Die Geschichte eines neuen Namens / Neapolitanische Saga Bd.2
Band 2

Die Geschichte eines neuen Namens / Neapolitanische Saga Bd.2

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.01.2017

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

623

Maße (L/B/H)

21.3/13.9/4.5 cm

Gewicht

738 g

Beschreibung

Rezension

Anja Menne, Literatur-Expertin Thalia:
"Elena Ferrante hat ein atmosphärisch dichtes und sprachlich mitreißendes Gesellschaftspanorama des neapolitanischen Italiens entworfen, das mich beim Lesen aufgesogen hat. Auf den zweiten Band war ich daher sehr gespannt. Die Trilogie spannt einen Bogen, beginnend in den 1950er-Jahren, über sechs Jahrzehnte. Eine ganze Schar von Personen aus zehn Familien kommt in der Geschichte vor. Im Mittelpunkt stehen Lila und Elena, deren Schicksale und - trotz zahlreicher Konflikte - langanhaltende Freundschaft der Leser verfolgt. In der Fortsetzung wird die Jugendzeit der Freundinnen beleuchtet: Lila hat in eine reiche Familie eingeheiratet und gerät in einen Strudel unheilvoller Ereignisse. Elena sucht ihre Erfüllung in ihrem Studium, sie will Schriftstellerin werden. Die beiden haben es mir angetan, da Ferrante es vermag, diese starken und außergewöhnlichen Frauen in all ihren Facetten zu beschreiben, ohne dabei in die Klischeefalle zu tappen."

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.01.2017

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

623

Maße (L/B/H)

21.3/13.9/4.5 cm

Gewicht

738 g

Auflage

3

Originaltitel

Storia del nuovo cognome

Übersetzt von

Karin Krieger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42574-9

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Bewertung am 06.10.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem zweiten Band machen die beiden ungleichen Freundinnen Lila und Elena eine ernüchternde Erfahrung: Der im Märchen scheinbar einfache Weg von arm nach reich ist weder durch Rebellion noch durch Fleiß mühelos zu gehen. Es bleibt spannend, ob die beiden es schaffen, jemals das Leben zu führen, von dem sie als Kinder so sehr geträumt haben. Sog-Wirkung ist von Beginn an garantiert!

Bewertung am 06.10.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem zweiten Band machen die beiden ungleichen Freundinnen Lila und Elena eine ernüchternde Erfahrung: Der im Märchen scheinbar einfache Weg von arm nach reich ist weder durch Rebellion noch durch Fleiß mühelos zu gehen. Es bleibt spannend, ob die beiden es schaffen, jemals das Leben zu führen, von dem sie als Kinder so sehr geträumt haben. Sog-Wirkung ist von Beginn an garantiert!

Von Neid zerfressen

Fredhel am 11.01.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die vierteilige Neapolitanische Saga von Elena Ferrante hat mittlerweile einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Die Autorin verfolgt den Lebensweg und die Freundschaft zweier intelligenter Mädchen, die in das quirlige, doch leider sehr arme Stadtviertel Rione in Neapel hineingeboren werden. Auch wenn ich das Buch mit großem Interesse gelesen habe, muss ich sagen, dass mir vieles nicht gefallen hat: - leider habe ich den ersten Band nicht gelesen, und so hatte ich sehr oft das Gefühl, dass mir Details aus den früheren Jahren fehlen, denn es wird oft Bezug auf Vergangenes genommen. - für mich waren es einfach viel zu viele Personen, die zu allem Überfluss auch oft noch in irgendeiner Form familiär oder beziehungsmäßig miteinander verbandelt sind. Erschwerend kommt hinzu, dass die gleiche Person oft sehr unterschiedlich genannt wird, mal mit richtigem Namen, dann mit Spitznamen, dann nur der Familienname. Ich mag es einfach nicht, wenn ich die Personen nur schwer zuordnen kann. Es stört meinen Lesefluß. - vielleicht bin ich mit einer falschen Erwartungshaltung an das Buch herangegangen. Ich hatte mich auf eine große Portion italienischer Lebensart und -lust gefreut. Auf soviel Missgunst und Neid war ich nicht vorbereitet. Und ich frage mich ernsthaft, wie man die Beziehung zwischen Lila und Lenù als Freundschaft titulieren kann, wo doch eher der Konkurrenzkampf und Egoismus zwischen den beiden dominiert. Auch die anderen Charaktere sind mir zutiefst unsympathisch. Es gibt keinen Zusammenhalt. Lügen und Tricksereien sind an der Tagesordnung. Mir fehlt einfach ein Sympathieträger, mit dem ich mitfiebern und mitleiden kann. Natürlich hat der Roman auch positive Aspekte. Das Buch ist sehr wertig verarbeitet, und hat sogar ein Lesebändchen, was ich immer sehr praktisch finde. Auch das Cover gefällt mir außerordentlich gut, sowohl vom Motiv als auch von der einheitlichen Farbgestaltung in den verschiedenen Fliedertönen. Den Schreibstil von Elena Ferrante muss man einfach als eindringlich und mitreißend bezeichnen. Dadurch konnte ich das Buch doch nicht aus der Hand legen, obwohl es mir so gar nicht gefiel. Auch das Grundmotiv, diese beiden Mädchen mit ihrem Streben nach Wissen, Geld und Anerkennung gegenüber zu stellen und ihre Träume, ihr Scheitern und ihre Erfolge eindringlich zu schildern, empfinde ich als absolut lesenswert. Dennoch halten mich die negativen Stimmungen des Inhalts und die immer wieder auftretende Langatmigkeit der Geschichte davon ab, weitere Bände der Neapolitanische Saga lesen zu wollen.

