• Die Geschichte der getrennten Wege / Neapolitanische Saga Bd.3
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Band 3
Neapolitanische Saga Band 3

Die Geschichte der getrennten Wege / Neapolitanische Saga Bd.3

Band 3 der Neapolitanischen Saga (Erwachsenenjahre)

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Die Geschichte der getrennten Wege / Neapolitanische Saga Bd.3

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Beschreibung


Es sind die turbulenten siebziger Jahre und die beiden inzwischen erwachsene Frauen. Lila ist Mutter geworden und hat sich befreit und alles hingeworfen – den Wohlstand, ihre Ehe, ihren neuen Namen – und arbeitet unter entwürdigenden Bedingungen in einer Fabrik. Elena hat ihr altes neapolitanisches Viertel hinter sich gelassen, das Studium beendet und ihren ersten Roman veröffentlicht. Als sie in eine angesehene norditalienische Familie einheiratet und ihrerseits ein Kind bekommt, hält sie ihren gesellschaftlichen Aufstieg für vollendet. Doch schon bald muss sie feststellen, dass sie ständig an Grenzen gerät.

Ganze Welten trennen die Freundinnen, doch gerade in diesen schwierigen Jahren sind sie füreinander da, die Nähe, die sie verbindet, scheint unverbrüchlich. Würde da nur nicht die langjährige Konkurrenz um einen bestimmten Mann immer deutlicher zutage treten.

»Elena Ferrante ist für Neapel, was Charles Dickens für London gewesen ist.«
Washington Post

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.08.2017

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

540

Maße (L/B/H)

21.3/13.9/4.1 cm

Gewicht

670 g

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.08.2017

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

540

Maße (L/B/H)

21.3/13.9/4.1 cm

Gewicht

670 g

Auflage

3

Originaltitel

Storia di chi fugge e di chi resta

Übersetzer

Karin Krieger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42575-6

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Ein würdiger Ferrante

Isaopera am 18.01.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Endlich ist er da: der dritte Ferrante-Band. Dieses Mal angetan nicht nur mit der obligatorischen Personenliste auf einem beiliegenden Lesezeichen, sondern auch mit einer ausführlichen Zusammenfassung der ersten beiden Bände, die nach der langen Wartezeit definitiv Sinn macht. Erneut musste ich mich kurz an Ferrantes besonderen, detailverliebten und nüchternen Stil gewöhnen, war dann aber völlig in der Geschichte gefangen. Es gefällt mir gut, dass Elenas Sicht hier viel stärker hervortritt und obwohl auch Lila im Mittelpunkt steht, wie auf einer Metaebene die Beziehung der beiden betrachtet wird. Eine Fähigkeit, die Elena für mich auszeichnet. Viele spannende Dinge kommen auf die beiden zu: politische Unruhen, die Verwirklichung des eigenen Lebenstraums, oder eher gesagt der Wunsch danach, Mann und Kinder, alte Lieben. Elena und auch Lila geht es nicht immer gut in diesem 3. Teil und gerade Elenas Unzufriedenheit und Frust hat mich über lange Strecken als Leserin auch sehr frustriert gemacht. Das heißt für mich aber nicht, dass ich das Buch dadurch schlechter finde, sondern eher sehr authentisch. Die groß angelegte Saga ist wirklich ein Gesamtkunstwerk und das Ende war für mich eine echte Überraschung. Das hätte ich nie erwartet...und wie soll ich nun bis Februar warten? Für mich nicht das beste Buch der Welt, da es mich insgesamt weniger begeistert als andere, aber ein sehr gutes! Der vierte Band verspricht aufgrund der begonnenen Handlungsstränge ein furioses Finale zu werden und ich freue mich darauf!

Ein würdiger Ferrante

Isaopera am 18.01.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Endlich ist er da: der dritte Ferrante-Band. Dieses Mal angetan nicht nur mit der obligatorischen Personenliste auf einem beiliegenden Lesezeichen, sondern auch mit einer ausführlichen Zusammenfassung der ersten beiden Bände, die nach der langen Wartezeit definitiv Sinn macht. Erneut musste ich mich kurz an Ferrantes besonderen, detailverliebten und nüchternen Stil gewöhnen, war dann aber völlig in der Geschichte gefangen. Es gefällt mir gut, dass Elenas Sicht hier viel stärker hervortritt und obwohl auch Lila im Mittelpunkt steht, wie auf einer Metaebene die Beziehung der beiden betrachtet wird. Eine Fähigkeit, die Elena für mich auszeichnet. Viele spannende Dinge kommen auf die beiden zu: politische Unruhen, die Verwirklichung des eigenen Lebenstraums, oder eher gesagt der Wunsch danach, Mann und Kinder, alte Lieben. Elena und auch Lila geht es nicht immer gut in diesem 3. Teil und gerade Elenas Unzufriedenheit und Frust hat mich über lange Strecken als Leserin auch sehr frustriert gemacht. Das heißt für mich aber nicht, dass ich das Buch dadurch schlechter finde, sondern eher sehr authentisch. Die groß angelegte Saga ist wirklich ein Gesamtkunstwerk und das Ende war für mich eine echte Überraschung. Das hätte ich nie erwartet...und wie soll ich nun bis Februar warten? Für mich nicht das beste Buch der Welt, da es mich insgesamt weniger begeistert als andere, aber ein sehr gutes! Der vierte Band verspricht aufgrund der begonnenen Handlungsstränge ein furioses Finale zu werden und ich freue mich darauf!

