Die Legende von Oasis

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Beschreibung

Brielle ist ein rebellisches Mädchen, das ihr Leben auf einem Segelschiff verbringt und täglich auf der Suche nach Abenteuern ist. Seit Kindertagen träumt sie davon, so wie die Orkusianer, eine Fischflosse zu haben und durch die Meere von Oasis zu schwimmen. Eines Tages macht sie unter Deck eine grausige Entdeckung: ein Gefangener, von dem niemand sonst auf dem Schiff zu wissen scheint. Dieser behauptet, der vergessene Gott Isea und König der Orkusianer zu sein. Brielles Mutter, so behauptet er, die selbst eine Göttin sei, habe ihn gefangen genommen, um sich an ihm zu rächen.
Brielle ist misstrauisch, aber könnte Isea ihre Chance sein, um endlich eine Orkusianerin zu werden – ihre Chance auf Freiheit?
Doch sie hat keine Zeit, ihre Entscheidung zu überdenken, denn sie wird vom Strudel der Ereignisse mitgerissen. Die zornige Göttin Este rüstet zum Krieg, um die sechs Unterwasserreiche von Oasis zu zerstören. Und Brielle findet sich plötzlich inmitten eines schrecklichen Feldzugs wieder – angefacht von ihrer eigenen Mutter.

Janine Tollot:

Die Schweizerin Janine Tollot wanderte im Jahr 2009 nach Kanada aus, wo sie heute lebt, arbeitet und schreibt.
Die Chroniken von Elexandale entstanden in den Jahren 2004 bis 2006 und sind ihr Herzensprojekt.

Weitere Bücher von Janine Tollot:

Die Chroniken von Elexandale - Die Rückkehr (Teil 2), erscheint vorraussichtlich 2016
Die Legendene von Oasis; Sommer 2015
Jennys Universum, Sommer 2015

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.07.2015

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

428

Maße (L/B/H)

19/12/2.9 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.07.2015

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

428

Maße (L/B/H)

19/12/2.9 cm

Gewicht

453 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7347-7397-6

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Für mich eine wirklich fantastische Geschichte die uns in die Meere entführt.