Von Neid zerfressen

Fredhel am 11.01.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die vierteilige Neapolitanische Saga von Elena Ferrante hat mittlerweile einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Die Autorin verfolgt den Lebensweg und die Freundschaft zweier intelligenter Mädchen, die in das quirlige, doch leider sehr arme Stadtviertel Rione in Neapel hineingeboren werden. Auch wenn ich das Buch mit großem Interesse gelesen habe, muss ich sagen, dass mir vieles nicht gefallen hat: - leider habe ich den ersten Band nicht gelesen, und so hatte ich sehr oft das Gefühl, dass mir Details aus den früheren Jahren fehlen, denn es wird oft Bezug auf Vergangenes genommen. - für mich waren es einfach viel zu viele Personen, die zu allem Überfluss auch oft noch in irgendeiner Form familiär oder beziehungsmäßig miteinander verbandelt sind. Erschwerend kommt hinzu, dass die gleiche Person oft sehr unterschiedlich genannt wird, mal mit richtigem Namen, dann mit Spitznamen, dann nur der Familienname. Ich mag es einfach nicht, wenn ich die Personen nur schwer zuordnen kann. Es stört meinen Lesefluß. - vielleicht bin ich mit einer falschen Erwartungshaltung an das Buch herangegangen. Ich hatte mich auf eine große Portion italienischer Lebensart und -lust gefreut. Auf soviel Missgunst und Neid war ich nicht vorbereitet. Und ich frage mich ernsthaft, wie man die Beziehung zwischen Lila und Lenù als Freundschaft titulieren kann, wo doch eher der Konkurrenzkampf und Egoismus zwischen den beiden dominiert. Auch die anderen Charaktere sind mir zutiefst unsympathisch. Es gibt keinen Zusammenhalt. Lügen und Tricksereien sind an der Tagesordnung. Mir fehlt einfach ein Sympathieträger, mit dem ich mitfiebern und mitleiden kann. Natürlich hat der Roman auch positive Aspekte. Das Buch ist sehr wertig verarbeitet, und hat sogar ein Lesebändchen, was ich immer sehr praktisch finde. Auch das Cover gefällt mir außerordentlich gut, sowohl vom Motiv als auch von der einheitlichen Farbgestaltung in den verschiedenen Fliedertönen. Den Schreibstil von Elena Ferrante muss man einfach als eindringlich und mitreißend bezeichnen. Dadurch konnte ich das Buch doch nicht aus der Hand legen, obwohl es mir so gar nicht gefiel. Auch das Grundmotiv, diese beiden Mädchen mit ihrem Streben nach Wissen, Geld und Anerkennung gegenüber zu stellen und ihre Träume, ihr Scheitern und ihre Erfolge eindringlich zu schildern, empfinde ich als absolut lesenswert. Dennoch halten mich die negativen Stimmungen des Inhalts und die immer wieder auftretende Langatmigkeit der Geschichte davon ab, weitere Bände der Neapolitanische Saga lesen zu wollen.

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