Schierlingstod

Schierlingstod

Ein Reformations-Krimi

Buch (Taschenbuch)

Fr.23.90

inkl. gesetzl. MwSt.

Schierlingstod

Ebenfalls verfügbar als:

Taschenbuch

Taschenbuch

ab Fr. 23.90
eBook

eBook

ab Fr. 13.00
  • Kostenlose Lieferung ab Fr. 30 Einkaufswert Mehr erfahren

    Schweiz & Liechtenstein:

    Versandkostenfrei ab Fr. 30.00
    Versandkosten bis Fr. 30.00: Fr. 3.50

    Andere Lieferländer

    Fr. 18.00 unabhängig vom Warenwert

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.04.2017

Verlag

Silberburg

Seitenzahl

440

Maße (L/B/H)

19/12.1/3.2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.04.2017

Verlag

Silberburg

Seitenzahl

440

Maße (L/B/H)

19/12.1/3.2 cm

Gewicht

415 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8425-2023-3

Das meinen unsere Kund*innen

4.8

5 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Mord und Todschlag am Neckar

Bewertung aus Bietigheim-Bissingen am 09.05.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich bin begeistert und das nicht nur weil ich ortskundig bin und mich die facettenreiche Darstellung des alten Canstatts, der gesellschaftlichen Zwänge des 16. Jahrhunderts und der Zeit der Reformation besonders begeisterten. Simone Dorra hat das Buch um einen ausführlichen und sehr hilfreichen Glossar ergänzt, damit der Leser nicht mit altertümlichen Begriffen und historischen Persönlichkeiten, die z.T. fiktiv sind, überfordert wird. Der junge Grafensohn Bruno wird unter mytseriösen Umständen in Cannstatt vergiftet. Er verweilte dort zusammen mit seiner Mutter, der Gräfin Johanna von Ebertsein, die sich von den heilenden Quellen Linderung ihrer schmerzhaften Arthritis versprach. Begleitet wird die Gräfin von der kräuterkundigen Nonne Fidelitas. Sie macht der Gräfin, einer verbitterten und gehässigen Frau, Umschläge aus dem hochgiftigen Schierling, der gute Wirkung zeigt. Allerdings ist dieser auch für Brunos Tod verantwortlich. Zum Hofstaat gehören die Köchin Bärbel Häberlin und deren Sohn Andres, der als Stallbursche dient, sowie eine Zofe und der Kutscher Jörg. Andres wuchs zusammen mit Bruno auf und durfte dank des Grafen Lesen und Schreiben lernen, was zur damaligen Zeit außergewöhnlich war. Die Auswirkungen der Reformation werden in den Zwiegesprächen zwischen dem protestantischen Professor Valentin Schmieder und der Nonne Fidelitas deutlich. Schmieder wurde extra aus Tübingen geholt, um den Mord aufzuklären. Die Autorin bereichert den Krimi durch die eine oder andere ausführlichere Biografie, eine Romanze und eine Schägerei, zwei Brüder und einem Spanier sowie einem weiteren Mord. Simone Dorra verbindet eine flüssige und intelligente Schreibe mit einer spannenden Geschíchte, die bis zur letzten Seite fesselt. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung. Fazit: Unbedingt lesenswert!