puppetgirl am 02.11.2018

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bisher kenne ich bis auf die Geschichte um Arielle die Meerjungfrau noch keine andere Geschichte, die sich mit den Menschen mit Schwanzflosse beschäftigt, deshalb war ich so neugierig und sehr dankbar, dass mir die Autorin die Möglichkeit gegeben hat ihr Buch zu lesen. (Nein, deshalb fällt die Rezension nicht besser aus, ich sage, was ich denke ohne mich beeinflussen zu lassen.) Auf dem Cover sehen wir einen Schnitt, wir sehe unten die Farben eines Korallenriffes, dann das Meer in seinem schönsten Blau, in dem sich das Wasser spiegelt und über der Oberfläche erstrahlt alles in einem goldenen Farbton, zum Beispiel das Schiff, dass von Möwen verfolgt wird. Aber deutlich zieht der Meermann, der auf dem Felsen sitzt die Aufmerksamkeit auf sich. Sein langes, schwarzes Haar weht im Wind und seine grüne Flosse reicht bis ins kühle Nass. Mir gefallen die Farben wirklich sehr, die für dieses Cover genutzt werden und wenn man das Buch gelesen hat, dann kann man sich denken, welche Szene damit ausgedrückt werden soll. Aber worum geht es nun eigentlich? Es gab zwei Götter, da wäre Este, die Göttin der Erde und Isea der Gott des Himmels. Die beiden sind Geschwister und Isea hat Este ihre Schöpfung kaputt gemacht, indem er ihr gesamtes Land überflutet hat. Somit schlägt Estes Herz nur noch für Rache an ihrem Bruder. Als Königin Trielle herrscht sie über die Terraner, die Menschen an Land und das von ihrem Schiff aus. Sie bereist die Meere und erforscht scheinbar Meerwesen und versucht die Welt zu kartographieren. Doch ihre Tochter Brielle stößt auf einen Gefangenen, den sonst niemand auf diesem Schiff entdeckt hat. Er sagt, dass er ihr Onkel sei und sie ihm Helfen müsse, da er der König der Orkusianer sei und eben auch der Gott des Himmels. Brielle hat einen Wunsch, denn auf dem Schiff treibt sie nichts mehr an, als der Wunsch eine Orkusianerin zu werden. Sie will eine Fluke und Isea gibt ihr diese, damit er ihr Hilft wieder an die Macht zu kommen. So muss sie durch sein Reich und seinen Untertanen verraten, wo sie ist. Doch das ist nicht so einfach, denn ihr Verschwinden, entfacht die Wut ihrer Mutter nur noch mehr und nun beginnt diese mit ihrem Rachefeldzug, es kommt zu einem Krieg. Die Geschichte ist für mich genauso farbenreich, wie das Cover. Die Welten werden wundervoll beschrieben, ich hatte Bilder im Kopf von wunderbaren Welten dort unten im tiefen Blau, wenn nicht sogar eher schon Schwarz. Auch fand ich es dauerhaft spannend, da Brielle immer wieder an ihre Grenzen geführt wird, da ihre Mutter nur noch von der Rachsucht getrieben wird und nicht mehr aufzuhalten scheint. Iseas Leiden werden auch sehr gut dargestellt, denn er hängt dort nun schon zwei Jahrhunderte in den Ketten und wird immer wieder misshandelt. Es ist teilweise so schrecklich und dann doch wieder so schön, was ich dort lesen durfte. Es baut Spannung auf, treibt sie bis zum Höhepunkt und es scheint ausweglos zu sein, so als würden beide Seiten einander einfach nur vernichten wollen. Kann Brielle da noch irgendetwas retten? Nun ist ein neuer Teil herausgekommen und ich bin gespannt, was wir dort erleben werden. Er erschien unter dem Titel „Die Legende von Oasis – Dunkelzeit“.

