern eher von den verschiedenen Personen, die an diesem Mittagstisch teilnehmen. Es ist auch schön, was sich so alles rund um diese Gruppe ereignet. Gerade dies macht dieses Buch aus. Was mir ein wenig gefehlt hat, war vielleicht im Anhang noch das eine oder andere Essen des Mittagstisches als Rezept zum Nachkochen.

Nicht nur für den Mittagstisch

Literaturlounge eu aus Gießen am 06.09.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Mittagstisch, von Ingrid Noll nimmt einen mit auf einer kulinarische Reise, wobei es auch zu einem Mord und einem bedauerlichen Todesfall kommt. Ich finde, dass der Mittagstisch nicht unbedingt zu Kriminalkomödie reicht. Denn der Krimi kommt doch etwas zu kurz. Es ist für mich eher ein Familienroman, wo es zwar zwei Todesfälle und einen Mord gibt, aber es geht doch in meinen Augen mehr um das Verhältnis zwischen den einzelnen Gästen und der Gastgeberin Nelly. Es gibt einige lustige Sequenzen, die ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert. Ingrid Noll gelingt es in diesem Roman, die verschiedenen Protagonisten sehr gut zu zeichnen und ihnen eine gute Tiefe zu geben. Spannung ist in diesem Roman eher weniger zu finden, da man immer wieder genau erklärt bekommt, wie die verschiedenen Toten umgekommen sind. Wobei es spannend ist, wie sich das Verhältnis zwischen den Personen entwickeln, ob es nun das Verhältnis zwischen Nelly und dem Elektriker, oder ob es nun das wirklich lustige Verhältnis zwischen Nellys Mutter und dem Kapitän ist. Gerade der Kapitän ist ein wirklich sehr belebendes Element. Gerade was Freundschaft bedeutet wird bei ihm wirklich gut erklärt. Es ist wirklich so, dass er ein Herzens guter Mensch ist, der sich ausgerechnet mit Nellys Mutter sehr gut versteht. Der ich nenne es mal „Erzeuger“ der beiden Kinder ist auch ein Mensch, der ein Blender ist und insbesondere er ist sehr undurchsichtig. Aber gerade so einer macht manchmal das Salz in der Suppe aus. Alles in allem ist es ein schön geschriebener Roman, der aufzeigt wie schwer es sein kann, als alleinerziehende Mutter an Geld zu kommen. Man kann dieses Buch wirklich entspannt lesen und man bekommt an einigen Stellen dann doch Hunger, und möchte selbst Gast sein beim Mittagstisch. Es ist auf alle Fälle ein Buch, welches man einfach einmal zwischendurch lesen kann, auch wenn es nicht von der Spannung lebt, wie ich es von einem Krimi gewohnt bin, sondern eher von den verschiedenen Personen, die an diesem Mittagstisch teilnehmen. Es ist auch schön, was sich so alles rund um diese Gruppe ereignet. Gerade dies macht dieses Buch aus. Was mir ein wenig gefehlt hat, war vielleicht im Anhang noch das eine oder andere Essen des Mittagstisches als Rezept zum Nachkochen.

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