Mord und Todschlag am Neckar

Bewertung aus Bietigheim-Bissingen am 09.05.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich bin begeistert und das nicht nur weil ich ortskundig bin und mich die facettenreiche Darstellung des alten Canstatts, der gesellschaftlichen Zwänge des 16. Jahrhunderts und der Zeit der Reformation besonders begeisterten. Simone Dorra hat das Buch um einen ausführlichen und sehr hilfreichen Glossar ergänzt, damit der Leser nicht mit altertümlichen Begriffen und historischen Persönlichkeiten, die z.T. fiktiv sind, überfordert wird. Der junge Grafensohn Bruno wird unter mytseriösen Umständen in Cannstatt vergiftet. Er verweilte dort zusammen mit seiner Mutter, der Gräfin Johanna von Ebertsein, die sich von den heilenden Quellen Linderung ihrer schmerzhaften Arthritis versprach. Begleitet wird die Gräfin von der kräuterkundigen Nonne Fidelitas. Sie macht der Gräfin, einer verbitterten und gehässigen Frau, Umschläge aus dem hochgiftigen Schierling, der gute Wirkung zeigt. Allerdings ist dieser auch für Brunos Tod verantwortlich. Zum Hofstaat gehören die Köchin Bärbel Häberlin und deren Sohn Andres, der als Stallbursche dient, sowie eine Zofe und der Kutscher Jörg. Andres wuchs zusammen mit Bruno auf und durfte dank des Grafen Lesen und Schreiben lernen, was zur damaligen Zeit außergewöhnlich war. Die Auswirkungen der Reformation werden in den Zwiegesprächen zwischen dem protestantischen Professor Valentin Schmieder und der Nonne Fidelitas deutlich. Schmieder wurde extra aus Tübingen geholt, um den Mord aufzuklären. Die Autorin bereichert den Krimi durch die eine oder andere ausführlichere Biografie, eine Romanze und eine Schägerei, zwei Brüder und einem Spanier sowie einem weiteren Mord. Simone Dorra verbindet eine flüssige und intelligente Schreibe mit einer spannenden Geschíchte, die bis zur letzten Seite fesselt. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung. Fazit: Unbedingt lesenswert!

Glauben & Sterben zu Zeiten der Reformation

Die Art der Ida Gratias am 07.05.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Simone Dorra ist mit „Schierlingstod – Ein Reformationskrimi“ das Kunststück gelungen einen wirklich unterhaltsamen, bis zur letzten Seite spannenden, gut recherchierten historischen Roman zu schreiben, aus dem von jeder Seite das pralle Leben der umbrüchigen Reformationszeit quillt. Fidelita von Frauenalb, eine junge, heilkundige Nonne, begleitet als Pflegerin die gichtkranke Gräfin Johanna von Eberstein nach Cannstadt. Diese besucht den Handelsort am Neckar, fern der heimischen Burg und ihrem Ehemann, lediglich in Begleitung einiger weniger Bediensteter, um neben einer Bäderkur auch ein paar eigene, ehrgeizigen Pläne zu machen. In ihr angemietetes Haus bestellt sie ihren Lieblingssohn Bruno ein, um ihn vor vollendete Heiratspläne zu stellen. Eine gewinnbringende eheliche Verbindung soll die leeren Schatullen füllen und damit der Familie zu altem Glanz verhelfen. Doch es kommt anders. Nach einem gemeinsamen Abendessen wird Bruno am nächsten Morgen sterbend in seinem Bett gefunden. Wenig später stellt Fidelita eine Schierlingswurzelvergiftung fest. Jene Pflanze, die sie regelmäßig außerhalb der Stadtmauern sammelt, um der Gräfin daraus Umschläge zur Schmerzlinderung zu bereiten. Nachdem Tod ihres Lieblingssohnes ist die Gräfin gezwungen etwa zwei Wochen auf die Abholung durch ihren Mann Graf Wilhelm in Cannstatt auszuharren, ohne den Leichnam nach Hause bringen zu können. Es besteht die Gefahr, dass durch eventuelle offizielle Ermittlungen der Ruf der Familie leidet, deshalb stimmt sie auch zu, als ihr jüngster Sohn Otto den protestantischen Theologieprofessor der Universität Tübingen, Valentin Schmieder, ins Haus holt, um den Fall diskret zu untersuchen. Magister Schmieder macht sich daran das Personal, die Köchin Bärbel, ihren Sohn Andres, Brunos Freund aus Kindertagen, die ambitionierte Zofe Clarissa, das Küchenmädchen Magdalena, den Kutscher Jörg, natürlich auch die von Standesdünkel beherrschte Gräfin selbst, und sogar die Verfechterin des alten Glaubens Fidelita zu befragen. Die Gespräche bleiben lange ergebnislos, bis er sich mit der jungen Nonne zu einem effizienten und in ihrem theologischen Schlagabtausch höchst amusanten Ermittlerduo zusammen schließt. Nach einer ungeplanten Entführung, einem verbotenen Flirt, nächtlichen Überfällen, einer heimlichen Romanze und einem weiteren Mord können die Zwei das Netz aus Geheimnissen und Intrigen endlich entwirren. Ein höchst unterhaltsamer historischer Kriminalroman, mit einem gut konstruierten Plot, stimmig gezeichnete Figuren, einem dicht gewebten, aber trotzdem nicht aufdringlichen belehrenden, historischen Hintergrund und einem überaus sympathischen Ermittlerduo, das sich mit diesem Fall für eine ganze Romanreihe qualifiziert hat.