Für mich eine wirklich fantastische Geschichte die uns in die Meere entführt.

puppetgirl am 02.11.2018
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bisher kenne ich bis auf die Geschichte um Arielle die Meerjungfrau noch keine andere Geschichte, die sich mit den Menschen mit Schwanzflosse beschäftigt, deshalb war ich so neugierig und sehr dankbar, dass mir die Autorin die Möglichkeit gegeben hat ihr Buch zu lesen. (Nein, deshalb fällt die Rezension nicht besser aus, ich sage, was ich denke ohne mich beeinflussen zu lassen.) Auf dem Cover sehen wir einen Schnitt, wir sehe unten die Farben eines Korallenriffes, dann das Meer in seinem schönsten Blau, in dem sich das Wasser spiegelt und über der Oberfläche erstrahlt alles in einem goldenen Farbton, zum Beispiel das Schiff, dass von Möwen verfolgt wird. Aber deutlich zieht der Meermann, der auf dem Felsen sitzt die Aufmerksamkeit auf sich. Sein langes, schwarzes Haar weht im Wind und seine grüne Flosse reicht bis ins kühle Nass. Mir gefallen die Farben wirklich sehr, die für dieses Cover genutzt werden und wenn man das Buch gelesen hat, dann kann man sich denken, welche Szene damit ausgedrückt werden soll. Aber worum geht es nun eigentlich? Es gab zwei Götter, da wäre Este, die Göttin der Erde und Isea der Gott des Himmels. Die beiden sind Geschwister und Isea hat Este ihre Schöpfung kaputt gemacht, indem er ihr gesamtes Land überflutet hat. Somit schlägt Estes Herz nur noch für Rache an ihrem Bruder. Als Königin Trielle herrscht sie über die Terraner, die Menschen an Land und das von ihrem Schiff aus. Sie bereist die Meere und erforscht scheinbar Meerwesen und versucht die Welt zu kartographieren. Doch ihre Tochter Brielle stößt auf einen Gefangenen, den sonst niemand auf diesem Schiff entdeckt hat. Er sagt, dass er ihr Onkel sei und sie ihm Helfen müsse, da er der König der Orkusianer sei und eben auch der Gott des Himmels. Brielle hat einen Wunsch, denn auf dem Schiff treibt sie nichts mehr an, als der Wunsch eine Orkusianerin zu werden. Sie will eine Fluke und Isea gibt ihr diese, damit er ihr Hilft wieder an die Macht zu kommen. So muss sie durch sein Reich und seinen Untertanen verraten, wo sie ist. Doch das ist nicht so einfach, denn ihr Verschwinden, entfacht die Wut ihrer Mutter nur noch mehr und nun beginnt diese mit ihrem Rachefeldzug, es kommt zu einem Krieg. Die Geschichte ist für mich genauso farbenreich, wie das Cover. Die Welten werden wundervoll beschrieben, ich hatte Bilder im Kopf von wunderbaren Welten dort unten im tiefen Blau, wenn nicht sogar eher schon Schwarz. Auch fand ich es dauerhaft spannend, da Brielle immer wieder an ihre Grenzen geführt wird, da ihre Mutter nur noch von der Rachsucht getrieben wird und nicht mehr aufzuhalten scheint. Iseas Leiden werden auch sehr gut dargestellt, denn er hängt dort nun schon zwei Jahrhunderte in den Ketten und wird immer wieder misshandelt. Es ist teilweise so schrecklich und dann doch wieder so schön, was ich dort lesen durfte. Es baut Spannung auf, treibt sie bis zum Höhepunkt und es scheint ausweglos zu sein, so als würden beide Seiten einander einfach nur vernichten wollen. Kann Brielle da noch irgendetwas retten? Nun ist ein neuer Teil herausgekommen und ich bin gespannt, was wir dort erleben werden. Er erschien unter dem Titel „Die Legende von Oasis – Dunkelzeit“.