Ferrante-Fever

Bewertung aus Penzberg am 18.01.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Elena Ferrantes Buch „Die Geschichte der getrennten Wege“ ist der dritte Band in dieser Reihe. Der Einband passt natürlich perfekt zu den Vorgängerbänden und gefällt mir gut. Elena erzählt von ihren Erwachsenenjahren – ihrem Leben in Zeiten politischer Unruhen und Aufständen der Arbeiter, getrennt von ihrer Freundin Lila. Die strebsame Elena hat ihr Studium abgeschlossen und ein Buch geschrieben, dessen Erfolg sie zunächst völlig verunsichert und in Selbstzweifel stürzt. Es ruft nicht nur positive Resonanz hervor, aber mit Hilfe ihrer Familie überwindet sie die teils harsche Kritik und nachdem ihr Verlobter auch noch eine Professorenstelle angeboten bekommt, scheint ihr Glück vollkommen. Sie heiraten und ziehen nach Florenz. Ganz anders ist die Situation bei Lila in Neapel. Sie hat Unterschlupf bei Enzo gefunden, der sich zwar rührend um sie und ihren kleinen Sohn Gennaro kümmert, aber keinen Zugang zu ihrem Herzen findet. Als Arbeiterin in der Wurstfabrik hat sie nur mit Mühe ihr Auskommen und gerät unversehens in die Querelen und Aufstände der Arbeiter und der Studentenbewegung. Not und die zeitweiligen Übergriffe einiger Kollegen sind ihre täglichen Begleiter. Die Liebe zu ihrem Sohn macht sie nicht glücklich, sondern stürzt sie immer wieder in Selbstzweifel. Die beiden Freundinnen leben ihr eigenes Leben: Elena bekommt zwei Töchter, ist in ihrer Ehe aber nicht recht glücklich – Lila, die mit Enzo abends gemeinsam „studiert“ hat, kämpft sich dagegen beruflich nach oben. Der Kontakt zwischen den Freundinnen gerät dabei irgendwie auf die schiefe Bahn. Elena hat Lila gegenüber ein schlechtes Gewissen und denkt viel an sie, während Lila auf Elena herabschaut und sie ausnützt. Ich habe mich mit diesem Band etwas schwer getan und es hat eine Weile gedauert, bis ich mich durch die politischen Entwicklungen gekämpft habe, obwohl das Buch, vereinfacht durch die kurze Rückblende, problemlos an den zweiten Band anschließt. Geholfen hat auch der kleine Einleger mit den Personen und deren Bezug. Man wundert sich eigentlich immer wieder, was die beiden Frauen letztendlich doch verbindet und warum die Freundschaft nicht längst zerbrochen ist. Aber das macht die Geschichte ja auch spannend und lässt auf den vierten Teil hoffen!

Ferrante-Fever

Bewertung aus Penzberg am 18.01.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Elena Ferrantes Buch „Die Geschichte der getrennten Wege“ ist der dritte Band in dieser Reihe. Der Einband passt natürlich perfekt zu den Vorgängerbänden und gefällt mir gut. Elena erzählt von ihren Erwachsenenjahren – ihrem Leben in Zeiten politischer Unruhen und Aufständen der Arbeiter, getrennt von ihrer Freundin Lila. Die strebsame Elena hat ihr Studium abgeschlossen und ein Buch geschrieben, dessen Erfolg sie zunächst völlig verunsichert und in Selbstzweifel stürzt. Es ruft nicht nur positive Resonanz hervor, aber mit Hilfe ihrer Familie überwindet sie die teils harsche Kritik und nachdem ihr Verlobter auch noch eine Professorenstelle angeboten bekommt, scheint ihr Glück vollkommen. Sie heiraten und ziehen nach Florenz. Ganz anders ist die Situation bei Lila in Neapel. Sie hat Unterschlupf bei Enzo gefunden, der sich zwar rührend um sie und ihren kleinen Sohn Gennaro kümmert, aber keinen Zugang zu ihrem Herzen findet. Als Arbeiterin in der Wurstfabrik hat sie nur mit Mühe ihr Auskommen und gerät unversehens in die Querelen und Aufstände der Arbeiter und der Studentenbewegung. Not und die zeitweiligen Übergriffe einiger Kollegen sind ihre täglichen Begleiter. Die Liebe zu ihrem Sohn macht sie nicht glücklich, sondern stürzt sie immer wieder in Selbstzweifel. Die beiden Freundinnen leben ihr eigenes Leben: Elena bekommt zwei Töchter, ist in ihrer Ehe aber nicht recht glücklich – Lila, die mit Enzo abends gemeinsam „studiert“ hat, kämpft sich dagegen beruflich nach oben. Der Kontakt zwischen den Freundinnen gerät dabei irgendwie auf die schiefe Bahn. Elena hat Lila gegenüber ein schlechtes Gewissen und denkt viel an sie, während Lila auf Elena herabschaut und sie ausnützt. Ich habe mich mit diesem Band etwas schwer getan und es hat eine Weile gedauert, bis ich mich durch die politischen Entwicklungen gekämpft habe, obwohl das Buch, vereinfacht durch die kurze Rückblende, problemlos an den zweiten Band anschließt. Geholfen hat auch der kleine Einleger mit den Personen und deren Bezug. Man wundert sich eigentlich immer wieder, was die beiden Frauen letztendlich doch verbindet und warum die Freundschaft nicht längst zerbrochen ist. Aber das macht die Geschichte ja auch spannend und lässt auf den vierten Teil hoffen!

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von Elena Ferrante

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