Glauben & Sterben zu Zeiten der Reformation

Die Art der Ida Gratias am 07.05.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Simone Dorra ist mit „Schierlingstod – Ein Reformationskrimi“ das Kunststück gelungen einen wirklich unterhaltsamen, bis zur letzten Seite spannenden, gut recherchierten historischen Roman zu schreiben, aus dem von jeder Seite das pralle Leben der umbrüchigen Reformationszeit quillt. Fidelita von Frauenalb, eine junge, heilkundige Nonne, begleitet als Pflegerin die gichtkranke Gräfin Johanna von Eberstein nach Cannstadt. Diese besucht den Handelsort am Neckar, fern der heimischen Burg und ihrem Ehemann, lediglich in Begleitung einiger weniger Bediensteter, um neben einer Bäderkur auch ein paar eigene, ehrgeizigen Pläne zu machen. In ihr angemietetes Haus bestellt sie ihren Lieblingssohn Bruno ein, um ihn vor vollendete Heiratspläne zu stellen. Eine gewinnbringende eheliche Verbindung soll die leeren Schatullen füllen und damit der Familie zu altem Glanz verhelfen. Doch es kommt anders. Nach einem gemeinsamen Abendessen wird Bruno am nächsten Morgen sterbend in seinem Bett gefunden. Wenig später stellt Fidelita eine Schierlingswurzelvergiftung fest. Jene Pflanze, die sie regelmäßig außerhalb der Stadtmauern sammelt, um der Gräfin daraus Umschläge zur Schmerzlinderung zu bereiten. Nachdem Tod ihres Lieblingssohnes ist die Gräfin gezwungen etwa zwei Wochen auf die Abholung durch ihren Mann Graf Wilhelm in Cannstatt auszuharren, ohne den Leichnam nach Hause bringen zu können. Es besteht die Gefahr, dass durch eventuelle offizielle Ermittlungen der Ruf der Familie leidet, deshalb stimmt sie auch zu, als ihr jüngster Sohn Otto den protestantischen Theologieprofessor der Universität Tübingen, Valentin Schmieder, ins Haus holt, um den Fall diskret zu untersuchen. Magister Schmieder macht sich daran das Personal, die Köchin Bärbel, ihren Sohn Andres, Brunos Freund aus Kindertagen, die ambitionierte Zofe Clarissa, das Küchenmädchen Magdalena, den Kutscher Jörg, natürlich auch die von Standesdünkel beherrschte Gräfin selbst, und sogar die Verfechterin des alten Glaubens Fidelita zu befragen. Die Gespräche bleiben lange ergebnislos, bis er sich mit der jungen Nonne zu einem effizienten und in ihrem theologischen Schlagabtausch höchst amusanten Ermittlerduo zusammen schließt. Nach einer ungeplanten Entführung, einem verbotenen Flirt, nächtlichen Überfällen, einer heimlichen Romanze und einem weiteren Mord können die Zwei das Netz aus Geheimnissen und Intrigen endlich entwirren. Ein höchst unterhaltsamer historischer Kriminalroman, mit einem gut konstruierten Plot, stimmig gezeichnete Figuren, einem dicht gewebten, aber trotzdem nicht aufdringlichen belehrenden, historischen Hintergrund und einem überaus sympathischen Ermittlerduo, das sich mit diesem Fall für eine ganze Romanreihe qualifiziert hat.

Unsere Kund*innen meinen

Schierlingstod

von Simone Dorra

4.8

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Schierlingstod