Spitze

ChrisYo aus Lutherstadt Wittenberg am 27.09.2016

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Und dann kamen sie - die Delfine. In einem Wettschwimmen jagten sie neben der Bugspitze her, ritten mit der stolzen Emerald die Wellen. Es waren Spinner-Delfine, die Meister unter allen Meeresakrobaten. Brielle lachte, während sie ihnen bei ihren Sprüngen zuschaute. (Brielle zu Beginn der Geschichte auf dem Schiff Emerald, ihrem zu Hause S. 11) Die Welt Oasis. Heim der Menschen an Land, den Terranern, und den Meermenschen in den weitläufigen Ozeanen, den Orkusianern. Das Mädchen Brielle lebt auf einem der Expeditionsschiffe, der Emerald, die es sich zur Aufgabe gemacht haben die Inseln und Kontinente der Welt zu entdecken und zu kartieren. Sie ist stolz darauf die Tochter des Kapitäns zu sein und kennt jeden Winkel des Schiffes wie ihre Westentasche. Immer wieder hängt sie mit ihrem alten Freund Pero sehnsüchtigen Gedanken hinterher, möchte sie doch auch einmal so schnell und anmutig durch das Meer schwimmen, wie die Orkusianer. Immer wieder wagt Brielle waghalsige Manöver, um den Meeresbewohnern nah zu sein, was ihrer Mutter sichtlich missfällt. Als Brielle nach einer solch waghalsigen Aktion dazu verpflichtet wird das Deck zu schrubben, fällt ihr eine geheimnisvolle Tür auf, die sie noch nie zuvor gesehen hat. Niemand auf der Emerald scheint diese versteckte Tür zu kennen und so macht sich Brielle auf Erkundungstour. Doch was sie hinter dieser Tür erwartet, ist das blanke Entsetzen. Angekettet an einer Wand hängt ein alter Mann, mehr Gerippe als Mensch. Er eröffnet ihr, dass er der Meeresgott Isea ist und von ihrer Mutter gefangen gehalten wird, welche keine geringere sein soll, als die Göttin der Erde Este und somit seine Schwester. Aus Rache, weil er einst ihre Lande im Meer versenkte, hält sie ihn nun seit mehreren Jahrzehnten auf der Emerald gefangen und quält ihn. Er bittet Brielle ihm zu helfen, indem sie seine Krone und sein Zepter suchen und zu ihm bringen soll, damit er seine alte Macht wieder erlangen kann. Doch das Mädchen glaubt ihm zunächst nicht, klingt diese Geschichte doch zu unglaublich. Als sie jedoch Zeuge der Grausamkeit ihrer Mutter wird, wendet sich das Blatt und sie erklärt sich dazu bereit Isea zu helfen. Als es zu einem Unglück kommt und das Mädchen über die Reeling der Emerald gespült wird, droht Brielle zu ertrinken. Doch durch die Macht ihres Onkels wachsen ihr Kiemen und ihre Beine verschmelzen zu einer Schwanzflosse. Während Brielle sich auf den Weg macht, um Isea zu retten, rüstet Este zu einem letzten entscheidenden Schlag gegen die Unterwasserwelt und Isea. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. "Wale!", schrie sie entsetzt in Gedanken auf. "Du schickst mir zwei Wale zu Hilfe?" "Ein Finnwal mit Kalb, um genau zu sein, und ja, kein anderes Tier war gerade in der Nähe. Ich will nicht, dass du ertrinkst." "Kann ein Orkusianer denn ertrinken?" "Nein, aber du wärst die Erste, die es schafft." Sein freches Lachen hallte in ihrem Kopf. (Gespräch zwischen Isea und Brielle S. 63) Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und muss sagen, dass es mich restlos gefesselt hat und ich kaum noch die Finger davon lassen konnte. Die Geschichte liest sich sehr spannend, ist sehr bildgewaltig. Sie strotzt voller neuer Ideen, sodass es einfach nie langweilig wird. Die Emotionen in diesem Buch sind immer zum greifen nah und man fühlt sich immer wieder so, als würde man direkt neben den Protagonisten stehen und die Reise mit ihnen erleben. Zwar findet man immer wieder Fremdwörter aus dem maritimen Bereich und der Unterwasserwelt, doch die Geschichte ist so gut gestrickt, dass sich alle Begriffe schnell selbst erklären, denn viele unklare Bezeichnungen werden in einem Gedankengespräch zwischen Isea und Brielle erklärt, was ich wirklich super finde. Brielle als Charakter ist für mich ein ganz wunderbarer Mensch, sie liebt es zu träumen und weigert sich endlich erwachsen zu werden. Sie übernimmt Verantwortung, wenn es darauf ankommt und trotzdem ist sie für fast alle Dinge sofort zu begeistern. Es ist einfach wunderbar zu erleben, wenn sie sich über das Leben im Ozean wundert und begeistert. Brielle hat einen großen Gerechtigkeitssinn und beweist immer wieder, dass sie ein mutiges und starkes Mädchen ist, welches aber auch nicht davor zurückschreckt ihre Gefühle zu zeigen. Man muss sie einfach ins Herz schließen. Es geht gar nicht anders. Die beiden Götter Isea und Trielle sind für mich auch zwei ganz besondere Charaktere. Trielle wirkt sehr zornig und wütend. Zwar lebt sie als Mensch, doch sie hat ihren Stolz nicht verloren und wird einfach nicht müde, ihren Bruder und schließlich die Unterwasserwelt zu quälen. Dabei zeigt sie immer wieder einen erstaunlichen Erfindergeist. Man kann während des Buches zuerst nicht anders, als sie abgrundtief zu hassen und ihr Wirken in Frage zu stellen. Doch mit der Zeit kommt der Leser dahinter, weshalb sie so handelt und man muss sich mit der Frage beschäftigen, ob man vielleicht doch ein bisschen nachempfinden kann, warum sie so ist, wie sie eben ist. Isea hingegen war für mich zum Anfang eine sehr bemitleidenswerte Person, die ihr Leben nur dadurch lebenswert macht, dass sie vor Sarkasmus nur so strotzt. Er unterstützt Brielle wo er nur kann, auch wenn am Anfang sehr eigennützig. Trotzdem wachsen die beiden durch ihre Gedankengespräche immer mehr zusammen. Dass er an seiner Situation nicht ganz unschuldig ist, gibt Isea offen zu, was ihn in meinen Augen sehr sympathisch macht. Mit den Charakteren zu hoffen und zu bangen macht dieses Buch so einzigartig. Es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Empfehlen möchte ich das Buch allen, die Fantasy lieben und stets auf der Suche nach neuen und frischen Ideen sind. Außerdem empfehle ich es allen, die gern träumen, denn mit diesem Buch und seinen tollen Umschreibungen habt ihr hier eine perfekte Grundlage, um euch gedanklich selbst unter der Meeresoberfläche zu tümmeln. Eine Altersbeschränkung würde ich für das Buch nicht geben, es ist für jung und alt bestens geeignet. Ich persönlich sehe das Buch als eines meiner Leseerlebnisse für dieses Jahr und werde es wohl sehr bald noch einmal lesen. Einfach nur klasse.

