Die vorliegende Studie untersucht den Einfluss von Lobbying auf die Entscheidungsfindung im Schweizer Parlament im Bereich der Aussenpolitik anhand des gescheiterten deutsch-schweizerischen Staatsvertrags zur Regelung der Nordanflüge auf den Flughafen Zürich von 2001. Der Autor weist nach, dass das Schweizer System mit einem verhältnismässig unabhängigen, aber nur mit wenigen Ressourcen ausgestatteten Parlament starke Einflussmöglichkeiten für Lobbying von Partikularinteressen bietet, was insbesondere in der Aussenpolitik zu suboptimalen Politikresultaten führen kann.
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