Spitze

ChrisYo aus Lutherstadt Wittenberg am 27.09.2016
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Und dann kamen sie - die Delfine. In einem Wettschwimmen jagten sie neben der Bugspitze her, ritten mit der stolzen Emerald die Wellen. Es waren Spinner-Delfine, die Meister unter allen Meeresakrobaten. Brielle lachte, während sie ihnen bei ihren Sprüngen zuschaute. (Brielle zu Beginn der Geschichte auf dem Schiff Emerald, ihrem zu Hause S. 11) Die Welt Oasis. Heim der Menschen an Land, den Terranern, und den Meermenschen in den weitläufigen Ozeanen, den Orkusianern. Das Mädchen Brielle lebt auf einem der Expeditionsschiffe, der Emerald, die es sich zur Aufgabe gemacht haben die Inseln und Kontinente der Welt zu entdecken und zu kartieren. Sie ist stolz darauf die Tochter des Kapitäns zu sein und kennt jeden Winkel des Schiffes wie ihre Westentasche. Immer wieder hängt sie mit ihrem alten Freund Pero sehnsüchtigen Gedanken hinterher, möchte sie doch auch einmal so schnell und anmutig durch das Meer schwimmen, wie die Orkusianer. Immer wieder wagt Brielle waghalsige Manöver, um den Meeresbewohnern nah zu sein, was ihrer Mutter sichtlich missfällt. Als Brielle nach einer solch waghalsigen Aktion dazu verpflichtet wird das Deck zu schrubben, fällt ihr eine geheimnisvolle Tür auf, die sie noch nie zuvor gesehen hat. Niemand auf der Emerald scheint diese versteckte Tür zu kennen und so macht sich Brielle auf Erkundungstour. Doch was sie hinter dieser Tür erwartet, ist das blanke Entsetzen. Angekettet an einer Wand hängt ein alter Mann, mehr Gerippe als Mensch. Er eröffnet ihr, dass er der Meeresgott Isea ist und von ihrer Mutter gefangen gehalten wird, welche keine geringere sein soll, als die Göttin der Erde Este und somit seine Schwester. Aus Rache, weil er einst ihre Lande im Meer versenkte, hält sie ihn nun seit mehreren Jahrzehnten auf der Emerald gefangen und quält ihn. Er bittet Brielle ihm zu helfen, indem sie seine Krone und sein Zepter suchen und zu ihm bringen soll, damit er seine alte Macht wieder erlangen kann. Doch das Mädchen glaubt ihm zunächst nicht, klingt diese Geschichte doch zu unglaublich. Als sie jedoch Zeuge der Grausamkeit ihrer Mutter wird, wendet sich das Blatt und sie erklärt sich dazu bereit Isea zu helfen. Als es zu einem Unglück kommt und das Mädchen über die Reeling der Emerald gespült wird, droht Brielle zu ertrinken. Doch durch die Macht ihres Onkels wachsen ihr Kiemen und ihre Beine verschmelzen zu einer Schwanzflosse. Während Brielle sich auf den Weg macht, um Isea zu retten, rüstet Este zu einem letzten entscheidenden Schlag gegen die Unterwasserwelt und Isea. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. "Wale!", schrie sie entsetzt in Gedanken auf. "Du schickst mir zwei Wale zu Hilfe?" "Ein Finnwal mit Kalb, um genau zu sein, und ja, kein anderes Tier war gerade in der Nähe. Ich will nicht, dass du ertrinkst." "Kann ein Orkusianer denn ertrinken?" "Nein, aber du wärst die Erste, die es schafft." Sein freches Lachen hallte in ihrem Kopf. (Gespräch zwischen Isea und Brielle S. 63) Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und muss sagen, dass es mich restlos gefesselt hat und ich kaum noch die Finger davon lassen konnte. Die Geschichte liest sich sehr spannend, ist sehr bildgewaltig. Sie strotzt voller neuer Ideen, sodass es einfach nie langweilig wird. Die Emotionen in diesem Buch sind immer zum greifen nah und man fühlt sich immer wieder so, als würde man direkt neben den Protagonisten stehen und die Reise mit ihnen erleben. Zwar findet man immer wieder Fremdwörter aus dem maritimen Bereich und der Unterwasserwelt, doch die Geschichte ist so gut gestrickt, dass sich alle Begriffe schnell selbst erklären, denn viele unklare Bezeichnungen werden in einem Gedankengespräch zwischen Isea und Brielle erklärt, was ich wirklich super finde. Brielle als Charakter ist für mich ein ganz wunderbarer Mensch, sie liebt es zu träumen und weigert sich endlich erwachsen zu werden. Sie übernimmt Verantwortung, wenn es darauf ankommt und trotzdem ist sie für fast alle Dinge sofort zu begeistern. Es ist einfach wunderbar zu erleben, wenn sie sich über das Leben im Ozean wundert und begeistert. Brielle hat einen großen Gerechtigkeitssinn und beweist immer wieder, dass sie ein mutiges und starkes Mädchen ist, welches aber auch nicht davor zurückschreckt ihre Gefühle zu zeigen. Man muss sie einfach ins Herz schließen. Es geht gar nicht anders. Die beiden Götter Isea und Trielle sind für mich auch zwei ganz besondere Charaktere. Trielle wirkt sehr zornig und wütend. Zwar lebt sie als Mensch, doch sie hat ihren Stolz nicht verloren und wird einfach nicht müde, ihren Bruder und schließlich die Unterwasserwelt zu quälen. Dabei zeigt sie immer wieder einen erstaunlichen Erfindergeist. Man kann während des Buches zuerst nicht anders, als sie abgrundtief zu hassen und ihr Wirken in Frage zu stellen. Doch mit der Zeit kommt der Leser dahinter, weshalb sie so handelt und man muss sich mit der Frage beschäftigen, ob man vielleicht doch ein bisschen nachempfinden kann, warum sie so ist, wie sie eben ist. Isea hingegen war für mich zum Anfang eine sehr bemitleidenswerte Person, die ihr Leben nur dadurch lebenswert macht, dass sie vor Sarkasmus nur so strotzt. Er unterstützt Brielle wo er nur kann, auch wenn am Anfang sehr eigennützig. Trotzdem wachsen die beiden durch ihre Gedankengespräche immer mehr zusammen. Dass er an seiner Situation nicht ganz unschuldig ist, gibt Isea offen zu, was ihn in meinen Augen sehr sympathisch macht. Mit den Charakteren zu hoffen und zu bangen macht dieses Buch so einzigartig. Es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Empfehlen möchte ich das Buch allen, die Fantasy lieben und stets auf der Suche nach neuen und frischen Ideen sind. Außerdem empfehle ich es allen, die gern träumen, denn mit diesem Buch und seinen tollen Umschreibungen habt ihr hier eine perfekte Grundlage, um euch gedanklich selbst unter der Meeresoberfläche zu tümmeln. Eine Altersbeschränkung würde ich für das Buch nicht geben, es ist für jung und alt bestens geeignet. Ich persönlich sehe das Buch als eines meiner Leseerlebnisse für dieses Jahr und werde es wohl sehr bald noch einmal lesen. Einfach nur klasse.

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